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	<title>inspiration lounge by le tapir &#187; Ideen</title>
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		<title>Ein Teil vom Ganzen_Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(stille &#124; sein &#124; denken)
Was also passiert, wenn man unsere bekannten und genutzten Weisen der Ideenfindung auf das Bewusstsein für unsere ökologischen Einbindungen hin betrachtet?
Es fällt auf, dass wir uns weitgehend daran gewöhnt haben, unsere Ideenentwicklungen in Büroräumen stattfinden zu lassen. Manche gehen auch in Café, um mithilfe von Brainstorming oder Mindmapping auf die passenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/draussen.jpg" rel="lightbox[8272]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8249" title="draussen" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/draussen-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(stille | sein | denken)</em></p>
<p>Was also passiert, wenn man unsere bekannten und genutzten Weisen der Ideenfindung auf das Bewusstsein für unsere ökologischen Einbindungen hin betrachtet?</p>
<p>Es fällt auf, dass wir uns weitgehend daran gewöhnt haben, unsere Ideenentwicklungen in Büroräumen stattfinden zu lassen. Manche gehen auch in Café, um mithilfe von Brainstorming oder Mindmapping auf die passenden Gedanken zu kommen. Eines haben all diese Situationen gemeinsam: man sitzt längere Zeit, bewegt sich wenig und hält sich überwiegend in geschlossenen Räumen mit wenig Frischluft und Sonnenlicht auf. Einziger Bezug zur ökologischen Einbindung sind da bestenfalls ein paar Topfpflanzen. Wen wundert, dass in solchen Umgebungen so viele entstehende Produktideen nur zur weiteren Überflusserzeugung beitragen, statt sich unserer echten Herausforderung von Produktion in Einklang mit Leben und Umwelt anzunehmen.</p>
<p>Wie wäre es, wenn wir uns aufmachen, neue Wege zu finden, wie wir Ideenentwicklungen mehr mit einem tatsächlichen Bewusstsein für unsere ökologischen Einbindungen verknüpfen können? »<em>Es lohnt sich in diesem Zusammenhang genauer zu betrachten, auf welche Lebensweisen und Umgebungen wir als Menschen bis heute angepasst sind«</em>, sagt dazu unser Inspiration Lounge Partner <a title="Inspiration Lounge Partner Felix KLemme" href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen/" target="_blank">Felix Klemme</a>. <em>Wir sind für ein aktives Leben in und mit der Natur gemacht. Frische Luft, d.h. Sauerstoff unterstützt unsere gesamten Körperfunktionen, natürliches Licht kurbelt beispielsweise die Produktion von Vitamin D an, Bewegung löst auch geistige Verspannungen und bringt uns insgesamt mehr »in Fluss«. Der Blick bis zum Horizont statt auf den Bildschirm oder die nächste Wand und der direkte Kontakt zum Grün um uns herum bringen die Gedanken in andere Richtungen. </em></p>
<p><em>Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie viel klarer die Dinge dann erscheinen können, wie viel selbstverständlicher Ideen plötzlich da sind. Und es sind oft die ganz naheliegenden, einfachen und reduzierten Wege und Lösungen, die auf einmal zu sehen sind, während man sonst alles gerne verkompliziert und sozusagen noch einen Schnörkel zusätzlich anbringt. All das zeigt, dass wir als Teil des Ganzen nicht dafür gemacht sind, uns viele Stunden lang sitzend oder sogar grübelnd in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Wir haben uns das lediglich als Lebens- und Arbeitsweisen angewöhnt, die uns über viele Jahre Praxis heute selbstverständlich erscheinen, es aber nicht sind.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Nach vielen Jahren unzähliger Ideenentwicklungen drinnen und im Gegensatz zu unseren ökologischen Einbindungen – wäre es nicht wert auszuprobieren, ob wir mit der Zeit andere, bessere<em> </em>und an sich einfache Ideen und Lösungen für unsere drängenden Produktionsfragen finden, wenn wir statt weiter nur über einzelne »Kreativitätstechniken« nachzudenken mal die ganze Art und Umgebung unserer Ideenentwicklungen verändern?</p>
<p><em>Und wie soll das in größeren Unternehmen oder im städtischen Umfeld dauerhaft funktionieren</em>, höre ich da schon fragen. Wer soll das organisieren?</p>
<p><strong>Brechen wir doch unsere Routinen</strong> auf und gehen raus. Ich bin sicher, uns fällt was ein.</p>
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		<title>Ein Teil vom Ganzen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Was wollen wir mehr, oder?)
Wenn man sich intensiv mit einem bestimmten Thema befasst, stellt sich gerne selektive Wahrnehmung ein. Genau diese ließ mich vor einiger Zeit das Buch Small is Beautiful des Wirtschaftswissenschaftlers Ernst Schumacher entdecken – ein echtes Gesamtkunstwerk, wie ich finde.
Bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts beschrieb Schumacher darin eindringlich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/ueberfluss.jpg" rel="lightbox[8245]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8257" title="ueberfluss" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/ueberfluss-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(Was wollen wir mehr, oder?)</em></p>
<p>Wenn man sich intensiv mit einem bestimmten Thema befasst, stellt sich gerne selektive Wahrnehmung ein. Genau diese ließ mich vor einiger Zeit das Buch <em>Small is Beautiful</em> des Wirtschaftswissenschaftlers <a title="Ernst Schumacher" href="http://en.wikipedia.org/wiki/E._F._Schumacher" target="_blank">Ernst Schumacher</a> entdecken – ein echtes Gesamtkunstwerk, wie ich finde.</p>
<p>Bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts beschrieb Schumacher darin eindringlich eine aus seiner Sicht grundlegende Ursache für die Tatsache, dass wir einerseits Wohlstand, Lebensqualität und Sicherheit erstreben, während wir dadurch andererseits zunehmende Fehlentwicklungen lostreten: <strong>wir haben unser Bewusstsein für unsere sozialen und ökologischen Einbindungen aus den Augen verloren.</strong><em> </em>Ausgestattet mit Wissen und Technik seien wir so überzeugt von unserer herrschenden Position, dass wir dabei über Jahrhunderte einen wesentlichen Aspekt vergessen hätten: wir sind nur ein Teil des Ganzen.</p>
<p>Als ich das las, begann ich mir vorzustellen, wie wir auf die Dinge und Abläufe in unserem Alltag blicken würden, wenn wir das Bewusstsein für unsere Einbindungen wieder mehr kultivierten. Was könnte passieren? Ich fing bei einem Gedanken an, der ebenfalls auf Ernst Schumachers Werke zurückgeht: <em>»Wir könnten uns endlich von der Ansicht befreien, wir hätten unsere Probleme betreffend die Produktion von Gütern seit Jahrzehnten gelöst.« </em>Tatsächlich leben wir hier und heute im Güterüberfluss und sind, mit dem Verweis auf unser Mantra Wirtschaftswachstum angehalten, mehr zu kaufen und zu konsumieren. Auf dem Weg zur Arbeit nehmen wir einen Coffee to go, im Supermarkt wählen wir zwischen Tausenden Produkten, wir nutzen Autos, Computer und Smartphones, bestellen Bücher im Internet. »Es herrscht an nichts Mangel. Es geht uns gut. <em>Was wollen wir mehr, oder?«</em></p>
