Tag: Motivation

Inspiration Lounge TALKS 2013_klirrlicht

11. Mai 2013 von Chris

klirrlicht(klirrlicht_mit Licht)

Mit ihrer einzigartigen Verbindung von Geige und analogen Synthesizern, der Kombination
von klanglichen, melodischen und rhythmischen Formen sowie einer ungemeinen Variationsfreude, gaben Florian Zwissler und der Violinist Axel Lindner den Inspiration Lounge TALKS_Besuchern jede Menge besondere Möglichkeiten, Neue Musikwelten zu entdecken.

klirrlicht 2(klirrlicht_ohne Licht)

FacebookTwitterGoogle+

Inspiration Lounge TALKS 2013_Christian Feike

09. Mai 2013 von Chris

christian feike(Christian Feike_investinlife // Wasser)

Nach diesen persönlichen und künstlerischen Perspektiven auf die lebenswichtige Ressource Wasser schloss sich das Interview mit Christian Feike von investinlife an, der als Finanz- und Versicherungsmakler bewusst und ausschließlich über grüne Anlage- und Absicherungsmöglichkeiten berät. Da das Interesse und das Engagement für den nachhaltigen Umgang mit unseren wichtigen Lebensgrundlagen Christian Feike sowohl beruflich als auch privat vorantreiben, lag es nah, ihn im Rahmen seines Interviews um seine Blickwinkel und Haltungen zu den aktuellen, weltweiten Entwicklungen zum Thema Trinkwasser zu bitten. Was also geht vor und warum sollten wir aufmerksamer werden und handeln?

Gleich zu Beginn lenkte Christian Feike die Aufmerksamkeit der TALKS-Besucher auf Aussagen des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Nestlé-Konzerns, Peter Brabeck-Letmathe, zum Thema Trinkwasser. In einem Interview hatte Peter Brabeck-Letmathe geäußert, es gebe zwei Auffassungen über Wasser. Die eine, vertreten von vielen NGOs und sehr extrem: Wasser ist ein lebenswichtiges Gut und müsse daher auch ein öffentliches Recht sein. Er persönlich ist dagegen der Meinung, Wasser sei ein Lebensmittel wie jedes andere auch, und daher müsse man ihm einen bestimmten Wert und Preis geben, damit jeder weiß, dass es auch etwas kostet. Für diejenigen, die es sich dann nicht leisten könnten oder die keinen Zugang dazu hätten, könnte man ja irgendwelche speziellen Lösungen finden. (Welche, sagt Peter Brabeck-Letmathe nicht.)

christian feike_wasser(Interviewpartner Christian Feike bei die Inspiration Lounge TALKS 2013)

Warum ist es Christian Feike so wichtig, diese Äußerungen weiterzugeben? »Weil ich darauf hinweisen möchte, dass der Nestlé-Konzern, der größte Abfüller von Trinkwasser weltweit, sich schon seit vielen Jahren insbesondere in bis dahin öffentliche, kommunale Wassernetze einkauft, um Trinkwasser abzuziehen, abzufüllen und es danach unter verschiedenen Markennamen in den Handel zu bringen.« (Beispielsweise Pure Life, inzwischen auch bei uns in vielen Supermärkten erhältlich.)

