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Inspiration Lounge goes ART COLOGNE 2012_die Trilogie

04. April 2012 von Kerstin

(Inspiration Lounge goes ART COLOGNE_2012)

Liebe Freunde der Inspiration Lounge,

gemeinsam mit der Emmanuel Walderdorff Galerie lädt die Inspiration Lounge anlässlich der ART COLOGNE 2012 zu einer Veranstaltungs-Trilogie, die Positionen aus unterschiedlichen Disziplinen versammelt:

Haben wir Euch in der Inspiration Lounge interessante kreative Macher bis jetzt insbesondere virtuell in unseren Interviewfilmen vorgestellt, gibt es unsere Inspiration Lounge passend zur ART COLOGNE nun live and accustic begehbar.

Am 19. und 20. April 2012 heißt es daher: Inspiration Lounge goes ART COLOGNE. An beiden Tagen stellen wir Menschen, die wir im Rahmen der Inspiration Lounge kennen gelernt haben, mit ihren Positionen und Auszügen ihres Schaffens in der Emmanuel Walderdorff Galerie in der Jülicher Str. 27 in Köln vor.

Wir laden Euch herzlich ein, mit dabei zu sein und die Inspiration Lounge mit ihren Protagonisten in echt und in Farbe kennen zu lernen.


Donnerstag, 19. April 2012

19.00 Uhr | Öffnung der Inspiration Lounge in der Emmanuel Walderdorff Galerie

20.00 Uhr | Begrüßung durch Kerstin Döweler, le tapir/Inspiration Lounge und durch Emmanuel Walderdorff

20.15 Uhr | »frame-less« gemeinsame Live-Performance des Künstlers und Illustrators Wilhelm Schlote und des Komponisten und Musikers Florian Zwissler – ein von uns initiiertes visuelles und akustisches Intermezzo zwischen Philosophischem Comic und Neuer Musik.

Wilhelm Schlotes Strichmännchen in einer nicht stringenten Rahmen-Handlung, herausgefordert von Florian Zwißlers Synthesizer-Klängen. Wir danken in diesem Zusammenhang Rochus Aust für seinen großartigen Support/Equipment.

anschließend: Live-Interview mit Florian Zwissler und Wilhelm Schlote

(Wilhelm Schlote, Berthold Brecht,  Florian Zwissler)

ca. 21.00 Uhr | Buchpräsentation:
Inspiration Lounge meets Edition 20/50
, »Skizzen« von Julius Ordenthaler

Ganz im Sinne unseres Ziels, ausgewählte kreative Macher aus Ökonomie, Kultur und Wissenschaft mit ihren Sicht- und Vorgehensweisen in den Mittelpunkt zu rücken und zu vernetzen, haben wir uns zu der Herausgeberschaft im Rahmen der Edition 20/50, einer Darling II Production, entschlossen. Der Künstler und Zeichner Julius Ordenthaler ist einer der beiden ersten Inspiration Lounge Interviewpartner, dessen Buch nun im Rahmen der Edition 20/50 bei Lim & Asmuth Publishers erscheint.

(aus 20|50_ Julius Ordenthaler_Skizzen)


Freitag, 20. April 2012

19.00 Uhr | Öffnung der Inspiration Lounge in der Emmanuel Walderdorff Galerie

20.00 Uhr | Begrüßung durch Kerstin Döweler, le tapir/Inspiration Lounge und durch Emmanuel Walderdorff

20.15 Uhr | Von John Ruskins »Leben ohne eine Spur von Kunst ist Brutalität« bis zu Beuys’ Schlüsselbegriffen »Kunst gleich Kapital« – was ist möglich, wenn sich Denk- und Vorgehensweisen der Kunst in die Ökonomie erweitern? Ein Live-Interview mit Thomas Fuhlrott, Gründer des Unternehmens zait und des Deutschen Ölivenöl Panels

anschließend: Buchpräsentation Inspiration Lounge meets Edition 20/50, »UNTERNEHMUNG« von Thomas Fuhlrott

(aus 20/50_ Thomas Fuhlrott_UNTERNEHMUNG)

In seinem Buch »Unternehmung«, herausgegeben von le tapir im Rahmen der Edition 20/50, gibt der zait-Gründer Thomas Fuhlrott vertiefte Einblicke in seine Blickwinkel auf Parallelen und Verbindungspotenziale von Kunst und Entrepreneurship.

Mit einer musikalischen Intervention folgt Klirrlicht
Florian Zwissler – Synthie A/divers
Axel Lindner – Violine/divers

Es wird fein.

