Tag: Leidenschaft

Wilhelm Schlote

24. September 2012 von Chris

(Wilhelm Schlote_Künstler, Illustrator und Autor)

Wilhelm Schlote wuchs in Essen auf. Nach dem Abitur studierte er Philosophie und anschließend Kunst in Kassel.

1968 publizierte er sein erstes von insgesamt 35 Kinderbüchern. Ab 1976 veröffentlichte er Cartoon-Postkarten – die sogenannten »Schlote-Karten«, die weltweit vertrieben und geschätzt wurden – und erhielt im selben Jahr den Deutschen Jugendbuchpreis. Seit 1980 erstellte Wilhelm Schlote eine Vielzahl von Plakaten, Postern und Auftragsarbeiten. Seine Cartoons und Zeichnungen erscheinen unter anderem in Zeitschriften wie DIE ZEIT, Die Welt, FAZ am Sonntag, The New Yorker, Le Monde und Le Figaro. Er selbst bezeichnet seinen Zeichenstil, eine gelungene Mischung aus Poesie, Philosophie und Buntstiftstrichen als „Krikelkrakel“ und verleugnet nie sein Hauptmotiv, das Strichmännchen.

Meine besondere Faszination gilt auch heute noch den Kinderzeichnungen, weil sie so ungemein gerade heraus sind – unverstellt durch Gedanken wie: »das geht doch nicht«. Kinder denken noch nicht, dass alles logisch und stimmig sein muss. Wir Erwachsene wollen dagegen alles perfekt, durchdacht bis in den letzten Winkel. Dabei ist das Perfekte tot. Leben, Bewegung und Entwicklung liegen im Unperfekten, im Spontanen, im »aus dem Rahmen fallen, in Phantasie und Erstaunen. Hier schließt sich in meiner Arbeit auch der Kreis zu den Strickmännchen und Krikelkrakel.

Wir freuen uns, dass Wilhelm Schlote bei den Inspiration Lounge TALKS 2012 aus einem seiner schönsten Bücher lesen wird, um uns alle in die Welten von Phantasie, Poesie sowie Querdenken und-handeln mitzunehmen.

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Inspiration Lounge goes ART COLOGNE 2012_die Trilogie

04. April 2012 von Kerstin

(Inspiration Lounge goes ART COLOGNE_2012)

Liebe Freunde der Inspiration Lounge,

gemeinsam mit der Emmanuel Walderdorff Galerie lädt die Inspiration Lounge anlässlich der ART COLOGNE 2012 zu einer Veranstaltungs-Trilogie, die Positionen aus unterschiedlichen Disziplinen versammelt:

Haben wir Euch in der Inspiration Lounge interessante kreative Macher bis jetzt insbesondere virtuell in unseren Interviewfilmen vorgestellt, gibt es unsere Inspiration Lounge passend zur ART COLOGNE nun live and accustic begehbar.

Am 19. und 20. April 2012 heißt es daher: Inspiration Lounge goes ART COLOGNE. An beiden Tagen stellen wir Menschen, die wir im Rahmen der Inspiration Lounge kennen gelernt haben, mit ihren Positionen und Auszügen ihres Schaffens in der Emmanuel Walderdorff Galerie in der Jülicher Str. 27 in Köln vor.

Wir laden Euch herzlich ein, mit dabei zu sein und die Inspiration Lounge mit ihren Protagonisten in echt und in Farbe kennen zu lernen.


Donnerstag, 19. April 2012

19.00 Uhr | Öffnung der Inspiration Lounge in der Emmanuel Walderdorff Galerie

20.00 Uhr | Begrüßung durch Kerstin Döweler, le tapir/Inspiration Lounge und durch Emmanuel Walderdorff

20.15 Uhr | »frame-less« gemeinsame Live-Performance des Künstlers und Illustrators Wilhelm Schlote und des Komponisten und Musikers Florian Zwissler – ein von uns initiiertes visuelles und akustisches Intermezzo zwischen Philosophischem Comic und Neuer Musik.