Was ist daran zu kritisieren, fragen wir und die Besucher der Inspiration Lounge TALKS. »Es beginnt damit, dass der Nestlé-Konzern ein Vermögen damit verdient, den Menschen Trinkwasser, abgefüllt vor allem in Plastikflaschen, teuer zu verkaufen, während der Konzern beim Zapfen von öffentlichen bzw. ehedem öffentlichen Wasserquellen gemessen daran einen sehr kleinen Preis zahlt. Aber das ist natürlich nur der Anfang. Das große Problem liegt darin, dass durch die Wasserentnahme von Nestlé vielen Anwohnern, die auf eine Versorgung mit ausreichendem Wasser angewiesen sind, genau dieses ausgeht. Das trifft insbesondere Menschen in armen Gegenden der Welt besonders hart und lebensbedrohlich. In südafrikanischen Townships haben die Menschen keinen öffentlichen Wasserzugang mehr, während Fabriken des Nestlé-Konzerns in der Nachbarschaft das Brunnenwasser abziehen und abfüllen. Die Anwohner werden auf die Möglichkeit verwiesen, das Flaschenwasser zu kaufen, das allerdings für die meisten Menschen dort in den benötigten Mengen unerschwinglich ist. In indischen oder südamerikanischen Gemeinden genau das Gleiche, oft verschärft dadurch, dass den ansässigen Bauern auch kein Wasser mehr für ihre Felder zur Verfügung steht. So können sie nichts mehr anbauen, verlieren ihre Arbeit und ihre Lebensgrundlagen, während Nestlé das dort billig eingekaufte Trinkwasser teuer an diejenigen Menschen verkauft, die es sich leisten können. Es ist wichtig, dass mehr und mehr Leute das wissen und es auch wieder in ihrem eigenen Umfeld weiterverbreiten. Es geht darum, diese Entwicklung aufmerksam zu beobachten und entsprechend zu agieren, wenn wir diese Vorgehensweise nicht weiter unterstützen wollen.

christian feike, kerstin döweler(Christian Feike im Gespräch mit Kerstin Döweler_Thema Nestlé)

Was schägt Christian Feike vor? »Da ist erst einmal die Tatsache, dass wir alle diese Entwicklung mit unserem Konsumverhalten unterstützen, solange wir die entsprechenden, abgefüllten Wasser kaufen. Das eben nicht weiter zu tun, ist ein einfacher, für jeden hier machbarer Schritt. Dann geht es darum, davon auch andere Menschen zu überzeugen, jeder in seinem eigenen Umfeld. Nur dadurch können wir etwas in Gang setzen.«

Wie ist es mit den aktuellen Entwicklungen zum Thema Trinkwasser innerhalb der EU, wollten wir weiter wissen. Christian Feike berichtet dem Publikum daraufhin von den EU-Bestrebungen, den Trinkwasserbereich immer weiter zu privatisieren. »Auch hier geht es wieder darum, dass die Infrastrukturen rund um die Trinkwasserversorgung nach und nach in Privathand gebracht werden sollen, weil das angeblich kostengünstiger und besser für uns alle sein soll. Nur: in Gegenden, in denen sich große Privatunternehmen bereits in die Wasserversorgung eingekauft haben, ist die Wasserqualität oft deutlich schlechter geworden, während die Preise steigen. Längst sind einige Kommunen daher dazu übergegangen, ihre Wasserinfrastruktur in aufwändigen Verfahren wieder zurückzuerwerben. Paris und Stuttgart sind solche Beispiele. Noch dazu sind die Gutachten, die innerhalb der EU als Entscheidungsgrundlage für eine Privatisierung dienten, durch ein Gremium erstellt, das ganz überwiegend aus genau den Großunternehmen besteht, die von einer Privatisierung deutlich profitieren. Es geht darum, über diese Vorgänge informiert zu sein und genau zu betrachten, was hier passieren wird, falls es so weitergeht. Die bisher öffentliche Wasserversorgung und damit verbundene Infrastrukturen sind über viele Jahre von uns Bürgern finanziert und sie haben in öffentlicher Hand für uns alle funktioniert. Unsere Wasserqualität ist gut. Nun erzählt man uns, dass Privatunternehmen all das besser organisieren können, weil der Markt es angeblich stets besser richtet. Das müssen wir viel mehr hinterfragen, diesen Konsens des Gewohnten, der uns immer wieder begegnet. Und wir müssen die eigene Bequemlichkeit ablegen und uns aktiv einmischen. Das ist unerlässlich, wenn wir an Entwicklungen etwas ändern wollen, die auf Druck von Konzernen erfolgen, die im Bereich Trinkwasser einfach ein Riesengeschäft sehen. Was wollen wir heute und in Zukunft: Trinkwasser für alle Menschen, weil es unsere wichtigste Lebensgrundlage ist. Oder Wasser als Produkt wie alle anderen, in den Händen von Unternehmen, die ausschließlich mit Profitmaximierungsausrichtung arbeiten und dafür viele Menschen von einem für sie erschwinglichen Zugang zu Wasser abschneiden?«

klare worte_christian feike(»Wir müssen handeln_lasst Nestlé Produkte in den Regalen.«)