An beiden Abenden gibt es außerdem Weine vom Weingut Sander aus Mettenheim/ Rheinhessen, erstes ökologisches Weingut Deutschlands. Stefan Sander, engagierter Winzer und einer unser Inspiration Lounge Interviewpartner im Jahr 2010, hat Ausgezeichnetes in Rot und Weiß für die Inspiration Lounge ausgesucht.

Zum Auftakt der ART COLOGNE beginnt die Veranstaltungs-Trilogie schon am Mittwoch, 18. April 2012 in der Emmanuel Walderdorff Galerie mit einer visuell-akustischen Premiere.

Armin Subke präsentiert live im Rahmen seiner Ausstellung »Subvisionen« seine Mini Pop Oper »Free«.

(subke singt)

 

Sprecher: Hans Pfrommer
Gesang,Tasteninstrument und elektronische Geräte: Armin Subke

Einlass ist um 19.00 Uhr | Beginn um 20.00 Uhr

Also, auf geht’s. Wir freuen uns auf Euch.

Die Trilogie zur ART COLOGNE_TERMINE


18. April 2012 |
»Free«, die Mini Pop Oper von Armin Subke | ab 19.00 Uhr

19. und 20. April 2012 |Inspiration Lounge goes ART COLOGNE | ab 19.00 Uhr


Inspiration Lounge goes ART COLOGNE |
Ort_ Emmanuel Walderdorff Galerie | Jülicher Str. 27 |  50674 Köln

 

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Interview mit Dirk Scheuring_part III – V

02. April 2012 von Chris

(dirk scheuring)

»Ich bin gelernter PunkRocker.«

Es gibt Menschen, die machen Dinge immer ein wenig anders als die anderen.

Und das ist gut so.

Wir führten das Interview mit Dirk Scheuring, DJ, Journalist, Schriftsteller, Programmierer und gelernter PunkRocker, in einem japanischen Museum. Dirk lebt und arbeitet momentan in Madrid.

Nur Wenige bringen in zahlreichen Gebieten nicht nur großes Interesse auf, sondern entwickeln auch konsequent mit Eigeninitiative immer wieder weiter. Dirk Scheuring ist so jemand. Mit der Haltung des PunkRock als Basis, ließ er seine Ideen in die Arbeit als Co-Herausgeber des Musikmagazins SPEX einfließen. Als früher Insider digitaler Welten, gab und gibt er uns immer wieder vielfältige Perspektiven auf deren Chancen und Risiken.

Heute lebt und arbeitet er hauptsächlich von Spanien aus.

Der im gesamten Interview geschilderte Zeitraum reicht von ca. 1980 bis heute. Gesplittet haben wir jeweils nach Dirk Scheurings Zeit als Mitherausgeber von SPEX, den Zeiten bei Miss Vogue in München bis hin zu dem von ihm entwickelten HipHop-Format und seiner Arbeit bei VIVA, der VIVA-Zeit nach Gorny und schließlich dem musikalischen Schaffen mit seinem DJ-Kollegen Hans Nieswandt.

Part III
Anfang 90 – 92. Die Zeit als freier Journalist | DJ Projekte | die Arbeit mit Hans Nieswandt |

Part IV
Ab 92 – 94. POPKOMM| Gorny |VIVA | Fernsehen |

Part V
Ab 94. Die Nach_VIVA-Zeit | Das Music Biz ist tot | Neue Produktionsmittel | Alles bleibt anders | New Music |

Auszüge aus und von Dirk Scheurings künstlerischen und journalistischen Arbeiten

telepolis | taz | zfm | Interview_Part I | Interview Part II

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Interview mit Dirk Scheuring_part II

20. März 2012 von Chris

(dirk scheuring)

»Ich bin gelernter PunkRocker.«

Die Münchner Zeit bei Miss Vogue, babalu und der Soundexperimente  mit HipHop, House und Techno.

Es gibt Menschen, die machen Dinge immer ein wenig anders als die anderen.

Und das ist gut so.

Wir führten das Interview mit Dirk Scheuring, DJ, Journalist, Schriftsteller, Programmierer und gelernter PunkRocker, in einem japanischen Museum. Dirk lebt und arbeitet momentan in Madrid.

Nur Wenige bringen in zahlreichen Gebieten nicht nur großes Interesse auf, sondern entwickeln auch konsequent mit Eigeninitiative immer wieder weiter. Dirk Scheuring ist so jemand. Mit der Haltung des PunkRock als Basis, ließ er seine Ideen in die Arbeit als Co-Herausgeber des Musikmagazins SPEX einfließen. Als früher Insider digitaler Welten, gab und gibt er uns immer wieder vielfältige Perspektiven auf deren Chancen und Risiken. Heute entwickelt er seine Codes von Spanien aus.

Wir haben uns entschlossen, das Interview in seiner vollen Länge zu zeigen.

