Tag: Know-how

Inspiration Lounge_going public #1 | Die perfekten Begleiter

06. August 2014 von Kerstin

Da die erste Inspiration Lounge_going public am 8. August in der stilbude in Köln stattfindet, gibt es natürlich zu den Interviews des Abends eiskalte Begleiter von Leck mich, Eis mit Stil. Wir sind gespannt, welche Sorten dabei sein werden. Himbeer? Mango? Zitrone? Gurke-Limette? Es wird auf alle Fälle fein.

jens & katja bäderjens &  katja bäder)

Als Begrüßungsgetränk zur ersten Inspiration Lounge_going public wird es einen Blanc de Noirs vom Weingut Weingut Bäder aus Wendelsheim in Rheinhessen geben, das, wie schon bei den TALKS 2013 erprobt, ausgezeichnet zur Inspiration Lounge passt.

Jens und Katja Bäder haben das Weingut 2009 gegründet. Die beiden haben damit ihren Entschluss umgesetzt, in Weinanbau und Herstellung konsequent den eigenen, gemeinsamen Weg zu gehen – und der heißt: klein und fein. Die Weinbaufläche ist mit nur wenigen Hektar stets so überschaubar, dass Katja und Jens Bäder den kompletten Produktionsprozess und Vertrieb in den eigenen Händen halten können. Angebaut werden nur Rebsorten, die in der Region seit langer Zeit heimisch sind – Riesling, weiße und rote Burgunder.

Wir freuen uns auf den Blanc de Noirs und senden herzliche Grüße in die Rheinhessische Schweiz zum Weingut Bäder, das immer einen Besuch wert ist.

(#Interview_katja bäder | kerstin döweler)

eis mit stil(eis mit stil)

 

Inspiration Lounge_going public #1
Freitag, 08. August 2014  ||  ab 19.00 Uhr  ||  stilbude, Bonner Str. 69, Köln

FacebookTwitterGoogle+

Inspiration Lounge TALKS_Peter Kowalsky

16. November 2013 von Chris

Peter Kowalsky

Mit Peter Kowalsky, Unternehmer und Mitbegründer von Bionade, werden wir bei den 3. Inspiration Lounge TALKS am 29. November 2013 einen Experten im Live-Interview befragen, der weiß, was es heißt, eine gute Idee nicht nur zu haben, sondern sie tatsächlich Schritt für Schritt umzusetzen – und sich nach vielen Jahren schließlich davon zu trennen. Ein wunderbarer Anlass, auf der Entdeckungsreise der TALKS den nächsten wichtigen Aspekten rund um das Entwickeln neuer Ideen als Grundlage positiver Zukunftsgestaltung ins Spiel zu bringen: den Weg der Ideenrealisierung. Eine Idee großziehen, was heißt das, oder anders gefragt, wie erkennt man überhaupt, ob eine Idee gut ist? Wie lange muss man daran feilen, kommt der Erfolg wirklich sprichwörtlich über Nacht, ist er planbar? Natürlich aber auch: wie lässt man los? Was nimmt man an Erfahrung mit? Was bleibt, was kommt? Was ist einem wichtig, und alles in allem: hat es sich gelohnt?

FacebookTwitterGoogle+

Ein Mann für den besonderen Rahmen

02. Oktober 2013 von Kerstin

bojan1(Bojan Radojkovic, Fine Art Trade Guild Commended Framer )

In unseren Interviews fragen wir Menschen gerne, warum und wie sie eine Idee in die Tat umsetzen. Als wir die Frage Bojan Radojkovic, dem Macher von NaturRahmen, stellten, war seine Antwort: »Als mir die Idee in den Sinn kam, hatte ich sofort die Vorstellungskraft, dass es einen Weg und auch ein Bedürfnis für hochwertige, mit Liebe zum Detail gefertigte Bilderrahmen aus Kölner Stadtwaldholz gibt. Mir war jedoch klar, dass zunächst nur ich das so sah und dass es ein langer, arbeitsreicher Weg werden würde. Das hat mich allerdings überhaupt nicht geschreckt – ich bin schon immer daran gewöhnt, viel zu tun, damit meine Ideen wahr werden.«