Es liegt auch an uns, die wir uns hier alle treffen. Informieren Sie sich, beispielsweise über die Initiative right2water.de. Geben Sie ihr Wissen und ihre Meinungen in ihrem Umfeld weiter. Schauen Sie auf die Entwicklungen in ihrer eigenen Kommune und lassen Sie uns alle legalen Wege nutzen, die möglich sind, damit Wasser eben kein Produkt wird wie jedes andere wird. Es bringt nichts, den Entwicklungen nur zuzuschauen.

FacebookTwitterGoogle+

Dr. George Berbari_ShortCuts

18. März 2013 von Chris

dr. george berbari(Dr. George Berbari_Hirnforscher)

Bei den Inspiration Lounge TALKS versammeln wir ab diesem Jahr neben Vorausdenkern und -machern aus Ökonomie und Kultur auch ausgewählte Impulsgeber aus wissenschaftlichen Gebieten. Am 27. April 2013 wird bei unseren nächsten TALKS deshalb der New Yorker Hirnforscher und Psychiater Dr. George Berbari als Teilnehmer mit dabei sein.

kerstin döweler, dr. george berbari(Kerstin Döweler, Dr. George Berbari)

Letzte Woche trafen wir ihn, um zusammen ein Interviewthema für die TALKS herauszusuchen. Die Auswahl war dabei nicht ganz einfach, denn aufgrund seiner langjährigen Praxis in Forschung, Medizin wie auch in psychologischen Bereichen stehen natürlich zahlreiche spannende Themen zur Verfügung.

kerstin döweler, dr. george berbari_TALKS(CouchTalks)

Wir einigten uns schließlich auf ein Interview, das alle Wissens- und Tätigkeitsgebiete von Dr. Berbari gekonnt verbindet: Es wird um Wege gehen, auf denen der einzelne Mensch ein  Bewusstsein für sich selbst sowie seine natürlichen und sozialen Einbindungen erlernt. Wesentliche Voraussetzungen für jeden von uns, um Entscheidungen und Konflikte im Alltag zu meistern, gesundheitsschädlichen Stress zu vermeiden und das eigene Leben und Umfeld mit Zufriedenheit gestalten zu können.

FacebookTwitterGoogle+

Inspiration Lounge TALKS 2012_die Dokumentation#4

29. November 2012 von Chris

(Felix Klemme in Aktion)

Vortrag von Felix Klemme_Gründer von OutdoorGym

Das Opening hatte es in sich. Zügig schritt Felix Klemme zum Tisch und leerte den Inhalt einer Flasche aus. »Um was handelt es sich,« fragte er in die erstaunte Runde? »Erde, Laub und Steine – Natur.« Die Antworten des Publikum erfreuten ihn. »Tja, für die meisten ist es nur Dreck, aber ja, es ist Natur.« Felix Klemme, der Gründer von OutdoorGym war mit diesem Intro schon mitten in seinem Thema.

(vor dem Vortrag)

Der moderne Mensch ist vernetzt, permanent in Projekten, eingespannt im engen zeitlichen Tagesrhythmus, gehetzt von Terminen und vergisst dabei ganz gerne eins: sich selbst. Auf Dauer führt dies unweigerlich  zu Unzufriedenheit und Ungleichgewicht. Genau dort setzt das Konzept von QutdoorGym an. Der Mensch soll wieder Teil der Natur werden, sich wieder natürlich verhalten. Laufen im Wald, Bewegung im Freien, oder eine überlegte Ernährung, die im wesentlichen auf Kohlehydrate und Zucker  verzichtet: all dies sind Komponenten, die in der Erfüllung ihrer Einfachheit die Voraussetzung einer zufriedenen Lebensgestaltung sind.

(Inspiration Lounge TALKS Plakat_Felix Klemme)

Zentral ist der Gedanke, dies in Gemeinschaft mit anderen zu tun. Körperkontakt, der zwischenmenschliche Austausch von Erfahrungen, Ideen und Emotionen stärken so den Einzelnen und die Gruppe.

