Tag: Musik

Interview mit Jochen Distelmeyer

25. November 2010 von Chris
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»Für mich gibt es keine Welt ohne Musik.«

Der Termin hat uns sehr gefreut. Das Interview auch. Danke noch mal an das gesamte Distelmeyer-Team.

Auch wenn alles etwas kritisch aussah, bis es dann endlich in der Kiste war. Autopanne der Crew bei Frankfurt, dadurch Verspätung zum Soundcheck, nasskaltes Kölnwetter und dann noch zwei Interviews. Aber alle haben es professionell gelöst. Selbst einen Ort für den Dreh haben wir noch kurzfristig gefunden. Danke Nane und Werner, puplik.org für’s gewärmte Atelier. Sonst hätten wir das Interview doch im Treppenhaus vom Gebäude 9 machen müssen. Wäre etwas schattig gewesen.

Zu Jochen Distelmeyer braucht man eigentlich nichts zu sagen. Die einen wissen so einiges über ihn, die anderen drücken jetzt diesen link.

Ich habe ihn damals 1992 in seinem ersten Konzert in Stuttgart gesehen. Es waren knapp 30 Leute da. Da dachte ich mir: »bingo, der Sound und die Texte, genau auf die Zwölf. Bin mal gespannt, was der zukünftig macht. Der funktioniert«. Ich sollte recht behalten.

Ich finde, auch wenn Texte, Sound und Mensch sich in knapp 20 Jahren »geringfügig« verändert haben – es wäre schlecht, wenn nicht – ist Jochen Distelmeyer musikalisch und textlich heute mehr denn je auf den Punkt.

PS.
Passend zum Interviewtermin sind die Filmdaten der zweiten Kamera dann bei der Datenübertragung für die Postproduction auf Grund eines Systemfehlers gelöscht worden. Thanxxx digitalisiertes Zeitalter. Ich konnte dann aber wieder auf die Hauptkamera zugreifen, ganz oldschoolmäßig mit Band. Danke.

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manuel odendahl_systemprogrammierung & dj

24. November 2010 von Chris


(manuel odendahl)

(click the pix) Computers are nice. They are fast, they never forget things (if you do backups regularly), and they allow you to access the knowledge of a lot of other humans instantly (with an internet connection). This removes a lot of interruptions in your daily life. For example, we had ants in our kitchen this morning. I looked up how to kill ants and repel them in a green way. 2 minutes later, I had sprayed some soap water on the poor ants that made their way into the kitchen, and put up a mound of coffee ground near the hole they came in through. In less than 2 minutes, the problem was solved in a quite ecological way. This could potentially have cost me significantly more time before, and I may have resorted to pesticides because that’s what a shop owner would have told me to do. Computers speed up my thoughts, allowing me to concentrate on the things I like.

However, if you use the wrong software, this efficiency can turn into a very distracting thing. The computer can make you think that you can multitask, that is do two things at once: watch a film and read a book and talk with 18 people at the same time. That’s possible, of course, but the attention you give these individual parts will be less than every a fraction of what your full attention is. Sometimes that’s fine, but to me it doesn’t feel right anymore. Now I try to just watch a movie, and quiet my thoughts even while doing that. Or talk with only one person, and quiet my thoughts while doing that (that’s *much* harder for me :). Because if you don’t, you miss so many clues that something may be wrong, so many signs that things are good, so many beautiful details.

Because I want to get a lot of things done, and because I like a lot of people, and because a lot of ideas interest me, I found an alternative to multitasking: batch scheduling. I break up tasks into small parts, and instead of trying to do 2 big tasks at once, I interleave the small parts, giving them my full attention, and using the computer to store the “paused” task. I don’t want to do that for my friends and my private life (although I use highrise for clients and work related tasks), but that means I keep forgetting things :]

Inspiration Lounge Interview by le tapir: Manuel Odendahl  Part I | Part II
wesen sounzzz
more sounzzz
gastautor

ruinwesen.com

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shifting baselines

20. Oktober 2010 von Kerstin

Wer sich zwischen dem 23. und dem 31.10. Zeit nehmen kann: in Basel gibt es dieses Jahr wieder die Gelegenheit, sich innerhalb einer Woche ein Rundrumglücklich-Programm von Musik, Programmierung, Kunst, spannenden Vorträgen und jeder Menge Workshops zum Einstieg in die DIY-Kultur zu geben.