<p>Tatsächlich stößt man relativ schnell auf eine Mangelsituation, wenn man unsere sozialen und ökologischen Einbindungen sowie uns selbst als Teil des Ganzen in die Situation hineindenkt. Angenommen, jeder von uns betrachtet für nur einen Tag die Dinge, die ihn umgeben, die er zu sich nimmt etc.; wie viele davon beruhen auf erneuerbaren Rohstoffen und Energien und belasten nicht, sondern erhalten die Welt. Bei welchen wissen wir genau, dass sie unter sozialen Bedingungen hergestellt werden, die zumindest in Ordnung sind? Angenommen unsere Aufgabe wäre jetzt, ausschließlich Dinge zu verwenden, die diesen Anforderungen genügen – wäre es immer noch so völlig problemlos und alles wie gewöhnt, das zu beziehen, was wir kennen, brauchen und haben wollen. Die Antwort ist einfach: Nein. Denn erstens ist es oft schwierig, solche Güter zu finden. Sie stehen nur selten im Supermarkt an der Ecke und ihre Namen werden nicht durch die Medien in unsere Augen und Ohren gespült. Zweitens: es gibt hier und heute unglaubliche Lücken, in denen nicht nur die entsprechenden Güter fehlen. Es gibt auch keine ernsthaften Anstrengungen, daran wirklich etwas zu ändern. (Wem jetzt dazu kein Beispiel einfällt, der schaue einfach das Produkt an, vor dem er gerade lesend sitzt.)</p>
<p>Ganz offensichtlich trifft zu, dass wir die grundlegenden Produktionsfragen trotz aller Technik, allem Fortschritt und allem Wissen über die Fehlentwicklungen bis heute nicht gelöst haben. Seltsam, dass wir uns nicht viel mehr darüber wundern. Noch seltsamer, mit welcher Geduld (oder Desinteresse?) wir zuschauen, während immer weiter Produkte entwickelt werden, die nur den schon bekannten Überfluss befördern. <em>Am seltsamsten allerdings ist, dass wir nicht viel mehr darüber nachdenken, an welcher Stelle man selbst eine Lücke schließen und mal zu echtem Fortschritt beitragen könnte.</em></p>
<p>Liegt es daran, dass wir die Lücken nicht sehen, obwohl doch so viele nach Marktlücken suchen? Oder liegt es auch an der Art und Weise, in der wir gewohnt sind, Ideen zu entwickeln?</p>
<p><em>Mehr in Teil 2.</em></p>
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		<title>schöner, erhaltend, erweiternd_Entscheidungen (Teil 2)</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(thomas fuhlrott im interview mit kerstin döweler)
K: Wie sehen Eure Produzenten denn generell Eure hohen Qualitätsanforderungen?
T: Unsere Produzenten haben sich, genau wie wir, ganz bewusst hoher  Qualität verschrieben. Und es gibt für sie noch einen weiteren,  entscheidenden Faktor: über die Jahre unserer Zusammenarbeit haben wir  ihnen kontinuierlich bewiesen, dass sie mit zait [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/thomas-zait1.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8090" title="thomas fuhlrott_zait" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/thomas-zait1-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(<a title="Thomas Fuhlrott, Gründer von Zait" href="http://inspirationlounge.de/eine-ander-art-olivenol-zu-handeln/" target="_blank">thomas fuhlrott</a> im interview mit kerstin döweler)</em></p>
<p><strong>K:</strong> <em>Wie sehen Eure Produzenten denn generell Eure hohen Qualitätsanforderungen?</em></p>
<p><strong>T:</strong> Unsere Produzenten haben sich, genau wie wir, ganz bewusst hoher  Qualität verschrieben. Und es gibt für sie noch einen weiteren,  entscheidenden Faktor: über die Jahre unserer Zusammenarbeit haben wir  ihnen kontinuierlich bewiesen, dass sie mit zait einen sicheren  Absatzmarkt haben. Ihre Olivenöle werden hier geschätzt und nachgefragt.  Das ist natürlich ein großer Ansporn, auch künftig beste Qualität zu  liefern. Ein Beispiel: Von unseren Produzenten der Cooperative Cabacés  ordern wir seit Jahren neben ihrem sowieso ausgezeichneten Öl auch  solches in Bio-Qualität und haben dafür einen festen Kundenkreis  aufgebaut. Als ich die Cooperative Cabacés kürzlich besuchte, teilten  sie mir mit, aufgrund unserer Nachfrage nach Bio-Öl hätten sie  beschlossen, wesentlich größere Teile ihrer Anbauflächen auf komplett  biologischen Anbau umzustellen. Es freut uns natürlich, dass wir durch  unsere Tätigkeit den wesentlichen Impuls für diese Umstellung gegeben  haben.</p>
<p>Jetzt stellt sich die Frage: werden sich künftig  auch mehr unserer Kunden entschließen, das Öl in Bio-Qualität zu kaufen?  Nur dann sind wir nämlich in der Lage, dauerhaft größere Mengen dieses  Öls zu ordern und anzubieten. Man muss dazu wissen, dass die Produktion  von Bio-Qualität allein aufgrund der noch aufwändigeren Anbaumethoden  dazu führt, dass wir das Öl zwei Euro teurer anbieten müssen als das  andere Öl der Cooperative Cabacés.</p>
<p>Wir werden unseren  Kunden also detailliert erklären, welche Vorteile die Umstellung auf  Bio-Anbau mit sich bringt und inwiefern die Anbau- und  Produktionsmethoden mehr Aufwand bedeuten. Wahrschlich werden wir sogar  eine Umfrage darüber machen, wie groß das Interesse an Bio-Qualität ist.  Und dann liegt es an den Verbrauchern. Wir haben durch unser Handeln  den Produzenten aufgezeigt, dass es Sinn hat, hohe Qualität in Einklang  mit der Natur zu erzeugen und dies weiter auszubauen. Jetzt müssen die  Kunden entscheiden, wie weit sie den Weg mitgehen.</p>
<p><strong>K:</strong> <em> Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt, denn  das ist ja eine sich heute permanent stellende Frage: sind wir wirklich  bereit, für natürliche Produktionsmethoden und nachhaltige  Vorgehensweisen mehr Kosten zu tragen, um dadurch zur Erhaltung der  Umwelt beizutragen? Bitte halte uns auf jeden Fall auf dem Laufenden und  vielen Dank für das Interview.</em></p>
<p><em>Rezept  <strong>PAPPA COL POMODORO </strong>( Tomaten-Brot-Suppe)</em></p>
<p>Für<em> </em>4 Personen</p>
<p><em>200g Weißbrot | 6 EL Olivenöl</em><em> | 2 Knoblauchzehen | 400 g geschälte Tomaten | 300 &#8211; 400 ml Wasser | 1/2 El Tomatenmark | 1 EL gehackter Majoran | Salz, Pfeffer | 100 gr geriebener Pecorino |</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-1.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8092" title="pappa col pomodoro 1" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-1-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(Brot, Tomaten, Knoblauch schneiden)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-3.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8094" title="pappa col pomodoro 3" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-3-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(2 Esslöffel Öl in Topf geben, Knoblauch bei mittlerer Hitze goldgelb anbraten, danach aus dem Öl nehmen | Tomaten in kleine Würfel schneiden + zusammen mit etwa 3/4 des Wassers, dem Tomatenmark, dem gehackten Majoran und dem Salz im gleichen Topf aufkochen)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-4.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8095" title="pappa col pomodoro 4" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-4-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><br />
