Tag: Ökologie

Claudia Warda

16. Oktober 2013 von Chris

claudia warda
(Claudia Warda)

zweiTnuTz Textilunikate ist ein re-design-Projekt mit sozialem Engagement, eine Umarmung von nicht mehr Gebrauchtem und Perfect-/ Imperfect-Design. Hochwertige Leinen- und Baumwollstoffe, die nur zur Kollektionsarbeit und für Päsentationszwecke hergestellt werden, gelangen nicht zum Endverbraucher. Man nennt sie pre-consumer material (waste, deutsch: Abfall).

Die Dipl. Ing. Textilgestalterin Claudia Warda gründete zweiTnuTz, um die Bestimmung dieser Stoffe entscheidend zu erweitern: Belgische Leinenweber und deutsche Textilverlage unterstützen zweiTnuTz mit Musterstoffen. Beschäftigte einer Werkstatt zur beruflichen Rehabilitation und Eingliederung fertigen daraus Wohnaccessoires und haben einen großen Anteil an der Gestaltung der Unikate, die so ihr Perfect-/ Imperfect-Design erhalten. Den gestalterischen Rahmen gibt Claudia Warda vor. Ein wegweisendes Projekt, bei dem Glück und Wohlbefinden vom ersten Stoffkontakt der Designerin bis zum Nutzen der Produkte durch den Verbraucher im Vordergrund stehen.

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Stefan Feike, Christian Feike

16. Oktober 2013 von Chris

stefan feike, christian feike
(Stefan und Christian Feike)

In wohl kaum einem ökonomischen Bereich ist in den letzten Jahren die Notwendigkeit anderer Vorgehensweisen so deutlich geworden wie im Finanz- und Anlagesektor. Um dieser Notwendigkeit Rechnung zu tragen und bessere, nachhaltige Wege aufzuzeigen, gründeten Armin, Stefan und Christian Feike investinlife. Sie beraten ausschließlich über grüne Anlage- und Absicherungsmöglichkeiten, die den Einklang von Mensch, Umwelt und Ressourcen fördern, statt dem Gedanken »Profitmaximierung um jeden Preis« anzuhängen. Im Gegensatz zum Mainstream der Anlageunternehmen und Banken, geht es bei investinlife auch nicht darum, bestimmte eigene Produkte zu verkaufen, sondern durch unabhängige Beratung die jeweils beste Lösung für den einzelnen Menschen zu entwickeln. Aufgrund langjährigen Know-hows weiß man bei investinlife dabei genau, worauf es ankommt, um »grün« vom heute leider weit verbreiteten »Greenwashing« zu unterscheiden.

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Loslassen – Loslegen

10. Oktober 2013 von Chris

Bionade Peter Kowalsky(Peter Kowalsky)

Wir freuen uns, den Unternehmer Peter Kowalsky, Mitentwickler und Mitbegründer von Bionade, bei unseren Inspiration Lounge TALKS am 29. November 2013 mit dabei zu haben.

Das alkoholfreie Erfrischungsgetränk Bionade entwickelte sich zu Beginn des neuen Jahrtausends vom unbekannten Newcomer aus der Rhön zu einer internationalen Erfolgsgeschichte. Peter Kowalsky ist einer der Mitentwickler des Getränks und war seit 1997 als geschäftsführender Gesellschafter der Firma Bionade International GmbH verantwortlich für Forschung, Marketing und Vertrieb. Im Jahr 2012 verkauften er sowie die anderen Mitglieder der Familie Kowalsky ihre Anteile an Bionade. Seit diesem Zeitpunkt stellt Peter Kowalsky sein Know-how im Rahmen der Initiative Sustainable Business Angels jungen Unternehmern zur Verfügung und arbeitet inzwischen ebenfalls an neuen, eigenen Projekten.

Wer, wie Peter Kowalsky, über 20 Jahre für die Entwicklung, den Aufbau und Erfolg eines Produkts und einer Marke gearbeitet hat, der weiß, was es heißt, eine Idee umzusetzen und dafür steinige Wege zu gehen. Da ist die Startphase, in der niemand außer einem selbst daran glaubt, dass es gelingen kann. Dann das Zweifeln, weil der Zeitgeist der 1990er Jahre nach allem möglichen verlangt, nur nicht nach einer Öko-Brause. Kaum im neuen Jahrtausend, vermeintlich über Nacht, der große Erfolg mit zugehörigen Nebenwirkungen, beispielsweise zahlreichen Auszeichnungen wie Ökomanager des Jahres, Mittelständler des Jahres etc. Schließlich: der Ausstieg aus dem selbst gegründeten Unternehmen mitsamt Abschied von einem Produkt und einer Marke, die unmittelbar mit der eigenen Familie und der eigenen Person verbunden sind..