Wer Basel ein bisschen kennt, der weiß, dass die Mischung von alter, erhaltener Stadtarchitektur mit zeitgenössischem Fingerespitzengefühl für Kunst, Kultur und Gestaltung sowieso schon mehr als nur einen Besuch wert ist. Das Shift Electronic Arts Festival ist zu all dem ein Sahnestück, weil es jedes Mal auf interessante Art Ideen, Leute und Themen rund um elektronische Ideen- und Lebenswelten zusammenführt.

Das Grundthema lautet dieses Jahr lost & found. Shift talks und Ausstellungen nehmen insbesondere Stellung zu vergangenen Medienphänomenen und zum Spannungsfeld zwischen menschlicher Erinnerung und medientechnischer Aufzeichnung oder geben Ausblicke auf mehr oder weniger umsetzbare Zukunftsideen. Dazu gibt’s natürlich jede Menge DJ-Sets und Kopfhörerkonzerte. Unbedingt zu empfehlen.

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Fragen

04. August 2010 von Kerstin

Viele machen Urlaub, wir neue Interviews.

Letzten Montag waren wir bei Florian Zwißler, Musikwissenschaftler, Musiker und Komponist mit Schwerpunkt Neue Musik. Mit Freude hatten wir zuvor festgestellt, dass er nur ein paar Ecken weit entfernt von uns lebt und arbeitet. Von daher stand unser Treffen nicht nur unter dem Stern eines neuen Inspiration Lounge Interviews, es war ein um drei Ecken arrangiertes Nachbarnkennenlernen. Frank Dehner empfahl uns Veit Landwehr, der uns Florian Zwißler an’s Herz legte.

Zwischen zahlreichen seiner Instrumente und Arbeitsgeräte, mittendrin ein von ihm hoch geschätzter Analog-Synthesizer, fand unser Interview mit Florian Zwißler statt. Er erzählte uns, warum ihn gerade der Bereich Neue Musik so fasziniert, was Musik und Philosophie verbindet, und warum es wichtig ist, sich nicht nur immer neue Fragen zu stellen, sondern diesen auch nachzugehen.

Dass Florian dies konsequent macht, zeigen seine zahlreichen Projekte, seine Kooperationen, u.a. mit Matthias Zielfeld, Rochus Aust oder Veit Landwehr, und seine Tätigkeit für die Folkwang Hochschule oder die Stockhausen-Stiftung. Mir drängten sich dabei gleich zwei Fragen auf: 1. Arbeitet Florian eigentlich 24 Stunden am Tag, um die Vielzahl von Projekten zu stemmen? Darauf gab er mir selbst eine Antwort. Und 2., wie bekomme ich alle seine interessanten Informationen und Arbeiten, einschließlich der Kostproben vom Ananlog-Synthesizer, in nur einem Video unter?

Dieser Frage werde ich jetzt nachgehen. Die Antwort gibt’s demnächst.

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Inspiration Lounge Preview

06. Juli 2010 von Chris

Letzte Woche waren wir in der Schweiz unterwegs. Zielort: Biel. Dort, wo französische Lebendigkeit und Schweizer Präzision aufeinandertreffen, interviewten wir David Jeanmonod, der uns von Oliver Matter als Interviewpartner vorgeschlagen wurde.

David Jeanmonod hat seit 1997 mit »Camden Town« einen der legendärsten Piercing-Läden Europas aufgebaut und betreut sogar Kunden, die extra aus Spanien und Portugal einfliegen. Doch damit nicht genug. David hat außerdem ein eigenes Rockfanzine, führt Interviews mit bekannten Rockstars wie Eric Singer, Gene Simmons oder Ville Valo, schreibt für mehrere Zeitungen, hat eine eigene Absinthe-Edition und kennt Lordi auch ohne Masken.

Viele Gründe für ein Interview. Demnächst mehr.

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