Tag: Erfahrung

Inspiration Lounge: Preview

20. Oktober 2009 von Kerstin

yung_chin_bogenexperte_2Viele sahen »Der Herr der Ringe«. Wir bringen demnächst »Die Meister der Bogen

Letzte Woche wurden wir eingeladen, einen der drei weltbesten Bogenexperten zu interviewen. Yung Chin lebt und arbeitet in New York. Nach Köln war er gekommen, um sich mit Andy Lim, Cellist, Verleger und ebenfalls passionierter Bogenexperte, zu treffen.

Und so gab es in unserem Interviewtermin einzigartige Einblicke in die hoch spezialisierte Welt des Bogenbaus, in der für Laien fast unbemerkbare Feinheiten riesige Unterschiede ausmachen. Wir brachten außerdem in Erfahrung, dass Yung Chin früher selbst Geige spielte. Und: Andy Lim gab uns zum Abschluss noch einige musikalische Kostproben, gespielt mit unterschiedlichen Bogen.

Freut Euch auf ein außergewöhnliches Interview.

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Mit Leib und Kehle

07. Oktober 2009 von Kerstin

kurz vor ernteDa uns gerade demletzt empfohlen wurde, wie erfrischend und inspirierend doch ein Ortswechsel sein kann, dachten wir uns:

Was gibt es Angenehmeres, als bei 23°C an einem frühherbstlichen Samstag in einer der schönsten Weinregionen Deutschlands – ja genau, in der Pfalz – spazieren zu gehen? Richtig, man schließt sich einer Weinprobenwanderung an. Das heißt drei Stunden Sonne, Weinreben, hier ein Probierglas »Merlot Blanc De Noir«, da ein Riesling Kabinett vom Anbaugebiet »Weisenheimer Rosenbühl« oder ein Weißburgunder aus Trauben vom »Freinsheimer Oschelskopf«. Bestens.

Ganz nebenbei haben wir dann auch entdeckt, wie kreativ die Pfälzer Winzer und Schnapsbrenner sind. So bestach beispielsweise der Traubentresterbrand aus Cabarnet Dorsa, den wir zum Abschluss probierten, nicht nur durch seine Milde. Er wird, im Gegensatz zu manch teurem Tresterbrand aus Italien – die Toscana-Fraktion nennt ihn Grappa–, ohne Zuckerzusatz hergestellt und ohne Häute und Kerne gepresst. Das alles hinzukriegen, hat Leidenschaft und Jahre an Erfahrung gekostet. Gelohnt hat es sich – für uns allemal.

Manche Schätze liegen doch ganz in der Nähe. Und natürlich ist dort auch bald ein Interview fällig.

Übrigens: Am Wegesrand ist uns dann noch etwas aufgefallen: Es gibt offensichtlich eine Pfälzer Wandlung. Da wird aus Milch Wein gemacht. Mit Klick auf die Weinreben geht’s bis zum Beweisfoto.

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Interview mit Michael Maurissens

30. September 2009 von Chris
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»Man muss sein Ego aufmachen.«

Michael Maurissens begann seine Tanzausbildung, als er 14 Jahre alt war. Im Alter von 20 Jahren erhielt er ein Engagement am Ballett Nürnberg/Tanzwerk Nürnberg und war dann von 1997 bis 2004 Mitglied in Amanda Millers Ensemble Pretty Ugly am Ballett Freiburg. Von 2006 bis 2009 war er bei pretty ugly tanz köln.

Michael Maurissens Faszination und sein Engagement für das Tanzen als Kombination von Bewegung, Ausdruck, Musik und Emotionen ist offensichtlich: »Man muss inspiriert sein, um jeden Tag frisch in den Ballettsaal zu kommen. Es geht ja nicht allein um körperliche Arbeit, sondern um die Kunst – wir bauen etwas gemeinsam.«

Neben dem Tanzen choreografiert Michael Maurissens. 2008/2009 kuratierte er im Auftrag von pretty ugly tanz köln eine Reihe von vier Tanzproduktionen (day | evening | night | dawn) in Köln. Für den Part »night« erstellte unsere Interviewpartnerin Ellen Bornkessel in Zusammenarbeit mit pretty ugly eine Videoinstallation.

