Tag: Gesundheit

Peter Kowalsky

30. September 2015 von Chris

peter kowalsky
(peter kowalsky /inju)

Jedes gute Projekt braucht gute Partner, die es fördern und dabei helfen, es weiter voranzubringen.

Nachdem Peter Kowalsky bereits bei den letzten TALKS viele Besucher im Rahmen seines Live-Interviews begeisterte, freuen wir uns, ihn nun am 27. November 2015 mit dem neu gegründeten Unternehmen INJU als Partner der Inspiration Lounge TALKS dabei zu haben.

Peter Kowalsky, Mitbegründer von Bionade, war seit 1997 als geschäftsführender Gesellschafter der Firma Bionade International GmbH verantwortlich für Forschung, Marketing und Vertrieb. Im Jahr 2012 verkauften er sowie die anderen Mitglieder der Familie Kowalsky ihre Geschäftsanteile. Damit stand Peter Kowalsky vor der Frage: wie schaffe ich es, auch mental von über 20 Jahren Bionade-Zeit Abstand zu gewinnen und etwas Neues aufzubauen, ohne dass ich aufgeben muss, wofür ich stehe?

Eine Begegnung wird wegweisend. Peter Kowalsky lernt den ehemaligen Profi-Fußballspieler Manuel Kirsch kennen, der seine Sportlerkarriere nach einer Verletzung beenden musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Manuel Kirsch schon lange mit der Frage beschäftigt, wie er seinem Körper wieder mehr Energie zuführen kann, ohne sich dabei auszulaugen wie früher. In der Schweiz hatte er schließlich zwei Pharmazeuten kennen gelernt, die ihr Wissen allein für die Entwicklung von Rezepturen einsetzen, die wirklich dauerhaft Energie und Gesundheit des Menschen fördern. Auf der Basis von Manuel Kirschs Idee entstand in Zusammenarbeit eine Rezeptur für funktionale Trinkflüssigkeiten, bei deren Herstellung ausschließlich natürliche Energielieferanten verwendet werden. Um sich von der Wirksamkeit vollständig zu überzeugen, testete Manuel Kirsch die Rezeptur langfristig selbst.

Auch Peter Kowalsky hat sich von der Rezeptur überzeugt. Natürliche Lebensmittel – das ist obendrein, was er als Braumeister gelernt hat. Da Manuel Kirsch und er außerdem dieselben Werte und die Idee teilen, eine gute Sache voranbringen zu wollen, gründen die beiden das Unternehmen INJU – nur mit eigenen finanziellen Mitteln. Sie wollen auf diese Weise unabhängig handeln und dem Produkt die Zeit geben können, die es zum Wachsen braucht.

Wir werden mit Peter Kowalsky im Rahmen des Partnerprojekts bei den Inspiration Lounge TALKS und unter unserem Leitmotiv Du bist nicht allein darüber sprechen, warum zur Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und Wege vor allem Austausch und Interaktion mit anderen Menschen wichtig sind. Und was heißt das für einen selbst und für zukunftsfähige Eintwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft?

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Partner der Inspiration Lounge TALKS 2015_Peter Kowalsky

30. September 2015 von Kerstin

peter kowalsky(mitbegründer von inju)

Jedes gute Projekt braucht gute Partner, die es fördern und dabei helfen, es weiter voranzubringen.

Nachdem Peter Kowalsky bereits bei den letzten TALKS viele Besucher im Rahmen seines Live-Interviews begeisterte, freuen wir uns, ihn nun am 27. November 2015 mit dem neu gegründeten Unternehmen INJU als Partner der Inspiration Lounge TALKS dabei zu haben.

