Tag: Gemeinschaft

bald.

24. September 2017 von Chris

inspirationloungeTALKS(coming soon)

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immer weiter_strategie und so

21. Januar 2016 von Chris

strategie(strategische planung)

Momentan scheint es vermeintlich etwas ruhiger um die Inspiration Lounge. Was ist da los? Muss man sich Gedanken machen? Haben sich die Macher Kerstin Döweler und Christian Eisner neuen Projekten gewidmet, oder die beliebstesten aller Fragen: Warum tun sich die tapire so einen Aufwand an? Wie geht es weiter, und wie bringt mich das als Besucher oder als teilnehmender Unternehmer weiter? Verdient man denn auch mit den TALKS? Alles Fragen, die an uns herangetragen werden. Doch langsam. Hier ein erster Blick hinter die Kulissen:

Wir entwickeln gerade einen Weg, wie wir unter anderem aus den Erkenntnissen und vielen positiven Erfahrungen der letzten Inspiration Lounge TALKS 2015 /Thema: Du bist nicht allein, eine offene, kontinuierlich verbindende und gut funktionierende Inspirations-Organisation für Macher, Wissenschaftler, Unternehmende, Kulturschaffende, Freunde und Partner der Inspiration Lounge sowie natürlich für alle unsere interessierten Besucher erzeugen können.

Das erfordert viele Denkarbeit, Mut, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, alte Denkstrukturen beiseite zu legen und neue, unkonventionelle Wege zu gehen. Manchmal sehr haarig, aber genau das, für was wir schon lange stehen. Wir wollen neues Denken und Handeln inspirieren und befeuern, um so unsere eigene gesellschaftliche, ökologische und ökonomische (Um-)Welt zukunftsfähig mitzugestalten. Und dazu brauchen wir selbstverständlich auch weiterhin: Euch – euer Interesse, Eure Hilfe und Anregungen, sonst klappt es nicht.


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Es geht erben nur gemeinsam, denn: Du bist nicht allein.

strategie und konzept(oldschool tools, we luv it)

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Inspiration Lounge TALKS 2015_doku part 3

10. Dezember 2015 von Kerstin

peter kowalsky, kerstin döweler_TALKS 2015(filminterview mit peter kowalsky kurz vor der abendveranstaltung)

Der 3. Teil unserer Inspiration Lounge Entdeckungsreise im Rahmen der TALKS 2015 führte schließlich, passend zum Leitmotiv Du bist nicht allein, zu konkreten persönlichen und beruflichen Wegen, die ganz im Bewusstsein für die notwendigen, permanenten Verbindungen zu Mitmenschen und zur Umwelt gegangen werden.

Peter Kowalsky, der Mitbegründer von Bionade und von INJU, schildert im Interview, wie wichtig das Erkennen der eigenen sozialen und ökologischen Einbindungen für die Entwicklung beider Produkte gewesen ist. »Ohne ein Gespür für die Menschen um dich herum und ihre jeweiligen Haltungen, Bedürfnisse und Stärken, ohne das Bewusstsein für zukunftsfähige, nachhaltige Handlungsweisen hätte es einfach nicht funktioniert.« Darüber hinaus gab es jede Menge Anregungen für alle TALKS-Besucher, die ebenfalls auf den eigenen Wegen aus Gewohnheiten aufbrechen und Zukunftsfähiges bewegen wollen: »Wichtig ist bei allen Herausforderungen, dass man auch die Verbindungen zu sich selbst behält und einzuschätzen weiß, wo Mut und Vorangehen weiterbringen bzw. wo Gefahren für die eigene Balance zu groß werden.«

peter kowalsky, kerstin döweler(peter kowalsky, kerstin döweler, mk)

peter kowalsky, live interview_TALKS 2015(neues über inju)

