Tag: Design

Pecha Kucha in Köln – Katja Prins in Nürnberg

04. November 2009 von Kerstin

pecha kuch_katja(click the pix) Liebe Freunde der Inspiration Lounge, zwei Termine möchten wir Euch heute besonders ans Herz legen.

Zum einen findet morgen die 5. Pecha Kucha Night in Köln statt. Mit dabei ist unser Interviewpartner Volker Bombien, Lektor bei O’Reilly und nach eigener Aussage absolut internetaffines »Trüffelschwein«. Im Rahmen der Pecha Kucha Night sucht er mal nicht nach Trüffeln. Nein, er spricht dort über ein wirklich heißes Thema, das er selbst seit einiger Zeit nach besten Kräften fördert: Arduino.

Übrigens: Über das Phänomen Arduino ist bei O’Reilly in Zusammenarbeit von Volker Bombien mit u.a. unserem Interviewpartner Manuel Odendahl unlängst ein Buch erschienen.

Ab Donnerstag, den 12.11.2009, beginnt im Neuen Museum in Nürnberg  die Ausstellung »Was bleibt ist Schmuck«, 10 Positionen zeitgenössischer Schmuckkunst. Im Rahmen der Ausstellungen werden Werke der niederländischen Schmuckkünstlerin Katja Prins zu sehen sein.

Ihre absolut sehenswerten Arbeiten und Ihre Themen haben meinen bisherigen Vorstellungsrahmen von Schmuck im besten Sinne »gesprengt«. Mehr über Katja Prins und Ihr Werk gibt es zu sehen und zu lesen in »The Uncanny Valley«, erschienen bei Darling Publications.

Katja Prins war in diesem Jahr bereits Interviewpartnerin der Inspiration Lounge.

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Blickfang

14. September 2009 von Kerstin

roland tiangco, © 2009Es ist ja oft so, dass man die Dinge um sich herum unter dem Blickwinkel der Themen sieht, die einen im Moment beschäftigen. Selektive Wahrnehmung, denkt man sich dann. Und gerade dieser Effekt kann dazu führen, dass einem Sachen »ins Gesicht springen«, die man sonst vielleicht gar nicht bemerkt hätte.

Bei uns war das neulich so:

Seit wir uns mit diesem Projekt und dadurch mit Kreativität in zahlreichen Facetten beschäftigen, haben uns viele Leute von ihren Ideen und Arbeiten berichtet. Dabei fiel schon sehr früh auf, dass kreatives Schaffen, entgegen manch landläufiger Meinung, eben nicht nur aus einer schnell gefassten Idee besteht. Die Arbeit der Umsetzung und das Gewinnen von Qualität können nicht nur Jahre dauern, sie kosten Engagement, Mühe und manche Nerven. Das geht so weit, dass Kathrin Jurgenowski, eine unserer nächsten Interviewees, bereits anmerkte, dass eigentlich auch »Perspiration Lounge« ein passender Name für unser Projekt sei.

Unser Interviewpartner Volker Bombien erzählte mir außerdem, er habe in der letzten Zeit einige richtig toll gemachte Poster gesehen. Poster und viel Arbeit – das waren dann offensichtlich die beiden Punkte, die wir im Kopf hatten, als uns das folgende Projekt auffiel:

Dirt Po(or)ster von Roland Tiangco, © 2009

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Mehr Licht

08. September 2009 von Kerstin

susanne rottenbacherLetzten Freitag haben wir die Ausstellung »my spectrum has nine pieces« der Künstlerin Susanne Rottenbacher im Wrede Haus in Köln besucht. Die gelernte Licht-Designerin entwirft und fertigt Lichtobjekte, die dieses Jahr u.a. noch im Rahmen einer Einzelausstellung bei der Max Planck Gesellschaft in Berlin gezeigt werden.

