Tag: Unternehmen

Perspektiven wechseln – mit Rakkanteki

28. Januar 2020 von Kerstin

impossible

Der Alltag: Veränderungen machen Probleme?

Neulich, das neue Jahrzehnt hat gerade begonnen, fragte mich ein Freund: »Wenn wir zurückschauen auf die letzten 20 Jahre, auf all die technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die wir miterlebt haben – ist es nicht erstaunlich, wie wenig man davon wirklich gezielt initiativ für sich genutzt hat, beispielsweise, um etwas Neues zu starten oder Bisherigem eine entscheidend neue Richtung zu geben? Die meisten Entwicklungen ging man doch eher so mit, oder?«

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Eine Frage der Faszination

02. Januar 2020 von Chris

1

Sie kennen das bestimmt:

Zu dieser Zeit im Jahr kommen einem als Selbstständige ja oft so einige Jahresrückblicksgedanken: wie ist es dieses Mal gelaufen, wie steht das Geschäft da? Nach vorne blickend: Welche Herausforderungen warten? Stichworte dazu sind reichlich vorhanden – digitale Transformation,…

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Amsterdam_By the Sea_By the Way

21. Juli 2015 von Kerstin

de waag1(objekt der neugier | de waag)

Immer erfreulich ist es, wenn uns, während wir auf etwas anderes konzentriert sind, vermeintlich nebenher gute Ideen über den Weg laufen, die wir hier gerne mit-teilen. So ging es uns gerade in Amsterdam, wohin wir gefahren waren, um eine unserer Interviewpartnerinnen für die nächsten Inspiration Lounge TALKS zu treffen und dabei erstmals eines ihrer Werke live zu sehen. Das Live-Erlebnis war, kurz und knackig formuliert: faszinierend. Wir freuen uns sehr darauf, dieses Thema bei den TALKS ins Blickfeld zu bringen.

Was und wer genau es ist – demnächst mehr.

de waag2(de waag, amsterdam)

Als wir also am nächsten Tag aus unserem Hotel am Westerdoksdijk auscheckten, sagte ich, dass wir gerne wiederkommen, weil uns die Lage direkt im Hafengebiet sehr gut gefallen habe. Die Antwort:»dann müssen Sie allerdings innerhalb des nächsten Jahres wieder hier sein, denn danach sind wir weg.« Und tatsächlich: Das Good Hotel ist ein aus Containermodulen erschaffenes Non-Profit-Hotel, das auf Pontons montiert im Amsterdamer Westdock »vor Anker liegt« und im Inneren äußerst modern und ökologisch durchdacht gestaltet wurde. Es ist ein Pilotprojekt, eröffnet wurde es erst vor einem Monat. Viele der Angestellten waren vordem arbeitslos und wurden im Rahmen des Gesamtprojekts in einem extra entwickelten Lernprogramm eingehend ausgebildet. In einem Jahr, zu den Olympischen Spielen, wird das Hotel komplett nach Rio de Janeiro verschifft. Dort wird es in einem Hafengebiet bleiben und künftig bezahlbare Unterkunft für Reisende bieten sowie Arbeitsplätze für vordem arbeitslose Menschen in Brasilien. Weitere Pläne für den Ausbau der Hotelidee in Süd- und Mittelamerika stehen bereits, man hat allerdings beschlossen, die Sache organisch, d.h. Schritt für Schritt aufzubauen.

good hotel(good hotel | westerdoksdijk)

Superidee, dachte ich mir also, während ich an der Rezeption stand und die Geschichte hörte. Nicht so gut allerdings, dass es dann das Hotel in Amsterdam nicht mehr gibt. Doch es gibt gute Aussichten: wenn das Konzept aufgeht, wird an anderer Stelle im Hafengebiet ein neues Good Hotel entstehen.

Wir wünschen viel Erfolg

 

 

 

 

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Connected_Part 2

04. Dezember 2014 von Kerstin

zucker(ou_diy)

Heute Morgen las ich über einen neuen Laden in Berlin, der, wie ich finde, sehr gut in die Reihe der Unternehmungen passen würde, die wir im Rahmen unserer Inspiration Lounge mit an Bord haben. Der Name des Ladens ist Programm: im OU, Original Unverpackt, gibt es auf 100 qm Fläche immerhin ca. 400 verschiedene Produkte ohne jede Plastikverpackung. Die OU_Gründerinnen haben nach einer Idee gesucht, wie man den vielen Verpackungsmüll in Supermärkten vermeiden könnte, sie kamen auf OU und haben die Idee u.a. mittels Crowdfunding umgesetzt.

