Interview mit René Tinner
16. April 2010 von Chris![]() |
»Wer nicht zuhören kann, muss draußen bleiben.«
René Tinner, Sound-Engineer und Musikproduzent für CAN, Lou Reed, Sterne, Trio, die Krupps, KFC, Joachim Witt, David Sylvian und viele mehr. Es fällt schwer, hier abzubrechen, denn René Tinner hat so viele verschiedene Werke produziert und als Sound-Engineer betreut – von Punk bis experimentell und Pop, doch es ist einfach unmöglich, alles aufzuzählen.
Geboren und aufgewachsen in St. Gallen, führten in seine Wege in den 70er Jahren nach Köln. Dort lernte René Tinner die Musiker von CAN kennen, arbeitete sich in der Zusammenarbeit mit CAN immer mehr in Sound-Engineering und Produktion ein, leitete das bekannte »Inner Space Studio« der Kölner Elektronik Band und führte es, u.a. motiviert durch Conny Plank, nach der Auflösung von CAN unter dem Namen CAN Studio weiter. In dieser Zeit arbeitete und produzierte er dort für renommierte Künstler wie Marius Müller-Westernhagen, Element Of Crime, Floyd George, Julian Dawson, Fury in the Slaughterhouse u.v.m.
Anfang der 80er entstand mit Joachim Witt die Produktion »Goldener Reiter«, die zu einem der bis heute bekanntesten Songs der Neuen Deutschen Welle geworden ist. Später arbeitete er u. a. für Whirlpool Productions, Les Rythmes Digitales und Helen Schneider. Auch viele bekannte Filmmusiken tragen seine Handschrift. Darunter diverse Tatort Soundtracks. Ebenso war er als Sound-Engineer von Palermo Shooting, dem Film von Wim Wenders, verantwortlich.
Für die Inspiration Lounge erzählt er uns über die Kunst des Zuhörens, seine Zeit mit CAN und vom Experimentieren mit Sound. Er berichtet, warum Lou Reed auch für Tiere spielt und wie man amerikanische Zollbeamte in Aufruhr versetzt.

oliver matter (inhaber der matter-luginbühl ag)
dr. george berbari (hirnforscher und psychiater)
felix klemme (sportwissenschaftler und gründer von outdoor gym)
stefan sander (weingut sander)
peter kowalsky (mitbegründer von bionade)
emmanuel walderdorff
(emmanuel walderdorff galerie)
boris becker (künstler), gabriele paulussen-becker
manuel odendahl (ruin&wesen)
yung chin, nyc (bogenbauer)
Schade, dass der Film so kurz ist. Ich hätte noch stundenlang zugehört. Danke, René.
Großartig, einfach toll, wie interessant und gleichzeitig unaufgeregt diese Musikgröße von seinen Erfahrungen erzählt. Solche Menschen sind leider sehr rar geworden in unserer Zeit.
Das ist wirklich inspirierend! Dieser Mann ist etwas Besonderes, erst recht im Vergleich mit den üblichen Musikproduzentensternchen. Weiter so.
Danke für das Interview. Ich bin schon lange Fan von CAN und schließe mich dem vorhergehenden Kommentar an, ich hätte René Tinner noch lange zuhören können.
[...] Inspiration Lounge Interview erzählt René Tinner über seine Zusammenarbeit mit CAN, was Honig mit neuen Sounds zu tun hat, [...]
Ich finde es toll, dass ein so erfahrener Musikproduzent immer noch experimentiert und das Mysterium der Musik entdecken will. Das macht mir als »Anfängerin« Mut, auch mal bei den großen Experten um Rat zu fragen und nicht zu denken, dass ein erfahrener Produzent/Mensch sich sowieso nur noch für die Dinge interessiert, die er schon kann und kennt.
Super, dass dieses Projekt solche Menschen zeigt.
[...] ich neulich das Inspiration Lounge Interview von René Tinner bearbeitete, habe ich lange Zeit überlegt, welche Abschnitte der Videoaufnahme Teil des inzwischen [...]