Peter Kowalsky, Mitbegründer von Bionade, war seit 1997 als geschäftsführender Gesellschafter der Firma Bionade International GmbH verantwortlich für Forschung, Marketing und Vertrieb. Im Jahr 2012 verkauften er sowie die anderen Mitglieder der Familie Kowalsky ihre Geschäftsanteile. Damit stand Peter Kowalsky vor der Frage: wie schaffe ich es, auch mental von über 20 Jahren Bionade-Zeit Abstand zu gewinnen und etwas Neues aufzubauen, ohne dass ich aufgeben muss, wofür ich stehe?

Eine Begegnung wird wegweisend. Peter Kowalsky lernt den ehemaligen Profi-Fußballspieler Manuel Kirsch kennen, der seine Sportlerkarriere nach einer Verletzung beenden musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Manuel Kirsch schon lange mit der Frage beschäftigt, wie er seinem Körper wieder mehr Energie zuführen kann, ohne sich dabei auszulaugen wie früher. In der Schweiz hatte er schließlich zwei Pharmazeuten kennen gelernt, die ihr Wissen allein für die Entwicklung von Rezepturen einsetzen, die wirklich dauerhaft Energie und Gesundheit des Menschen fördern. Auf der Basis von Manuel Kirschs Idee entstand in Zusammenarbeit eine Rezeptur für funktionale Trinkflüssigkeiten, bei deren Herstellung ausschließlich natürliche Energielieferanten verwendet werden. Um sich von der Wirksamkeit vollständig zu überzeugen, testete Manuel Kirsch die Rezeptur langfristig selbst.

Auch Peter Kowalsky hat sich von der Rezeptur überzeugt. Natürliche Lebensmittel – das ist obendrein, was er als Braumeister gelernt hat. Da Manuel Kirsch und er außerdem dieselben Werte und die Idee teilen, eine gute Sache voranbringen zu wollen, gründen die beiden das Unternehmen INJU – nur mit eigenen finanziellen Mitteln. Sie wollen auf diese Weise unabhängig handeln und dem Produkt die Zeit geben können, die es zum Wachsen braucht.

Wir werden mit Peter Kowalsky im Rahmen des Partnerprojekts bei den Inspiration Lounge TALKS und unter unserem Leitmotiv Du bist nicht allein darüber sprechen, warum zur Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und Wege vor allem Austausch und Interaktion mit anderen Menschen wichtig sind. Und was heißt das für einen selbst und für zukunftsfähige Eintwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft?

 

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Dirk Kropp

24. September 2015 von Chris

dirk kropp
(dirk kropp)

Wir freuen uns sehr, Dirk Kropp, Aikido-Meister 7.Dan, und Gründer von Aikido Üben in Köln als Interviewpartner bei unseren Inspiration Lounge TALKS am 27. November 2015 dabei zu haben.

Im Alter von 16 Jahren begann Dirk Kropp mit Aikido, mit 20 Jahren beschloss er, sein gerade begonnenes Studium abzubrechen, um sich ganz seinem täglichen Training zu widmen. Er machte Aikido zu seinem Beruf. 2011 wurde ihm der 7. Dan verliehen.

Seit den 1980er Jahren pflegt Dirk Kropp seine Verbindungen zu den Wurzeln des Aikido durch regelmäßige Besuche in Japan. Im Aikikai Honbu Dojo in Tokio übte er bei Kisshomaru Ueshiba und inzwischen bei dessen Sohn Moriteru Ueshiba. Von 1983 bis zu seinem Tod 1988 war Dr. Kokichi Hatakeyama, Arzt und Schwertmeister, sein Mentor und Förderer in Japan. Als Gründungsmitglied gehört Dirk Kropp dem Bundesverband der Aikido-Lehrer an.

1985 eröffnete Dirk Kropp gemeinsam mit Hans‑Jürgen Klages ein rein auf Aikido ausgerichtetes Dojo in Köln. Nachdem er in den 1990er Jahre beschloss und begann, seinen Aikido-Stil zu verändern, trennten sich 1997 die Wege der beiden Gründer. Seitdem leitet Dirk Kropp das Dojo sowie die täglichen Übungsstunden in alleiniger Verantwortung. Über die Jahre schätzt eine wachsende Zahl von Menschen seinen besonderen Aikido-Stil, das Dojo wird zum größten in Europa.