</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>(Brotwürfel dazugeben, Suppe unter häufigen Rühren weiterkochen, bis das Brot aufgeweicht ist. Mit Gabel etwas zerpflücken. Die Suppe soll recht dickflüssig sein.)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-6.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8097" title="pappa col pomodoro 6" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-6-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(Suppe in die Teller geben, mit schwarzem Pfeffer, Olivenöl und Pecorino bei Tisch servieren)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-5.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8096" title="pappa col pomodoro 8" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-5-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(fertig.)<br />
</em></p>
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		<title>schöner, erhaltend, erweiternd_Entscheidungen (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[(interview mit thomas fuhlrott_grünstadt)
Mit Thomas Fuhlrott, einem der kompetentesten Olivenölexperten weltweit, sprachen wir bereits über die Auffassungen des Sozialreformers John Ruskin bezüglich der Qualität von Produkten. Ruskins Ansicht, dass ein Produkt nicht allein deshalb gut sei, weil es sich gut verkauft, sondern den Ausschlag gebe, dass es das Leben erhält und erweitert, ist ein Leitsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/thomas-zait2.jpg" rel="lightbox[8100]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8091" title="thomas fulrott_zait" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/thomas-zait2-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(interview mit thomas fuhlrott_grünstadt)</em></p>
<p>Mit <a title="Thomas Fuhlrott, Gründer von Zait" href="http://inspirationlounge.de/eine-ander-art-olivenol-zu-handeln/" target="_blank">Thomas Fuhlrott</a>, einem der kompetentesten Olivenölexperten weltweit, sprachen wir bereits über die Auffassungen des Sozialreformers <em>John Ruskin</em> bezüglich der Qualität von Produkten. Ruskins Ansicht, dass ein Produkt nicht allein deshalb gut sei, weil es sich gut verkauft, sondern den Ausschlag gebe, dass es das Leben erhält und erweitert, ist ein Leitsatz des von Thomas Fuhlrott gegründeten Unternehmens <a title="www_zait.de" href="http://zait.de/" target="_blank">zait</a>. Dementsprechend hat man sich bei zait dafür entschieden, sich dem Handel mit ausschließlich sortenreinem Olivenöl in bester Qualität zu verschreiben</p>
<p>Nun lasen wir vor kurzem Berichte über verfälschtes Olivenöl aus Italien und haben in unserem Umfeld wahrgenommen, dass zahlreiche Olivenölfans irritiert über die Meldungen sind. Das haben wir zum Anlass genommen, mit Thomas Fuhlrott darüber zu sprechen, warum und durch welche Maßnahmen er bei zait kontinuierlich hohe Qualität sicherstellt.</p>
<p><strong>K:</strong> <em>Thomas, wie kommt Ihr bei zait Eurem besonderen Qualitätsanspruch nach und warum arbeiten viele andere offensichtlich nicht so wie Ihr? </em></p>
<p><strong>T:</strong> In Bezug auf die Veröffentlichungen über verfälschtes Olivenöl aus Italien möchte ich zunächst etwas Grundsätzliches sagen: viele Menschen wissen bis heute nicht, dass die Bezeichnung <em>nativ extra</em> in Deutschland nur ein Mindeststandard für Olivenöle ist. Nach wie vor kaufen Verbraucher <em>nativ extra</em>-Öle in dem Glauben, sie hätten allein damit eine hohe Qualität, und dem ist eben in den meisten Fällen nicht so. Olivenöl ist innerhalb der EU nach wie vor das meist gepanschte und verfälschte Lebensmittel, und die Politik unternimmt nichts dagegen. Im Gegenteil: allgemeine Qualitätsanforderungen werden weiter gelockert. Das spielt natürlich insbesondere den Profitinteressen der Importeure und Händler in die Hände, die ihre Geschäfte mit großen Mengen billig angebotener Olivenöle machen. Wer beispielsweise im Discounter ein Olivenöl für weniger als drei Euro kauft, bekommt dafür <em>nativ extra,</em> kann aber keine hohe Qualität verlangen. Viele angeblich italienischen Olivenöle sind auch mit billig produzierten Ölen aus Spanien verschnitten. Genau diese meist politisch legitimierten Irreführungen der Verbraucher waren ja für uns ausschlaggebend, zait zu gründen und konsequent einen anderen Weg zu gehen.</p>
<p><em><strong>K:</strong> Jetzt musst Du natürlich erzählen, was Ihr bezüglich der Qualität konkret anders macht. </em></p>
<p><strong>T:</strong> Erst einmal ist es so: wenn Du die entscheidest, die Dinge bewusst anders und besser zu machen, musst Du das konsequent tun. Der Entschluss hat Auswirkungen auf das gesamte Unternehmenskonzept und sämtliche Arbeitsschritte. Bei uns beginnt die Qualitätssicherung damit, dass wir alle unsere Produzenten im Mittelmeerraum persönlich ausgesucht haben und inzwischen seit Jahren persönlich kennen. Ich bin jedes Jahr wieder bei all unseren Produzenten vor Ort, kenne ihre Betriebe genau und weiß, wie dort produziert wird. Jedes Jahr zur Olivenernte bzw. kurz danach fahre ich nach Italien, Spanien, Griechenland und Portugal, um Proben der frisch produzierten Öle zu ziehen und mich mit den Produzenten auszutauschen. Wieder zuhause, teste ich die Öle ein zweites Mal. Anschließend folgt der Test durch das <a title="olivenöl panel" href="http://www.zait.de/inhalt18.html" target="_blank">Olivenöl-Panel </a>(Prüfgruppe von professionellen Olivenölexperten), bei dem die einzelnen Öle natürlich anonymisiert sind. Wird auch dort die Qualität bestätigt, folgt als nächster Schritt die Kontrolle durch ein unabhängiges Labor, die wir für alle unsere Öle durchführen lassen. Nur wenn auch dort sämtliche Werte beste Qualität bestätigen, ordern wir die von uns benötigten Mengen bei den Produzenten. Um zu kontrollieren, dass das gelieferte Öl auch tatsächlich der getesteten Probe und Qualität entspricht, ziehe ich stets mehrere Proben, die von mir versiegelt werden. So können wir hier untersuchen, ob Übereinstimmung vorliegt, was übrigens in all den Jahren immer der Fall gewesen ist.</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/kerstin-zait3.jpg" rel="lightbox[8100]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8089" title="kerstin döweler_le tapir" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/kerstin-zait3-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(kerstin döweler_inspiration lounge)</em></p>
