Tag: Blickwinkel

Inspiration Lounge_going public #2_Eigentlich alle

28. September 2014 von Kerstin

jonathan, tristan(jonathan schaller, tristan becker)

Da wir unserer Inspiration Lounge_going public #2, die am 10. Oktober 2014 in der stilbude stattfindet, das Thema Old School | New School gegeben haben, liegt natürlich die Auswahl passender Interviewgäste auf der Hand. Und so freuen wir uns, dass der Filmemacher Jonathan Schaller und Tristan Becker, Hauptdarsteller des Films Eigentlich alle –Es wird mehr geredet als getanzt, mit dabei sein werden.

kerstin döweler(kerstin döweler)

Viele machen Abitur, manche schaffen ausgezeichnete Filme, nur sehr wenige tun beides gleichzeitig. Jonathan Schaller, der bereits seit gut zehn Jahren mit der Kamera unterwegs ist, hat für seinen 80-minütigen Spielfilm Eigentlich alle – Es wird mehr geredet als getanzt wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt: zuerst gewann er mit seinem Drehbuch zahlreiche Mitschüler als Darsteller und unterstützendes Filmteam. Mit Tristan Becker, der nach eigener Aussage beim Lesen des Drehbuchs sofort wusste, dass er in diesem Film mitwirken will, gelang es, genau den richtigen Hauptdarsteller zu gewinnen. Zu sagen, dass er in Eigentlich alle die Rolle des Tristan spielt, erscheint mir fast seltsam, seit ich den Film gesehen habe. Tristan gibt Tristan oder gar Tristan ist Tristan scheint es mir besser zu treffen, doch auch das stimmt sicher nicht ganz.

Ihr seht: viele Fragen offen für das Inspiration Lounge Interview.

jonathan schaller(EIGENTLICH ALLE_ filmemacher jonathan schaller)

Und damit noch längst nicht genug, denn einen Film zu machen, heißt nicht nur Drehbuch, Regie und Darstellung. Weiter geht es mit Kamera, Ton, Postproduction, Filmmusik, Gesamtorganisation und Finanzierung, Vertrieb und vielem mehr. Wie man das alles mit einem guten Team neben der Schule und in nur etwas über einem Jahr unter einen Hut bringt, wie man eine Geschichte umsetzt, deren Hauptthema nur selten offen besprochen wird, obwohl es eigentlich alle kennen und durchleben, davon berichten uns Jonathan Schaller und Tristan Becker im Inspiration Lounge Interview.

Wir freuen uns darauf.

tristan becker(EIGENTLICH ALLE_hauptdarsteller tristan becker)

Auch das Land NRW sagt: Ausgezeichnet. Beim Jugend. Kultur.Preis.2014 erhielten Jonathan Schaller und sein Team für Eigentlich alleEs wird mehr geredet als getanzt erst vor wenigen Tagen den Annerkennungspreis der Jury

Jonathan Schaller, Tristan Becker und Eigentlich alle – Es wird mehr geredet als getanzt zu Gast in der Inspiration Lounge_going public #2.


Inspiration Lounge_going public #2
Freitag, 10. Oktober 2014  ||  ab 19.00 Uhr  ||  stilbude, Bonner Str. 69, Köln

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Inspiration Lounge_going public #2

15. September 2014 von Kerstin

Inspiration Lounge_going public #2(Inspiration Lounge_going public #2)

Am 10. Oktober 2014 startet unsere 2. Inspiration Lounge_going public, erneut in Kooperation mit dem Team von Leck mich, Eis mit Stil und ihrer stilbude in der Bonner Straße 69 in Köln. Natürlich haben wir wieder interessante Interviewgäste ausgewählt, und auch an leckere Inspirationen für den Gaumen ist selbstverständlich gedacht.