Insgesamt gilt es, so Felix Klemme, eine Lebensart neu zu entdecken, die uns gut tut und die wir auf unseren Weg in den gedachten Fortschritt unterwegs vergessen haben.

Manchmal können Dinge so einfach sein.

Lesung von Wilhelm Schlote_Künstler und Zeichner

(vor der Lesung von Wilhelm Schlote)

Als Wilhelm Schlote zum Abschluss der Inspiration Lounge TALKS begann, aus seinem Buch »Mein Opa hat die Taschen voller Buntstifte« vorzulesen, wurde es im Publikum noch einmal ganz still. Volle Aufmerksamkeit für die Geschichte, in der Charlotte, die Enkelin eines Buntstiftzeichners, schildert, wie ihr Opa seinen Weg durchs Leben geht, indem er stets die eigenen Ideen verfolgt und sich durch Widrigkeiten nicht aufhalten lässt, vor allem mithilfe eines roten Zauberstifts. Denn stellt sich ihm beispielsweise ein Banker entgegen, der nichts vom Leben versteht und auch nichts von Phantasie und der Liebe zum Zeichnen, dann streicht er ihn mit seinem Zauberstift einfach durch, genau wie auch das Geldhaus.

(die Lesung)

Auch das zweite Buch, aus dem Wilhelm Schlote liest, »Krickel, Krakel und Andantino« handelt von Phantasie und dem Mut, den eigenen Vorstellungen nachzugehen, statt sich in die äußeren Rahmen zu fügen. »Wir sind heutzutage so bestimmt zur Anpassung an das, was »man von uns erwartet«, obwohl wir ständig von Individualismus sprechen. Wir können so vieles, aber wer traut sich noch, er selbst zu sein und dabei auch »über den Rand zu zeichnen«. Wir streben das Perfekte an und trauen den eigenen Ideen nicht, weil sie nie ganz perfekt sind, doch die wahre Entwicklung und Leben liegen im Unperfekten, im Menschlichen, eben in uns. Vor lauter Vernunft und der Liebe zu Messbarem, Sicherem haben wir fast vergessen, dass wir schon immer in unserer Geschichte durch Ideen weitergekommen sind, an die zuerst kaum jemand glaubte. Zeit also, sich endlich wieder zu erinnern.«

(Wilhelm Schlote im Gespräch)

Mit diesen Anregungen von Wilhelm Schlote endete die Lesung, und mit dem sich anschließenden, intensiven Austausch zwischen allen Teilnehmern und Besuchern klangen die TALKS schließlich in lockerer, gemeinsamer Runde aus. Es war ein Abend voller Blickwinkel und Impulse, der gute, neue Ideen und Kontakte auf den Weg gebracht hat.

(Inspiration Lounge TALKS Plakat_Wilhelm Schlote )

Wir danken nochmals allen Teilnehmern und Besuchern und freuen uns bereits auf die Inspiration Lounge TALKS 2013.

FacebookTwitterGoogle+

kreativ bewegen: gibt’s da auch einen bestimmten Plan?

01. Dezember 2011 von Kerstin

(immer in Bewegung)

Auf unser letztes Interview mit Felix über Ernährung gab es viel Resonanz, in der immer wieder der Aspekt Zeit auftauchte bzw. die Aussage, keine oder nur wenig Zeit für eine gesündere Ernährungsweise zu haben. Inzwischen sind wir mehrmals gefragt worden, ob wir einen Bewegungs- und Ernährungsplan mit festen Zeitstrukturen und Vorgaben hätten. Das war der Moment, in dem wir uns entschlossen, die Frage an Felix weiter zu geben:

K: Felix, wie sieht das bei Dir bzw. bei Outdoor Gym aus, gebt Ihr den Leuten einen bestimmten Plan, was sie essen sollen, wie sie sich bewegen müssen und wann sie was tun sollen?

