Tag: Ökologie

Nina Schmidt

28. September 2015 von Chris

nina schmidt
(unternehmen gudrun sjödén, nina schmidt_leiterin business development)

Jedes gute Projekt braucht gute Partner, die dabei helfen, es weiter voranzubringen.

Wir freuen uns daher, das Unternehmen Gudrun Sjödén, d.h. Nina Schmidt, Leiterin des Bereichs Business Development und Marketing/Print von Gudrun Sjödén Deutschland, im Interview bei den Inspiration Lounge TALKS 2015  zu begrüßen.

Die schwedische Designerin Gudrun Sjödén gründete das Unternehmen im Jahr 1976. Ihr Firmenkonzept: Nachhaltiges Design – farbstarke Mode und Heimtextilien aus Naturmaterialien mit einzigartigem, unverwechselbaren Charakter und Betonung traditioneller skandinavischer Formensprache. Die Unternehmensgeschichte startete Gudrun Sjödén mit ihrem ersten eigenen Laden in der Stockholmer Regeringsgatan. Heute verkauft Gudrun Sjödén Mode in 52 Ländern weltweit – teils über die unternehmenseigenen Konzeptläden, teils über Versandkataloge und den eigenen Webshop. Das Unternehmen hat 20 Konzeptläden, sechs davon in Schweden, acht in Deutschland, zwei in Norwegen und jeweils einen in Kopenhagen, Helsinki, New York und London.

Mode zu entwerfen bedeutet für Gudrun Sjödén, mit Form und Farbe eine Persönlichkeit zu unterstreichen. Ein Kleidungsstück sieht sie dabei nicht als etwas Fragmentarisches, sondern stets als Teil eines größeren Ganzen. Design mit langer Lebensdauer betrachtet sie als ihren wichtigsten Beitrag zu einer schöneren, grüneren Welt – als ihre Leidenschaft und Aufgabe.

Im Projekt der Partner der Inspiration Lounge TALKS werden wir mit Nina Schmidt darüber sprechen, was es heißt, ein Produkt nicht als Einzelobjekt, sondern ökologisch eingebunden zu betrachten? Welche konkreten Schritte folgen bei Gudrun Sjödén daraus, und wie gelingt es, diese schon seit über 35 Jahren erfolgreich in unternehmerisches Handeln  umzusetzen?

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Partner der Inspiration Lounge_Gudrun Sjödén

28. September 2015 von Chris

nina schmidt
(nina schmidt_leiterin business development von gudrun sjödén, deutschland)

Jedes gute Projekt braucht gute Partner, die dabei helfen, es weiter voranzubringen.

Wir freuen uns daher, das Unternehmen Gudrun Sjödén, d.h. Nina Schmidt, Leiterin des Bereichs Business Development und Marketing/Print von Gudrun Sjödén Deutschland, am 27. November 2015 bei den Inspiration Lounge TALKS zu begrüßen.

Die schwedische Designerin Gudrun Sjödén gründete das Unternehmen im Jahr 1976. Ihr Firmenkonzept: Nachhaltiges Design – farbstarke Mode und Heimtextilien aus Naturmaterialien mit einzigartigem, unverwechselbaren Charakter und Betonung traditioneller skandinavischer Formensprache. Die Unternehmensgeschichte startete Gudrun Sjödén mit ihrem ersten eigenen Laden in der Stockholmer Regeringsgatan. Heute verkauft Gudrun Sjödén Mode in 52 Ländern weltweit – teils über die unternehmenseigenen Konzeptläden, teils über Versandkataloge und den eigenen Webshop. Das Unternehmen hat 20 Konzeptläden, sechs davon in Schweden, acht in Deutschland, zwei in Norwegen und jeweils einen in Kopenhagen, Helsinki, New York und London.

Mode zu entwerfen bedeutet für Gudrun Sjödén, mit Form und Farbe eine Persönlichkeit zu unterstreichen. Ein Kleidungsstück sieht sie dabei nicht als etwas Fragmentarisches, sondern stets als Teil eines größeren Ganzen. Design mit langer Lebensdauer betrachtet sie als ihren wichtigsten Beitrag zu einer schöneren, grüneren Welt – als ihre Leidenschaft und Aufgabe.