<p><strong>K:</strong><em> Das heißt aber, dass Du jedes Jahr sehr viel reisen musst, um Eurem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Wäre es nicht auch möglich, dass Ihr Euch von den Produzenten die verschiedenen Proben nach Deutschland schicken lasst? </em></p>
<p><strong>T:</strong> Das wäre der konventionelle Weg. Wir sind aber davon überzeugt, dass das nicht reicht. Wenn du hervorragende Qualität haben willst, musst du dich intensiv darum kümmern. Der persönliche Kontakt zu den Produzenten ist dafür äußerst wichtig, auch wenn das wesentlich mehr Aufwand bedeutet. Übrigens gibt es dazu eine schöne Geschichte: Vor einigen Jahren besuchte ich die Cooperative Cabacés, unsere Produzenten in Katalonien. Ich zog Ölproben aus den Tanks und stellte schnell fest, dass das Öl aus einem der Tanks ganz klar die beste Qualität von allen Ölen aufwies. Natürlich wollte ich genau dieses Öl ordern, doch man sagte mir, es sei gar nicht zu verkaufen, da es für einen Wettbewerb bestimmt war. Nun sind wir seit Jahren gute Kunden der Cooperative, und deshalb beschloss der Geschäftsführer dann beim gemeinsamen Mittagessen spontan, dass wir dieses Öl doch bekommen. Wäre ich aber nicht dort gewesen und hätte mit ihm gesprochen, ich hätte von diesem Öl niemals erfahren. Sie hätten mir keine Probe davon geschickt, und das zeigt: du musst selbst vor Ort sein und mit den Menschen reden.</p>
<p><strong>K:</strong> <em>Gab es eigentlich auch schon den Fall, dass das Öl von einem Eurer Produzenten mal nicht Euren hohen Anforderung entsprochen und eine Kontrolle nicht bestanden hat? </em></p>
<p><strong>T:</strong> Den Fall hatten wir leider unlängst. In dem sonst ausgezeichneten Öl unserer Produzentin aus Sizilien fanden wir eine zu hohe Konzentration an Weichmachern. Wir haben das Öl dieser Jahresernte daher nicht in unser Programm genommen und unseren Kunden auch gesagt, warum wir das tun. Wenn man sich hoher Qualität verpflichtet, ist diese bewusste Form der Transparenz aus unserer Sicht unerlässlich. Besonders schwierig an der zu hohen Konzentration von Weichmachern war die Tatsache, dass keiner genau sagen konnte, woher sie rührt. Die Produzentin hatte alles so wie in den Jahren zuvor gemacht, und wir fürchteten, dass die Weichmacherbelastung schlicht durch eine Luftverschmutzung aus unbekannter Quelle entstanden sein könnte. Dann hätte die Gefahr bestanden, dass sich die Weichmacherbelastung auch künftig fortsetzt und man nichts dagegen unternehmen kann.</p>
<p>Bei der neuen Ernte war ich jetzt vor Ort. Wir haben die Oliven gemeinsam zur Mühle gebracht, um die gesamten Herstellungsprozesse genau zu überwachen. Nach den ersten Proben zu urteilen, sind nun wieder sämtliche Werte in Ordnung, und wir haben alle aufgeatmet. Aber man sieht, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit ist, um auch solche Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Und es ist manchmal nicht ganz einfach, wenn man bedenkt, dass dabei Menschen mit unterschiedlichen Sprachen und aus unterschiedlichen Kulturen zusammentreffen.</p>
<p><strong>(Ende Teil 1)</strong></p>
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		<title>kick your apps and your mind will follow</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 09:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausprobieren]]></category>
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		<description><![CDATA[
(2.8 hours later)
Die Frau reißt ihre Augen auf – panisch. Blickt verzweifelt über den dunklen, schmutzigen Platz, rennt los. Dann kommen sie. Blutverschmierte Gestalten wanken auf sie zu, kreisen sie ein, machen die Flucht unmöglich. Der Kreis wird enger – aussichtslos.
Tja, was hier wie eine billige Zombie-Nummer anmutet, ist auch eine – bloß nicht als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/2.8-hours-later.jpg" rel="lightbox[7995]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8025" title="2.8 hours later" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/2.8-hours-later-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></p>
<p><em>(2.8 hours later)</em></p>
<p>Die Frau reißt ihre Augen auf – panisch. Blickt verzweifelt über den dunklen, schmutzigen Platz, rennt los. Dann kommen sie. Blutverschmierte Gestalten wanken auf sie zu, kreisen sie ein, machen die Flucht unmöglich. Der Kreis wird enger – aussichtslos.</p>
<p>Tja, was hier wie eine billige Zombie-Nummer anmutet, ist auch eine – bloß nicht als Film, sondern in Wirklichkeit. Das Ganze spielt in Leeds Ende November und ist ein Highlight des britischen Künstlerduos <em>Simon Johnsons und Simon Evans</em>. Virtuality goes Reality. Das Herz jeden Gamers schlägt höher. Die Jungs hatten eine simple Idee: Hol die Story aus dem Netz, transportiere sie in die Wirklichkeit. Ergebnis: <a title="2.8 hours later" href="http://vimeo.com/29391756" target="_blank">2.8 hours later</a>. Das Szenario: Die Stadt ist von einem unbekannten Virus infiziert, die Menschen verwandeln sich in blutgierige Zombies, fressen alles, was ihnen in die Quere kommt. Eine kleine Gruppe von Nicht-Infizierten <em>(hier kann man als <a title="www_2.8hourslater.com" href="http://2.8hourslater.com/" target="_blank">Teilnehmer</a> mitspielen)</em>, muss sich durch Horden von Untoten schlagen, auf der Suche nach einem geheimen Ort, an dem sich die letzte Bastion der noch nicht infizierten Menschen befindet.</p>
<p>Was ist daran so interessant? Viele begeisterte User lassen ihre Rechner Rechner sein und gehen nach draußen. Genauer gesagt: Sie bewegen sich in eine Situation, die sie nicht beherrschen. Die »Treibjagd« findet im öffentlichen Raum statt. Bahnhöfe, leere Fußgängerzonen, unübersichtliche Parkhäuser. Die Gamer müssen dabei während des Spiels live anwenden, was sie sonst nur via Mouse oder Stick erledigen. Sie finden sich in einer geistigen und physischen Interaktion wieder, die sie tatsächlich an ihre Grenzen bringt. Sie müssen rennen, fliehen, schnell agieren und reagieren. Auch können die Teilnehmer viel aus ihren Reaktionen ablesen. Verhalten sie sich teamorientiert oder egoistisch? Wollen sie als Gruppe überleben, oder geht es nur um den Vorteil des Einzelnen? Wie wichtig ist ihnen die Gemeinschaft?</p>
<p><em>Das britische Künstlerduo <a title="trailer_tracks" href="http://www.arte.tv/de/Videos-auf-ARTE-TV/2151166,CmC=4314602.html" target="_blank">Simon Johnsons und Simon Evans</a> hat das  Live-Spiel<a title="game" href="http://slingshoteffect.co.uk/ourgames/28-28hourslater" target="_blank"> </a></em><a title="game" href="http://slingshoteffect.co.uk/ourgames/28-28hourslater" target="_blank"><em>2.8 hours later</em></a><em> erfunden. Gedanklicher Hintergrund: starkes soziales Auseinanderdriften in England führt aus ihrer Sicht langsam aber sicher in den völligen Kollaps. Ob Zombies Bürger jagen  oder randalierende Banden anderen die Häuser ausrauben oder iPhones  klauen, macht für die  Simons keinen großen Unterschied. Schuld ist für  sie der Giervirus. </em></p>