Last but not least, folgte als nächste Station auf der Inspiration Lounge Entdeckungsreise das Interview mit Dirk Kropp, Aikido-Meister, 7. Dan und Gründer des Dojo Aikido üben in Köln. Nach einer erklärenden Einführung über Aikido, wollten wir von Dirk Kropp wissen, warum er vor über 20 Jahren begann, seinen Aikido-Stil zu verändern. Nach folgenden Einblicken in die besonderen Charakteristika des heutigen Dojo, ging es dann darum, auf welchen Wegen es Dirk Kropp gelungen ist, die zahlreichen, notwendigen Veränderungen in seinem Aikido-Stil sowie im Dojo umzusetzen. Anhand einzelner Beispiele seines Aufbruchs aus Gewohnheiten wurde deutlich, dass Änderungen täglich gelebt werden müssen. Viele einzelnen Schritte, auch vermeintlich kleine, sind notwendig und widerstreben zunächst unseren westlichen Sicht- und Handlungsweisen – so wie der Verzicht auf errungene Statussymbole und -positionen. Oder die Tatsache hinzunehmen, dass man durch einen neuen Weg erst einmal viele bisherige Dojo-Mitglieder verliert, bis man zahlreiche neue gewinnt, was natürlich wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt. Daher dann auch unsere abschließende Frage an Dirk Kropp: würde er den Weg heute nochmals so gehen? Seine Antwort: Ja, und ich würde ihn dann gerne noch früher beginnen. Eine schöne Denk- und Handlungsanregung für alle zum Abschluss der TALKS-Entdeckungsreise.

Da wir ohne eine kleine, zusätzliche Überraschung nicht die Inspiration Lounge wären, gab es für alle TALKS-Teilnehmer während einer kurzen, gemeinsamen Ruheübung mit Dirk Kropp dann noch die besondere Gelegenheit, die Eindrücke des Abends für sich Revue passieren zu lassen. Reger Austausch zum Ausklang der TALKS folgte.

Es war rundherum inspirierendend. Ein Dankeschön nochmals an alle TALKS-Besucher für ihr Kommen sowie natürlich an unsere Interviewpartner und unsere Helfer.

Bis zum nächsten Mal.

dirk kropp, kerstin döweler_mk(dirk kropp faszinierte die gäste…)

dirk kropp_TALKS 2015_mk(… durch ruhe und klarheit.)

dirk kropp_mk(dirk kropp_mk)

TALKS 2015_kb(gespräche)

TALKS 2015, kb(augenblicke)

judith behmer, sonja bäumel, peter kowalsky TALKS 20155_mk(aufmerksamkeit)

rené stessl TALKS 2015_mk(… alles war im austausch…)

eicke weber_mk(… so lieben wir die TALKS.)

rené stessl TALKS 2015_aufbau(rené stessl legt los)

marco klahold(kurz vor dem start der TALKS 2015)

TALKS 2015_mk(ok, ok, – man war konzentriert…)

peter kowalsky TALKS 2015_mk(und entspannt. so muss es sein.)

kerstin döweler TALKS 2015_kb(geschafft.)

 

Special Thanxxx an unsere Fotografen Kay Bach (kb) und Marco Klahold (mk). Good work.

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Verstärkung

21. April 2015 von Chris

kerstin döweler(kerstin döweler)

Nach vielem positiven Feedback zu unseren letzten Inspiration Lounge TALKS, haben wir beschlossen, dass die Inspiration Lounge mit ihren vielen Machern, Voraus- und Querdenkern künftig von noch mehr interessierten Menschen gehört und gesehen werden soll.

britta biederlack(britta biederlack)

In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr, nun die PR- und Social Media-Expertin Britta Biederlack mit an Bord der Inspiration Lounge zu haben, um so verstärkt in neue mediale Gewässer vorzustoßen.

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Connected

24. November 2014 von Kerstin

connected(aufbruch aus paradigmen)

In der Inspiration Lounge geht es schon immer um neue, zukunftsweisende Ideen, um das Bewusstsein für Denk- und Handlungsroutinen und das Aufbrechen aus ihnen. Wir wollen deshalb ab heute einige gängigen Paradigmen hinterfragen, die unsere Vorstellungen und unsere Realität prägen. Vor allem wollen wir herausfinden, was passiert, wenn man beginnt, die Dinge anders zu betrachten.

