Tag: Ausprobieren

Zum Wochenende: Arduino, atoms&bits

25. September 2009 von Chris

volker_pecha kucha.vol14Wer unseren Interviewpartner Volker Bombien auch mal live sehen möchte und sich endlich ein genaues Bild machen will, was man mit dieser Arduino-Geschichte alles anfangen kann, der sollte sich noch schnell auf den Weg nach Berlin, zum atoms&bits Festival machen. Dort wird er mit Sicherheit auf jede Menge Geeks, Künstler, Macher, Ideen, Projekte und natürlich auf unseren Mann von O’Reilly treffen.

Wem das jetzt alles ein bisschen zu kurzfristig ist, der kann sich hier und ganz in Ruhe der letzten Pecha Kucha Night widmen. Was ist Pecha Kucha?  Ganz einfach: Ideen entwickeln, präsentieren und sich mit anderen austauschen. Ein Pecha Kucha Vortrag besteht maximal aus 20 Bildern á 20 Sekunden. Du hast also höchstens 6 min und 40 Sekunden Zeit, um andere mitzureißen.

Wer dabei sein will,  schon mal den 5.11.2009 im Kalender anstreichen. Da ist Pecha Kucha in Köln angesagt.

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Interview mit Frauke Berg

18. August 2009 von Chris

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Man kann jeden Tag mit etwas anfangen – man muss es nur tun.«

Frauke Berg studierte Graphik-Design und machte ihr Diplom bei Prof. Wolf Erlbruch. Sie arbeitet seitdem langjährig erfolgreich als freiberufliche Illustratorin für große Verlage, unter anderem für das ZEITmagazin, und für die Modebranche.

Aktuell befindet sie sich nach eigenem Empfinden im »Umbruch«, da sie sich parallel zu den Auftragsarbeiten mehr den Sektor freier Projekte erschließen will. »Ich entwickle gerade den Ehrgeiz, Neues auszuprobieren und damit auch ein Risiko einzugehen. In den letzten zehn Jahren habe ich so gut trainiert, auch mit unsicheren Situationen klar zu kommen…es wäre total schade, wenn ich das jetzt nicht nutze.«

Der interdisziplinäre Austausch steht für sie bei ihren freien Projekten im Vordergrund. In ihren Ausstellungen gehen so beispielsweise ihre illustratorischen Arbeiten mit musikalischen Experimenten eine neue Kooperation ein. Weitere Infos unter fraukeberg.de und unter superlotti.de.

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Interview mit Katja Prins

18. August 2009 von Chris

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Make sure you have fun.«

In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Schmuckkünstlerin Katja Prins schwerpunktmäßig mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Technik, das sie besonders fasziniert. Ihre Arbeiten sind zu sehen unter katjaprins.com.

Im Interview, das während der Druckabnahme für ihr Buch »The Uncanny Valley«, erschienen bei Darling Publications, entstand, schildert Katja Prins ihre Vorgehensweisen bei Ideen, künstlerischer Arbeit und alltäglicher Motivation. Katja Prins ist mit ihren Arbeiten seit vielen Jahren international in Galerien und Ausstellungen vertreten. Sie lebt und arbeitet in Amsterdam.

In unserem Interview rät sie dazu, die Ideen und Dinge zu verfolgen, die für einen selbst mit Faszination verbunden sind,  bei denen das Ausprobieren Spaß macht und spannend bleibt. Nur dann sind auch die schwierigen Seiten kreativer Arbeit auf Dauer erträglich.

»As long as you have fun things are in balance.«

galerierobkoudijs.nl

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Interview mit Martin Haußmann

18. August 2009 von Chris

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Zeichnen ist eine Berufung und ein Fluch.«

Martin Haußmann ist Kommunikationsdesigner und freier Illustrator. Seit er nach dem Studium nach Köln kam, arbeitet er für zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Verlage. Zusätzlich illustriert er seit Jahren live während des WDR-Literaturmarathons im Rahmen der lit Cologne. Eine neue Projektausrichtung führt ihn momentan an den Overhead-Projektor, wo er mithilfe von Collagen aus verschiedenen Materialien Geschichten aus Licht entstehen lässt.

Geschichten erzählen ist, wie das Zeichen selbst, der Antrieb für sein Schaffen. »Wenn ich längere Zeit nichts mache, werde ich unzufrieden.«

Als Kommunikationsdesigner und Dienstleister insbesondere zur Kopfarbeit ausgebildet, versucht Martin Haußmann in seiner Arbeit inzwischen, wieder mehr assoziative Wege zu gehen. Vor allem ist ihm wichtig,  Texte nicht allein mit logisch dazu passenden Bildern zu dekorieren, sondern Bild und Text als Sparringpartner zu sehen, sie freier und gleichberechtigt zu kombinieren.

Diese Arbeit ist für ihn, wie das Zeichnen überhaupt, eine Entwicklungsprozess. »Es ist ja grundsätzlich so, dass man lernen und üben kann durch das Nachzeichnen von Dingen, die man gut findet. Aber an einem Punkt muss man dann die eigene Faszination, das, was einen ausmacht, hineinbringen. Und das geht nur durch Ausprobieren.«

haussmann-illu.de

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