<p>Außerdem bemerkenswert: Gewohnheiten werden aufgebrochen, Neues entsteht und diesmal kommt die Inspiration aus dem Netz. Was ursprünglich als <em>virtual game</em> entwickelt wurde, findet sich auf einmal in der tatsächlichen Welt wieder. Die Menschen haben das Bedürfnis, sich aktiv und persönlich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Und das in Zeiten, in denen uns Apps alles doch vermeintlich abnehmen.</p>
<p>Übringens: auch die Inspiration Lounge wird künftig immer mehr aus den Tiefen der virtuellen Welt in den realen Raum dringen. Live und in echt. Gut, bei uns werdet ihr nicht von Zombies gejagt, aber …</p>
<p>…aber davon an anderer Stelle mehr.</p>
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		<title>Warten auf…?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 14:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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(Nachtrag) 
Zu unserem letzten Artikel und auf die darauf folgende Resonanz an dieser Stelle noch einige Gedanken:
Ein genauer Plan scheint in unserer als rational, zeitoptimiert und durchökonomisiert geltenden Gegenwart äußerst wichtig zu sein. Wie viele wünschen sich einen Plan für das eigene Leben, für die Karriere, für Ernährung und Gesundheit, für die allgemeine Bewältigung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/k.jpg" rel="lightbox[7935]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7977" title="k" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/k-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></p>
<p><em>(Nachtrag) </em></p>
<p>Zu unserem letzten Artikel und auf die darauf folgende Resonanz an dieser Stelle noch einige Gedanken:</p>
<p>Ein genauer Plan scheint in unserer als rational, zeitoptimiert und durchökonomisiert geltenden Gegenwart äußerst wichtig zu sein. Wie viele wünschen sich einen Plan für das eigene Leben, für die Karriere, für Ernährung und Gesundheit, für die allgemeine Bewältigung von Klima-, Ressourcen- und Finanzkrisen, für den Weg zu dauerndem Wohlstand und persönlichem Glück?</p>
<p><em>Warum sollten wir uns wünschen, dass man uns einen genauen Plan gibt?</em> Weil ein konkreter Plan seine Einhaltung fordert und uns Disziplin beibringt? Sind wir nicht imstande, eigenen Willen und Beharrlichkeit für etwas aufzubringen, das wir anstreben, weil wir es für wichtig und richtig halten, oder wünschen wir uns Zwang zu einer Sache, die wir eigentlich gar nicht wollen? Doch wenn wir nicht wollen, warum sollten wir uns zwingen lassen?</p>
<p>Glauben wir, dass wir es nicht schaffen, wichtige Ziele zu erreichen ohne eine konkreten  Plan, verabreicht von irgendwem, der sagt, er wisse ganz sicher, was gut für uns alle ist? <em>Vertrauen wir so wenig in uns selbst und die Tatsache, dass wir auf der Basis eines wacheren Bewusstseins für Zusammenhänge allein und gemeinam gute Ideen und Antworten auf die sich uns stellenden Herausforderungen finden?</em> Oder geht es darum, wenigstens etwas Konkretes zu erhalten, das man wie einen Plan <em>»hat«</em>, da wir doch bei Richtungsänderungen auch etwas verlieren, das wir <em>haben</em> – nämlich Gewohnheiten? Dann hängen wir wohl mehr am Haben und bringen nur wenig auf für die Frage: »wie könnte es für mich und andere besser und sinnvoller <em>sein</em>?«</p>
<p>Vielleicht ist Bequemlichkeit die Antwort, denn statt selbst zu forschen, zu überlegen, ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge zu erarbeiten, ist es einfacher, fertige Lösung zu übernehmen. Das spart Mühe und Zeit, entledigt der Verantortung, lästiger eigener Zweifel oder Kritik von außen. Und ist es nicht effizient, Zeit und Aufwand zu sparen – <em>it&#8217;s so simple, it&#8217;s so easy?</em> Ist das am Ende nicht auch der Grund, warum Fertigpizza Deutschlands liebstes Konsumprodukt ist? Problem ist nur: wer weiß eigentlich noch, was er da isst? <em>Bequemlichkeit bringt weitgehenden Kontrollverlust</em> – egal mit wessen und welchem Plan.</p>
<p>Ich finde, statt all dem brauchen wir vor allem tieferes Verständnis für Zusammenhänge, nicht nur flüchtige Blicke hinter die Kulissen. <em>Nicht mehr, sondern bessere Informationen, ob es um <a title="act-if healthblog/ alles ist planbar?" href="http://actiftraining.wordpress.com/2011/12/04/alles-ist-planbar/" target="_blank">Bewegung, Ernährung und Gesundheit</a>, um Bildung, Energiefragen, Ressourcenverbrauch, Klima-, Wirtschafts- oder Europapolitik geht.</em> Es muss darum gehen, Abläufe besser nachzuvollziehen, um zu verstehen, welche Wege für den Einzelnen und für uns gemeinsam interessanter, intelligenter, gesünder, mehr in Balance und gangbar sind. Und dann – müssen wir über den eigenen Schatten springen, um die Wege für uns selbst voranzugehen und zu verantworten. Es hat keinen Sinn, auf <em>den</em> großen Plan zu warten, wenn es uns nicht gehen soll wie <a title="Wladimir und Estragon" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Warten_auf_Godot" target="_blank">Wladimir und Estragon</a>.</p>
<p><em>Wie lange schon hören wir auf einflussreiche Menschen, die uns sagen, sie wüssten Bescheid, hätten alles im Griff, und ständiges Wirtschaftswachstum löse an Ende alle Probleme – die des Einzelnen und die der kompletten Welt. </em>Was davon hat sich wirklich als wahr erwiesen? Nichts, im Gegenteil, die Probleme häufen sich. Wir werden immer dicker während andere hungern, wir veranstalten einen nach dem anderen Klimagipfel, während der C02-Ausstoß noch nie so hoch war wie 2011. Jahre vergehen, Veränderungen im ökonomischen System zu diskutieren, und täglich wird fröhlich weiter gewettet.</p>
<p>Keine Zeit mehr für diese Menschen mit ihren »sicheren« Plänen.<em> Zeit, selbst aktiv zu werden. </em>Doch wie in so vielen Bereichen das tiefere Verständnis für Zusammenhänge erarbeiten, das uns als Grundlage für eigene oder gemeinsame Veränderungen dient? <em>Wie schaffen wir es, wacher zu sein?</em></p>
<p>Schauen wir uns um. Antworten werden wir wohl nicht dort finden, wo altbekannte, glatt gefönte Medien am Werk sind. Wir werden sicher fündig bei Menschen, die in ihren Themenbereichen tatsächlich engagiert sind und bereit, ihr Wissen und ihre Erfahrung mit uns zu teilen – ohne zu behaupten, sie hätten <em>den Plan</em>. <em>Setzen wir nach langer Zeit doch mal auf uns selbst, auf unsere Ideen, unser Know-how, auf unsere Entscheidungskraft und die Wege, die wir finden.</em> Die Möglichkeiten zu Austausch und Vernetzung waren nie besser.</p>