Wilhelm Schlotes Strichmännchen in einer nicht stringenten Rahmen-Handlung, herausgefordert von Florian Zwißlers Synthesizer-Klängen. Wir danken in diesem Zusammenhang Rochus Aust für seinen großartigen Support/Equipment.

anschließend: Live-Interview mit Florian Zwissler und Wilhelm Schlote

(Wilhelm Schlote, Berthold Brecht,  Florian Zwissler)

ca. 21.00 Uhr | Buchpräsentation:
Inspiration Lounge meets Edition 20/50
, »Skizzen« von Julius Ordenthaler

Ganz im Sinne unseres Ziels, ausgewählte kreative Macher aus Ökonomie, Kultur und Wissenschaft mit ihren Sicht- und Vorgehensweisen in den Mittelpunkt zu rücken und zu vernetzen, haben wir uns zu der Herausgeberschaft im Rahmen der Edition 20/50, einer Darling II Production, entschlossen. Der Künstler und Zeichner Julius Ordenthaler ist einer der beiden ersten Inspiration Lounge Interviewpartner, dessen Buch nun im Rahmen der Edition 20/50 bei Lim & Asmuth Publishers erscheint.

(aus 20|50_ Julius Ordenthaler_Skizzen)


Freitag, 20. April 2012

19.00 Uhr | Öffnung der Inspiration Lounge in der Emmanuel Walderdorff Galerie

20.00 Uhr | Begrüßung durch Kerstin Döweler, le tapir/Inspiration Lounge und durch Emmanuel Walderdorff

20.15 Uhr | Von John Ruskins »Leben ohne eine Spur von Kunst ist Brutalität« bis zu Beuys’ Schlüsselbegriffen »Kunst gleich Kapital« – was ist möglich, wenn sich Denk- und Vorgehensweisen der Kunst in die Ökonomie erweitern? Ein Live-Interview mit Thomas Fuhlrott, Gründer des Unternehmens zait und des Deutschen Ölivenöl Panels

anschließend: Buchpräsentation Inspiration Lounge meets Edition 20/50, »UNTERNEHMUNG« von Thomas Fuhlrott

(aus 20/50_ Thomas Fuhlrott_UNTERNEHMUNG)

In seinem Buch »Unternehmung«, herausgegeben von le tapir im Rahmen der Edition 20/50, gibt der zait-Gründer Thomas Fuhlrott vertiefte Einblicke in seine Blickwinkel auf Parallelen und Verbindungspotenziale von Kunst und Entrepreneurship.

Mit einer musikalischen Intervention folgt Klirrlicht
Florian Zwissler – Synthie A/divers
Axel Lindner – Violine/divers

Es wird fein.

An beiden Abenden gibt es außerdem Weine vom Weingut Sander aus Mettenheim/ Rheinhessen, erstes ökologisches Weingut Deutschlands. Stefan Sander, engagierter Winzer und einer unser Inspiration Lounge Interviewpartner im Jahr 2010, hat Ausgezeichnetes in Rot und Weiß für die Inspiration Lounge ausgesucht.

Zum Auftakt der ART COLOGNE beginnt die Veranstaltungs-Trilogie schon am Mittwoch, 18. April 2012 in der Emmanuel Walderdorff Galerie mit einer visuell-akustischen Premiere.

Armin Subke präsentiert live im Rahmen seiner Ausstellung »Subvisionen« seine Mini Pop Oper »Free«.

(subke singt)

 

Sprecher: Hans Pfrommer
Gesang,Tasteninstrument und elektronische Geräte: Armin Subke

Einlass ist um 19.00 Uhr | Beginn um 20.00 Uhr

Also, auf geht’s. Wir freuen uns auf Euch.

