Tag: Inspiration Lounge TALKS

Passt.

08. April 2015 von Kerstin

rené stessl(rené stessl)

Inmitten unserer Vorbereitungen für das erste Treffen der Freunde der Inspiration Lounge, das demnächst in der Art68 in Köln statt finden wird, trafen wir uns mit Petra Martinetz und René Stessl. Beide werden künftig bei den Inspiration Lounge TALKS für die kulinarischen Höhepunkte und Neuentdeckungen sorgen und damit einen wichtigen Part übernehmen. Denn schließlich soll auch das Essen im Rahmen der TALKS nicht nur stärken, sondern auch inspirieren.

Wir freuen uns, mit René Stessl genau den Koch und Künstler gewonnen zu haben, der den Inspiration Lounge Besuchern bereits durch sein 1 hourrestaurant bzw. von unseren letzten TALKS bekannt ist, wo er viele neben seinem Interviewbeitrag auch mit den von ihm zubereiteten Patéhäppchen begeisterte. Ab den nächsten Inspiration Lounge TALKS wird er nun gemeinsam mit seiner Partnerin Petra Martinetz am Start sein, und wir sind sicher: diese Zusammenarbeit garantiert sowohl gute Ideen und Know-how in der Umsetzung als vor allem auch Liebe in jedem Detail.

Was will man mehr?

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Inspiration Lounge und Art68

10. Februar 2015 von Kerstin

eva ohlow, kerstin döweler (bei der Planung)

Nachdem unsere Inspiration Lounge Veranstaltungen des Jahres 2014 in der stilbude statt fanden, kehren die Inspiration Lounge TALKS und die Inspiration Lounge_going public dieses Jahr wieder in die Location zurück, in der unsere Live-Interviewreihe einst ihren Anfang genommen hat: die Art68 in Köln.

Wir freuen uns auf eine intensive und ideenreiche Zusammenarbeit mit den Inhabern der Art68. die bereits all unsere bisherigen Inspiration Lounge TALKS stets mit Rat und Tat begleiteten. Mit Eva Ohlow, Künstlerin und Art68-Mitbegründerin, sind wir zur Zeit in regem Austausch, um den Kulturraum während unserer diesjährigen, geplanten Veranstaltungen optimal, d.h. insbesondere inspirierend für Interviewees und Besucher zu nutzen.

Eine wunderbare Aufgabe und gleichzeitig viel Arbeit.

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Seeing yourself see

12. November 2014 von Kerstin

blickwinkel(Ich sehe was, das Du nicht siehst)

Es nähert sich das Ende des Jahres und damit auch die Frage: Wie geht es weiter in der Inspiration Lounge?

Lasst Euch sagen: wir haben so einiges vor, an dem wir hinter den Kulissen schon fleißig arbeiten. Dazu gehört u.a., dass wir ab 2015 auch den Bereich Wissenschaft im Rahmen unserer Inspiration Lounge Veranstaltungen und ebenfalls hier mehr ins Blickfeld bringen werden. Wir werden Euch Vorausdenker und -macher näher bringen, die – in guter Inspiration Lounge Tradition – via Interviews Einblicke in ihre Tätigkeit, ihr Wissen und ihre Forschung geben und damit neue Perspektiven auf Leben, Mensch und Welt ermöglichen.

Wir möchten auf diese Weise, neben unseren Interviews mit Machern aus Kunst, Kultur und Ökonomie, noch einen weiteren Weg eröffnen, gängige Pfade und Paradigmen zu hinterfragen sowie zu zukunftsfähigen Blickwinkeln, Ideen, Denk- und Vorgehensweisen aufzubrechen. Anders gesagt: es geht uns darum, jede Menge Inspiration zu einer Bewusstseinsentwicklung und einem nachhaltigen Bewusstseinswandel zu liefern. Schließlich bestimmt die Art, wie wir die Dinge um uns herum wahrnehmen und einordnen, weil wir es lange so gelernt und getan haben, unser Denken und Handeln. Und: wie bekannt, gibt es wirklich genügend »Baustellen« im engeren und weiteren Umfeld, denen nur mit konsequentem Umdenken und Umhandeln beizukommen sein wird. Also, nicht lange gewartet – auf geht’s.