Im Rahmen der Ausstellung wurde auch das neue Buch »Volume 1 – Beginning to see the light«, erschienen bei Lim & Asmuth Publishers, präsentiert. Es ist der erste Band einer zweiteiligen Monografie.

Die einzelnen Arbeiten von Susanne Rottenbacher haben uns nicht nur aufgrund ihrer Erscheinungsform fasziniert, d.h. sie sind nicht nur einfach schön. Sie lassen vor allem auch die Ideenvielfalt, die unglaubliche Präzision und Arbeit erkennen, die ganz offensichtlich mit ihrer Fertigung einhergehen.

»Die technische Arbeitsweise ist die Handschrift, die ich gefunden habe, um mich adäquat zu äußern. Mit industriellen Materialien kann ich mich ausdrücken…«  (S. Rottenbacher in »Volume 1 – Beginning to see the light«)

Um dem weiter nachzugehen und mehr über die konkreten Sicht- und Arbeitsweisen von Susanne Rottenbacher zu erfahren, werden wir uns demnächst nach Berlin aufmachen und mit ihr ein Interview führen. Wir sind gespannt.

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Interview mit Frauke Berg

18. August 2009 von Chris

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»
Man kann jeden Tag mit etwas anfangen – man muss es nur tun.«

Frauke Berg studierte Graphik-Design und machte ihr Diplom bei Prof. Wolf Erlbruch. Sie arbeitet seitdem langjährig erfolgreich als freiberufliche Illustratorin für große Verlage, unter anderem für das ZEITmagazin, und für die Modebranche.

Aktuell befindet sie sich nach eigenem Empfinden im »Umbruch«, da sie sich parallel zu den Auftragsarbeiten mehr den Sektor freier Projekte erschließen will. »Ich entwickle gerade den Ehrgeiz, Neues auszuprobieren und damit auch ein Risiko einzugehen. In den letzten zehn Jahren habe ich so gut trainiert, auch mit unsicheren Situationen klar zu kommen…es wäre total schade, wenn ich das jetzt nicht nutze.«

Der interdisziplinäre Austausch steht für sie bei ihren freien Projekten im Vordergrund. In ihren Ausstellungen gehen so beispielsweise ihre illustratorischen Arbeiten mit musikalischen Experimenten eine neue Kooperation ein. Weitere Infos unter fraukeberg.de und unter superlotti.de.

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Interview mit Martin Haußmann

18. August 2009 von Chris

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»
Zeichnen ist eine Berufung und ein Fluch.«

Martin Haußmann ist Kommunikationsdesigner und freier Illustrator. Seit er nach dem Studium nach Köln kam, arbeitet er für zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Verlage. Zusätzlich illustriert er seit Jahren live während des WDR-Literaturmarathons im Rahmen der lit Cologne. Eine neue Projektausrichtung führt ihn momentan an den Overhead-Projektor, wo er mithilfe von Collagen aus verschiedenen Materialien Geschichten aus Licht entstehen lässt.

Geschichten erzählen ist, wie das Zeichen selbst, der Antrieb für sein Schaffen. »Wenn ich längere Zeit nichts mache, werde ich unzufrieden.«

Als Kommunikationsdesigner und Dienstleister insbesondere zur Kopfarbeit ausgebildet, versucht Martin Haußmann in seiner Arbeit inzwischen, wieder mehr assoziative Wege zu gehen. Vor allem ist ihm wichtig,  Texte nicht allein mit logisch dazu passenden Bildern zu dekorieren, sondern Bild und Text als Sparringpartner zu sehen, sie freier und gleichberechtigt zu kombinieren.

Diese Arbeit ist für ihn, wie das Zeichnen überhaupt, eine Entwicklungsprozess. »Es ist ja grundsätzlich so, dass man lernen und üben kann durch das Nachzeichnen von Dingen, die man gut findet. Aber an einem Punkt muss man dann die eigene Faszination, das, was einen ausmacht, hineinbringen. Und das geht nur durch Ausprobieren.«

haussmann-illu.de

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