Happy Hours

12. Mai 2015 von Kerstin

olivenoelfest(kurztrip)

Auch wir von der Inspiration Lounge brauchen immer mal wieder einen inspirierenden Kurzurlaub und Austausch für neue Ideen. Was für ein Glück, bot sich da neulich eine besondere Gelegenheit:

Am ersten Maiwochenende fand wieder das von zait initiierte und seit inzwischen 15 Jahren erfolgreich veranstaltete Olivenölfest statt. In Zell im Zellertal kamen daher an zwei Tagen nachhaltig handelnde Entrepreneure, Künstler und viele interessierte Besucher zusammen, um in inzwischen guter Tradition gemeinsam zu erleben, mit wieviel Lebensfreude es verbunden sein kann, das eigene Umfeld zukunftsweisend mitzugestalten.

Thomas Fuhlrott und Tina Ottmann von zait sowie allen anderen Mitstreitern und Helfern ist es auch angesichts großen Andrangs mal wieder bestens gelungen, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, die von vielen guten Ideen, Musik, leckerem Essen und persönlichem Austausch eine ganze Vielfalt bot. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die Ausstellung Licht und Raum des Künstlers Ingo Bracke. Die Eindrücke davon sowie vom ganzen Fest machen schon wieder Lust darauf, auch im nächsten Jahr mitzufeiern.

 

 

 

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Auf geht’s zu Freunden

03. Mai 2015 von Chris

on the road (on the road again)

Seit einigen Tagen und für die nächsten Wochen sind wir viel unterwegs, um die Freunde der Inspiration Lounge zusammenzubringen und über die nächsten Inspiration Lounge TALKS zu informieren, die wir für Herbst 2015 geplant haben.

Die Freunde der Inspiration Lounge – Menschen, die alle auf Ihre Weise zukunftsfähige Entwicklungen voranbringen sowie Denk- und Handlungsgewohnheiten gerne hinterfragen, sind und sehr wichtig. Sie bestimmen heute und künftig maßgeblich mit, wer die Inspiration Lounge TALKS live kennen lernen und erleben kann. Und: genau wie  unsere Interviewgäste sind sie mit diejenigen, die den Inspiration Lounge TALKS ihre einzigartige, persönliche Atmosphäre verleihen.

Also, auf geht’s zu den Freunden.

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Verstärkung

21. April 2015 von Chris

kerstin döweler(kerstin döweler)

Nach vielem positiven Feedback zu unseren letzten Inspiration Lounge TALKS, haben wir beschlossen, dass die Inspiration Lounge mit ihren vielen Machern, Voraus- und Querdenkern künftig von noch mehr interessierten Menschen gehört und gesehen werden soll.

britta biederlack(britta biederlack)

In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr, nun die PR- und Social Media-Expertin Britta Biederlack mit an Bord der Inspiration Lounge zu haben, um so verstärkt in neue mediale Gewässer vorzustoßen.

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Passt.

08. April 2015 von Kerstin

rené stessl(rené stessl)

Inmitten unserer Vorbereitungen für das erste Treffen der Freunde der Inspiration Lounge, das demnächst in der Art68 in Köln statt finden wird, trafen wir uns mit Petra Martinetz und René Stessl. Beide werden künftig bei den Inspiration Lounge TALKS für die kulinarischen Höhepunkte und Neuentdeckungen sorgen und damit einen wichtigen Part übernehmen. Denn schließlich soll auch das Essen im Rahmen der TALKS nicht nur stärken, sondern auch inspirieren.

Wir freuen uns, mit René Stessl genau den Koch und Künstler gewonnen zu haben, der den Inspiration Lounge Besuchern bereits durch sein 1 hourrestaurant bzw. von unseren letzten TALKS bekannt ist, wo er viele neben seinem Interviewbeitrag auch mit den von ihm zubereiteten Patéhäppchen begeisterte. Ab den nächsten Inspiration Lounge TALKS wird er nun gemeinsam mit seiner Partnerin Petra Martinetz am Start sein, und wir sind sicher: diese Zusammenarbeit garantiert sowohl gute Ideen und Know-how in der Umsetzung als vor allem auch Liebe in jedem Detail.

Was will man mehr?

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Gehen lernen 2.0

25. März 2015 von Kerstin

dojo(dojo)

Auf den 1. Teil unseres Interviews mit dem Aikido-Lehrer Dirk Kropp folgt hier nun die Fortsetzung:

Kerstin: »Herr Kropp, Sie sagen, Ihr eigener Weg hat sehr viel Zeit gekostet und ab einem Zeitpunkt wurde Ihnen bewusst, dass die Änderung Ihres Aikido-Stils auch konsequent zu weiteren Änderungen führen muss. Welche Änderungen waren das?

Dirk Kropp: Ich bemerkte beispielsweise, dass ich die Aspekte Umsicht, Meditation, Lebensenergie und Raum zur Entwicklung des eigenen Weges dauerhaft nicht so wie gewünscht im Dojo an Menschen vermitteln kann, wenn ich dabei weiterhin meine traditionelle Aikido-Bekleidung trage. Denn es ist so: betrete ich bzw. eine andere Person mit schwarzem Gürtel und Hakama, dem im Aikido traditionellen Hosenrock, das Dojo, löst das bei anwesenden Übenden meist die traditionellen Vorstellungen von Aikido aus – Kampf, Akrobatik, striktes Leistungs- , Über- und Unterordnungsprinzip – die ich gerade nicht weitergeben möchte. Also kam ich zu dem Schluss, schwarzen Gürtel und Hakama im Dojo nicht mehr zu tragen, sondern die gleiche Aikido-Kleidung wie alle anderen Übenden und Schüler. Den Schluss umzusetzen, ist mir nach so vielen Jahren Aikido-Praxis nicht leicht gefallen. Gerade der schwarze Gürtel ist ja ein sehr wichtiges Symbol, steht für Können und Erfahrung, jahrelanges Training, abgelegte Prüfungen.

