Tag: kreativer Prozess

immer weiter_strategie und so

21. Januar 2016 von Chris

strategie(strategische planung)

Momentan scheint es vermeintlich etwas ruhiger um die Inspiration Lounge. Was ist da los? Muss man sich Gedanken machen? Haben sich die Macher Kerstin Döweler und Christian Eisner neuen Projekten gewidmet, oder die beliebstesten aller Fragen: Warum tun sich die tapire so einen Aufwand an? Wie geht es weiter, und wie bringt mich das als Besucher oder als teilnehmender Unternehmer weiter? Verdient man denn auch mit den TALKS? Alles Fragen, die an uns herangetragen werden. Doch langsam. Hier ein erster Blick hinter die Kulissen:

Wir entwickeln gerade einen Weg, wie wir unter anderem aus den Erkenntnissen und vielen positiven Erfahrungen der letzten Inspiration Lounge TALKS 2015 /Thema: Du bist nicht allein, eine offene, kontinuierlich verbindende und gut funktionierende Inspirations-Organisation für Macher, Wissenschaftler, Unternehmende, Kulturschaffende, Freunde und Partner der Inspiration Lounge sowie natürlich für alle unsere interessierten Besucher erzeugen können.

Das erfordert viele Denkarbeit, Mut, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, alte Denkstrukturen beiseite zu legen und neue, unkonventionelle Wege zu gehen. Manchmal sehr haarig, aber genau das, für was wir schon lange stehen. Wir wollen neues Denken und Handeln inspirieren und befeuern, um so unsere eigene gesellschaftliche, ökologische und ökonomische (Um-)Welt zukunftsfähig mitzugestalten. Und dazu brauchen wir selbstverständlich auch weiterhin: Euch – euer Interesse, Eure Hilfe und Anregungen, sonst klappt es nicht.


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Es geht erben nur gemeinsam, denn: Du bist nicht allein.

strategie und konzept(oldschool tools, we luv it)

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Inspiration Lounge TALKS 2015_doku part 3

10. Dezember 2015 von Kerstin

peter kowalsky, kerstin döweler_TALKS 2015(filminterview mit peter kowalsky kurz vor der abendveranstaltung)

Der 3. Teil unserer Inspiration Lounge Entdeckungsreise im Rahmen der TALKS 2015 führte schließlich, passend zum Leitmotiv Du bist nicht allein, zu konkreten persönlichen und beruflichen Wegen, die ganz im Bewusstsein für die notwendigen, permanenten Verbindungen zu Mitmenschen und zur Umwelt gegangen werden.

Peter Kowalsky, der Mitbegründer von Bionade und von INJU, schildert im Interview, wie wichtig das Erkennen der eigenen sozialen und ökologischen Einbindungen für die Entwicklung beider Produkte gewesen ist. »Ohne ein Gespür für die Menschen um dich herum und ihre jeweiligen Haltungen, Bedürfnisse und Stärken, ohne das Bewusstsein für zukunftsfähige, nachhaltige Handlungsweisen hätte es einfach nicht funktioniert.« Darüber hinaus gab es jede Menge Anregungen für alle TALKS-Besucher, die ebenfalls auf den eigenen Wegen aus Gewohnheiten aufbrechen und Zukunftsfähiges bewegen wollen: »Wichtig ist bei allen Herausforderungen, dass man auch die Verbindungen zu sich selbst behält und einzuschätzen weiß, wo Mut und Vorangehen weiterbringen bzw. wo Gefahren für die eigene Balance zu groß werden.«

peter kowalsky, kerstin döweler(peter kowalsky, kerstin döweler, mk)

peter kowalsky, live interview_TALKS 2015(neues über inju)

Last but not least, folgte als nächste Station auf der Inspiration Lounge Entdeckungsreise das Interview mit Dirk Kropp, Aikido-Meister, 7. Dan und Gründer des Dojo Aikido üben in Köln. Nach einer erklärenden Einführung über Aikido, wollten wir von Dirk Kropp wissen, warum er vor über 20 Jahren begann, seinen Aikido-Stil zu verändern. Nach folgenden Einblicken in die besonderen Charakteristika des heutigen Dojo, ging es dann darum, auf welchen Wegen es Dirk Kropp gelungen ist, die zahlreichen, notwendigen Veränderungen in seinem Aikido-Stil sowie im Dojo umzusetzen. Anhand einzelner Beispiele seines Aufbruchs aus Gewohnheiten wurde deutlich, dass Änderungen täglich gelebt werden müssen. Viele einzelnen Schritte, auch vermeintlich kleine, sind notwendig und widerstreben zunächst unseren westlichen Sicht- und Handlungsweisen – so wie der Verzicht auf errungene Statussymbole und -positionen. Oder die Tatsache hinzunehmen, dass man durch einen neuen Weg erst einmal viele bisherige Dojo-Mitglieder verliert, bis man zahlreiche neue gewinnt, was natürlich wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt. Daher dann auch unsere abschließende Frage an Dirk Kropp: würde er den Weg heute nochmals so gehen? Seine Antwort: Ja, und ich würde ihn dann gerne noch früher beginnen. Eine schöne Denk- und Handlungsanregung für alle zum Abschluss der TALKS-Entdeckungsreise.

