Interview mit Dr. George Berbari

22. Januar 2010 von Kerstin
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»We did find out something – but we still have a lot to find out.«

Dr. George Berbari, Psychiater und Hirnforscher, wurde in New York geboren.  Er studierte Medizin/Psychiatrie u.a. an der University of Pennsylvania. Nur kurze Zeit nach Abschluss der Ausbildung wurde er 1965 zum Militärdienst nach Vietnam eingezogen und war dort auf einem Krankenhausschiff stationiert.

Im Rang eines Navy Attaché arbeitete er danach in vielen verschiedenen Ländern, u.a. in Australien, in Guatemala, Uruguay, Libanon, Israel, Rumänien, Polen, Russland, England, Frankreich und Italien, wo er überwiegend in diplomatischen Bereichen bzw. an den jeweiligen amerikanischen Botschaften tätig war. Aus dieser Zeit resultiert sowohl eine große Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen als auch das Erlernen sieben verschiedener Sprachen.

Ab 1977 arbeitete Dr. George Berbari in einem Krankenhaus in New York als Psychiater.        1992 kam er nach Deutschland. Heute lebt er in Köln. Er arbeitet als Chefarzt und Projektleiter im Bereich Hirnforschung. Sein Schwerpunkt ist die Erforschung von Hormonen und deren Einfluss auf das menschliche Hirn. Als geschätzter Experte steht er in regelmäßigem Austausch mit anderen Forschern und hält weltweit Vorträge.

Im Interview berichtet er, warum er ausgerechnet Psychiater geworden ist, warum ihn seine Militärzeit in Vietnam sehr geprägt hat und welches Forschungsprojekt ihn aktuell beschäftigt. Er schildert, warum die Suche nach medizinischen Erkenntnissen wohl nie zu Ende sein wird und immer wieder fasziniert. »If we don’t learn, we don’t know.«

Aus seiner jahrelangen Berufspraxis in unterschiedlichen Gebieten stammt seine vermeintlich ganz einfache Empfehlung. »You have to know a little bit about yourself.«

Warum: Seht selbst …

Abschließend ein Hinweis in eigener Sache. Wir freuen uns, dieses Mal Manuel Odendahl als Produzent des Inspiration Lounge Intro Sounds dabei zu haben.

9 Antworten zu “Interview mit Dr. George Berbari”

  1. Kommentar von ftmz — 25. Januar 2010 @ 11:59

    Die Mischung von Bereichen und Leuten ist außergewöhnlich. Wenns nach mir geht, packt noch mehr Wissenschaftler rein, noch mehr Crossover.

  2. Kommentar von hahell — 26. Januar 2010 @ 17:25

    Tatsächlich ein Psychiater aus New York. Wo ist Woody Allen?

  3. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » stop & listen: cutoffelwesen — 26. Januar 2010 @ 19:08

    [...] mir doch sehr bekannt aus. Ich starte den Sound und tatsächlich: wer das Stück, das im Intro des Inspiration Lounge Interviews mit Dr. George Berbari läuft, endlich auch komplett hören will – voilà. Thanxxx 2 wesen & [...]

  4. Kommentar von franz400 — 26. Januar 2010 @ 19:19

    @hahell: Da haben wir auch schon inspiriertere kommentare gehabt,
    z.B. die von mir.

  5. Pingback von le tapir Gesellschaft für Kultur und Kommunikation — 28. Januar 2010 @ 14:48

    [...] freuen uns, mit Dr. George Berbari einen international geschätzten Hirnforscher für unsere Interview- und Videoreihe rund um [...]

  6. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » Die Wahrheit liegt im Schweinebraten — 31. Januar 2010 @ 16:25

    [...] Januar geht zu Ende und wir sind um ein paar Erkenntnisse reicher. Nachdem wir das Interview mit Dr. George Berbari veröffentlicht haben, haben wir zahlreiche Rückmeldungen bekommen, die uns nahelegen, mehr [...]

  7. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » Mach’ mal Pause — 15. April 2010 @ 12:52

    [...] Inspiration Lounge Interview mit Dr. George Berbari [...]

  8. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » Von Austausch und Ausgleich — 28. Mai 2010 @ 19:05

    [...] Interview- und Kommunikationspartner Dr. George Berbari, Psychiater und Hirnforscher, schreibt in seinem [...]

  9. Kommentar von Alfons Fassler — 12. Juli 2010 @ 05:40

    Schon erstaunlich wie man 8min um den heissen Brei reden kann…
    Ich hinterfrage den Sinn und die Richtigkeit von Herrn Berbaris Aussagen. Warum ist nichts über Ihn zu finden, weder im Internet noch in Forschungszentren, wie heisst genau das Institut?

    Danke und viele Grüsse

    Dr. Alfons Fassler

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