Doch von vorne, oder besser gesagt, von heute kurz zurück und dann nach vorne: Es ist immer wieder faszinierend zu erkennen, dass besondere Ideen immer unmittelbar mit der persönlichen Geschichte und Entwicklung von Menschen verbunden sind: Bojan Radojkovic bekam seine erste Fotokamera geschenkt, als er neun Jahre alt war. Er machte erste Schwarz-Weiss-Fotos und war fasziniert, damit die Menschen in seiner direkten Umgebung so festzuhalten, wie sie sind – und die Zeit damit für einen kurzen Moment zu »stoppen«. Jedes Bild war von ihm sorgfältig gewählt, denn Filmmaterial war in Serbien zu dieser Zeit schwierig zu bekommen und teuer.

Seine Liebe zu Fotografie und Technik setzte sich schließlich auch beruflich durch: Als Informatiker und Fotograf kam Bojan Radojkovic, ganz logisch, zur Erkenntnis, dass seine Fotografien, mit hochwertigem Equipment erstellt, einfach auch in besondere Rahmen gehören. Nach den eigenen ersten Versuchen mit Holz und Gärungssäge, absolvierte er daher schließlich eine Ausbildung bei der namhaften englischen Fine Art Trade Guild.

bojan5(beim Rahmen mit Nut und Feder sowie zwei verschiedenen Holzarten)

Als Fine Art Trade Guild Commended Framer verarbeitete er zunächst Holz aus England. Schon bald allerdings und inzwischen seit Jahren in Köln lebend, kam ihm der Gedanke, Holz aus der eigenen Kölner Umgebung zu verwenden, um Transportwege zu sparen und damit auch im Sinne der Umwelt zu handeln. »Die Idee war da,« sagt er, »kurz nachdem mein Sohn geboren wurde. Ich habe mein eigenes Handeln einfach bewusster betrachtet, fing daraufhin an zu recherchieren und habe mit StadtwaldHolz genau die richtigen Menschen gefunden, mit denen ich seither zusammenarbeite. So kann ich hochwertiges Holz für meine Bilderrahmen verwenden, das ausschließlich aus dem Kölner Stadtwald stammt. Die Vielzahl der verfügbaren Hölzer – von Ahorn, über Pflaume bis zu Amerikanischem Nussbaum ist dabei genauso faszinierend wie der direkte Bezug zur eigenen Stadt- und Lebensumgebung.«

So erhielten Bojan Radojkovics Fotografien, und schnell natürlich nicht nur seine, die wirklich passenden Rahmen, die lokale Ressource, Know-how und besondere Qualität in der Verarbeitung vereinen. Und Bojan entwickelt weiter: »Bei der letzten Photokina habe ich gemerkt, dass noch 1000 mehr Möglichkeiten in der Idee stecken. Also packe ich´s an. Wenn ich es nicht tue, wie ich es im Kopf habe – wer soll es denn machen?«

bojan 6(in der Werkstatt)

Schön, wenn jemand auf seinem ganz eigenen Weg wagt, Schritt für Schritt Neuland zu betreten und damit echte Alternativen mit Wert schafft. Das ist richtig inspirierend, finden wir und freuen uns deshalb, bei den Inspiration Lounge TALKS am 29. November 2013 mehr von Bojan Radojkovic und NaturRahmen zu erfahren.

 

 

FacebookTwitterGoogle+

Bojan Radojkovic

16. September 2013 von Chris

bojan_sw-440x440
(Bojan Radojkovic)

Der Fotograf und Informatiker Bojan Radojkovic ist kein Mann, der lange wartet. Hat er eine neue Idee, schreitet er beherzt zur Tat, und so begann auch die Geschichte seiner Unternehmung NaturRahmen: Als er die passenden, besonderen Rahmen für seine eigenen Fotografien suchte, konnte er einfach keine finden. So begann er, die ersten eigenen Rahmen selbst zu bauen und professionalisierte sein Handwerk im Anschluss durch eine Ausbildung bei der namhaften britischen Fine Art Trade Guild.