Die japanische Verteidigungskunst Aikido kommt ohne Gegenangriffe aus. Der von Dirk Kropp entwickelte Aikido-Stil verbindet das Training mit Meditation, eine Übungsmethode im Geist der japanischen Zen-Wege. Wenige Aikido-Techniken werden bewusst und in Konzentration wiederholt ausgeführt, um so in die Feinheiten einzusteigen. Dieses meditative Üben macht aus Aikido ein einzigartiges Persönlichkeitstraining, denn gerade in einer gewaltlosen Verteidigungskunst lassen sich menschliche Stärken fördern, die entscheidend für einen guten Umgang miteinander sind: Selbstsicherheit, Standfestigkeit, Mut, Geduld, Einfühlungsvermögen, Toleranz, Kontaktfähigkeit, Verantwortung für sich und andere, sowie Sicherheit und Gelassenheit in Stresssituationen.

Die Erfahrung von Dirk Kropp über die Wege zu anderen Perspektiven auf Umfeld und Mitmenschen und zu einem guten Umgang miteinander sind aus unserer Sicht einfach unerlässlich, insbesondere wenn das Leitmotiv unserer Inspiration Lounge TALKS Du bist nicht allein lautet.

Wir freuen uns daher, dass er im Inspiration Lounge Live-Interview Einblicke in seinen Weg geben wird, der persönliche Stärken fördert und aufzeigt, wie sehr sich diese von dem unterscheiden, was wir heute meist als »stark« betrachten.

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Inspiration Lounge TALKS 2015_Dirk Kropp

07. September 2015 von Kerstin

dirk kropp_preview(aikido-meister, gründer von aikido üben)

Wir freuen uns sehr, Dirk Kropp, Aikido-Meister 7.Dan, und Gründer von Aikido Üben in Köln als Interviewpartner bei unseren Inspiration Lounge TALKS am 27. November 2015 dabei zu haben.

Im Alter von 16 Jahren begann Dirk Kropp mit Aikido, mit 20 Jahren beschloss er, sein gerade begonnenes Studium abzubrechen, um sich ganz seinem täglichen Training zu widmen. Er machte Aikido zu seinem Beruf. 2011 wurde ihm der 7. Dan verliehen.

Seit den 1980er Jahren pflegt Dirk Kropp seine Verbindungen zu den Wurzeln des Aikido durch regelmäßige Besuche in Japan. Im Aikikai Honbu Dojo in Tokio übte er bei Kisshomaru Ueshiba und inzwischen bei dessen Sohn Moriteru Ueshiba. Von 1983 bis zu seinem Tod 1988 war Dr. Kokichi Hatakeyama, Arzt und Schwertmeister, sein Mentor und Förderer in Japan. Als Gründungsmitglied gehört Dirk Kropp dem Bundesverband der Aikido-Lehrer an.

1985 eröffnete Dirk Kropp gemeinsam mit Hans‑Jürgen Klages ein rein auf Aikido ausgerichtetes Dojo in Köln. Nachdem er in den 1990er Jahre beschloss und begann, seinen Aikido-Stil zu verändern, trennten sich 1997 die Wege der beiden Gründer. Seitdem leitet Dirk Kropp das Dojo sowie die täglichen Übungsstunden in alleiniger Verantwortung. Über die Jahre schätzt eine wachsende Zahl von Menschen seinen besonderen Aikido-Stil, das Dojo wird zum größten in Europa.