Kerstin: Gab es denn darauf hin spürbar andere Reaktionen im Dojo?

Dirk Kropp: Ja, die gab es. Zunächst einmal zeigte sich für mich recht schnell, dass sich die Übungsatmosphäre ändert, dass sie ruhiger, konzentrierter, insgesamt angenehmer wird. Dazu kam, dass die Veränderung des Aikido-Stils zunächst dazu führte, dass diejenigen Übenden das Dojo verließen, die weiterhin dem traditionellen Aikido-Stil folgen wollten und meine Änderungen nicht gut fanden. Das waren eine Zeit lang ziemlich viele Mitglieder. Doch dann kamen im Gegenzug Neue hinzu, gerade aufgrund des geänderten Stils und der meditativen Aspekte. Natürlich hat auch das zur guten Übungsatmosphäre im Dojo beigetragen und tut es heute noch.

dirk kropp(dirk kropp)

Kerstin: Man kann also sagen, dass die Veränderungen alle sehr positiv waren?

Dirk Kropp: Ich kann sagen, dass ich heute sehr zufrieden mit den Entscheidungen bin, die ich getroffen habe. Den Übenden und Schülern einen Raum zu geben, um im Rahmen von Aikido ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten, das eigene Gespür, den eigenen Weg zu finden statt »blind« Vorgaben zu folgen – ihnen einen Ort der Ruhe und Konzentration zu öffnen, das schätze ich sehr.

Allerdings ist der Weg nicht zu Ende. Es gibt immer wieder auch neue Aspekte, die ich im Rahmen des Aikido-Stils, den ich vermittle, überdenken muss. Oft zieht eine Entscheidung andere direkt nach sich. Ein Beispiel: nachdem ich den traditionellen Aikido-Hosenrock nicht mehr trug, bemerkte ich, dass ich sozusagen nochmals Gehen und Stehen lernen musste. Der Hakama kann verdecken, dass der eigene Stand nicht immer so sicher ist, wie er nach außen wirkt. Das heißt, es sieht im Hakama zwar sehr gut aus, wenn man Menschen durch die Luft auf die Matte werfen kann, aber es kann einen selbst auch darüber hinweg täuschen, dass die eigene Position gar nicht so fest ist wie gedacht.

Kerstin: Da fallen mir natürlich ganz viele Alltagsparallelen ein. Vom Privatleben bis zum Geschäftsgespräch – wir verbergen doch alle mal gerne, dass wir gar nicht so sicher sind, wie wir selbst oft glauben wollen.

Dirk Kropp: Ja, natürlich gibt es Parallelen. Deshalb sprach ich davon, dass es bei der Weise, in der ich Aikido weitergebe, darum geht, in allen, insbesondere auch in schwierigen Alltagssituationen, tatsächlich bei sich bleiben zu können, ruhig und umsichtig gegenüber sich und gegenüber anderen zu handeln – nicht feststellen zu müssen, dass man in Stress und Unsicherheit versinkt. Es geht darum, dass man sich immer wieder im eigenen Gehen und Stehen übt statt sich auf gewohnte Wege zu verlassen, nur weil »man« das eben so macht und weil es sicher scheint.

Kerstin: Gibt es etwas, das Sie sich für die Zukunft wünschen?

kerstin döweler(kerstin döweler)

Dirk Kropp: Ja, ich würde mich insbesondere freuen, wenn noch ein paar mehr Aikido-Lehrer die Widersprüche zwischen der eigentlichen Bedeutung des Begriffs Aikido und dem traditionellen Aikido-Leistungssystem spüren könnten.

Kerstin: Könnte es sein, dass zumindest einige andere die Widersprüche spüren können, aber einfach den eigenen Weg zu einem anderen Aikido-Stil scheuen? Das traditionelle System vermittelt ja auch Halt und ein Dazugehören, die man vielleicht Angst hat zu verlieren. Oder man denkt, es käme einem Verlust von Stärke gleich.

Dirk Kropp: Ja, das mag sein. Aikido ist eine Kampfsportart. Da liegt der Gedanke nah, sich anhand des traditionellen Leistungssystems unter den anderen Kampfsportarten behaupten zu müssen, nicht als »weich« oder »schwach« gelten zu wollen. Andererseits: das von mir geleitete Dojo besteht heute seit vielen Jahren. Man sieht also: ein anderer Weg ist möglich und findet auch zu den Menschen, die ebenfalls ihren eigenen Weg gehen wollen.

Kerstin: Noch dazu, seit wann zeugen ein konsequent eigener Weg abseits ausgetretener Pfade sowie umsichtiges Verhalten statt Aggression eigentlich von Schwäche? Aber lassen Sie uns darüber im Live-Interview sprechen, das bei unseren nächsten Inspiration Lounge TALKS folgen wird.

Herr Kropp, ich bedanke mich für das Gespräch.

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