Ab Oktober wird nun das von Michael Maurissens choreografierte Werk »View with a Room« an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln zu sehen sein. Er arbeitete dafür zusammen mit Studenten der Hochschule. Die Premiere ist am 10. Oktober, 19.30 Uhr.

»Bei dieser Choreografie habe ich meine ganze Erfahrung einfließen lassen, um den Studenten viele verschiedene Möglichkeiten in der Bewegung zu vermitteln. Das Stück heißt »View with a Room«, weil es, wie ich auch im Interview erkläre, um Offenheit, um verschiedene Blickwinkel und Wege des Ausdrucks durch Körpersprache geht.«

2009 gründet Michael Maurissens zusammen mit Douglas Bateman das MichaelDouglas Kollektiv. Als Ort der Kommunikation und projektbezogener Zusammenarbeit bietet es Choreografen, Tänzern, Schauspielern, Musikern, Designern, Filmemachern und Künstlern anderer Sparten eine Vielzahl künstlerischer Möglichkeiten. Das erste Projekt »approaching grace« wird ab dem 26. November in Köln zu sehen sein.

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Interview mit Volker Bombien

01. September 2009 von Chris

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»Was mich interessiert, das ist interessant.«

Volker Bombien war langjährig in verantwortlichen Positionen im politischen Bereich tätig, bevor er Lektor wurde.

Inzwischen arbeitet er seit Jahren für den O’Reilly Verlag in Köln, die deutsche Niederlassung des internationalen Computer/IT-Verlages O’Reilly Media. Anhand täglicher Internetrecherche sucht und findet er mit viel Erfahrung und Faszination nach eigener Aussage »Trüffel« – auflageträchtige Trends und Themen, aus denen künftig Bücher bei O’Reilly entstehen. Im Interview spricht Volker Bombien über aktuelle Entwicklungen, beispielsweise die Mikrocontroller-Programmierung, die im Rahmen der Do-It-Yourself-Bewegung zunehmend auch in Musik- und Kunstbereiche vordringt. Außerdem erklärt er, warum es ihn immer wieder fasziniert, 10-15 Stunden am Tag im Internet zu forschen und neue Ideen zu entwickeln.

»Ich kann Aufmerksamkeit erregen, wenn ich frühzeitig einen Trend benenne…und ich lag selten daneben.«

Neben dem Erkennen von Trends zählt für Volker Bombien inzwischen immer mehr, Ideen auch in die Tat umzusetzen: »Auf die Theorie muss die Praxis folgen, sonst ist auch das Erkennen eines Trends müßig.«

Der O’Reilly Verlag ist in der IT-Branche ein fester Begriff: Er ist bekannt für detaillierte technische Darstellungen zahlreicher praktischer EDV-Themen. O’Reilly Media veröffentlichte 1992, als es nur wenige hundert Websites im ganzen Netz gab, das erste Buch im Internet.

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Interview mit Joachim Kern

18. August 2009 von Chris

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»
Wenn man wirklich Interesse für Dinge hat, dann hat man Demut.«

Joachim Kern entdeckte schon als Kind seine Faszination für Bekleidung und Mode. Heute entwirft und fertigt er bereits seit vielen Jahren unermüdlich für vielfältige Zwecke, angefangen von der freiberuflichen Arbeit für bekannte Modemarken bis hin zur Gestaltung von Theater-kostümen. Sein Schwerpunkt ist die Mode für Herren. Joachim Kern betreibt sein eigenes Modelabel »Joah Kraus«, sein Atelier ist in Bergisch-Gladbach. In seinem Showroom in Köln finden regelmäßig Präsentationen der aktuellen Kollektionen statt.

Joachim Kern hat nach eigener Aussage die Zeit für sich entdeckt. Diesen in der schnellst-lebigen Modewelt an sich fast undenkbare Aspekt kombiniert er mit seiner langjährigen Erfahrung, mit Ausdauer und viel Übung. Es resultiert ein sehr bewusster Umgang mit Materialien und Flächen. Besondere Ideen an allen Kleidungsstücken machen genau im Detail den Unterschied.

Demut vor Stoff und Handwerk hat für Joachim Kern daher einen tatsächlich sichtbaren und begreifbaren Stellenwert.

modegrafik.de

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