Wilhelm Schlote

07. März 2013 von Chris

wilhelm schlote TALKS 2013(Wilhelm Schlote_Künstler, Illustrator und Autor)

Wilhelm Schlote wuchs in Essen auf. Nach dem Abitur studierte er Philosophie in Bonn und anschließend Kunst in Kassel.

1968 publizierte er sein erstes von insgesamt 35 Kinderbüchern. Ab 1976 veröffentlichte er Cartoon-Postkarten – die sogenannten »Schlote-Karten«, die weltweit vertrieben und geschätzt wurden – und erhielt im selben Jahr den Deutschen Jugendbuchpreis. Seit 1980 erstellte Wilhelm Schlote eine Vielzahl von Plakaten, Postern und Auftragsarbeiten. Seine Cartoons und Zeichnungen erscheinen unter anderem in Zeitschriften wie DIE ZEIT, Die Welt, FAZ am Sonntag, The New Yorker, Le Monde und Le Figaro. Er selbst bezeichnet seinen Zeichenstil, eine gelungene Mischung aus Poesie, Philosophie und Buntstiftstrichen als »Krikelkrakel« und verleugnet nie sein Hauptmotiv, Strichmännchen und Strichmädchen.

Meine besondere Faszination gilt auch heute noch den Kinderzeichnungen, weil sie so ungemein gerade heraus sind – unverstellt durch Gedanken wie: »das geht doch nicht«. Kinder glauben noch nicht, dass alles logisch und stimmig sein muss. Wir Erwachsene wollen dagegen alles perfekt, durchdacht bis in den letzten Winkel. Dabei ist das Perfekte tot. Leben, Bewegung und Entwicklung liegen im Unperfekten, im Spontanen, im »aus dem Rahmen fallen, in Phantasie und Erstaunen. Hier schließt sich in meiner Arbeit auch der Kreis zu den Strickmännchen und dem Krikelkrakel.

Wir freuen uns, dass uns Wilhelm Schlote bei den Inspiration Lounge TALKS 2013 alle anhand mehrerer Anekdoten in die Welten von Phantasie, Poesie und menschlichem »Über den Rand zeichnen« mitnehmen wird.

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