Die Trilogie zur ART COLOGNE_TERMINE


18. April 2012 |
»Free«, die Mini Pop Oper von Armin Subke | ab 19.00 Uhr

19. und 20. April 2012 |Inspiration Lounge goes ART COLOGNE | ab 19.00 Uhr


Inspiration Lounge goes ART COLOGNE |
Ort_ Emmanuel Walderdorff Galerie | Jülicher Str. 27 |  50674 Köln

 

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Inspiration Lounge Interview mit Peter Kowalsky

08. November 2011 von Chris


(Peter Kowalsky)

(interview: scroll down) »Weißt Du, wann Du eine gute Idee hast? Wenn alle das Lachen anfangen.«

Falls es tatsächlich noch jemanden geben sollte, der BIONADE nicht kennt oder noch nicht probiert hat:

»Die BIONADE GmbH ist ein junges, innovatives Familienunternehmen, das biologisch hergestellte, alkoholfreie Erfrischungsgetränke unter der Marke BIONADE vertreibt. BIONADE ist das weltweit einzigartige alkoholfreie Erfrischungsgetränk, das durch Fermentation nach dem Brauprinzip rein biologisch hergestellt wird.« (Auszug Homepage Bionade)

»In aller Munde« ist eine Bezeichnung, die seit Jahren gut zu BIONADE passt. Die Geschichte dahinter, die, wie könnte es anders sein, bereits aus so manchem Blickwinkel beleuchtet wurde, erzählt sich fast wie ein Märchen. Fast. Und genau deshalb finden wir, dass sie geradezu als Parabel für kreatives Entwickeln stehen kann. Sie beinhaltet sozusagen »plastisch« die Höhen und Tiefen kreativen Schaffens, die einfach jeder kennt, der sich mit Überzeugung an die Verwirklichung einer Idee macht.

Da ist die meist unumgängliche Tatsache, dass man mit seiner Idee anfangs alleine da steht und einem andere in dieser Situation nicht unbedingt Mut machen. Oder die Energie, die es kostet, trotzdem weiter zu arbeiten – die Durststrecken und handfesten Probleme, die zu überwinden sind. Wer kennt außerdem nicht die Frage, wo und wann nach dauernden Entwicklungsphasen endlich das Geld herkommt? Und überhaupt: was passiert, wenn sich tatsächlich der große Erfolg einstellt? Wie geht man damit um, wenn dich auf einmal jeder kennt und eigentlich schon immer an dich geglaubt hat?

Teil 1 des Interviews startet, logisch, mit den Anfängen von BIONADE. Peter Kowalsky erzählt über die Gründe für die Entwicklung, über die ersten Schritte, die Reaktionen des Umfelds und wie das ist, wenn man glaubt, man sei nach zehn Jahren am glücklichen Ende einer Entwicklung – die in Wahrheit gerade erst richtig begonnen hatte…

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In Teil 2 des Interviews folgt, wieso man den Weg meist gerade dann findet, wenn man vermeintlich gar keine Möglichkeit hat und warum es ganz gut ist, dass anhaltender Erfolg nicht über Nacht kommt.

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Wir haben uns in der Inspiration Lounge zur Aufgabe gemacht, die vielen Facetten kreativen Denkens und Handelns zu ergründen. Weil es uns außerdem wichtig ist, diese unmittelbar aus persönlichen Blickwinkeln darzustellen, haben wir Peter Kowalsky, den Mitbegründer von BIONADE, nach seinen Erfahrungen gefragt. Für die Inspiration Lounge hat er uns die Geschichte von BIONADE aus seiner Sicht geschildert:

Wie das war, mit einer guten Idee in der Rhön, mitten in den 80er Jahren – ohne Internet und virtuelle Social Networks, warum ein Laser eine besondere Rolle spielte und woran man überhaupt erkennt, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Unser Inspiration Lounge Interview trägt dann auch den Titel: »Weißt Du, wann Du eine gute Idee hast? Wenn alle das Lachen anfangen.«

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schöner, erhaltend, erweiternd_teil 2

09. Oktober 2011 von Chris

(interview mit thomas fuhlrott_zait | kerstin döweler_inspiration lounge, teil 2)

K: Erfordert Eure Vorgehensweise bei den Verbrauchern nicht auch ein besonderes Bewusstsein? Es herrscht ja doch eben die Auffassung über gute Produkte, die Ruskin gerade ablehnte. Dazu kommt, dass am Markt ja oft gerade Produkte Erfolg haben, die billig sind, weil wir zu unglaublichen Schnäppchenjägern getrimmt wurden. Qualität ist da, denke ich, zweitrangig.