Wer das alles erlebt hat, kann davon berichten, wie es ist, von einer Idee und einer Entwicklung loszulassen, deren Dauer fast die Hälfte des eigenen Lebens ausmacht. Geht das überhaupt? Loslassen, in einer solchen Situation? Es ist nicht nur zu schaffen, sagt Peter Kowalsky, sondern auch notwendig: » Du kannst dich nicht ewig an Dingen bzw. nur an Erreichtem festhalten. Das Leben geht weiter, die Welt ändert sich. Diesen Wandel, überhaupt die Änderungen um sich herum nicht als Übel, sondern als eigene Entwicklungsmöglichkeiten wahrzunehmen, das ist wichtig. Es geht darum, sich das bisher Gelernte bewusst zu machen,  es auch zu hinterfragen und dann in neuen Kontext zu bringen – und natürlich geht es genauso um die Frage, welche Positionen und Werte man sich dabei bewahrt.

Was geht, was bleibt, was kommt also? Wir freuen uns auf das Live-Interview mit Peter Kowalsky bei den Inspiration Lounge TALKS über die positiven Seiten von Veränderungen und die Möglichkeiten, mit den eigenen Ideen für sich selbst und darüber hinaus Besonderes zu bewegen.

 

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Ein Mann für den besonderen Rahmen

02. Oktober 2013 von Kerstin

bojan1(Bojan Radojkovic, Fine Art Trade Guild Commended Framer )

In unseren Interviews fragen wir Menschen gerne, warum und wie sie eine Idee in die Tat umsetzen. Als wir die Frage Bojan Radojkovic, dem Macher von NaturRahmen, stellten, war seine Antwort: »Als mir die Idee in den Sinn kam, hatte ich sofort die Vorstellungskraft, dass es einen Weg und auch ein Bedürfnis für hochwertige, mit Liebe zum Detail gefertigte Bilderrahmen aus Kölner Stadtwaldholz gibt. Mir war jedoch klar, dass zunächst nur ich das so sah und dass es ein langer, arbeitsreicher Weg werden würde. Das hat mich allerdings überhaupt nicht geschreckt – ich bin schon immer daran gewöhnt, viel zu tun, damit meine Ideen wahr werden.«

Doch von vorne, oder besser gesagt, von heute kurz zurück und dann nach vorne: Es ist immer wieder faszinierend zu erkennen, dass besondere Ideen immer unmittelbar mit der persönlichen Geschichte und Entwicklung von Menschen verbunden sind: Bojan Radojkovic bekam seine erste Fotokamera geschenkt, als er neun Jahre alt war. Er machte erste Schwarz-Weiss-Fotos und war fasziniert, damit die Menschen in seiner direkten Umgebung so festzuhalten, wie sie sind – und die Zeit damit für einen kurzen Moment zu »stoppen«. Jedes Bild war von ihm sorgfältig gewählt, denn Filmmaterial war in Serbien zu dieser Zeit schwierig zu bekommen und teuer.

Seine Liebe zu Fotografie und Technik setzte sich schließlich auch beruflich durch: Als Informatiker und Fotograf kam Bojan Radojkovic, ganz logisch, zur Erkenntnis, dass seine Fotografien, mit hochwertigem Equipment erstellt, einfach auch in besondere Rahmen gehören. Nach den eigenen ersten Versuchen mit Holz und Gärungssäge, absolvierte er daher schließlich eine Ausbildung bei der namhaften englischen Fine Art Trade Guild.

bojan5(beim Rahmen mit Nut und Feder sowie zwei verschiedenen Holzarten)

Als Fine Art Trade Guild Commended Framer verarbeitete er zunächst Holz aus England. Schon bald allerdings und inzwischen seit Jahren in Köln lebend, kam ihm der Gedanke, Holz aus der eigenen Kölner Umgebung zu verwenden, um Transportwege zu sparen und damit auch im Sinne der Umwelt zu handeln. »Die Idee war da,« sagt er, »kurz nachdem mein Sohn geboren wurde. Ich habe mein eigenes Handeln einfach bewusster betrachtet, fing daraufhin an zu recherchieren und habe mit StadtwaldHolz genau die richtigen Menschen gefunden, mit denen ich seither zusammenarbeite. So kann ich hochwertiges Holz für meine Bilderrahmen verwenden, das ausschließlich aus dem Kölner Stadtwald stammt. Die Vielzahl der verfügbaren Hölzer – von Ahorn, über Pflaume bis zu Amerikanischem Nussbaum ist dabei genauso faszinierend wie der direkte Bezug zur eigenen Stadt- und Lebensumgebung.«