Beim diesmaligen Thema haben wir durch die Gäste der letzten Inspiration Lounge_going public #1 Anregung gewonnen. Da das Publikum nämlich gleich drei Generationen umfasste und diese Tatsache zu so lebhaftem Austausch führte, haben wir beschlossen: machen wir das doch gleich zum Hauptanliegen der Inspiration Lounge_going public #2. So heißt das diesmalige Motto »Old School | New School«. Wir freuen uns darauf.

Also, Termin schon mal vormerken. Mehr zur Veranstaltung und den Interviewgästen gibt es demnächst hier.


Inspiration Lounge_going public #2

Freitag, 10. Oktober 2014  ||  ab 19.00 Uhr  ||  stilbude, Bonner Str. 69, Köln

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Warum um Himmels willen macht ihr das?

31. August 2014 von Chris

faltkarte(faltkarte à la le tapir)

Wir bekommen immer  die zwei gleichen Fragen gestellt – die beliebteste Dritte erwähne ich heute mal nicht. Erste Frage: Warum macht ihr das, was ihr da macht? Und zweitens:
Wie genau geht das, was ihr da macht und warum so? Die erste kann ich ganz einfach beantworten: Weil es UNS! wichtig ist. Der detaillierte Rest steht in der BLOGbeschreibung und in den jeweiligen Posts.

Somit erzähle ich heute kurz über die zweite Frage. Ich fange rückwärts an: Warum so? Ganz einfach. Der wichtigste Aspekt unseres Denken und Handelns, neben unserem Gedanken der Verbundenheit mit allen Menschen, ist das Grundbedürfnis der Autarkie.

> siehe Wikipedia: Autarkie, (altgr. αὐτάρκεια autárkeia ‚ »Selbstgenügsamkeit«, »Selbst-
ständigkeit‘«) im allgemeinen Sinne bedeutet, dass Organisationseinheiten oder Ökosysteme alles, was sie ver- oder gebrauchen, aus eigenen Ressourcen selbst erzeugen oder herstellen.

Wir gehen die Grundidee/Situation aus unserem Kontext und unserer Sichtweise an, betrachten dann die Beteiligten und deren Kontext und bilden einen Konsens: Sozusagen die Schnittmenge aus unserer Sicht der Dinge.

Da Bilder und Beispiele mehr sagen als 1000 Worte, hier also ein paar Bilder.


Bsp 1._Geburtstagskarte

workflow(schnittplatz)

detail(detail)

zusammengeklappt(karte gefaltet)

 

Bsp 2._Interview mit Jochen Distelmeyer // Blumfeld

Bei unserem Interview mit Jochen Distelmeyer/blumfeld haben wir es vor vier Jahren genauso gemacht. Heißt ganz platt: Manager anrufen, warten, Termin ausmachen, warten, dann mit dem ganzen Filmkram

sound und bild(sony 4.1, cyber-shot)

in die Straßenbahn und zum Gebäude 9, dort spontan ein Set finden, da der Jochen friert und wegen seiner vorausgegangenen Fahrzeugpanne etwas grantelig ist (an dieser Stelle nochmals Danke an die Spontanhilfsaktion/Atelier-Ausleihe von Nane Müller und Werner Magar_puplik.org). Interview führen, Ton improvisieren, Licht improvisieren, 2 Kameras aufbauen, filmen,

flip(sony 4.1, cyber-shot + flip + canon hv30)

interviewen und wieder weg, dann Daten übertragen, dabei die Hauptdaten wegen eines technischen Fehlers komplett verlieren und mit dem übrigen Rest ein ganzes Interview generieren. Technisch schwerst improvisiert – aber es war eine prima Geschichte und Blumfeld ist immer noch einer meiner favourites.

jochen distelmeyer(jochen distelmeyer)

 

Fazit_An unserem Grundprinzip hat sich bis heute nichts geändert. Und das ist auch gut so.

