Tag: Kunst

glatt vs. griffig

19. Oktober 2009 von Chris

koelnberg_downunderIn der neuesten Ausstellung des Künstlers Andreas Hirsch Psycho Flora, Fotografien, experimentiert Hirsch mit Pflanzen, Schablonen und der Dunkelkammer. Architektonische Elemente werden mit Kakteen und anderen floralen Dingen kombiniert. Gelungen. Empfehlenswertes, ebenfalls von Andreas Hirsch: China Triplet, Fotografien + Zeichnungen, erschienen bei Darling Publications.
Hirsch lehrt an der Kunsthochschule für Medien Köln künstlerische Fotografie.

Timothy Shearer kuratiert im nagelneuen Kunstverein Koelnberg die aktuelle Ausstellung Strassengedanken revisted von Michael Conrads und Tillmann Terbuyken zusammen mit Jens Mentrup und Richard Schneider. Frische Luft aus Hamburg. Nette Location.

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Interview mit Andy Lim

18. August 2009 von Chris

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»
Wenn man daran gewöhnt ist, einen einzigen Takt wochenlang zu üben,
ist alles andere leichter.«

Andy Lim ist Cellist und momentan schwerpunktmäßig Verleger. Sein Verlag Darling Publications mit Sitz in Köln ist auf außergewöhnliche Bücher zu Themen aus Kunst und Kultur spezialisiert. Momentan arbeitet er u.a. an einem überdimensionalen Buch über Cello- und Geigenbögen. Zuvor entstand ein ebenfalls sehr gewichtiges Buch, das 1000 Goldschmiede und Schmuckdesigner mit ihren Arbeiten zusammenführt und präsentiert.

The Compendium Finale of Contemporary Jewellers 2008

Andy Lim beendete seine Musikkarriere mit Mitte Zwanzig, Seitdem hat er in vielen anderen Bereichen erfolgreich gearbeitet. So betrieb er Kölns erstes Sushi-Restaurant und danach eine Werkstatt für Kunstrahmungen.

»Der rote Faden, der sich durch all meine Projekte zieht, ist Mut. Ich glaube, dass ich mehr Mut als viele andere habe, neue Dinge anzufangen, auch wenn ich davon erst mal keine Ahnung habe. Ich habe dann aber auch die Bereitschaft zu lernen und zu üben. Ich war ja schon in der Musik sehr perfektionistisch und habe eine sehr strenge asiatische Erziehung hinter mir, mit allen Vorteilen und eigentlich keinen Nachteilen.«

»Sobald ich eine Sache so oft gemacht habe, dass ich denke, jetzt kann ich nur mehr davon machen, aber nicht noch viel besser werden, muss ich etwas Neues anfangen. Mich befällt dann so eine Unruhe. Mein Antrieb ist Qualität, nicht Quantität.«

»Man muss tun, was man für notwendig hält. Besser man hat eine Notwendigkeit für eine Sache und fasziniert deshalb andere, obwohl man dabei noch nicht so gut ist, als man ist gut darin und hat keine Lust dazu.«

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