Als Vorgeschmack auf kommende Inspiration Lounge Live- und Onlinebeiträge habe ich den Vortrag Seeing myself see des Neurowissenschaftlers Dr. Beau Lotto ausgesucht. Er liefert, wie ich finde, viele verblüffende Beispiele dafür, dass kein Mensch objektiver Beobachter ist, sondern in seiner Wahrnehmung abhängig vom Umfeld und den eigenen Erfahrungen. Eine gelungene Anregung, die existierende Vielfalt individueller Betrachtungen mehr wahrzunehmen und, auch in der Zusammenarbeit mit anderen, mehr zu schätzen. Noch dazu ein klasse Feedback für den nächsten Menschen, der uns »die eine Lösung«, den ultimativen Tatsachenbericht oder ein Paradigma als die wahre Natur der Dinge verkaufen will.

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Inspiration Lounge_going public # 2 | Bärbel Kohler

24. Oktober 2014 von Kerstin

bärbel kohler, kerstin döweler(bärbel kohler, kerstin döweler_le tapir)

Im 3. Interview unserer Inspiration Lounge_going public #2 begrüßten wir Bärbel Kohler, Personalcoach. Das Interview startete mit der Frage, wie und in welchen Bereichen sie durch ihre berufliche Tätigkeit und Erfahrung andere Menschen konkret weiterbringt. Ihre Antwort: »Ich helfe Menschen, in ihrem Leben und ihre Arbeit betreffend eigene und neue Wege zu finden, zu entwickeln und zu gehen. Ich begleite sie Schritt für Schritt dabei und tue das durchaus mit einer gewissen, notwendigen Hartnäckigkeit.

bärbel kohler(bärbel kohler über ihre tätigkeit als coach.)

Wie wir gerade in den anderen beiden Interviews des Abends gehört haben, handelt es sich bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen und Wege nämlich nicht um eine Aufgabe, die von heute auf morgen abgeschlossen ist. Vielmehr erfordert sie Zeit, Aufwand und die Bereitsschaft zur Änderung von Denk- und Handlungsgewohnheiten. Wir sind allerdings oft ungeduldig und auch gerne bequem, was viele Menschen hemmt, neue Ideen und Wege umzusetzen. Daher sind professionelle Hilfestellungen sinnvoll, die zur Selbstreflexion anregen, Lösungsoptionen aufzeigen sowie auf eingefahrene Verhaltensmuster aufmerksam machen, um dadurch die Befreiung von diesen zu ermöglichen.«

gäste(das publikum)

Warum, möchte ich gerne von Bärbel Kohler wissen, ist es denn überhaupt wichtig und positiv, gerade auch beruflich den eigenen, persönlichen Weg zu gehen? »Es gibt viele Menschen,« antwortet sie darauf, »die arbeiten jahrelang an einem Arbeitsplatz und sind beispielsweise unzufrieden mit der Tatsache, dass immer wieder andere an ihnen vorbeiziehen. Gleichzeitig haben sie kein Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und Stärken, für ihre Interessen, d.h. für das, was ihnen wirklich wichtig ist. Im Gegenteil sind sie insbesondere damit befasst, gegen empfundene Schwächen anzukämpfen und sich so gut wie möglich einzupassen, was sie aber auf Dauer demotiviert. Wer selbstbewusst ist, eigene Stärken und Interessen kennt, der findet die Tätigkeitsfelder und Aufgaben, die ihm liegen, ihn zufriedener und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch erfolgreicher machen.«

team stilbude(das stilbudenteam im einsatz)

