Quo vadis, fluegel.tv_ein Interview mit Robert Schrem

25. Februar 2011 von Kerstin

Es bringt nichts, im eigenen Saft zu schwimmen.

Als wir Robert Schrem zum ersten Mal interviewten, waren die Diskussionen um S21 auf dem Höhepunkt, ständig fanden Großdemonstrationen statt und fluegel.tv war, wie auch am 30.9.2010 im Stuttgarter Schlosspark, live dabei.

Nach den Schlichtungsverhandlungen und dem Schlichterspruch von Heiner Geißler schien dann, zumindest aus einiger Distanz betrachtet, wieder etwas Ruhe eingekehrt. Zumindest ebbten die Berichterstattungen über das Großprojekt S21 in Fernsehen und Presse deutlich ab, obwohl auch weiterhin regelmäßig Demonstrationen vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof stattfinden.

Wie geht es in dieser Situation nun mit fluegel.tv weiter, fragten wir Robert Schrem in einem Skype-Interview. Wohin wird sich der Online-Sender und Pionier der Live-Übertragung aller wichtigen Geschehnisse um S21 in Zukunft entwickeln? Sind jetzt, nach den Schlichtungsverhandlungen neue Sendeformate und Themen geplant? Wird fluegel.tv weiter ausgebaut?

Und wie ist eigentlich die Stimmungslage in Stuttgart: Sind die S21-Konflikte beigelegt oder schwelt es weiter? Besteht nach wie vor Interesse und Engagement für mehr Bürgerbeteiligung und neue Formen politischen Austauschs?

Robert Schrem schildert im Interview, warum die Auseinandersetzung der S21-Gegner mit den politisch Verantwortlichen so schwierig ist und es wohl länger als gedacht dauern wird, politische Beteiligungs- und Kommunikationsstrukturen zu ändern. Er erklärt außerdem, warum sich fluegel.tv jetzt, kurz vor der Wahl in Baden-Württemberg, zu zahlreichen Landpartien aufmacht, ganz gemäß dem Motto: es bringt nichts, im eigenen Saft zu schwimmen.

FacebookTwitterGoogle+