F: Nein, wir geben keinen festen Tagesablauf oder Ernährungsplan vor. Ich halte nichts von dem Gedanken eines für alle gültigen Plans. Natürlich gibt es feste Zeiten, in denen unser Outdoor Gym-Training statt findet, das ist eine notwendige Frage von Organisation. Ich halte mich aber nicht dafür zuständig, jedem Outdoor Gym-Mitglied zu sagen, wann was zu tun und was zu essen ist. Ich bin vielmehr dafür da, den Menschen Angebote zu machen, auf welchen Wegen sie ihre Gesundheit erhalten uns stärken, wie sie in Balance mit sich, anderen und der Natur zu mehr Wohlbefinden gelangen können, wie sie durch gemeinsame Aktivität mit anderen an der frischen Luft und durch persönlichen, direkten Kontakt neue Perspektiven gewinnen. Gehen müssen die Menschen ihre Wege selbst, aus sich heraus und nicht, weil ich ihnen sozusagen Handschellen durch bestimmte Pläne anlege.

K: D.h. also beispielsweise, dass ich selbst entscheiden muss, ob ich Deine Angebot annehme und mehr Bewegung bzw. anderes Essen in meinen Alltag integriere oder ob ich es lasse?

(Felix Klemme, Gründer Outdoor Gym)

 

F: Genau, und das Annehmen kann wie bei Euch vor einiger Zeit aus reiner Neugier erfolgen. Ihr wolltet einfach sehen, ob sich Dinge positiv für euch ändern, ob ihr Lebensqualität gewinnt. Ich habe euch einige Übungen gezeigt, einige Ernährungstipps weitergegeben. Erst einmal nur kleine Anregungen, aber ihr seid darüber zum Nachdenken gekommen und habt einige wesentliche Körperabläufe besser verstanden. Vielleicht hattet ihr auch einen tieferen Blick auf eure bisherigen Verhaltensweisen und ihre Auswirkungen. Die folgende Umstellung eures Tagesablaufs habt dann ihr nach euren Anforderungen vorgenommen, und so sollte es auch sein. Ich halte nichts davon, zu sagen: deine Verhaltensweisen sind falsch, lass das und lebe nur noch genau nach diesem Plan. Gehen wir davon aus, viele Menschen haben wir ihr einen Tagesablauf mit langem Aufenthalt in Räumen und im Sitzen, weil solches Verhalten eben der heutigen Konvention entspricht. Käme ich jetzt mit einem Plan für alle, ich würde die Konvention nur durch eine neue Konvention ersetzen. Es geht aber darum, dass jeder durch mehr Wissen und Motivation den besten Weg für sich selbst findet. Es ist schließlich deine Zeit und dein Leben.

K: Das ist eine Herausforderung, denn man muss ja die eigenen Abläufe überdenken und ändern.

F: Ja, es ist immer wieder interessant festzustellen, wie schwierig dieser Vorgang fällt. Es geht eben darum, Gewohnheiten, die man meist jahrelang kennt, aufzugeben. Das scheint zu sein, als ob man etwas verliert, was man innehat, an was man glaubt und festhält. Wir sind unglaublich gefangen in Gewohnheiten. Erst recht, wenn wir sie aufgeben sollen, um etwas Neuem Raum zu geben, das wir noch nicht kennen. Die Gewohnheit ist sicher, Neuland dagegen noch nicht. Trotzdem oder gerade deshalb ist es gut, aufzubrechen und Neues auszuprobieren, insbesondere wenn wir dadurch letztlich mehr Lebensqualität erreichen können.

Um das zu unterstreichen, ist es uns bei Outdoor Gym nicht nur wichtig, tieferes Verständnis über körperliche Zusammenhänge zu geben und Möglichkeiten aufzuzeigen, mehr Gespür für den eigenen Körper und seine Bedürfnisse zu erhalten. Ganz ausschlaggebend ist vor allem auch der Faktor Spaß.

Natürlich ist ein Outdoor Gym Training körperliche Anstrengung, doch durch die gemeinsame Aktivität und gegenseitiges Weiterbringen entsteht eine besondere, lockere Atmosphäre, die einfach Freude macht. Das bringt echte Motivation, während feste Pläne einfach ein Zwang sind. Und Zwang schafft eben keine echte Motivation, die du brauchst, um Dinge wirklich dauerhaft zu verändern und zu verbessern.

FacebookTwitterGoogle+