Kategorie: Inspirathek

Inspirathek: Michael Maurissens

17. November 2009 von Kerstin

inspirathek_michael.2Weiter geht es mit unserer Reihe gesammelter Inspirationsquellen:

Der Tänzer und Choreograf Michael Maurissens und sein Kollege Douglas Bateman, beide Gründer des MichaelDouglas Kollektivs, haben sich bezüglich der Choregrafie ihres ersten gemeinsamen Werkes »approaching grace« von den Arbeiten der amerikanischen Künstlerin Kiki Smith inspirieren lassen.

Ein Schwerpunkt der Arbeiten von Kiki Smith ist die oft schon-ungslose Auseinandersetzung mit der Anatomie des menschlichen Körpers in Bezug zur gesellschaftlichen Entwicklung. Anfang der 1980er Jahre bearbeitete sie das Thema haupt-sächlich mithilfe von Siebdrucken. Im Laufe ihres Schaffens entstanden dann zahlreiche Graphiken sowie Skulpturen aus Bronze, Glas Papier, Wachs und anderen Materialien.

Die Choreografen und Tänzer des MichaelDouglas Kollektivs erkunden in »approaching grace« die Dimensionen menschlicher Haut. Dabei kommt sowohl die reale Haut der Tänzer als auch Papier zum Einsatz. Blickwinkel bzw. Themen sind dabei u.a. die Haut als sich ständig erneuernde Grenze zwischen Intimität und physischer Umwelt, Fragilität und Transparenz  sowie Haut und Berührung im Zeitalter des Virtuellen.

Die Premiere von »approaching grace« ist am 26.11.2009, 20.00 Uhr im Arkadas Theater/Bühne der Kulturen in Köln.

Inspirathek: Jens Schulze

24. September 2009 von Kerstin

inspirathek_jensFür die neueste Ausgabe der Inspirathek hat uns Jens Schulze, Audio Engineer mit großer Leidenschaft für Musik, seine Band Nilg und für’s Programmieren, seine Inspirationsquellen mitgeteilt.

»Ich finde es sehr inspirierend, wenn ich bei Free-Jazz-Konzerten miterlebe, wie live Musik entsteht. Aber ich komme auch immer auf gute Ideen, wenn ich einfach mal nur alleine rumsitze und Ruhe habe oder wenn ich nachts mit dem Hund spazieren gehe.«

»Ich empfehle allen, mindestens ein Mal im Monat die Batterie neu aufzuladen, u.a. bei Adam Noidlt Missiles.

Das passiert, wenn Jens inspiriert ist: Hier ein kleines Feature, mit dem man Spaß haben und spielen kann. Einfach runterladen und ausprobieren. (Momentan nur für MacUser).

Inspirathek: Kathrin Jurgenowski

23. September 2009 von Kerstin

inspirathek_kathrinDie Inspirathek geht weiter, und dieses Mal haben wir Kathrin Jurgenowski, freie Lektorin und Autorin, über ihre Inspirationsquellen befragt.

»Während ich döse oder wenn ich übermüdet bin, habe ich oft sehr gute Ideen. Das hat bestimmt damit zu tun, dass man sich dann in einer Art Zwischenstadium befindet, in dem sich noch mal andere Kanäle öffnen oder Gedankengänge erschließen.«

»Allen, die dringend nach Inspiration suchen, empfehle ich außerdem: macht einen Ortswechsel. Daraus entstehen immer andere Blickwinkel und neue Ideen.

Die Inspirathek startet

17. September 2009 von Kerstin

InspirationsquellenManchmal gibt es Zeiten, da fliegen einem die Ideen nur so zu. Es gibt andere Zeiten, da greift man auf persönliche Inspirations-quellen zurück. Gründe dafür gibt es viele. Sei es, man sucht andere Blickwinkel, die neue Ideen bringen. Seien es vertraute Dinge, zu denen man greift, weil sie einen nach wie vor faszinieren und jedes Mal etwas Neues entdecken lassen. Oder man zieht sich ganz bewusst aus dem Tagesgeschehen, um gedanklich frisches »Terrain« entstehen zu lassen.

Die Inspiration Lounge zeigt ab heute an dieser Stelle Inspirationsquellen kreativ schaffender Menschen. Wir nennen dies: die Inspirathek.

Was reizt uns daran? Ganz einfach: eine Sammlung von Gedanken und Mitgeteiltem aufzubauen, die mit der Zeit selbst zu einer Inspirationsquelle anwächst. Bei der jeder für sich selbst eine Idee herausziehen kann.

Den Anfang machen Ceren Meissner und Martin Haussmann, die wir vor wenigen Stunden nach ihren Inspirationsquellen gefragt haben.

Ceren Meissner, Architektin und Innenarchitektin, malt beispielsweise gerne Möbel an und mag daran besonders, dass man Ergebnisse sieht.
Was uns besonders fasziniert hat: Ceren zeichnet außerdem die Grundrisse von Wohnungen, die sie sieht und kennt, wenn sie zur Ruhe und auf neue Gedanken kommen will. Oft versieht sie die Grundrisszeichnungen assoziativ mit Worten und Sätzen. »Das steckt wohl in mir drin. Ich mache das einfach sehr gerne.«

Martin Haussmann, Illustrator und einer unserer Interviewpartner, hat uns von dem Buch Mr. Punch von Neil Gaiman und Dave McKean erzählt, das ihn in der Kombination von Text, Fotos und Illustration immer wieder inspiriert.

Außerdem hat er uns verraten, dass er bevorzugt in seinem kleinen, verwilderten Garten sitzt, manchmal aber auch gerne alte Tapeten abzieht, um auf andere Ideen zu kommen. (Anm. der Redaktion: Die Motivation zur letztgenannten Tätigkeit wird sicher durch das Renovieren einer wunderschönen Altbauwohnung entscheidend gesteigert.)