Da wir ohne eine kleine, zusätzliche Überraschung nicht die Inspiration Lounge wären, gab es für alle TALKS-Teilnehmer während einer kurzen, gemeinsamen Ruheübung mit Dirk Kropp dann noch die besondere Gelegenheit, die Eindrücke des Abends für sich Revue passieren zu lassen. Reger Austausch zum Ausklang der TALKS folgte.

Es war rundherum inspirierendend. Ein Dankeschön nochmals an alle TALKS-Besucher für ihr Kommen sowie natürlich an unsere Interviewpartner und unsere Helfer.

Bis zum nächsten Mal.

dirk kropp, kerstin döweler_mk(dirk kropp faszinierte die gäste…)

dirk kropp_TALKS 2015_mk(… durch ruhe und klarheit.)

dirk kropp_mk(dirk kropp_mk)

TALKS 2015_kb(gespräche)

TALKS 2015, kb(augenblicke)

judith behmer, sonja bäumel, peter kowalsky TALKS 20155_mk(aufmerksamkeit)

rené stessl TALKS 2015_mk(… alles war im austausch…)

eicke weber_mk(… so lieben wir die TALKS.)

rené stessl TALKS 2015_aufbau(rené stessl legt los)

marco klahold(kurz vor dem start der TALKS 2015)

TALKS 2015_mk(ok, ok, – man war konzentriert…)

peter kowalsky TALKS 2015_mk(und entspannt. so muss es sein.)

kerstin döweler TALKS 2015_kb(geschafft.)

 

Special Thanxxx an unsere Fotografen Kay Bach (kb) und Marco Klahold (mk). Good work.

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Inspiration Lounge_going public # 2 | Bärbel Kohler

24. Oktober 2014 von Kerstin

bärbel kohler, kerstin döweler(bärbel kohler, kerstin döweler_le tapir)

Im 3. Interview unserer Inspiration Lounge_going public #2 begrüßten wir Bärbel Kohler, Personalcoach. Das Interview startete mit der Frage, wie und in welchen Bereichen sie durch ihre berufliche Tätigkeit und Erfahrung andere Menschen konkret weiterbringt. Ihre Antwort: »Ich helfe Menschen, in ihrem Leben und ihre Arbeit betreffend eigene und neue Wege zu finden, zu entwickeln und zu gehen. Ich begleite sie Schritt für Schritt dabei und tue das durchaus mit einer gewissen, notwendigen Hartnäckigkeit.

bärbel kohler(bärbel kohler über ihre tätigkeit als coach.)

Wie wir gerade in den anderen beiden Interviews des Abends gehört haben, handelt es sich bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen und Wege nämlich nicht um eine Aufgabe, die von heute auf morgen abgeschlossen ist. Vielmehr erfordert sie Zeit, Aufwand und die Bereitsschaft zur Änderung von Denk- und Handlungsgewohnheiten. Wir sind allerdings oft ungeduldig und auch gerne bequem, was viele Menschen hemmt, neue Ideen und Wege umzusetzen. Daher sind professionelle Hilfestellungen sinnvoll, die zur Selbstreflexion anregen, Lösungsoptionen aufzeigen sowie auf eingefahrene Verhaltensmuster aufmerksam machen, um dadurch die Befreiung von diesen zu ermöglichen.«

gäste(das publikum)

Warum, möchte ich gerne von Bärbel Kohler wissen, ist es denn überhaupt wichtig und positiv, gerade auch beruflich den eigenen, persönlichen Weg zu gehen? »Es gibt viele Menschen,« antwortet sie darauf, »die arbeiten jahrelang an einem Arbeitsplatz und sind beispielsweise unzufrieden mit der Tatsache, dass immer wieder andere an ihnen vorbeiziehen. Gleichzeitig haben sie kein Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und Stärken, für ihre Interessen, d.h. für das, was ihnen wirklich wichtig ist. Im Gegenteil sind sie insbesondere damit befasst, gegen empfundene Schwächen anzukämpfen und sich so gut wie möglich einzupassen, was sie aber auf Dauer demotiviert. Wer selbstbewusst ist, eigene Stärken und Interessen kennt, der findet die Tätigkeitsfelder und Aufgaben, die ihm liegen, ihn zufriedener und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch erfolgreicher machen.«

team stilbude(das stilbudenteam im einsatz)