Mich freut an OU nicht allein, dass der Laden ein Idee ist, die zum Erhalt der Umwelt beiträgt und offensichtlich gut funktioniert. Ich sehe die Geschichte von OU auch als Beispiel für genau die Verbindungen zwischen Menschen und ihrem Umfeld, die in der Übung am Ende des letzten Artikels beschrieben wurden und die uns im Alltag in ihrer Tragweite oft so wenig bewusst sind.

Das OU-Team hat einen Schritt gewagt und damit etwas in die Welt gebracht, das aus üblichen Alltagspositionen herausragt, das heute gewohnte Denk- und Handlungsweisen überwindet. Ganz so wie jemand in der genannten Übung, der die Anfangsposition aufbricht und sich in eine neue, bestimmte Richtung bewegt. Er ist damit immer auch mitursächlich für die Positionsänderungen und Bewegungen der anderen »Mitspieler«. Seit der Öffnung von OU kommen daher Menschen unterschiedlichen Alters in den Laden und bringen eigene Behältnisse – von Kanne bis Deckelglas – mit, um gekaufte Waren nach Hause befördern zu können. Auch haben sie das Ladenlokal schon nach kurzer Zeit als Treffpunkt entdeckt. Soziale Initiativen finden sich ein, zum Austausch beim Einkauf. Kunden schlagen Produkte vor, die es demnächst im Angebot geben sollte. Klingt fast wie Tante Emma, nur ganz neu entdeckt und mit heutigen Mitteln, nicht angestaubt und mit verklärtem Blick in den Rückspiegel auf die »gute alte Zeit«. Wie schön, dass sich auch schon die ersten Interessenten einfinden, um die Idee auch in andere Städte zu tragen. Ich wünsche viel Erfolg.

Und: Ich kann die Aussage einer der Geschäftsführerinnen von OU gut nachvollziehen, in der sie davon spricht, dass sie sich manchmal klein fühlt. Auch oder vielleicht sogar gerade eine wirklich gute Idee bringt in der Umsetzung viel Arbeit mit sich. Man ist nicht jeden Tag total begeistert und überzeugt. Es ist nicht leicht, mit den normalen und besonderen Widrigkeiten klar zu kommen. Je größer sie wirken, je… Ihr wisst schon. ABER: Es gibt eben auch jede Menge Momente, in denen einem die Verbindungen um einen herum bewusst werden, weil Menschen auf das, was man tut, positiv reagieren, mithelfen, Neues einbringen, Man sieht auf einmal, dass neue Konstellationen entstehen und Möglichkeiten aufgehen, an die man selbst noch gar nicht dachte, als man begann, sich aus der Routine herauszubewegen. Wie sehr das motiviert, ist fast unglaublich. Sara von OU sagt es so: »Manchmal, nach einem dieser langen und produktiven Tage, fühlt es sich so an, als könnte ich die Welt verändern.«

 

 

 

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Gute Freunde

21. Oktober 2013 von Kerstin

freunde

Im Rahmen der Inspiration Lounge TALKS am 29. November 2013 wird zum ersten Mal ein Projekt der Freunde der Inspiration Lounge Teil des Programms sein.

Seit geraumer Zeit bauen wir mit der Inspiration Lounge an einer wachsenden Gemeinschaft von Menschen, die das eigene Denken und Handeln gerne durch zukunftsweisende Ideen, andere Blickwinkel und interessantes Wissen und Know-how inspirieren lassen. Leute, die Bereitschaft und Lust haben, Gewohnheiten zu hinterfragen und für sich selbst sowie auch darüber hinaus etwas zu bewegen, positiv zu verändern und mitzugestalten.

Die ersten von uns ausgewählten Freunde der Inspiration Lounge – Christian und Stefan Feike von investinlife, Claudia Warda von zweiTnuTz ,Thomas Fuhlrott von zait sowie Sabine Röser und Wilfried Nißing von StadtwaldHolz – helfen uns nun, diese Gemeinschaft und ihre Netzwerke noch stärker und vielfältiger werden zu lassen.

Die Freunde der Inspiration Lounge, das sind Menschen, die in ihren eigenen Bereichen gute, zukunftsweisende Ideen umgesetzt haben bzw. einbringen und damit auch für viele andere Menschen, für Ökonomie und Gesellschaft ganz konkrete, inspirierende Wege aufzeigen. Sie sind der Inspiration Lounge schon seit längerer Zeit verbunden, unterstützen ihre Ausrichtung und sind natürlich auch ein fester Part der Inspiration Lounge TALKS.

Das erste Projekt der Freunde der Inspiration Lounge wird an 29. November 2013 in der Art68 in Köln die ganz individuellen Positionen der Freunde zu einem von uns ausgewählten Gesamtthema versammeln. Doch mehr wird hier noch nicht verraten.

Fortsetzung folgt…

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