»Was sind denn Ihrer langjährigen Erfahrung nach wichtige Grundlagen für den eigenen Weg und die Realisierung eigener Ideen«, ist meine nächste Frage. Bärbel Kohlers Anregung an das Publikum lautet: »Selbstvertrauen und das Überwinden von Angst. Beides gelingt, wenn Sie sich bezüglich Ihrer bisherigen Verhaltensmuster, ihrer Interessen und besonderen Stärken die richtigen Fragen zu stellen. Und ich bin davon überzeugt: je mehr Menschen den eigenen Weg gehen werden, umso besser wird auch das menschliche Miteinander und Klima im Alltag. Das ist für mich eine große Motivation.«

Ein guter Abschluss für diesen Abend.  Vielen Dank nochmals an alle Interviewgäste, Besucher, Mitwirkende, die Männer von der Technik und das Team der stilbude.

Wir freuen uns auf die nächste Inspiration Lounge_going public.

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Inspiration Lounge_going public # 2 | René Tinner

22. Oktober 2014 von Kerstin

kerstin döweler, rené tinner(rené tinner, musikproduzent, kerstin döweler_le tapir)

Im zweiten Interview des Abends erzählte der Musikproduzent und Sound-Engineer René Tinner im Rahmen unserer Inspiration Lounge_going public #2 davon, wie er in den 1970er Jahren nach Köln kam, mit den Musikern von Can zusammenarbeitete und ab 1978 das Can Studio leitete.

interview rené tinner(rené spricht …)

»Den einzelnen Bandmitgliedern von Can war es sehr wichtig, ihre eigene Art von Musik zu machen und nicht zu klingen wie beispielsweise die Rolling Stones, die zur damaligen Zeit für viele Bands ein Vorbild waren. Und auch für mich ist das immer die große Herausforderung gewesen, die mich bewegt: neue, eigene Ideen einzubringen und zu realisieren, nicht einfach irgendetwas nachzumachen, weil es momentan vielleicht am Markt gut funktioniert. Nur so entsteht mit der Zeit der eigene Stil, das eigene Ding, das auch nicht austauschbar ist. Betrachtet man die Musikgrößen, die viele Jahre absolut prägend waren und sind, lässt sich feststellen: sie gehen diesen Weg.«

sound engineer(… über die zeit mit can )

Gefragt, inwieweit sich die Arbeit mit Sound im Laufe der Jahre und mit der Umstellung auf digitale Technik verändert hat, antwortete René Tinner: » Mit der Umstellung auf die Musikproduktion am Computer ist eine neue Wahrnehmungsebene hinzugekommen: das Betrachten von Musik in Form von Amplituden auf dem Bildschirm. Insbesondere bei vielen Studenten, die ich unterrichte, beobachte ich inzwischen eine solch starke Fixierung auf dieses Betrachten von Musik, dass darüber offensichtlich die Fähigkeit verschwindet, zuhören zu können. Doch das ist es eben, worum es in der Musik, und nicht nur in der Musik geht: Hören – Zuhören.«

gespräch Inspiration Lounge_going public #2(zum abschluss: ein wunsch an die besucher)

In diesem Zusammenhang war dann auch die Anregung zu sehen, die René Tinner zum Abschluss seines Interviews an das Publikum richtete: »Es gibt heute so unglaublich viele Musik, sie ist ständig um uns herum. Gleichzeitig und vielleicht gerade deshalb wird Musik nur noch sehr selten wirklich wertgeschätzt. Ich würde mir wünschen, dass Sie mal wieder einer Musik ihrer Wahl komplette Aufmerksamkeit schenken und ihr tatsächlich zuhören – ohne Ablenkung. Ich bin davon überzeugt, Sie werden auf diese Weise Neues, vielleicht sogar Faszinierendes entdecken.«

Mehr Inspiration und Details aus dem Interview mit René Tinner gibt es demnächst hier im Inspiration Lounge Video. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

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