So erhielten Bojan Radojkovics Fotografien, und schnell natürlich nicht nur seine, die wirklich passenden Rahmen, die lokale Ressource, Know-how und besondere Qualität in der Verarbeitung vereinen. Und Bojan entwickelt weiter: »Bei der letzten Photokina habe ich gemerkt, dass noch 1000 mehr Möglichkeiten in der Idee stecken. Also packe ich´s an. Wenn ich es nicht tue, wie ich es im Kopf habe – wer soll es denn machen?«

bojan 6(in der Werkstatt)

Schön, wenn jemand auf seinem ganz eigenen Weg wagt, Schritt für Schritt Neuland zu betreten und damit echte Alternativen mit Wert schafft. Das ist richtig inspirierend, finden wir und freuen uns deshalb, bei den Inspiration Lounge TALKS am 29. November 2013 mehr von Bojan Radojkovic und NaturRahmen zu erfahren.

 

 

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Erfrischend anders.

20. September 2013 von Kerstin

treffen(Die Gründer_ Philipp Pongratz, Antonius Werhahn-Mees)

Bis vor kurzem, Ihr erinnert Euch, hatten wir wirklich schönes Sommerwetter, und an einem der besonders heißen Tage saßen wir im Café Petit Noir, da fiel mein Blick auf ein Schild mit der Aufschrift: Leck mich! Eis mit Stil, handgemachtes Eis aus natürlichen Zutaten, made in Beverly Sülz. Ich war neugierig und bestellte ein Eis, Himbeer-Joghurt. Was für ein Unterschied zu allem Eis am Stiel, das ich bisher gegessen habe: frische Früchte, zu lecker Gefrorenem verarbeitet statt künstliche Aromen inmitten irgendeiner Trägermasse.

produktion(bei der Produktion)

Kein Wunder also, dass Leck mich! Eis mit Stil seit Monaten in Köln so richtig durchstartet. Logisch ebenfalls, dass wir den angehenden Betriebswirt Antonius Werhahn-Mees und den Kommunikationsdesigner Philipp Pongratz, die Köpfe und Macher von Leck mich! Eis mit Stil kennen lernten, um mehr über ihre Idee und ihre Motivation zu erfahren.

leckmich! eis mit stil1(Sommer, Sonne …)

Wir trafen auf zwei Querdenker, denen das Bewusstsein für gute Lebensmittel genauso wichtig ist wie die Leidenschaft, daraus Besonderes zu erzeugen und dabei mit Liebe zum Detail stets neue Kreationen zu finden. Die erste Idee, die Eisbranche zu (r)evolutionieren, kam ihnen natürlich an einem sonnigen Tag. Wann sonst liegt es näher, sich ein leckeres Eis zu wünschen, um dann festzustellen, dass es das Eis, was man sich gerade wünscht, noch gar nicht gibt. Also beginnt man, die eigene Idee in die Tat umzusetzen.

verarbeitung(Entwicklung neuer Kreationen)

Doch nicht nur das. Antonius Werhahn-Mees und Philipp Pongratz sind junge Unternehmer, die die heute üblichen Karriere- und Arbeitsstrukturen seit geraumer Zeit kennen und beschlossen haben, mit ihren Mitteln so manche vermeintlich ewig währende Denk- und Handlungsmaxime aufzubrechen – ganz praktisch statt theoretisierend. Das ist nicht nur erfrischend wie Leck mich! Eis mit Stil selbst. Es gibt auch den Blick darauf frei, wie oft viele von uns, gerade auch diejenigen mit mehr Lebens- und Arbeitserfahrung, in gewohnten Vorstellungen gefangen sind. Zeit also, die Dinge mit Lust und Laune anders zu machen.

eis(Prachtexemplare)

Wir sind gespannt auf das Live-Interview mit Antonius Werhahn-Mees und Philipp Pongratz von Leck mich! Eis mit Stil bei den Inspiration Lounge TALKS 2013/II am 29. November 2013.

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