Die japanische Verteidigungskunst Aikido kommt ohne Gegenangriffe aus. Der von Dirk Kropp entwickelte Aikido-Stil verbindet das Training mit Meditation, eine Übungsmethode im Geist der japanischen Zen-Wege. Wenige Aikido-Techniken werden bewusst und in Konzentration wiederholt ausgeführt, um so in die Feinheiten einzusteigen. Dieses meditative Üben macht aus Aikido ein einzigartiges Persönlichkeitstraining, denn gerade in einer gewaltlosen Verteidigungskunst lassen sich menschliche Stärken fördern, die entscheidend für einen guten Umgang miteinander sind: Selbstsicherheit, Standfestigkeit, Mut, Geduld, Einfühlungsvermögen, Toleranz, Kontaktfähigkeit, Verantwortung für sich und andere, sowie Sicherheit und Gelassenheit in Stresssituationen.

Die Erfahrung von Dirk Kropp über die Wege zu anderen Perspektiven auf Umfeld und Mitmenschen und zu einem guten Umgang miteinander sind aus unserer Sicht einfach unerlässlich, insbesondere wenn das Leitmotiv unserer Inspiration Lounge TALKS Du bist nicht allein lautet.

Wir freuen uns daher, dass er im Inspiration Lounge Live-Interview Einblicke in seinen Weg geben wird, der persönliche Stärken fördert und aufzeigt, wie sehr sich diese von dem unterscheiden, was wir heute meist als »stark« betrachten.

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Gehen lernen 2.0

25. März 2015 von Kerstin

dojo(dojo)

Auf den 1. Teil unseres Interviews mit dem Aikido-Lehrer Dirk Kropp folgt hier nun die Fortsetzung:

Kerstin: »Herr Kropp, Sie sagen, Ihr eigener Weg hat sehr viel Zeit gekostet und ab einem Zeitpunkt wurde Ihnen bewusst, dass die Änderung Ihres Aikido-Stils auch konsequent zu weiteren Änderungen führen muss. Welche Änderungen waren das?

Dirk Kropp: Ich bemerkte beispielsweise, dass ich die Aspekte Umsicht, Meditation, Lebensenergie und Raum zur Entwicklung des eigenen Weges dauerhaft nicht so wie gewünscht im Dojo an Menschen vermitteln kann, wenn ich dabei weiterhin meine traditionelle Aikido-Bekleidung trage. Denn es ist so: betrete ich bzw. eine andere Person mit schwarzem Gürtel und Hakama, dem im Aikido traditionellen Hosenrock, das Dojo, löst das bei anwesenden Übenden meist die traditionellen Vorstellungen von Aikido aus – Kampf, Akrobatik, striktes Leistungs- , Über- und Unterordnungsprinzip – die ich gerade nicht weitergeben möchte. Also kam ich zu dem Schluss, schwarzen Gürtel und Hakama im Dojo nicht mehr zu tragen, sondern die gleiche Aikido-Kleidung wie alle anderen Übenden und Schüler. Den Schluss umzusetzen, ist mir nach so vielen Jahren Aikido-Praxis nicht leicht gefallen. Gerade der schwarze Gürtel ist ja ein sehr wichtiges Symbol, steht für Können und Erfahrung, jahrelanges Training, abgelegte Prüfungen.

Kerstin: Gab es denn darauf hin spürbar andere Reaktionen im Dojo?

Dirk Kropp: Ja, die gab es. Zunächst einmal zeigte sich für mich recht schnell, dass sich die Übungsatmosphäre ändert, dass sie ruhiger, konzentrierter, insgesamt angenehmer wird. Dazu kam, dass die Veränderung des Aikido-Stils zunächst dazu führte, dass diejenigen Übenden das Dojo verließen, die weiterhin dem traditionellen Aikido-Stil folgen wollten und meine Änderungen nicht gut fanden. Das waren eine Zeit lang ziemlich viele Mitglieder. Doch dann kamen im Gegenzug Neue hinzu, gerade aufgrund des geänderten Stils und der meditativen Aspekte. Natürlich hat auch das zur guten Übungsatmosphäre im Dojo beigetragen und tut es heute noch.

dirk kropp(dirk kropp)

Kerstin: Man kann also sagen, dass die Veränderungen alle sehr positiv waren?

