Haltung – oder warum Twitter, fb & Co manchmal doof sind.

19. Mai 2013 von Chris

twitter

Nein. Keine Angst. Nicht schon wieder der tausendste Post über Co-Worx, Netzwerke Pro und Kontra. Dafür gibt es ja den Herrn Lobo beim spon. Der macht das gut. Manchmal mehr, manchmal weniger.

Ich habe heute mal wieder über Haltung nachgedacht. Mir  ging irgendwie die Sache mit der SPEX-Neuerscheinung (das Buch), der daraus resultierenden Diskussion mit den Beteiligten, u.a Dirk Scheuring, heise online, einem älteren Journalisten und der dazugehörenden  (aktiv/passiv) Entourage durch den Kopf. >mehr_telepolis

Der Druck aller Beteiligten, nennen wir sie Medien einerseits und die (gut-)informierte Crowd andererseits, wer auch immer die so genau ist, davon habe ich sowieso keinen Plan, ballern sich gut recherchierte Infos in EchtzeitTaktung um die Ohren. Das kann nicht gut gehen.

Klar ist Vernetzung sinnvoll, sie ist in gewisser Weise auch unsere Zukunft  >ägyptischer Frühling etc.  – anderseits sehen wir durch Halbwahrheiten, Echtzeit, unausgegorene News, shitstürme und Zynismus nur ein Teil vom Ganzen. Was auch immer das Ganze ist.

Btw – wir nehmen  40 Informationen gleichzeitig bewußt wahr – 11.ooo 000 unbewußt. Also ganz doof oder langsam sind wir somit nicht. Jetzt kommt die Haltung ins Spiel. Mir ist das manchmal einfach zuviel. Dann ziehe ich meinen virtuellen Stecker raus und laß den Account und den Browser zu – lasse Ideen, Gedanken oder Informationen einfach auf mich wirken. 24 Stunden zwischen einer Entscheidung oder Statement können manchmal sehr sinnvoll sein.

Und ich habe mit Sicherheit nichts dagegen, wenn Journalisten bei der Sache bleiben, die ihr eigentlicher Job ist: Zu sehen und zu beschreiben. Ob es mir passt oder nicht.

In meiner Meinung.

dirk(dirk scheuring)

Hier für ein paar Interessierte Dirk Scheuring im Interview mit der Inspiration Lounge. Ist schon ein paar Tage älter, aber ich denke, das kann man vernachlässigen.

zum Interview_Part I | II | III – V

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