»Was sind denn Ihrer langjährigen Erfahrung nach wichtige Grundlagen für den eigenen Weg und die Realisierung eigener Ideen«, ist meine nächste Frage. Bärbel Kohlers Anregung an das Publikum lautet: »Selbstvertrauen und das Überwinden von Angst. Beides gelingt, wenn Sie sich bezüglich Ihrer bisherigen Verhaltensmuster, ihrer Interessen und besonderen Stärken die richtigen Fragen zu stellen. Und ich bin davon überzeugt: je mehr Menschen den eigenen Weg gehen werden, umso besser wird auch das menschliche Miteinander und Klima im Alltag. Das ist für mich eine große Motivation.«

Ein guter Abschluss für diesen Abend.  Vielen Dank nochmals an alle Interviewgäste, Besucher, Mitwirkende, die Männer von der Technik und das Team der stilbude.

Wir freuen uns auf die nächste Inspiration Lounge_going public.

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Inspiration Lounge_going public # 2 | René Tinner

22. Oktober 2014 von Kerstin

kerstin döweler, rené tinner(rené tinner, musikproduzent, kerstin döweler_le tapir)

Im zweiten Interview des Abends erzählte der Musikproduzent und Sound-Engineer René Tinner im Rahmen unserer Inspiration Lounge_going public #2 davon, wie er in den 1970er Jahren nach Köln kam, mit den Musikern von Can zusammenarbeitete und ab 1978 das Can Studio leitete.

interview rené tinner(rené spricht …)

»Den einzelnen Bandmitgliedern von Can war es sehr wichtig, ihre eigene Art von Musik zu machen und nicht zu klingen wie beispielsweise die Rolling Stones, die zur damaligen Zeit für viele Bands ein Vorbild waren. Und auch für mich ist das immer die große Herausforderung gewesen, die mich bewegt: neue, eigene Ideen einzubringen und zu realisieren, nicht einfach irgendetwas nachzumachen, weil es momentan vielleicht am Markt gut funktioniert. Nur so entsteht mit der Zeit der eigene Stil, das eigene Ding, das auch nicht austauschbar ist. Betrachtet man die Musikgrößen, die viele Jahre absolut prägend waren und sind, lässt sich feststellen: sie gehen diesen Weg.«

sound engineer(… über die zeit mit can )

Gefragt, inwieweit sich die Arbeit mit Sound im Laufe der Jahre und mit der Umstellung auf digitale Technik verändert hat, antwortete René Tinner: » Mit der Umstellung auf die Musikproduktion am Computer ist eine neue Wahrnehmungsebene hinzugekommen: das Betrachten von Musik in Form von Amplituden auf dem Bildschirm. Insbesondere bei vielen Studenten, die ich unterrichte, beobachte ich inzwischen eine solch starke Fixierung auf dieses Betrachten von Musik, dass darüber offensichtlich die Fähigkeit verschwindet, zuhören zu können. Doch das ist es eben, worum es in der Musik, und nicht nur in der Musik geht: Hören – Zuhören.«

gespräch Inspiration Lounge_going public #2(zum abschluss: ein wunsch an die besucher)

In diesem Zusammenhang war dann auch die Anregung zu sehen, die René Tinner zum Abschluss seines Interviews an das Publikum richtete: »Es gibt heute so unglaublich viele Musik, sie ist ständig um uns herum. Gleichzeitig und vielleicht gerade deshalb wird Musik nur noch sehr selten wirklich wertgeschätzt. Ich würde mir wünschen, dass Sie mal wieder einer Musik ihrer Wahl komplette Aufmerksamkeit schenken und ihr tatsächlich zuhören – ohne Ablenkung. Ich bin davon überzeugt, Sie werden auf diese Weise Neues, vielleicht sogar Faszinierendes entdecken.«

Mehr Inspiration und Details aus dem Interview mit René Tinner gibt es demnächst hier im Inspiration Lounge Video. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

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Inspiration Lounge_going public # 2 | Tristan Becker + Jonathan Schaller

19. Oktober 2014 von Chris

kerstin(letzter ton- und aufnahmecheck_kerstin döweler)

Hier die ersten Eindrücke von unserer Inspiration Lounge_going public #2 in der stilbude in Köln. Wir freuen uns, dass das Thema des Abends, Old School | New School, großes Interesse fand. Alle Plätze waren schnell vergeben.