Dirk Kropp: Ich kann sagen, dass ich heute sehr zufrieden mit den Entscheidungen bin, die ich getroffen habe. Den Übenden und Schülern einen Raum zu geben, um im Rahmen von Aikido ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten, das eigene Gespür, den eigenen Weg zu finden statt »blind« Vorgaben zu folgen – ihnen einen Ort der Ruhe und Konzentration zu öffnen, das schätze ich sehr.

Allerdings ist der Weg nicht zu Ende. Es gibt immer wieder auch neue Aspekte, die ich im Rahmen des Aikido-Stils, den ich vermittle, überdenken muss. Oft zieht eine Entscheidung andere direkt nach sich. Ein Beispiel: nachdem ich den traditionellen Aikido-Hosenrock nicht mehr trug, bemerkte ich, dass ich sozusagen nochmals Gehen und Stehen lernen musste. Der Hakama kann verdecken, dass der eigene Stand nicht immer so sicher ist, wie er nach außen wirkt. Das heißt, es sieht im Hakama zwar sehr gut aus, wenn man Menschen durch die Luft auf die Matte werfen kann, aber es kann einen selbst auch darüber hinweg täuschen, dass die eigene Position gar nicht so fest ist wie gedacht.

Kerstin: Da fallen mir natürlich ganz viele Alltagsparallelen ein. Vom Privatleben bis zum Geschäftsgespräch – wir verbergen doch alle mal gerne, dass wir gar nicht so sicher sind, wie wir selbst oft glauben wollen.

Dirk Kropp: Ja, natürlich gibt es Parallelen. Deshalb sprach ich davon, dass es bei der Weise, in der ich Aikido weitergebe, darum geht, in allen, insbesondere auch in schwierigen Alltagssituationen, tatsächlich bei sich bleiben zu können, ruhig und umsichtig gegenüber sich und gegenüber anderen zu handeln – nicht feststellen zu müssen, dass man in Stress und Unsicherheit versinkt. Es geht darum, dass man sich immer wieder im eigenen Gehen und Stehen übt statt sich auf gewohnte Wege zu verlassen, nur weil »man« das eben so macht und weil es sicher scheint.

Kerstin: Gibt es etwas, das Sie sich für die Zukunft wünschen?

kerstin döweler(kerstin döweler)

Dirk Kropp: Ja, ich würde mich insbesondere freuen, wenn noch ein paar mehr Aikido-Lehrer die Widersprüche zwischen der eigentlichen Bedeutung des Begriffs Aikido und dem traditionellen Aikido-Leistungssystem spüren könnten.

Kerstin: Könnte es sein, dass zumindest einige andere die Widersprüche spüren können, aber einfach den eigenen Weg zu einem anderen Aikido-Stil scheuen? Das traditionelle System vermittelt ja auch Halt und ein Dazugehören, die man vielleicht Angst hat zu verlieren. Oder man denkt, es käme einem Verlust von Stärke gleich.

Dirk Kropp: Ja, das mag sein. Aikido ist eine Kampfsportart. Da liegt der Gedanke nah, sich anhand des traditionellen Leistungssystems unter den anderen Kampfsportarten behaupten zu müssen, nicht als »weich« oder »schwach« gelten zu wollen. Andererseits: das von mir geleitete Dojo besteht heute seit vielen Jahren. Man sieht also: ein anderer Weg ist möglich und findet auch zu den Menschen, die ebenfalls ihren eigenen Weg gehen wollen.

Kerstin: Noch dazu, seit wann zeugen ein konsequent eigener Weg abseits ausgetretener Pfade sowie umsichtiges Verhalten statt Aggression eigentlich von Schwäche? Aber lassen Sie uns darüber im Live-Interview sprechen, das bei unseren nächsten Inspiration Lounge TALKS folgen wird.

Herr Kropp, ich bedanke mich für das Gespräch.

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