<p>Worauf warten wir noch?</p>
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		<title>kreativ bewegen: gibt&#8217;s da auch einen bestimmten Plan?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(immer in Bewegung)
Auf unser letztes Interview mit Felix über Ernährung gab es viel Resonanz, in der immer wieder der Aspekt Zeit auftauchte bzw. die Aussage, keine oder nur wenig Zeit für eine gesündere Ernährungsweise zu haben. Inzwischen sind wir mehrmals gefragt worden, ob wir einen Bewegungs- und Ernährungsplan mit festen Zeitstrukturen und Vorgaben hätten. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/kreativ-bewegen1.jpg" rel="lightbox[7906]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7845" title="kreativ bewegen" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/kreativ-bewegen1-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(immer in Bewegung)</em></p>
<p>Auf unser letztes Interview mit Felix über<a title="felix_interview ernährung" href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen_kettenreaktion_1/" target="_blank"> Ernährung</a> gab es viel Resonanz, in der immer wieder der Aspekt Zeit auftauchte bzw. die Aussage, keine oder nur wenig Zeit für eine gesündere Ernährungsweise zu haben. Inzwischen sind wir mehrmals gefragt worden, ob wir einen Bewegungs- und Ernährungsplan mit festen Zeitstrukturen und Vorgaben hätten. Das war der Moment, in dem wir uns entschlossen, die Frage an Felix weiter zu geben:</p>
<p><strong>K:</strong> Felix, wie sieht das bei Dir bzw. bei <a title="www_outdoorgym.de" href="http://outdoorgym.de/" target="_blank">Outdoor Gym</a> aus, gebt Ihr den Leuten einen bestimmten Plan, was sie essen sollen, wie sie sich bewegen müssen und wann sie was tun sollen?</p>
<p><strong>F:</strong> Nein, wir geben keinen festen Tagesablauf oder Ernährungsplan vor. Ich halte nichts von dem Gedanken eines für alle gültigen Plans. Natürlich gibt es feste Zeiten, in denen unser Outdoor Gym-Training statt findet, das ist eine notwendige Frage von Organisation. Ich halte mich aber nicht dafür zuständig, jedem Outdoor Gym-Mitglied zu sagen, wann was zu tun und was zu essen ist. Ich bin vielmehr dafür da, den Menschen Angebote zu machen, auf welchen Wegen sie ihre Gesundheit erhalten uns stärken, wie sie in Balance mit sich, anderen und der Natur zu mehr Wohlbefinden gelangen können, wie sie durch gemeinsame Aktivität mit anderen an der frischen Luft und durch persönlichen, direkten Kontakt neue Perspektiven gewinnen. Gehen müssen die Menschen ihre Wege selbst, aus sich heraus und nicht, weil ich ihnen sozusagen Handschellen durch bestimmte Pläne anlege.</p>
<p><strong>K: </strong>D.h. also beispielsweise, dass ich selbst entscheiden muss, ob ich Deine Angebot annehme und mehr Bewegung bzw. anderes Essen in meinen Alltag integriere oder ob ich es lasse?</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/felix-im-gespräch.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7923" title="felix im gespräch" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/felix-im-gespräch-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></p>
<p><em>(Felix Klemme, Gründer Outdoor Gym)</em><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>F:</strong> Genau, und das Annehmen kann wie bei Euch vor einiger Zeit aus reiner Neugier erfolgen. Ihr wolltet einfach sehen, ob sich Dinge positiv für euch ändern, ob ihr Lebensqualität gewinnt. Ich habe euch einige Übungen gezeigt, einige Ernährungstipps weitergegeben. Erst einmal nur kleine Anregungen, aber ihr seid darüber zum Nachdenken gekommen und habt einige wesentliche Körperabläufe besser verstanden. Vielleicht hattet ihr auch einen tieferen Blick auf eure bisherigen Verhaltensweisen und ihre Auswirkungen. Die folgende Umstellung eures Tagesablaufs habt dann ihr nach euren Anforderungen vorgenommen, und so sollte es auch sein. Ich halte nichts davon, zu sagen: deine Verhaltensweisen sind falsch, lass das und lebe nur noch genau nach diesem Plan. Gehen wir davon aus, viele Menschen haben wir ihr einen Tagesablauf mit langem Aufenthalt in Räumen und im Sitzen, weil solches Verhalten eben der heutigen Konvention entspricht. Käme ich jetzt mit einem Plan für alle, ich würde die Konvention nur durch eine neue Konvention ersetzen. Es geht aber darum, dass jeder durch mehr Wissen und Motivation den besten Weg für sich selbst findet. Es ist schließlich deine Zeit und dein Leben.</p>
<p><strong>K:</strong> Das ist eine Herausforderung, denn man muss ja die eigenen Abläufe überdenken und ändern.</p>
<p><strong>F:</strong> Ja, es ist immer wieder interessant festzustellen, wie schwierig dieser Vorgang fällt. Es geht eben darum, Gewohnheiten, die man meist jahrelang kennt, aufzugeben. Das scheint zu sein, als ob man etwas verliert, was man innehat, an was man glaubt und festhält. Wir sind unglaublich gefangen in Gewohnheiten. Erst recht, wenn wir sie aufgeben sollen, um etwas Neuem Raum zu geben, das wir noch nicht kennen. Die Gewohnheit ist sicher, Neuland dagegen noch nicht. Trotzdem oder gerade deshalb ist es gut, aufzubrechen und Neues auszuprobieren, insbesondere wenn wir dadurch letztlich mehr Lebensqualität erreichen können.</p>
<p>Um das zu unterstreichen, ist es uns bei Outdoor Gym nicht nur wichtig, tieferes Verständnis über körperliche Zusammenhänge zu geben und Möglichkeiten aufzuzeigen, mehr Gespür für den eigenen Körper und seine Bedürfnisse zu erhalten. Ganz ausschlaggebend ist vor allem auch der Faktor Spaß.</p>
<p>Natürlich ist ein Outdoor Gym Training körperliche Anstrengung, doch durch die gemeinsame Aktivität und gegenseitiges Weiterbringen entsteht eine besondere, lockere Atmosphäre, die einfach Freude macht. Das bringt echte Motivation, während feste Pläne einfach ein Zwang sind. Und Zwang schafft eben keine echte Motivation, die du brauchst, um Dinge wirklich dauerhaft zu verändern und zu verbessern.</p>
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		<title>Berlin, Berlin_2</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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(ein Stern am Himmel)
Entrepreneure, die neue Konzepte im Sinne von Produkten und Leistungen umsetzen und dabei beispielsweise mit weniger Ressourcen auskommen, sind wesentliche Impulsgeber für den dringenden Kurswechsel zu einer Ökonomie, die über das rein Wirtschaftliche hinausgeht. Doch besseres, erfolgreiches Wirtschaften heutiger Entrepreneure auf neuen Wegen und in Balance mit der Umwelt allein wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/funky.jpg" rel="lightbox[7882]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7842" title="funky" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/funky-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em> </em></p>
<p><em>(ein Stern am Himmel)</em></p>