old school(die veranstaltung war bis auf den letzten platz ausverkauft)

Wir hatten vier Interviewgäste eingeladen: Den Filmemacher Jonathan Schaller und Tristan Becker, Hautdarsteller des Films Eigentlich Alle. Den Schweizer Musikproduzenten und Soundengineer René Tinner sowie Bärbel E. Kohler, Personalcoach.

gäste(Inspiration Lounge_going public #2 | old school | new school)

Jonathan Schaller und Tristan Becker sprachen im 1. Interview des Abends über die Herausforderung, den abendfüllenden Spielfilm /Eigentlich alle/ zu drehen. Der Film entstand während ca. 1 ½ Jahren, in denen sich beide, wie auch fast alle anderen Mitwirkenden des Films, parallel auf das Abitur vorbereiteten.

Im Rahmen der Inspiration Lounge_going public #2 erzählte Jonathan Schaller über die einzelnen Schritte der Filmproduktion, die maßgeblich in seinen Händen lagen – vom Drehbuch, das von ihm stammt, über Casting, Regie, Postproduction und Filmfinanzierung bis hin zum Vertrieb: /Eigentlich alle/ lief bereits mehrfach in Kölner Kinos vor jeweils ausverkauftem Haus.

tristan becker(der filmemacher jonathan schaller und tristan becker /eigentlich alle/)

Gefragt nach seinen wesentlichen Beweggründen, den Film zu machen, antwortete Jonathan: »Ich wollte vor allem Jugendliche einfach so zeigen, wie sie sind. Und sie sind eben nicht so, wie der Tatort und andere Sendungen sie zeigen. Außerdem war es mir wichtig, das gesamte Projekt in den eigenen Händen zu halten, meine Filmidee wirklich umzusetzen und dabei auch alle auftretenden Schwierigkeiten zu meistern.«

Herausragend unterstützt wurde Jonathan Schaller dabei vom Hauptdarsteller des Films, Tristan Becker, der im Interview schilderte, wie er sich auf den Dreh vorbereitete und wie es ihm gelungen ist, den Tristan so wirklich und überzeugend zu spielen. Auch erzählte er über die harten Momente während des Drehs, mit denen alle Mitwirkenden zwischenzeitlich zu kämpfen hatten. »An manchen von uns eingeplanten Drehorten konnten wir beispielsweise dann doch nicht arbeiten. Das führte zu Zeitverzögerungen, wir mussten umorganisieren und durften natürlich auch die Nerven der anderen Mitwirkenden nicht zu sehr strapazieren.« Das ist offensichtlich gelungen, denn alle Mitwirkenden blieben bis zum Ende dabei, und so ist mit /Eigentlich alle /, ein absolut sehenswerter Film entstanden, der inzwischen auch beim Jugend.Kultur.Preis NRW ausgezeichnet wurde.

jonathan(jonathan schaller über höhen und tiefen am set)

Wir sind überzeugt, dass wir von Jonathan Schaller und Tristan Becker noch so einiges hören werden. Das Interview gab auf alle Fälle jede Menge Einblicke, wie man mit guten Ideen, dem eigenen Können, Engagement und Improvisationsfähigkeit auch den eigenen Weg einer erfolgreichen Filmproduktion entwickeln und gehen kann.

tristan(der hauptdarsteller von /eigentlich alle/_tristan becker)

Die Inspiration Lounge_going public feierte außerdem eine Premiere: wir haben sie komplett aufgezeichnet, um sie Euch hier auch online zeigen zu können. Zu diesem Zwecke entwickelte uns der Bonner Anwalt Boris Hoeller ein Aufnahmesystem, mit Hilfe dessen er sowohl die Kameras, als auch die komplette Bild- und Tonregie alleine bewältigen konnte. Thanxxx an dich, Boris. Beim programmiertechnischen Part wurde er von Michael Schwab hilfreich unterstützt, dem ebenfalls unser Dank gilt.

bildregie(unsere one man film show: boris hoeller, rechts | technischer support: michael schwab, links)

Zum Abschluß des ersten Interviews spielte Tristan Becker dann einen seiner eigens für den Film komponierten Songs. Dies kam sehr gut an. Und wer den Film /Eigentlich alle/ nun auch komplett sehen will: er ist auf DVD über den Sprungturm Verlag, Köln erhältlich.

singer | songwriter(tristan becker macht nicht nur als hauptdarsteller eine gute figur …)

tristan becker(… er stellte auch seinen song aus dem film eigentlich alle vor)

Die Interviews der Inspiration Lounge_going public #2 werden demnächst hier auf der Inspiration Lounge als Video zu sehen sein. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Fortsetzung folgt.

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