Im Projekt der Partner der Inspiration Lounge TALKS werden wir mit Nina Schmidt darüber sprechen, was es heißt, ein Produkt nicht als Einzelobjekt, sondern ökologisch eingebunden zu betrachten? Welche konkreten Schritte folgen bei Gudrun Sjödén daraus, und wie gelingt es, diese schon seit über 35 Jahren erfolgreich in unternehmerisches Handeln umzusetzen?

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Amsterdam_By the Sea_By the Way

21. Juli 2015 von Kerstin

de waag1(objekt der neugier | de waag)

Immer erfreulich ist es, wenn uns, während wir auf etwas anderes konzentriert sind, vermeintlich nebenher gute Ideen über den Weg laufen, die wir hier gerne mit-teilen. So ging es uns gerade in Amsterdam, wohin wir gefahren waren, um eine unserer Interviewpartnerinnen für die nächsten Inspiration Lounge TALKS zu treffen und dabei erstmals eines ihrer Werke live zu sehen. Das Live-Erlebnis war, kurz und knackig formuliert: faszinierend. Wir freuen uns sehr darauf, dieses Thema bei den TALKS ins Blickfeld zu bringen.

Was und wer genau es ist – demnächst mehr.

de waag2(de waag, amsterdam)

Als wir also am nächsten Tag aus unserem Hotel am Westerdoksdijk auscheckten, sagte ich, dass wir gerne wiederkommen, weil uns die Lage direkt im Hafengebiet sehr gut gefallen habe. Die Antwort:»dann müssen Sie allerdings innerhalb des nächsten Jahres wieder hier sein, denn danach sind wir weg.« Und tatsächlich: Das Good Hotel ist ein aus Containermodulen erschaffenes Non-Profit-Hotel, das auf Pontons montiert im Amsterdamer Westdock »vor Anker liegt« und im Inneren äußerst modern und ökologisch durchdacht gestaltet wurde. Es ist ein Pilotprojekt, eröffnet wurde es erst vor einem Monat. Viele der Angestellten waren vordem arbeitslos und wurden im Rahmen des Gesamtprojekts in einem extra entwickelten Lernprogramm eingehend ausgebildet. In einem Jahr, zu den Olympischen Spielen, wird das Hotel komplett nach Rio de Janeiro verschifft. Dort wird es in einem Hafengebiet bleiben und künftig bezahlbare Unterkunft für Reisende bieten sowie Arbeitsplätze für vordem arbeitslose Menschen in Brasilien. Weitere Pläne für den Ausbau der Hotelidee in Süd- und Mittelamerika stehen bereits, man hat allerdings beschlossen, die Sache organisch, d.h. Schritt für Schritt aufzubauen.

good hotel(good hotel | westerdoksdijk)

Superidee, dachte ich mir also, während ich an der Rezeption stand und die Geschichte hörte. Nicht so gut allerdings, dass es dann das Hotel in Amsterdam nicht mehr gibt. Doch es gibt gute Aussichten: wenn das Konzept aufgeht, wird an anderer Stelle im Hafengebiet ein neues Good Hotel entstehen.

Wir wünschen viel Erfolg

 

 

 

 

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TALKS 2015

29. Juni 2015 von Kerstin

nl(unterwegs – amsterdam)

Nach intensiver Vorarbeit können wir Euch mitteilen: alle Interviewpartner für die Inspiration Lounge TALKS im Herbst stehen fest. Wir freuen uns auf eine wieder einmal ganz besondere Auswahl von zukunftsweisenden Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen.

Nachdem bei den letzten Inspiration Lounge TALKS insbesondere Vorausdenker und -macher aus dem unternehmerischen Feld im Mittelpunkt unserer Interviews standen, haben wir dieses Mal viel Wert darauf gelegt, eine ausgewogene Mischung interessanter Interviewpartner und Themen aus Wissenschaft, Kunst/Design und Wirtschaft zusammenzustellen. Gleich mehrere Aspekte haben uns dazu bewegt und inspiriert. Darunter u.a. die Feststellung, die von der langjährig engagierten Umweltaktivistin Joanna Macy formuliert wurde: ein gesellschaftlicher/ ökologischer Wandel erfordert nicht nur Leute, die Nein zu zerstörerischen Strukturen und Entwicklungen sagen. Es braucht Menschen, die vorangehen und neue, zukunftsfähige Ideen voranbringen, genau wie Menschen, die mit dem, was sie tun, wichtige Grundlagen für einen Bewusstseinswandel schaffen. Kurz: es geht um eine ganz große, interdisziplinäre Zusammenarbeit, und eben diese wollen wir auch mit den Inspiration Lounge TALKS fördern.