<p>Entrepreneure, die neue Konzepte im Sinne von Produkten und Leistungen umsetzen und dabei beispielsweise mit weniger Ressourcen auskommen, sind wesentliche Impulsgeber für den dringenden Kurswechsel zu einer Ökonomie, die über das rein Wirtschaftliche hinausgeht. Doch besseres, erfolgreiches Wirtschaften heutiger Entrepreneure auf neuen Wegen und in Balance mit der Umwelt allein wird nicht ausreichen. Macht und Verharrungsvermögen konventioneller Strukturen sind immens. Es braucht daher deutlich mehr Unternehmen mit wegweisenden Ideen, die ihre Denk- und Handlungsweisen inspirierend mitteilen, wir brauchen mehr Impulsgeber. Es braucht gerade in Deutschland wesentlich mehr Menschen, die bewusst den Weg zum Entrepreneurship einschlagen. Und, wie ein Workshop-Teilnehmer beim Summit so schön anmerkte: es reicht eben nicht, etwas zu unternehmen und darüber irgendetwas zu sagen. Konzept, Realisierung, Impulse nach außen – es muss funky sein.</p>
<p>Wie das gehen soll? Ein Beispiel:</p>
<p>Was macht man, wenn man an Tag Eins in Wacken so richtig beim Headbangen ist, zwischen der Crowd die Freundin beim Moshen mit seinem iPhone filmen will und das Teil sagt: »Akku leer?«</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/sebastian-fleiter.jpg" rel="lightbox[7882]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7848" title="sebastian fleiter" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/sebastian-fleiter-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(Sebastian Fleiter)</em></p>
<p>Dieses Ausgangsszenario ließ <em>Sebastian Fleiter</em> nicht ruhen. Seine Fragestellung war einfach: Wie kann ich an unsagbaren Orten Strom erzeugen, mit dem ich dann die Akkus meines Pads, iPhones oder Notebooks einfach aufladen kann. Der Künstler kam auf eine geniale Idee. Er konstruierte das Electric Hotel. Ein silbernes Mobil im Stil von 50ties und Rock&#8217;n&#8217; Roll, das sich, gepimpt mit Solar Panels, mobilem Windgenerator und Energy Bikes, einem Grundgedanken verschrieben hat: <em>der Lieferung nachhaltig erzeugter Energie für die Besucher von Großveranstaltungen, Musikfestivals, Messen und sonstiger Orte, an denen dringende Aufladebedürfnisse vorliegen.<br />
</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/electric-hotel2.jpg" rel="lightbox[7882]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7841" title="electric hotel2" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/electric-hotel2-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(Electric Hotel</em><em>)<br />
</em></p>
<p>Am Anfang von Banken, Großsponsoren und den zuständigen Ministerien für Wirtschafts- und Kulturförderung verlacht, heute mit Innovationspreisen von besagten Ministerien bedacht, ist das <a title="www_the-electric-hotel" href="http://www.the-electric-hotel.com/" target="_blank">Electric Hotel </a>eine innovative Nische und wird von Festivalveranstaltern mit wachsender Begeisterung gebucht. Stichwort Begeisterung: Wer erleben will, welchen Spaß die Umsetzung eines Konzept wie das Electric Hotel neben aller Arbeit macht, sollte Sebastian Fleiter mal live erleben.</p>
<p>Querdenken – unternehmerisches Engagement, das auf Dauer mehr Bewusstsein und Handeln etabliert, welche unsere Ökonomie in ihrer jetzigen Form aus der Sackgasse bringen: eine große Aufgabe.</p>
<p>Aber wie sagte eine Dame aus Kalifornien am Ende des Summits so treffend zu mir: <em>I&#8217;ve been here several times and every Summit was very inspiring, but this year I feel that there&#8217;s happening something really great.</em></p>
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		<title>Berlin, Berlin_1</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 17:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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(Berlin is calling)
Ich schloss die Augen. Da saßen wir also endlich im Flieger nach Berlin. Der Pilot ratterte seine Begrüßungsformel runter  – brach dann aber, da wir schon einiges über der Zeit waren, abrupt ab und meinte nur: »Ok, wir fliegen dann mal los.« Stilles Einvernehmen. Schnell glitten die Finger der Leute wieder über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/galerie.jpg" rel="lightbox[7853]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7843" title="galerie" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/galerie-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></p>
<p><em>(Berlin is calling)</em></p>
<p>Ich schloss die Augen. Da saßen wir also endlich im Flieger nach Berlin. Der Pilot ratterte seine Begrüßungsformel runter  – brach dann aber, da wir schon einiges über der Zeit waren, abrupt ab und meinte nur: »Ok, wir fliegen dann mal los.« Stilles Einvernehmen. Schnell glitten die Finger der Leute wieder über die Pads und iPhones, checkten noch die letzten Mails – Willkommen im Flying Office.</p>
<p>Wir waren auf dem Weg zum <a title="entrepreneurship" href="http://www.entrepreneurship.de/summit/" target="_blank">Entrepreneurship Summit 2011</a>, dem Treffen von Unternehmern und Gründern, die eines verbindet: Sie kennen klassisches Business, unsere heutige Form von einer Ökonomie mit ihrem Mantra des ewigen Wachstums und einer Profitmaximierung, die längst zum Selbstzweck geworden ist. Sie kennen auch die dadurch entstandenen und immer deutlicher zutage tretenden gesellschaftlichen und ökologischen Sackgassen. Wie also können wir Kurskorrekturen vornehmen und auf der Basis veränderter Blickwinkel und Werte eine Ökonomie entwickeln, die über das rein Wirtschaftliche hinausgeht? Wege des Wirtschaftens gehen, die auf unsere heutigen Bedürfnisse bessere Antworten geben und große Herausforderungen bewältigen, wie beispielsweise den Umgang mit schwindenden Ressourcen oder die Tatsache eines letztlich begrenzten Wachstums in einer begrenzten Welt? Ohne Ideologie, ohne Utopie, sondern ganz pragmatisch mit intelligenten, nachhaltigen Handlungsweisen, besseren Konzepten und Realisierungen  – wie kann das aussehen? Ich war gespannt.</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/opening-keynote.jpg" rel="lightbox[7853]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7847" title="opening keynote" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/opening-keynote-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></p>
<p><em>(Eröffnung Entrepreneur Summit 2011)</em></p>
<p>Günter Faltin, der Gründer der Teekampagne und Initiator des Entrepreneur Summit hatte zur FU Berlin gerufen, und so kamen sie. Die Bandbreite war enorm. Hacker neben Biologen, Juristen neben Kunststudenten, Volkswirte neben Historikern  – und alle wollten dabei sein. Heraus kam ein echter HotSpot – jeder konnte es spüren, war ein Teil davon.</p>