Also, auf zum ersten Paradigma: Der Mensch ist ein von seiner Umgebung getrenntes, einzelnes Individuum. Ein Bild, das in seiner eigenen Logik zum Ausblenden existierender Vernetzungen, Systeme und Synergien führt. Es sorgt dafür, dass wir viele lebensnotwendige Verbindungen mit der Umwelt zu wenig bis gar nicht bewusst wahrnehmen und wertschätzen.

Beispiele solcher wichtiger Verbindungen: Positive, soziale Kontakte stärken unser Immunsystem. Fehlender Kontakt macht Menschen nachweislich krank / Jeder Mensch atmet pro Tag ca. 10.000 Liter Luft – ein ständiger Austausch mit der Umwelt, unseres Inneren und Äußeren. / Der menschliche Darm ist pro Milliliter Inhalt mit ca. einer Billion Bakterien besiedelt, ohne die wir nicht überleben. Das Gesamtgewicht dieser Bakterien beträgt ca. 2 Kilo und ist damit schwerer als das menschliche Hirn.

Betrachtet man das Paradigma mal als das, was es (nur) ist, und stellt sich möglichst offen der Vielfalt existierender Verbindungsstrukturen, in die wir sozial und ökologisch integriert sind, verändern sich Blickwinkel nachhaltig:

So sieht man beispielsweise, dass übliche Appelle an das Pflichtgefühl von Menschen, doch bitte zum Wohl und im Sinne anderer sowie für die Umwelt mitzudenken, bis heute nicht nur selten von Erfolg gekrönt sind. Sie werden auch überflüssig, sobald man begreift, dass das Eintreten für z.B. saubere Luft oder bessere soziale Strukturen letztlich auch für einen selbst bessere Lebensbedingungen schafft. Denn so weit weg uns ein Aspekt zu sein scheint – seine Änderung zum Besseren kommt immer, wenn auch erst zeitverzögert, bei uns an. In einem komplexen Gesamtsystem existiert nichts Außenstehendes.

Was passiert noch? Faszinierendes: man bekommt ein Gespür dafür, dass die eigenen Verbindungen viel umfangreicher sind, als man bisher wahrgenommen hat, dass auch das eigene Handeln wesentlich weiter reichen kann, als man zu denken und hoffen wagte. Auf dieser Basis lässt sich eine größere Umsicht, ein genaueres Beobachten des Feedbacks auf das eigene Handeln entwickeln. Man bekommt zudem, wie ich finde, einen äußerst motivierenden Eindruck davon, was man bewegen kann, wenn man bewusst und gemeinsam mit anderen zusammenwirkt und dabei jeder seine Stärken nutzt. Im Rahmen der Inspiration Lounge erleben wir diesen Effekt seit Jahren und wollen ihn nicht missen.

Wer jetzt neugierig ist und Lust darauf hat, das Gespür für Verbindungen sowie das weiterreichende Wirken des eigenen Handelns in einem größeren Zusammenhang live zu erleben, dem empfehlen wir folgende Übung:

Versammele ca. 20 Menschen. Ihr braucht außerdem einen größeren Raum oder freien Platz draußen. Nun sage allen Personen, sie sollen sich bitte jeweils ca. 1 ½ bis 2 Meter voneinander entfernt im Raum bzw. auf dem Platz verteilen. Du selbst nimmst ebenfalls eine Position im Raum ein. Nun bittest Du alle, sich zwei der anderen Personen im Raum auszusuchen, die nicht beide unmittelbar in ihrer Nähe stehen. Auch Du suchst Dir zwei Personen aus. Jetzt sagst Du als Nächstes an, dass jeder sich zum Mittelpunkt der Strecke zwischen seinen beiden ausgesuchten Personen hinbewegen soll. Und nicht nur das: egal, welche Bewegungen sich insgesamt ergeben: jeder soll sich ständig am jeweiligen Mittelpunkt orientieren und versuchen, diesen einzunehmen. Schon nach wenigen Minuten merkt man, wie stark gegenseitige Verbindungen wirken und wie sehr wir alle als Akteure sowohl andere beeinflussen als auch von ihnen beeinflusst werden.

Man muss es einfach selbst erleben. Probiert es aus.

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