Entscheidend für unsere Auswahl von Interviewgästen war aber natürlich insbesondere, dass wir im Rahmen unserer Recherchen erneut auf Experten gestoßen sind, deren Schaffen wir so interessant und wichtig finden, dass wir es anhand unserer Arbeit gerne mehr ins Blickfeld bringen möchten.

In diesem Sinne, wir sehen uns bei den nächsten TALKS.

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Connected_Part 2

04. Dezember 2014 von Kerstin

zucker(ou_diy)

Heute Morgen las ich über einen neuen Laden in Berlin, der, wie ich finde, sehr gut in die Reihe der Unternehmungen passen würde, die wir im Rahmen unserer Inspiration Lounge mit an Bord haben. Der Name des Ladens ist Programm: im OU, Original Unverpackt, gibt es auf 100 qm Fläche immerhin ca. 400 verschiedene Produkte ohne jede Plastikverpackung. Die OU_Gründerinnen haben nach einer Idee gesucht, wie man den vielen Verpackungsmüll in Supermärkten vermeiden könnte, sie kamen auf OU und haben die Idee u.a. mittels Crowdfunding umgesetzt.

Mich freut an OU nicht allein, dass der Laden ein Idee ist, die zum Erhalt der Umwelt beiträgt und offensichtlich gut funktioniert. Ich sehe die Geschichte von OU auch als Beispiel für genau die Verbindungen zwischen Menschen und ihrem Umfeld, die in der Übung am Ende des letzten Artikels beschrieben wurden und die uns im Alltag in ihrer Tragweite oft so wenig bewusst sind.

Das OU-Team hat einen Schritt gewagt und damit etwas in die Welt gebracht, das aus üblichen Alltagspositionen herausragt, das heute gewohnte Denk- und Handlungsweisen überwindet. Ganz so wie jemand in der genannten Übung, der die Anfangsposition aufbricht und sich in eine neue, bestimmte Richtung bewegt. Er ist damit immer auch mitursächlich für die Positionsänderungen und Bewegungen der anderen »Mitspieler«. Seit der Öffnung von OU kommen daher Menschen unterschiedlichen Alters in den Laden und bringen eigene Behältnisse – von Kanne bis Deckelglas – mit, um gekaufte Waren nach Hause befördern zu können. Auch haben sie das Ladenlokal schon nach kurzer Zeit als Treffpunkt entdeckt. Soziale Initiativen finden sich ein, zum Austausch beim Einkauf. Kunden schlagen Produkte vor, die es demnächst im Angebot geben sollte. Klingt fast wie Tante Emma, nur ganz neu entdeckt und mit heutigen Mitteln, nicht angestaubt und mit verklärtem Blick in den Rückspiegel auf die »gute alte Zeit«. Wie schön, dass sich auch schon die ersten Interessenten einfinden, um die Idee auch in andere Städte zu tragen. Ich wünsche viel Erfolg.

Und: Ich kann die Aussage einer der Geschäftsführerinnen von OU gut nachvollziehen, in der sie davon spricht, dass sie sich manchmal klein fühlt. Auch oder vielleicht sogar gerade eine wirklich gute Idee bringt in der Umsetzung viel Arbeit mit sich. Man ist nicht jeden Tag total begeistert und überzeugt. Es ist nicht leicht, mit den normalen und besonderen Widrigkeiten klar zu kommen. Je größer sie wirken, je… Ihr wisst schon. ABER: Es gibt eben auch jede Menge Momente, in denen einem die Verbindungen um einen herum bewusst werden, weil Menschen auf das, was man tut, positiv reagieren, mithelfen, Neues einbringen, Man sieht auf einmal, dass neue Konstellationen entstehen und Möglichkeiten aufgehen, an die man selbst noch gar nicht dachte, als man begann, sich aus der Routine herauszubewegen. Wie sehr das motiviert, ist fast unglaublich. Sara von OU sagt es so: »Manchmal, nach einem dieser langen und produktiven Tage, fühlt es sich so an, als könnte ich die Welt verändern.«

 

 

 

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