Nutzte er zur Erstellung von Rahmen für seine Kunden und sich selbst zu Anfang insbesondere Holz aus England, stieg er 2007 auf hochwertiges Holz ausschließlich aus dem Kölner Stadtwald um. Seine Kooperation mit StadtwaldHolz ermöglicht ihm seitdem, Rahmen aus vielen unterschiedlichen Holzarten erstellen zu können – von Ahorn, über Pflaume und Hickory bis zu Amerikanischem Nussbaum. Alle Produkte entstehen in Handarbeit und vollständig ökologischer Fertigung – Liebe zum Detail, Leidenschaft für Material und Werk sowie handwerkliche Präzision natürlich inbegriffen.

So entstehen Rahmen, die das, was Menschen besonders wertschätzen, in den entsprechenden Blick bringen und die gleichzeitig einen einzigartigen Bezug zur Kölner Region herstellen. Wir freuen uns daher, Bojan Radojkovic und NaturRahmen in einem Live-Interview bei den Inspiration Lounge TALKS 2013/II vorzustellen.

 

FacebookTwitterGoogle+

Haltung – oder warum Twitter, fb & Co manchmal doof sind.

19. Mai 2013 von Chris

twitter

Nein. Keine Angst. Nicht schon wieder der tausendste Post über Co-Worx, Netzwerke Pro und Kontra. Dafür gibt es ja den Herrn Lobo beim spon. Der macht das gut. Manchmal mehr, manchmal weniger.

Ich habe heute mal wieder über Haltung nachgedacht. Mir  ging irgendwie die Sache mit der SPEX-Neuerscheinung (das Buch), der daraus resultierenden Diskussion mit den Beteiligten, u.a Dirk Scheuring, heise online, einem älteren Journalisten und der dazugehörenden  (aktiv/passiv) Entourage durch den Kopf. >mehr_telepolis

Der Druck aller Beteiligten, nennen wir sie Medien einerseits und die (gut-)informierte Crowd andererseits, wer auch immer die so genau ist, davon habe ich sowieso keinen Plan, ballern sich gut recherchierte Infos in EchtzeitTaktung um die Ohren. Das kann nicht gut gehen.

Klar ist Vernetzung sinnvoll, sie ist in gewisser Weise auch unsere Zukunft  >ägyptischer Frühling etc.  – anderseits sehen wir durch Halbwahrheiten, Echtzeit, unausgegorene News, shitstürme und Zynismus nur ein Teil vom Ganzen. Was auch immer das Ganze ist.

Btw – wir nehmen  40 Informationen gleichzeitig bewußt wahr – 11.ooo 000 unbewußt. Also ganz doof oder langsam sind wir somit nicht. Jetzt kommt die Haltung ins Spiel. Mir ist das manchmal einfach zuviel. Dann ziehe ich meinen virtuellen Stecker raus und laß den Account und den Browser zu – lasse Ideen, Gedanken oder Informationen einfach auf mich wirken. 24 Stunden zwischen einer Entscheidung oder Statement können manchmal sehr sinnvoll sein.

Und ich habe mit Sicherheit nichts dagegen, wenn Journalisten bei der Sache bleiben, die ihr eigentlicher Job ist: Zu sehen und zu beschreiben. Ob es mir passt oder nicht.

In meiner Meinung.

dirk(dirk scheuring)

Hier für ein paar Interessierte Dirk Scheuring im Interview mit der Inspiration Lounge. Ist schon ein paar Tage älter, aber ich denke, das kann man vernachlässigen.

zum Interview_Part I | II | III – V

FacebookTwitterGoogle+