Category: Inspiration Lounge TALKS 2013 | die Teilnehmer

Klirrlicht

07. März 2013 von Chris

klirrlicht TALKS 2013(Klirrlicht_Axel Lindner, Florian Zwißler)

Klirrlicht, das sind Florian Zwißler, Komponist und Spezialist für analoge Synthesizer, und der Violinist Axel Lindner. Ihre einzigartige Kombination von Geige und elektronischen Klängen weist Wege, die eigenen Hörgewohnheiten herauszufordern und neue Klangwelten wahrzunehmen.

Letztes Jahr waren Florian Zwißler und Axel Lindner u.a. im Rahmen der Kölner Musiknacht sowie in einer außergewöhnlichen Kooperation mit Gwen Kyrg&Oxy Casio im Kölner Arttheater zu erleben. Wir freuen uns sehr, dass Klirrlicht nun im Rahmen der Inspiration Lounge TALKS 2013 für viele Besucher neue musikalische Eindrücke entstehen lassen wird.

Axel Lindner absolvierte sein Musikstudium in Arnheim und anschließend an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2006 arbeitet er in der Kölner Musikszene, ist Mitglied der Formationen Superstrings und Sunship String Quartet. Er spielte u. a. mit Jens Düppe, Frank Köllges, in Norbert Steins Pata-Ensemble und in verschiedenen Formationen des Gitarristen Scott Fields, so z.B. in dessen String Feartet. Axel Lindner ist ferner als Theatermusiker u. a. im Schauspielhaus Bochum, bei der Jungen Kammeroper Köln sowie als Studiomusiker bei verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen tätig.

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Dr. George Berbari

07. März 2013 von Chris

dr. george berbari_TALKS 2013(Dr. George Berbari_Hirnforscher und Psychiater)

Dr. George Berbari, Hirnforscher und Psychiater, wurde in New York geboren und studierte Medizin u.a. an der University of Pennsylvania. Nur kurze Zeit nach Abschluss der Ausbildung wurde er 1965 zum Militärdienst nach Vietnam eingezogen und war dort auf einem Lazarettschiff stationiert. Danach arbeitete er in  verschiedenen Ländern, u.a. in Australien, in Guatemala, Uruguay, Libanon, Israel, Polen, England, Frankreich und Italien, wo er als Arzt und Berater überwiegend in Zusammenarbeit mit diplomatischen Bereichen tätig war.

Ab 1977 arbeitete Dr. George Berbari in einem New Yorker Krankenhaus, 1992 kam er nach Deutschland, wo er bis 2012 an der UniKlinik in Köln, zuletzt als Chefarzt und Projektleiter im Bereich Hirnforschung tätig war. Sein Schwerpunkt ist die Erforschung von Hormonen und deren Einfluss auf die Gehirnfunktionen. Als geschätzter Experte steht er auch heute in Austausch mit anderen Forschern und hält weltweit Vorträge. Seine ärztliche und wissenschaftliche Praxis gaben ihm zahllose Einblicke, wie sehr die Anpassung an heutige gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen sowie die Verinnerlichung damit verbundener Erwartungshaltungen vielen Menschen ständige, die Gesundheit schädigende Stressbelastung ist.

Im Rahmen eines Interviews wird er bei den Inspiration Lounge TALKS 2013 erklären, warum zur Stressbewältigung letztlich nur das vermeintlich einfache Mittel probat sein kann, sich selbst, d.h. wichtige körperliche Prozesse, die eigenen, wirklichen Bedürfnisse, Werte und Fähigkeiten zu begreifen. Wie hilft uns ein solches Lernen, selbst-bewusst zu werden, uns und andere besser zu verstehen sowie besser und gesünder in Einklang mit Menschen und Umwelt zu leben?

Wir freuen uns auf spannende Einblicke und praktische Empfehlungen.

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Wilhelm Schlote

07. März 2013 von Chris

wilhelm schlote TALKS 2013(Wilhelm Schlote_Künstler, Illustrator und Autor)

Wilhelm Schlote wuchs in Essen auf. Nach dem Abitur studierte er Philosophie in Bonn und anschließend Kunst in Kassel.

1968 publizierte er sein erstes von insgesamt 35 Kinderbüchern. Ab 1976 veröffentlichte er Cartoon-Postkarten – die sogenannten »Schlote-Karten«, die weltweit vertrieben und geschätzt wurden – und erhielt im selben Jahr den Deutschen Jugendbuchpreis. Seit 1980 erstellte Wilhelm Schlote eine Vielzahl von Plakaten, Postern und Auftragsarbeiten. Seine Cartoons und Zeichnungen erscheinen unter anderem in Zeitschriften wie DIE ZEIT, Die Welt, FAZ am Sonntag, The New Yorker, Le Monde und Le Figaro. Er selbst bezeichnet seinen Zeichenstil, eine gelungene Mischung aus Poesie, Philosophie und Buntstiftstrichen als »Krikelkrakel« und verleugnet nie sein Hauptmotiv, Strichmännchen und Strichmädchen.

Meine besondere Faszination gilt auch heute noch den Kinderzeichnungen, weil sie so ungemein gerade heraus sind – unverstellt durch Gedanken wie: »das geht doch nicht«. Kinder glauben noch nicht, dass alles logisch und stimmig sein muss. Wir Erwachsene wollen dagegen alles perfekt, durchdacht bis in den letzten Winkel. Dabei ist das Perfekte tot. Leben, Bewegung und Entwicklung liegen im Unperfekten, im Spontanen, im »aus dem Rahmen fallen, in Phantasie und Erstaunen. Hier schließt sich in meiner Arbeit auch der Kreis zu den Strickmännchen und dem Krikelkrakel.

Wir freuen uns, dass uns Wilhelm Schlote bei den Inspiration Lounge TALKS 2013 alle anhand mehrerer Anekdoten in die Welten von Phantasie, Poesie und menschlichem »Über den Rand zeichnen« mitnehmen wird.

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