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Inspiration Lounge_going public #1 | Interview mit Antonius Werhahn-Mees

15. August 2014 von Kerstin

stilbude(die stilbude)

Antonius Werhahn-Mees, einer der Macher von Leck mich, Eis mit Stil, hatte im wahrsten Sinne des (W)ortes ein Interview-Heimspiel, denn auch die Stilbude in Köln, Austragungsort unserer ersten Inspiration Lounge_going public #1, hat er mitbegründet.

eis(feyne auswahl)

Passend zum großen Thema des Abends wollte ich als erstes von ihm wissen, warum auf den kleinen Beipackzettel zum Leck mich, Eis mit Stil der Hinweis »kann Spuren von Liebe enthalten« zu finden ist.

interview(antonius werhahn-mees im interview mit kerstin döweler)

gespannt sein(gespannt in die tiefe eintauchend)

gäste(neue blickwinkel)

»Auf vielen Lebensmittelverpackungen ist unter Zutaten »kann Spuren von Nüssen enthalten« aufgedruckt. Das wollten wir aufgreifen und ein bisschen ironisch damit spielen. Es kommt aber dazu, dass wir in unsere Eisherstellung tatsächlich viel Liebe zum Detail und Leidenschaft stecken, weil uns das Zubereiten von guten Produkten aus frischen, Lebens-mitteln einfach Spaß macht. Es begeistert uns, immer neue Kombinationen von Zutaten zusammenzustellen und dadurch besondere Eiskreationen zu erzeugen, die gut schmecken und vielleicht einige Menschen auch überraschen. Gurke-Limette ist beispielsweise so eine unserer Eissorten, bei der so mancher zuerst zögert und sich dann über das ungeahnt leckere Geschmackserlebnis freut. Ich denke auch, die Menschen merken, dass wir uns nicht nur Mühe machen, um ein Geschäft zu haben und Geld zu verdienen, sondern insbesondere auch, um anderen auf der Basis unseres Könnens etwas Gutes, sozusagen ein Stück unserer Leidenschaft mitzugeben.«

gäste2(freude)

philipp(philipp pongratz_ die stilbude)

Das ist ein ausgezeichnetes Stichwort für meine nächste Frage: »Du hast Betriebswirtschaft studiert und wirst heute manches Mal gefragt, warum Du das nicht weitermachst und stattdessen mit Philipp und Yvonne Eis herstellst bzw. die Stilbude eröffnet hast. Was sagst Du darauf?« »Ich sage, dass ich nach wie vor meine Kenntnisse in Betriebswirtschaft anwende. Doch ich sehe das nur als Basis, als Handwerkszeug, nicht als Endzweck. Was mir, Yvonne und Philipp am Herzen liegt ist, unser Eis und unsere Stilbude voranzubringen und dabei immer wieder auch neue Ideen zu entwickeln. Das ist unser Ding. Und ich bin überzeugt: würden mehr Menschen das von ihnen Gelernte als Handwerkszeug nutzen, um auf dieser Basis ihre wirklich eigenen Ideen zu realisieren, es gäbe eine unglaublich tolle Artenvielfalt am Markt statt der sich leider an vielen Orten ausbreitenden Monokultur immer gleicher Produkte und Leistungen großer Firmen und Konzerne.«

vielfalt(außergewöhnliche projekte)

snacks(besonders leckere kleinigkeiten)

»Du meinst also, mehr Leute sollten den Mut finden, den eigenen Weg mit den eigenen Ideen zu gehen?« frage ich weiter. Antonius’ Antwort: »Ja, denn heute nehmen viele Leute das von ihnen Gelernte und suchen sich dann irgendwo einen Job, der den üblichen Vorstellungen über ihren Fachbereich entspricht. Bei Betriebswirtschaft sind das ja in erster Linie Bürojobs. Und bei vielen Menschen, die solche Jobs machen, zählen in erster Linie nur die Bezahlung und die Karriereaussichten, einfach, weil das in unserer Gesellschaft »normal« ist und so nahe gelegt wird. Was dabei oft auf der Strecke bleibt, sind viele persönlichen Skills, die außerhalb des gelernten Fachwissens vorhanden sind sowie Themen und Dinge, die einem einfach am Herzen liegen und Freude machen. Das ist für den Einzelnen schade, und es ist für uns alle ein Beitrag zur Artenvielfalt, der leider unterbleibt. Gerade deshalb finde ich so wichtig, dass all diejenigen, denen bewusst ist, was sie wirklich umtreibt, auch dazu aufbrechen. Uns jedenfalls gibt es sehr viel, unseren eigenen Weg zu gehen.«

home(motherboard)