<p>Was vor Jahren als kleine Bewegung startete, eint inzwischen deutlich mehr Menschen: der Gedanke einer wirtschaftlichen, technologischen und ökologischen Kurskorrektur, das Schaffen eines neuen Wertebewusstseins, Wirtschaften und Profit machen nicht um jeden Preis, sondern in Einklang mit Mensch und Umwelt. Der Entrepreneur Summit ist keine Veranstaltung für die Daniel Düsentriebe, die mit abgespaceten Ideen die Menschheit beglücken wollen. Dies machte Günter Faltin schon in seiner Keynote sehr deutlich: »Gründen mit abgehobenen Anfangsideen, nicht mit ausgereiften Konzepten – das ist Gründen à la Roulette. Der Entrepreneurship Summit drehte sich deshalb auch dieses Mal um kreative Aspekte wie Ideengewinnung durch Diversität genauso wie um Themen der intelligenten Gründungsfinanzierung oder das Finden von Kooperationspartnern.</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/summit-2011.jpg" rel="lightbox[7853]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7852" title="summit 2011" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/summit-2011-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></p>
<p><em>(Austausch zwischen den Impulsveranstaltungen)</em></p>
<p>Es war faszinierend zu beobachten, wie die einzelnen Komponenten des Summits aufgenommen wurden. Schnell fanden sich Gruppen untereinander und tauschten sich über konkrete Konzeptaufstellungen oder einzelne Vorgehensweisen aus. Erfolgreiche Gründer berichteten über ihre Wege und Erfahrungen. Neben vielen Gesprächen, Inspirationen und Diskursen, gab es darüber hinaus reichlich Input durch spannende Zeitgenossen wie <a title="holm friebe" href="http://www.entrepreneurship.de/artikel/new-work-impuls-beim-entrepreneurship-summit-2011/" target="_blank">Holm Friebe</a>, Journalist (<em>Wir nennen es Arbeit</em>) und Gründer der ZIA (<em>Zentrale Intelligenz Agentur</em>), <a title="Vortrag KlLaus Wiegandt" href="http://www.entrepreneurship.de/artikel/uber-die-notwendigkeit-der-de-materialisierung-unseres-konsums-klaus-wiegandt/" target="_blank">Klaus Wiegandt</a> oder <a title="über das scheitern_sascha lobo" href="http://www.entrepreneurship.de/artikel/ueber-das-scheitern-sascha-lobo/" target="_blank">Sascha Lobo</a>, der mit einem Vortrag über seine eigenen Gründungserfahrungen dabei war war. Polarisierendes Highlight war <a title="7 tugenden_bernd kolb" href="http://www.entrepreneurship.de/artikel/neuer-geist-fur-entrepreneure-die-7-tugenden-wie-wir-unsere-welt-neu-erfinden-konnen-impuls-beim-entrepreneurship-summit-2011/" target="_blank">Bernd Kolb</a>, Ex-Punk, Ex-Vorstand des Bereichs Innovation bei der Deutschen Telekom und jetziger Gründer des Club of Marrakesh.</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
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		<title>Inspiration Lounge Interview mit Peter Kowalsky</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[peter kowalsky (mitbegründer von bionade)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/peter-kowalski_450-x-338_sw.jpg" rel="lightbox[4067]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4069" title="peter kowalsky_bionade" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/peter-kowalski_450-x-338_sw-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>(interview: </em><em>scroll down</em><em>)</em> <strong>»Weißt Du, wann Du eine gute Idee hast? Wenn alle das Lachen  anfangen.« </strong></p>
<p>Falls es tatsächlich noch jemanden geben sollte, der BIONADE nicht kennt oder noch nicht probiert hat:</p>
<p>»Die <strong>BIONADE</strong> GmbH ist ein junges, innovatives Familienunternehmen, das biologisch hergestellte, alkoholfreie Erfrischungsgetränke unter der Marke BIONADE vertreibt. BIONADE ist das weltweit einzigartige alkoholfreie Erfrischungsgetränk, das durch Fermentation nach dem Brauprinzip rein biologisch hergestellt wird.« <em>(Auszug Homepage Bionade)</em></p>
<p><em>»In aller Munde«</em> ist eine Bezeichnung, die seit Jahren gut zu <a title="bionade home" href="http://bionade.de/bionade.php" target="_blank">BIONADE</a> passt. Die Geschichte dahinter, die, wie könnte es anders sein, bereits aus so manchem Blickwinkel beleuchtet wurde, erzählt sich fast wie ein Märchen. Fast. Und genau deshalb finden wir, dass sie geradezu als Parabel für kreatives Entwickeln stehen kann. Sie beinhaltet sozusagen <em>»plastisch«</em> die Höhen und Tiefen kreativen Schaffens, die einfach jeder kennt, der sich mit Überzeugung an die Verwirklichung einer Idee macht.</p>
<p>Da ist die meist unumgängliche Tatsache, dass man mit seiner Idee anfangs alleine da steht und einem andere in dieser Situation nicht unbedingt Mut machen. Oder die Energie, die es kostet, trotzdem weiter zu arbeiten – die Durststrecken und handfesten Probleme, die zu überwinden sind. Wer kennt außerdem nicht die Frage, wo und wann nach dauernden Entwicklungsphasen endlich das Geld herkommt? Und überhaupt: was passiert, wenn sich tatsächlich der große Erfolg einstellt? Wie geht man damit um, wenn dich auf einmal jeder kennt und eigentlich schon immer an dich geglaubt hat?</p>
<p><strong>Teil 1</strong> des Interviews startet, logisch, mit den Anfängen von  BIONADE. Peter Kowalsky erzählt über die Gründe für die Entwicklung,  über die ersten Schritte, die Reaktionen des Umfelds und wie das ist,  wenn man glaubt, man sei nach zehn Jahren am glücklichen Ende einer  Entwicklung – die in Wahrheit gerade erst richtig begonnen hatte…</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/inspiration-lounge-interview-mit-peter-kowalsky/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>In <strong>Teil 2</strong> des Interviews folgt, wieso man den Weg meist gerade  dann findet, wenn man vermeintlich gar keine Möglichkeit hat und warum  es ganz gut ist, dass anhaltender Erfolg nicht über Nacht kommt.</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/inspiration-lounge-interview-mit-peter-kowalsky/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Wir haben uns in der <strong>Inspiration Lounge</strong> zur Aufgabe gemacht, die vielen Facetten kreativen Denkens und Handelns zu ergründen. Weil es uns außerdem wichtig ist, diese unmittelbar aus persönlichen Blickwinkeln darzustellen, haben wir Peter Kowalsky, den Mitbegründer von BIONADE, nach seinen Erfahrungen gefragt. Für die Inspiration Lounge hat er uns die Geschichte von BIONADE aus seiner Sicht geschildert:</p>
<p>Wie das war, mit einer guten Idee in der Rhön, mitten in den 80er Jahren – ohne Internet und virtuelle Social Networks, warum ein Laser eine besondere Rolle spielte und woran man überhaupt erkennt, dass man auf dem richtigen Weg ist.</p>
<p>Unser Inspiration Lounge Interview trägt dann auch den Titel:<em> </em><strong>»Weißt Du, wann Du eine gute Idee hast? Wenn alle das Lachen anfangen.«</strong></p>
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