Inspiration Lounge_making of
08. Februar 2010 von Kerstin![]() |
Immer wieder werden wir gefragt, wie die Arbeiten an der Inspiration Lounge vor, während und nach den Interviewaufnahmen aussehen. Aus diesem Grund präsentieren wir von heute an unter dem Titel »making of« ergänzende Ausschnitte, die einen Einblick in die kontinuier-lichen Arbeitsprozesse rund um die Inspiration Lounge geben.
Den Anfang macht ein Ausschnitt von der Aufnahme eines neuen musikalischen Intros für unsere Interviewvideos. Der Cellist und Verleger Andy Lim spielt Johann Sebastian Bach und gibt gleichzeitig einen Einblick (passender: Einklang) darüber, wie unterschiedlich sich ein Cello anhören kann, je nachdem, mit welchem Bogen man spielt.
Und hier zum Abschluss die Auflösung der gestrigen Weekend-Special Fragen: Bach würde seine eigene Musik heute kaum mehr erkennen, weil sich sowohl die Instrumente als auch die Bogen in Bau und Klang verändert haben. Ein Cello verfügt heute beispielsweise über den Dorn als Standhilfe sowie über Metallsaiten, moderne Cellobogen sind schon vom Aussehen her und erst recht vom Klang völlig anders als ein Bogen aus der Barockzeit.
Sarabanden schließlich werden auf 2 betont, weil auf 2 beim zugehörigen Tanz nach dem ersten Schritt das Bein nachgezogen wurde, was aufgrund der damaligen Schuh- und Bekleidungs- mode so geräuschintensiv war, das man die Musik eben lauter dazu spielte.

peter kowalsky (geschäftsführer und mitbegründer von bionade)
oliver matter (inhaber der matter-luginbühl ag)
susanne junker (künstlerin, stageBack shanghai)
dr. george berbari (psychiater und hirnforschung)
manuel odendahl (ruin&wesen)
joah kraus (modedesigner)