»Was antwortest Du all denen, die jetzt sagen, dass aber nicht jeder tun kann, was sein Herz bewegt?« »Ganz einfach, ich sage: umso wichtiger ist es, dass all jene es tun und dazu den Mut finden, die es eigentlich machen können und daran insbesondere durch den Gedanken gehindert werden, man könne aus dem heutigen Mainstream nicht ausbrechen und müsse sich an eine Sicherheit klammern, die in Wirklichkeit nur eine vermeintliche ist.«

gäste3(kurzes verschnaufen)

Ein guter Interviewabschluss und der Startpunkt für eine kurze Veranstaltungspause inklusive Eis und Getränken.

 

Wilhelm Schlote

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Inspiration Lounge_going public #1 | Momentaufnahmen

11. August 2014 von Kerstin

Inspiration Lounge_going public #1(die  ersten Inspiration Lounge_going public #1_wir sagen herzlicht willkommen)

Am Freitag, 8. August war es soweit: unsere erste Inspiration Lounge_going public ging an den Start. Als großes Thema des Abends hatten wir die Liebe gewählt und dazu, ganz im Inspiration Lounge Style, anhand von vier Interviewpartnern verschiedene Spielarten versammelt, die allesamt auf ihre Weise jede Menge Impulse zu geben wussten.

yep(yesss – ich bin dabei)

 

briefing(letzte abstimmung)

letzte vorbereitungen(team küche – yvonne hat alles im griff)

thekenteam(thekenfreuden)

snacks(leckere stärkung)

So gab es für alle Teilnehmer und Gäste viele frische Blickwinkel und, last but not least, die Frage an sich selbst: mache eigentlich auch ich selbst, was mir wirklich am Herzen liegt? Und wenn nicht, warum?

gäste1(zum start gab es neben dem berühmten eis mit stil… )

gäste2(… einen wunderbaren blanc de noirs vom weingut unseres vertrauens aus rheinhessen)

gäste3(kuschelig)

gäste4(steinbock & eden – ganz relaxed)

theke(antonius behält den überblick)

eis mit stil(eiszeit)

weingut bäder(der blanc de noirs vom weingut bäder/ thx 2 jens + katja_wieder einmal ausgezeichnet)

gäste5(die stimmung: smooth)

Steinbock & Eden, d.h. Petra Martinez und René Stessl, Antonius Werhahn-Mees, Philipp und Yvonne von der Stilbude bzw. von Leck mich, Eis mit Stil, Wilhelm Schlote und sein legendäres Strichmädchen, Love and Happiness, leckeres Eis, ein prima Stilbuden-Mannschaft und natürlich Ihr alle, die Ihr mit dabei wart und ein so tolles Feedback gegeben habt: alles zusammen hat den Abend zu dem gemacht, was er war: wunderbar. Vielen Dank.

steinbock & eden(steinbock & eden, rené stessl, petra martinez | kerstin döweler)

publikum1(sehr feynes publikum_ ihr wart wunderbar)

interview_toni(im interview_antonius werhahn-mees // leck mich, eis mit stil)

publikum2(es war die zeit für neue perspektiven)

wilhelm schlote 1(könig des strichmädchens)

wilhelm schlote 2(wilhelm schlote liest aus: mein opa hat die taschen voller buntstifte)

publikum3(erstaunliche einblicke, es gab für jeden einen ankerpunkt)

kerstin döweler(direkt aus boston zu den going publics#1 // danke an alle beteiligten. ein super start. wir kommen wieder)

 

Mehr zu den einzelnen Interviews: demnächst.

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