Tag: Bewegung

kreativ bewegen_das Intro

30. August 2011 von Kerstin
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Vor kurzem habe ich über unser erstes Treffen mit Felix Klemme, dem Gründer von Outdoor Gym, berichtet. Inzwischen haben wir zusammengesessen!!, um unsere Projektidee zu konkretisieren. Neben dem »warum« des Projekts war natürlich zu klären, welche Aspekte uns allen dabei besonders wichtig sind. Auszüge davon haben wir für Euch in einem kleinen Film-Intro zum künftigen Projekt festgehalten.

Zwei Aspekte waren uns von Anfang an klar: Vordergründig kommen wir aus sehr unterschiedlichen Welten: Felix ist Sportwissenschaftler und als KPNI-Therapeut (Klinische Psycho-Neuro-Immunologie) weiß er genau, welche Funktionen von Körper und Geist wie und warum zusammenlaufen. In nur kurzer Zeit hat er uns beispielsweise schon viel Know-how über Ernährung als wichtigen Energielieferant auch für die kleinen grauen Zellen vermittelt.

Chris und ich entwickeln und realisieren seit Jahren Kultur- und Kommunikationsprojekte. Und – wie schon gesagt – ein großer Teil unserer Arbeit findet dabei am Schreibtisch statt. Auch sonst haben wir Jahre nach dem Churchill-Ausspruch »No sports« gelebt. Seit einiger Zeit gehen wir etwas mehr nach draußen. Der Grund dafür ist vor allem unser Hund.

Von unseren Grundideen zum Projekt liegen wir alle dagegen voll auf einer Wellenlänge: Es geht uns nicht um Sport, sondern einfach um mehr Bewegen und mehr Frischluft in jeder Beziehung. Darum, gewohnte Tagesabläufe mal zu hinterfragen. Auch der Name unserer Projekts war schnell gefunden: kreativ bewegen. Er spiegelt genau das wieder, was uns besonders wichtig ist. Bessere Aktivität von Körper und Geist in Kombination mit geteiltem Wissen und Know-how, Neugierde und viel Spaß an der Sache. Wenn wir auf dem Weg zu neuen Ideen und Blickwinkeln neben uns auch andere inspirieren, die eigenen Routinen mal genauer zu betrachten oder sogar aufzubrechen und (sich) mehr zu bewegen – umso schöner.

Chris und ich hatten zunächst vor, das Projekt direkt draußen zu starten – schließlich geht es ja um Licht und Luft. Felix hat uns dann auf den Gedanken gebracht, dass es viel logischer ist, das Projekt dort zu beginnen, wo wir uns normalerweise befinden. Bei uns, und vor allem am Schreibtisch. Wir wollen ja gerade mit einfachen und alltagstauglichen Mitteln neue Pfade auftun. Wir wollen dabei in erster Linie nutzen, was sowieso um uns herum ist und diese Orte und Dinge neu entdecken. Kein riesiger Aufwand, kein teures Equipment, stattdessen kleine, aber feine Veränderungen.

Natürlich werden wir unsere Entdeckungstouren dokumentieren. Zum einen, weil wir damit stetig Informationen und Anregungen rund um kreatives Bewegen weiter geben wollen. Zum anderen: hey, wir sind selbst total gespannt, wo uns diese Reise hinführt.

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Neue Bewegung – fluegel.tv interviewt Wecker

25. Mai 2011 von Kerstin

Seit unserem ersten Interview mit Robert Schrem von fluegel.tv hat sich der Online-Sender kräftig weiterentwickelt – mal ganz davon abgesehen, dass sich auch in Stuttgart und in ganz Baden-Württemberg so einiges in zuvor kaum für möglich gehaltene Richtungen verändert hat.

Atomkraft-Diskussion, politischer Wechsel, Demokratiebewegung – das Spektrum von fluegel.tv hat sich erweitert. Nach wie vor sind auch die Entwicklungen um S21 (heute S21 plus) wichtiges Thema in Stuttgart und natürlich bei fluegel.tv. So fand bis gestern das Camp »Baustopp selber machen« statt, bei dem die Leute von fluegel.tv natürlich wieder unterwegs waren, um Stimmungen, Aktionen und Meinungen auch für diejenigen transparenter zu machen, die nicht live dabei sein konnten.

In diesem Rahmen entstand auch ein fluegel.tv Interview mit Konstantin Wecker (Link drücken, scrollen zum Interview), in dem Thorsten Puttentat (der Chef-Interviewer bei fluegel.tv) mit dem Musiker und Künstler über das neu entstandene, große Interesse an öffentlichen Themen, an mehr Bürgerbeteiligung, politischem Wandel und gesellschaftlicher Bewegung sprach. Stuttgart, Spanien, Ägypten…wie sieht ein seit vielen Jahren Engagierter die Proteste, den Widerstand und die Änderungen. Was passiert da und wie geht es weiter?

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Interview mit Michael Maurissens

30. September 2009 von Chris
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»Man muss sein Ego aufmachen.«

Michael Maurissens begann seine Tanzausbildung, als er 14 Jahre alt war. Im Alter von 20 Jahren erhielt er ein Engagement am Ballett Nürnberg/Tanzwerk Nürnberg und war dann von 1997 bis 2004 Mitglied in Amanda Millers Ensemble Pretty Ugly am Ballett Freiburg. Von 2006 bis 2009 war er bei pretty ugly tanz köln.

Michael Maurissens Faszination und sein Engagement für das Tanzen als Kombination von Bewegung, Ausdruck, Musik und Emotionen ist offensichtlich: »Man muss inspiriert sein, um jeden Tag frisch in den Ballettsaal zu kommen. Es geht ja nicht allein um körperliche Arbeit, sondern um die Kunst – wir bauen etwas gemeinsam.«

Neben dem Tanzen choreografiert Michael Maurissens. 2008/2009 kuratierte er im Auftrag von pretty ugly tanz köln eine Reihe von vier Tanzproduktionen (day | evening | night | dawn) in Köln. Für den Part »night« erstellte unsere Interviewpartnerin Ellen Bornkessel in Zusammenarbeit mit pretty ugly eine Videoinstallation.

Ab Oktober wird nun das von Michael Maurissens choreografierte Werk »View with a Room« an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln zu sehen sein. Er arbeitete dafür zusammen mit Studenten der Hochschule. Die Premiere ist am 10. Oktober, 19.30 Uhr.

»Bei dieser Choreografie habe ich meine ganze Erfahrung einfließen lassen, um den Studenten viele verschiedene Möglichkeiten in der Bewegung zu vermitteln. Das Stück heißt »View with a Room«, weil es, wie ich auch im Interview erkläre, um Offenheit, um verschiedene Blickwinkel und Wege des Ausdrucks durch Körpersprache geht.«

2009 gründet Michael Maurissens zusammen mit Douglas Bateman das MichaelDouglas Kollektiv. Als Ort der Kommunikation und projektbezogener Zusammenarbeit bietet es Choreografen, Tänzern, Schauspielern, Musikern, Designern, Filmemachern und Künstlern anderer Sparten eine Vielzahl künstlerischer Möglichkeiten. Das erste Projekt »approaching grace« wird ab dem 26. November in Köln zu sehen sein.

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