Interview mit Joachim Kern
18. August 2009 von Chris
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»Wenn man wirklich Interesse für Dinge hat, dann hat man Demut.«
Joachim Kern entdeckte schon als Kind seine Faszination für Bekleidung und Mode. Heute entwirft und fertigt er bereits seit vielen Jahren unermüdlich für vielfältige Zwecke, angefangen von der freiberuflichen Arbeit für bekannte Modemarken bis hin zur Gestaltung von Theater-kostümen. Sein Schwerpunkt ist die Mode für Herren. Joachim Kern betreibt sein eigenes Modelabel »Joah Kraus«, sein Atelier ist in Bergisch-Gladbach. In seinem Showroom in Köln finden regelmäßig Präsentationen der aktuellen Kollektionen statt.
Joachim Kern hat nach eigener Aussage die Zeit für sich entdeckt. Diesen in der schnellst-lebigen Modewelt an sich fast undenkbare Aspekt kombiniert er mit seiner langjährigen Erfahrung, mit Ausdauer und viel Übung. Es resultiert ein sehr bewusster Umgang mit Materialien und Flächen. Besondere Ideen an allen Kleidungsstücken machen genau im Detail den Unterschied.
Demut vor Stoff und Handwerk hat für Joachim Kern daher einen tatsächlich sichtbaren und begreifbaren Stellenwert.
emmanuel walderdorff
(emmanuel walderdorff galerie)
stefan sander (weingut sander)
peter kowalsky (mitbegründer von bionade)
felix klemme (sportwissenschaftler und gründer von outdoor gym)
oliver matter (inhaber der matter-luginbühl ag)
thomas fuhlrott (gründer von zait)
manuel odendahl (ruin&wesen)
boris becker (künstler), gabriele paulussen-becker
yung chin, nyc (bogenbauer)
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[...] möchten wir Euch besonders die Veranstaltung von unserem Interview- und Kommunikationspartner Joachim Kern. Sein Modelabel Joah Kraus zeigt im Rahmen einer Modenschau Einzelteile aus der Kollektion. Also [...]
… ein wunderbares interview … habe mit mode eigentlich / wirklich garnichts “am hut” … wohl mit ästhetik … und finde hier einen menschen, der das wunderbare wort DEMUT (überhaupt und in verbindung mit seiner sich-damit-beschäftigung …) in den mund und in seine wundervoll offene gestik nimmt …
gut zu wissen, dass es das noch gibt …
ein (hoffentlich) jung-gebliebener der 68-er generation …
(und danke an utensil, über den ich den zugang zu diesem interviev gefunden habe …)
ahoi
fred etc
gut, dass es heute noch leute gibt, die sich nicht nur mit den üblichen modeoberflächlichkeiten beschäftigen. übrigens finde ich, könnten hier ruhig noch mehr vertreter aus dem bereich mode-design zu wort kommen, solange sie nur ihre arbeit genauso ersthaft vertreten.