Interview mit Andy Lim

18. August 2009 von Chris

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Wenn man daran gewöhnt ist, einen einzigen Takt wochenlang zu üben,
ist alles andere leichter.«

Andy Lim ist Cellist und momentan schwerpunktmäßig Verleger. Sein Verlag Darling Publications mit Sitz in Köln ist auf außergewöhnliche Bücher zu Themen aus Kunst und Kultur spezialisiert. Momentan arbeitet er u.a. an einem überdimensionalen Buch über Cello- und Geigenbögen. Zuvor entstand ein ebenfalls sehr gewichtiges Buch, das 1000 Goldschmiede und Schmuckdesigner mit ihren Arbeiten zusammenführt und präsentiert.

The Compendium Finale of Contemporary Jewellers 2008

Andy Lim beendete seine Musikkarriere mit Mitte Zwanzig, Seitdem hat er in vielen anderen Bereichen erfolgreich gearbeitet. So betrieb er Kölns erstes Sushi-Restaurant und danach eine Werkstatt für Kunstrahmungen.

»Der rote Faden, der sich durch all meine Projekte zieht, ist Mut. Ich glaube, dass ich mehr Mut als viele andere habe, neue Dinge anzufangen, auch wenn ich davon erst mal keine Ahnung habe. Ich habe dann aber auch die Bereitschaft zu lernen und zu üben. Ich war ja schon in der Musik sehr perfektionistisch und habe eine sehr strenge asiatische Erziehung hinter mir, mit allen Vorteilen und eigentlich keinen Nachteilen.«

»Sobald ich eine Sache so oft gemacht habe, dass ich denke, jetzt kann ich nur mehr davon machen, aber nicht noch viel besser werden, muss ich etwas Neues anfangen. Mich befällt dann so eine Unruhe. Mein Antrieb ist Qualität, nicht Quantität.«

»Man muss tun, was man für notwendig hält. Besser man hat eine Notwendigkeit für eine Sache und fasziniert deshalb andere, obwohl man dabei noch nicht so gut ist, als man ist gut darin und hat keine Lust dazu.«

6 Antworten zu “Interview mit Andy Lim”

  1. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » Gefalzt, nicht gebogen — 3. Oktober 2009 @ 11:49

    [...] Interviewpartner Andy Lim, ehemaliger Cellist und heute Verleger, hat seine Faszination für Musikinstrumente und sein Wissen [...]

  2. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » Inspiration Lounge: Preview — 20. Oktober 2009 @ 16:41

    [...] zu interviewen. Yung Chin lebt und arbeitet in New York. Nach Köln war er gekommen, um sich mit Andy Lim, Cellist, Verleger und ebenfalls passionierter Bogenexperte, zu [...]

  3. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » about darlings, compendium, psychiatry and the gloriole — 7. November 2009 @ 14:07

    [...] the pix) Am 14.03.2009 war le tapir in München, wo der Verleger Dr. Andy Lim auf der Ausstellung Handwerk & Design zum ersten Mal das in der Schmuck- und Designszene mit [...]

  4. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » Interviews mit Yung Chin — 13. Januar 2010 @ 15:55

    [...] Inspiration Lounge Interview: Andy Lim [...]

  5. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » Zwischen den Zeilen — 28. Januar 2010 @ 18:51

    [...] erscheint oder selbst schon mal vorgekommen ist: hier eine Anregung unseres Interviewpartners Andy Lim: »Wenn dauernd andere Dinge Priorität haben – vielleicht ist die Leidenschaft für eine Idee [...]

  6. Pingback von inspiration lounge by le tapir » Blog Archive » Inspiration Lounge_making of — 8. Februar 2010 @ 16:18

    [...] der Aufnahme eines neuen musikalischen Intros für unsere Interviewvideos. Der Cellist und Verleger Andy Lim spielt Johann Sebastian Bach und gibt gleichzeitig einen Einblick (passender: Einklang) darüber, [...]

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