T: Es ist schon so, dass für die Auffassung von guten Produkten und die Grundwerte schöner, erhaltend, erweiternd ein Bewusstsein vorhanden sein muss. Genau das steckt ja auch in dem aktuellen Begriff strategischer Konsum, bei dem durch die Kaufentscheidung gute Produkte und ihre Produzenten unterstützt werden und so Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaft geleistet werden. Das Bewusstsein ist dadurch auch eine Hürde, weil der Verbraucher von diesen Produkten zuerst einmal wissen muss, sich mit der gesamten Situation beschäftigen und sich entscheiden muss, dass es ihm wichtig ist, zu einer positiven Entwicklung der entsprechenden Unternehmen beizutragen.

Für Unternehmen wie zait stellen sich so mehrere Herausforderungen. Die Menschen müssen diese Unternehmen kennen lernen. Doch gerade zu Anfang sind die Budgets für Marketingmaßnahmen sehr klein. Das führt oft dazu, dass die Unternehmen länger brauchen, um einen größeren Bekanntheitsgrad aufzubauen. Man findet sie natürlich, gerade auch im Internet, aber man muss oft etwas länger danach forschen. Die Menschen sind aber überwiegend gewöhnt, Dinge des täglichen Lebens schnell und im Supermarkt um die Ecke zu kaufen.

K: Stimmt, wir sind bequem und glauben oft, dort eigentlich alles in großer Auswahl zu finden. Dabei findet man Unternehmen wie zait dort gerade nicht.

T: Es geht weiter mit der Frage: habe ich mich damit beschäftigt, warum ein Produkt gut im Sinne von Ruskin ist und entscheide ich mich dafür? Ich denke, die meisten wissen heute Bescheid über Produkte, die unter schlechten Arbeitsbedingungen und Schädigungen der Umwelt hergestellt werden. Sie wissen, wie wichtig es ist, sich darum zu kümmern und dass sich nichts ändern wird, wenn nicht wir unser Verhalten ändern. Allerdings: ist das dann auch beim Einkauf immer präsent oder greift man da nicht lieber doch zu etwas, was gerade herumsteht?


(kerstin döweler im gespräch mit thomas fuhlrott)

K: In dem Zusammenhang habe ich übrigens auch schon oft den Satz gehört: »Nachhaltige, gute Produkte muss man sich erst mal leisten können.«

T: Das kenne ich. Ich denke aber, dass es gerade hier bei uns für viele kein Problem wäre. Es hat nur mit Umdenken und einfachen Verhaltensänderungen zu tun. Warum eigentlich nicht lieber gesünder, besser und besser ausgewählt statt den Drang zu großen Mengen billig produzierter Ware in oft fragwürdiger Qualität? »Billig produziert« ja auch zu hinterfragen. Oft bedeutet es, dass dadurch soziale und ökologische Schäden verursacht werden, die sich nicht direkt im Preis der Ware niederschlagen. Die Eindämmung dieser Schäden kostet aber mittel-bis langfristig enorme Summen, die auf die Allgemeinheit umgelegt werden. D.h., wir tragen sie alle. Damit stellt sich doch die Frage des »das muss man sich erst mal leisten können« in einem ganz anderen Kontext.

K: In diesem Zusammenhang, ich mache bei unserem Projekt »kreativ bewegen« gerade selbst die Erfahrung einer Umstellung auf andere, gesündere und bessere Lebensmittel. Man bemerkt tatsächlich schnell, dass man anders einkaufen muss. Wenn man den Einkauf aber richtig zusammenstellt und überlegt, was man sonst immer gekauft hat, aber eigentlich gar nicht braucht, muss es nicht unbedingt teurer werden. Und wenn es etwas teurer ist, hat man bei richtiger Auswahl auch den besseren Geschmack. Das ist ja auch wichtig.

