Zwei kamen durch
08. März 2010 von Kerstin
Während der Künstler Thomas Palme fleißig in München augustinert, haben wir Lutz Göbelsmann und Petra Martinez von teapot die Daumen gedrückt, damit sie mit zahlreichen Palme-Zeichnungen unbeschadet die Volta in New York erreichen. Direkt im Vorfeld der Messe kochten bereits zahlreiche Gerüchte hoch, wem mit welcher Kunst bereits die Einreise in die USA zumindest erschwert, wenn nicht versagt wurde.
Und wer Palmes Zeichnungen kennt, der weiß: es ist so einiges dabei, was den kritischen Augen der Einreisebehörden sauer aufstoßen könnte. Umso froher sind wir, dass sowohl die New Yorker als auch alle anderen Volta-Besucher schließlich doch in den Genuß der Palmesken Blickwinkel kamen.
New York met Allgäu mit Happy End sozusagen.
Und in diesem Zusammenhang auch noch ein Hinweis auf das nächste Treffen: København meets Cologne. teapot präsentiert vom 20.03.-15.04.2010 »tics«, Arbeiten des Dänen Anders Brinch.
Vi er meget glade.
peter kowalsky (geschäftsführer und mitbegründer von bionade)
oliver matter (inhaber der matter-luginbühl ag)
susanne junker (künstlerin, stageBack shanghai)
dr. george berbari (psychiater und hirnforschung)
manuel odendahl (ruin&wesen)
joah kraus (modedesigner)
abgefahren der palme. erinnert mich irgendwie an meese. der typ muss ja eine irre power haben. habe gehört, dass der momentan irgendwo bei wien wegen einem projekt abhängt. weiss man da schon mehr?
palme ist momentan in krems (österreich) als stipendiat der kunsthalle krems. (oder so ähnliches)
eröffnung 1 mai eine grosse ausstellung.
28 april ist er beim eröffnung donaufestival daberi mit einem video und performance dabei.
29 april eröffnung “rising spinett” bei galerie konzett, wien.
6-9 mai vienna fair 2010 17.00-19.00 messeplatz 1, wien. Performance Thomas Palme
(presented by lower austria contemporary – Kunsthalle Krems and donaufestival) at VIENNAFAIR
also viel palme in österreich demnächst.
mit meese hat es nicht viel zu tun meiner meinung nach. nur dass meese bei manches schwarz-weiss anwendet. bei meese ist viel hobbytheater mit provokationszweck dabei (spielzeuggewehr und hitlergruss etc). ernst meint er es doch selber nicht, dass merkt man doch ziemlich deutlich. daher lustig zu sehen dass so vielen meese es abnehmen; aber leute haben wahrscheinlich selber bedarf, und wollen es ernst nehmen. palme versucht niemanden voll zu labern weil er es eigentlich nicht interessiert ob anderen sein zeug interessiert, er hat gottseidank kein missionarisches bedürfnis, daher ist er sogar eher publicity-scheu, im gegensatz zu meese.