Inspiration Lounge TALKS 2013_StadtwaldHolz

02. Mai 2013 von Chris

Die Inspiration Lounge TALKS brachten auch dieses Mal wieder zahlreiche, kreative Vorausdenker und –macher aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammen, um den Besuchern vielfältige Impulse zu geben.

kerstin döweler(Kerstin Döweler_Inspiration Lounge TALKS 2013)

Kerstin Döweler zitierte in ihrem TALKS-Intro u.a. Albert Einstein, um allen Anwesenden in Erinnerung zu bringen, wie sehr es an uns allen liegt, unsere jeweils individuellen Ideen und Fähigkeiten dafür einzusetzen, neue Denk- und Vorgehensweisen in Einklang mit Mensch und Welt zu finden. Da eben schon Einstein erkannte, dass es der absolute Wahnsinn ist, alles beim Alten belassen zu wollen und dann darauf zu hoffen, dass sich etwas ändert, ist es heute mehr als Zeit, die Welt mit wachen Sinnen zu betrachten und die eigenen Gewohnheiten, den Konsens des Bekannten, ganz bewusst herauszufordern, zu hinterfragen und aufzubrechen.

Blickwinkel ändern, neugierig sein, Neues wahrnehmen, in Bewegung kommen und dabei selbst etwas bewegen und gute Ideen voranbringen – mit diesem Impuls und Leitfaden starteten die Inspiration Lounge TALKS 2013 direkt mit dem ersten Beitrag: dem Interview mit der Architektin Sabine Röser und dem Schreiner Wilfried Nißing von StadtwaldHolz.

wilfried nißing(StadtwaldHolz_Wilfried Nißing)

Bei unseren Treffen mit den beiden stellten wir begeistert fest, dass sowohl das Konzept von StadtwaldHolz als auch jedes Möbelstück und Accessoire auf besondere, schöne und durchdachte Weise zur Erhaltung unserer Welt beitragen. Davon müssen viel mehr Menschen erfahren, beschlossen wir und freuten uns sehr, dass Sabine Röser und Wilfried Nißing die Teilnahme bei den Inspiration Lounge TALKS 2013 zusagten.

im Gespräch mit StadtwaldHolz(Kerstin Döweler_le tapir | Sabine Röser, Wilfried Nißing_StadtwaldHolz)

Gleich zu Beginn ihres Interviews erzählten sie Näheres über das Konzept von StadtwaldHolz. Das Holz für alle StadtwaldHolz-Produkte stammt ausschließlich aus dem Kölner Forst und hat damit für jeden Kölner und alle in und um Köln »Verwurzelten« einen ganz speziellen Bezug. Das wurde den Besuchern besonders deutlich, da Sabine Röser u.a. einige StadtwaldHolz-Frühstücksbrettchen mitgebracht hatte, die aus einer Platane gefertigt wurden, die im Rahmen dringender Renovierungsmaßnahmen an der Kölner Oper gefällt werden musste. Denn das Holz fand durch seine neue Verwendung nicht nur eine neue, bleibende und praktische Bestimmung, statt entsorgt zu werden. Es besteht so auch die Möglichkeit, sich ein Stück der in Köln bekannten »Opernplatane« in die eigenen vier Wände zu holen. Noch dazu erspart die Verwendung von Kölner Holz obendrein lange Holz-Transportwege und schont so wertvolle Ressourcen.

interviews(Interviews)

Natürlich wollten wir von Sabine Röser und Wilfried Nißing genauer wissen, wie man auf eine solch in sich stimmige Idee wie StadtwaldHolz kommt, für die es bereits den Umweltpreis der Stadt Köln gab. Grundlegend, so Wilfried Nißing, war sein Gedanke, durch den Sturm Wiebke zerstörte Bäume im Kölner Wald nicht dem Schredder des Forstbetriebs zu überlassen, sondern anzufragen, ob das Holz nicht auch angekauft und zu Möbeln verarbeitet werden könne. Von dieser ersten Idee angefangen, entwickelten Sabine Röser und Wilfried Nißing StadtwaldHolz über die Jahre konsequent zu einer einzigartigen Marke, deren Logo auf jedem einzelnen Produkt die gesicherte ökologische Herkunft und Verarbeitung auszeichnet.

Sollte man für die Entwicklung eines Konzept wie das von StadtwaldHolz ein besonderes Umweltinteresse mitbringen, wollten wir weiter wissen? Es hilft ganz sicher, sagte uns Sabine Röser, die sich, wie Wilfried Nißing, schon seit vielen Jahren für zahlreiche gesellschaftliche und ökologische Themen engagiert. »Man muss einfach in Bewegung sein und aufmerksam für das eigene Umfeld, denn gute Ideen liegen oft ganz nah. Natürlich gilt es dann auch, etwas Gutes daraus zu machen. Doch jeder kann in seinem eigenen Bereich schauen, was er tun kann, und auch kleine Ideen und Schritte helfen und bringen uns alle weiter. Wenn wir es schaffen, eine bewusstere Beziehung zu unserer Welt, zu unserem Umfeld aufzubauen, dann wird auch ein Leben und Arbeiten in Einklang mit Mensch und Umwelt für uns den Stellenwert erlangen, den es dringend braucht.

Bewusstes Wahrnehmen von Alternativen zu vielen unserer heutigen Gewohnheiten und eben, in Bewegung zu kommen und zu bleiben, sind dabei wichtige Voraussetzungen.«

TALKS2me(Kerstin Döweler_Sabine Röser)

Geradezu als Sinnbild dafür lenkten wir die Blicke der TALKS-Besucher dann zum Abschluss auf die »Stubenhocker« von StadtwaldHolz, die uns während der gesamten TALKS als Sitzgelegenheit dienten und mit ihrem Design jedem gedanklich ein Bein stellen, der allzu eingefahrene Vorstellungen von dem Begriff Hocker hat.

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