(Ende Teil 2. Fortsetzung folgt.)

zu Teil 1

thomas fuhlrott_interview | zait.de | mehr

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Die Weinprobe_Teil 2

22. Februar 2011 von Chris


(click the pix 7 behind)

Weingut Becker Landgraf bei der Inspiration Lounge

Nachdem der Secco zur Begrüßung bereits für gute Resonanz und Stimmung gesorgt hatte, begannen Julia und Johannes Landgraf, den ersten Gutswein des Weinguts Becker Landgraf, einen Riesling trocken 2010 auszuschenken. Dabei erzählten sie von ihrem Engagement für ökologischen Weinbau und über die spezifischen Böden ihrer Weinlagen. Auf dem Petersberg, beim heutigen Gau-Odernheim gelegen, ruhte vor Millionen Jahren eine Kalkplatte, die ein ebenes Plateau, die Landoberfläche des Urrheins bildete. Noch heute geben im Boden auffindbare Muschelschalen Aufschluss über die geologische Geschichte der Gegend.

Beim nächsten Gutswein, einem Grauburgunder trocken 2010, zeigte Julia dann auch auf ein mit Muschelschalen gefülltes Glas: »Das sind keine Mitbringsel aus unserem letzten Urlaub, das finden wir täglich in unserer Weinlagen. Es macht unsere Böden aus, es macht daher auch wesentlich unsere Weine aus, denn wir finden es sehr wichtig, mit jedem Weinjahrgang auch die spezifischen Beschaffenheiten unserer Weinlagen herauszuarbeiten.«

Weiter ging es mit einem Spätburgunder Rosé trocken 2010. Auf das Probieren folgte von vielen ein »oh, der schmeckt nicht nur gut, der bringt, recht ungewohnt für einen Rosé, eine ordentliche Stärke mit ins Glas.« Ein anderer stellte fest: »schön, dass bei euch noch Stärke im Glas ist, bei mir ist leider schon wieder Luft drin.« Es wurde nachgeschenkt, etwas Brot gegessen und kurz darauf…

…kam der erste Ortswein, ein Gau-Odernheimer Riesling, Jahrgang 2009. Dazu die Erklärung, was einen Gutswein eigentlich vom Ortswein und einem Lagenwein unterscheidet. (Lagenwein: beste Lagen, beste Trauben, höchster Aufwand, niedrigste Erträge) Nach dem folgenden Gau-Odernheimer Weißburgunder 2009 wurde von einer Seite der Probierrunde bemerkt, wenn man schon bei Orten und Lagen sei, wäre das doch die Gelegenheit, das Weinanbaugebiet Rheinhessen darzustellen. Gesagt, getan. Nach einer Pause am Buffet erklärten Julia und Johannes die Lage Rheinhessens und die Weinbauentwicklung der letzten Jahre.

Das Weingut Becker Landgraf ist Mitglied in der rheinhessischen Winzervereinigung Message in a Bottle. Julia und Johannes setzen sich, gemeinsam mit anderen jungen, talentierten Winzerinnen und Winzern, konsequent für besondere Weinqualität ein. »Wir schauen über den Tellerrand und haben gelernt, dass jeder seine individuellen Weine prägt, auch wenn wir untereinander Wissen und Erfahrung austauschen.«

Es folgten die Rotweine: der St. Laurent 2008, LUCA 1, wurde nach dem ersten Sohn von Julia und Johannes benannt. »Beneidenswert – so jung und schon werden einem Weine gewidmet«, raunte es in der Probierrunde. Der 2008er Gau-Odernheimer Spätburgunder unfiltriert war danach kaum in den Gläsern, da war er auch schon getrunken. Natürlich wurde dabei vielfach diskutiert, welcher der beiden Rotweine noch besser sei – es blieb dabei: einfach beide sehr gut.

Ein Lagenwein, 2009 Herrgottspfad Riesling, war schließlich der großartige Abschluss der Weinprobe. Es war ein toller Abend, es hat sehr viel Spaß gemacht und war bestimmt nicht das letzte Mal. Vielen Dank nochmals an Julia und Johannes Landgraf.

Zitate des Abends:
»Das haben Julia und Johannes Landgraf toll gemacht. Ein absolut sympathisches Paar.«
»Schön zu sehen, dass die beiden den Weinbau mit soviel Wissen und Leidenschaft betreiben.«
»Rotwein – geben Sie mir unbedingt mehr von diesem fantastischen Rotwein.«

Für alle, die leider dieses Mal nicht dabei sein konnten:

_Inspiration Lounge Interview mit Julia und Johannes Landgraf
_Die Weinprobe_Teil 1

 

 

 

 

 

 

 

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