Don’t panic. Nicht am Stück, sondern in 5 user-kompatiblen Teilen.

Der im Interview geschilderte Zeitraum reicht von ca. 1980 bis heute. Gesplittet haben wir jeweils nach Dirk Scheurings Zeit als Mitherausgeber von SPEX, den Zeiten bei Miss Vogue in München bis hin zu dem von ihm entwickelten HipHop-Format und seiner Arbeit bei VIVA, der VIVA-Zeit nach Gorny und schließlich dem musikalischen Schaffen mit seinem DJ-Kollegen Hans Nieswandt.

Ende PART II

Auszüge aus und von Dirk Scheurings künstlerischen und journalistischen Arbeiten

telepolis | taz | zfm

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Interview mit Dirk Scheuring

18. März 2012 von Chris

(dirk scheuring)

»Ich bin gelernter PunkRocker.«

Es gibt Menschen, die machen Dinge immer ein wenig anders als die anderen.

Und das ist gut so.

Wir führten das Interview mit Dirk Scheuring, DJ, Journalist, Schriftsteller, Programmierer und gelernter PunkRocker, in einem japanischen Museum. Dirk lebt und arbeitet momentan in Madrid.

Nur Wenige bringen in zahlreichen Gebieten nicht nur großes Interesse auf, sondern entwickeln auch konsequent mit Eigeninitiative immer wieder weiter. Dirk Scheuring ist so jemand. Mit der Haltung des PunkRock als Basis, ließ er seine Ideen in die Arbeit als Co-Herausgeber des Musikmagazins SPEX einfließen. Als früher Insider digitaler Welten, gab und gibt er uns immer wieder vielfältige Perspektiven auf deren Chancen und Risiken. Heute entwickelt er seine Codes von Spanien aus.

Wir haben uns entschlossen, das Interview in seiner vollen Länge zu zeigen.

Don’t panic. Nicht am Stück, sondern in 5 user-kompatiblen Teilen.

Der im Interview geschilderte Zeitraum reicht von ca. 1980 bis heute. Gesplittet haben wir jeweils nach Dirk Scheurings Zeit als Mitherausgeber von SPEX, den Zeiten bei Miss Vogue in München bis hin zu dem von ihm entwickelten HipHop-Format und seiner Arbeit bei VIVA, der VIVA-Zeit nach Gorny und schließlich dem musikalischen Schaffen mit seinem  DJ-Kollegen Hans Nieswandt.

Ende PART I

Auszüge aus und von Dirk Scheurings künstlerischen und journalistischen Arbeiten

telepolis | taz | zfm

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Standing on the Shoulders of Giants

09. März 2012 von Kerstin

(remix)

Als ich neulich den Link zu der sehenswerten Videoreihe Everything is a Remix erhielt und die Filme sah, musste ich sofort an eine Kommentardiskussion über neue und sekundäre Ideen denken, die durch das Interview kreativ unternehmen auf diesem Blog in Gang kam.

Bekannterweise erzeugen wir unsere Ideen, ob sogenannt primär oder sekundär, nicht in einem Vakuum, sondern profitieren bei allem Nachdenken über neue Wege und Möglichkeiten immer von dem, was an Ideen und Umsetzungen bereits von anderen in die Welt gebracht wurde. Schauen wir tatsächlich ein Stück weiter als das, was diejenigen vor uns gedacht und getan haben, so liegt es eben, wie Bernhard von Chartres schon um 1120 formulierte, insbesondere daran, dass wir dabei auf den Schultern von Riesen stehen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können.

So unterschiedlich die Motivation sein kann, kreativ zu werden und Ideen in die Tat umzusetzen – angefangen von der Unzufriedenheit mit dem Status Quo bis zu Forscher- und Entdeckergeist – die Vorgehensweisen von einer bestehenden, bekannten zur neuen Situation sind meist bestechend ähnlich.
Wie Everything is a Remix es nahelegt: copy, transform, combine.

Teil 4 der durch, logisch, aufwändigen Remix entwickelten Filmreihe geht dann auch auf die Grenzen dieser Vorgehensweise ein – den Schutz geistigen Eigentums vor dem Kopieren, der heute von vielen als Kreativitätsbremse und Eingriff in ein irgendwie gefühltes Grundrecht auf freie Verwertbarkeit aufgefasst wird. Mal ganz abgesehen davon, dass die Verfechter der freien Verwertbarkeit oft nicht diejenigen sind, die schon Mengen an geschütztem geistigen und gut verwertbaren Eigentum angesammelt haben: die Weiterentwicklung von Urheber- und Verwertungsrechten steht sicherlich mehr als vor der Tür.

Und auch dabei wird gelten, was Bernhard von Chartres schon vor fast 900 Jahren erkannte.

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