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Inspiration Lounge TALKS 2012_die Dokumentation#4

29. November 2012 von Chris

(Felix Klemme in Aktion)

Vortrag von Felix Klemme_Gründer von OutdoorGym

Das Opening hatte es in sich. Zügig schritt Felix Klemme zum Tisch und leerte den Inhalt einer Flasche aus. »Um was handelt es sich,« fragte er in die erstaunte Runde? »Erde, Laub und Steine – Natur.« Die Antworten des Publikum erfreuten ihn. »Tja, für die meisten ist es nur Dreck, aber ja, es ist Natur.« Felix Klemme, der Gründer von OutdoorGym war mit diesem Intro schon mitten in seinem Thema.

(vor dem Vortrag)

Der moderne Mensch ist vernetzt, permanent in Projekten, eingespannt im engen zeitlichen Tagesrhythmus, gehetzt von Terminen und vergisst dabei ganz gerne eins: sich selbst. Auf Dauer führt dies unweigerlich  zu Unzufriedenheit und Ungleichgewicht. Genau dort setzt das Konzept von QutdoorGym an. Der Mensch soll wieder Teil der Natur werden, sich wieder natürlich verhalten. Laufen im Wald, Bewegung im Freien, oder eine überlegte Ernährung, die im wesentlichen auf Kohlehydrate und Zucker  verzichtet: all dies sind Komponenten, die in der Erfüllung ihrer Einfachheit die Voraussetzung einer zufriedenen Lebensgestaltung sind.

(Inspiration Lounge TALKS Plakat_Felix Klemme)

Zentral ist der Gedanke, dies in Gemeinschaft mit anderen zu tun. Körperkontakt, der zwischenmenschliche Austausch von Erfahrungen, Ideen und Emotionen stärken so den Einzelnen und die Gruppe.

Insgesamt gilt es, so Felix Klemme, eine Lebensart neu zu entdecken, die uns gut tut und die wir auf unseren Weg in den gedachten Fortschritt unterwegs vergessen haben.

Manchmal können Dinge so einfach sein.

Lesung von Wilhelm Schlote_Künstler und Zeichner

(vor der Lesung von Wilhelm Schlote)

Als Wilhelm Schlote zum Abschluss der Inspiration Lounge TALKS begann, aus seinem Buch »Mein Opa hat die Taschen voller Buntstifte« vorzulesen, wurde es im Publikum noch einmal ganz still. Volle Aufmerksamkeit für die Geschichte, in der Charlotte, die Enkelin eines Buntstiftzeichners, schildert, wie ihr Opa seinen Weg durchs Leben geht, indem er stets die eigenen Ideen verfolgt und sich durch Widrigkeiten nicht aufhalten lässt, vor allem mithilfe eines roten Zauberstifts. Denn stellt sich ihm beispielsweise ein Banker entgegen, der nichts vom Leben versteht und auch nichts von Phantasie und der Liebe zum Zeichnen, dann streicht er ihn mit seinem Zauberstift einfach durch, genau wie auch das Geldhaus.

(die Lesung)

Auch das zweite Buch, aus dem Wilhelm Schlote liest, »Krickel, Krakel und Andantino« handelt von Phantasie und dem Mut, den eigenen Vorstellungen nachzugehen, statt sich in die äußeren Rahmen zu fügen. »Wir sind heutzutage so bestimmt zur Anpassung an das, was »man von uns erwartet«, obwohl wir ständig von Individualismus sprechen. Wir können so vieles, aber wer traut sich noch, er selbst zu sein und dabei auch »über den Rand zu zeichnen«. Wir streben das Perfekte an und trauen den eigenen Ideen nicht, weil sie nie ganz perfekt sind, doch die wahre Entwicklung und Leben liegen im Unperfekten, im Menschlichen, eben in uns. Vor lauter Vernunft und der Liebe zu Messbarem, Sicherem haben wir fast vergessen, dass wir schon immer in unserer Geschichte durch Ideen weitergekommen sind, an die zuerst kaum jemand glaubte. Zeit also, sich endlich wieder zu erinnern.«

(Wilhelm Schlote im Gespräch)

Mit diesen Anregungen von Wilhelm Schlote endete die Lesung, und mit dem sich anschließenden, intensiven Austausch zwischen allen Teilnehmern und Besuchern klangen die TALKS schließlich in lockerer, gemeinsamer Runde aus. Es war ein Abend voller Blickwinkel und Impulse, der gute, neue Ideen und Kontakte auf den Weg gebracht hat.

(Inspiration Lounge TALKS Plakat_Wilhelm Schlote )

Wir danken nochmals allen Teilnehmern und Besuchern und freuen uns bereits auf die Inspiration Lounge TALKS 2013.

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Inspiration Lounge TALKS 2012_die Dokumentation#3

26. November 2012 von Kerstin

(Christian Feike kurz vor den TALKS)

Interview mit Christian Feike_Mitbegründer und Gesellschafter von investinlife

Christian Feike von investinlife gab in seinem Inspiration Lounge Interview allen TALKS-Besucher den konkreten Impuls, bewusster über den Begriff Rendite und seine uns gewohnte Bedeutung sowie vor allem über neue Blickwinkel darauf nachzudenken.

(Kerstin Döweler, Christian Feike – Über neuen Umgang mit Rendite)

Gleich zu Beginn des Interviews gab er uns Einblicke in die Entwicklungen des Finanz- und Anlagebereichs der letzten 30 Jahre, ausgehend von den entscheidenden finanzpolitischen Deregulierungen der frühen 1980er Jahre bis zu den heute für uns alle sicht- und spürbaren Ergebnissen. Was, so Christian Feike, in den USA und in England spätestens zur Zeit der Reagan- bzw. Thatcherregierung begann, gab den wesentlichen Ausschlag für die Tatsache, dass dem heutigen, aus real erzeugten Gütern und Leistungen bestehenden Weltsozialprodukt in Höhe von 55 Billionen US Dollar unfassbare 750 Billionen US Dollar von im Umlauf befindlichen Geldwerten gegenüberstehen. Diese Geldwerte verlangen nicht nur nach neuen Anlagemöglichkeiten, um noch mehr Geld »verdienen« zu können, sie veranlassen die meisten Banken und andere Anbieter, ständig neue Anlageprodukte zu »kreieren«. Dass solche Produkte selbst für viele Experten undurchsichtig geworden sind, wurde gerade im Rahmen der Finanzkrise deutlich.

(Das Thema wurde sehr interessiert aufgenommen)

Doch was sind nun unsere Möglichkeiten, durch Hinterfragen und Ändern unserer Gewohnheiten im Anlagebereich einen positiven Wandel zu unterstützen? Christian Feike regt neue Blickwinkel an: wir müssen endlich beginnen, auch den Erhalt unserer wichtigen Ressourcen, saubere Luft, Wasser und Natur genau wie das Schaffen sozial gerechter Arbeitsbedingungen als echte Rendite zu begreifen, und nicht mehr nur die rein finanziellen Vorteile einer Anlage zu betrachten. Nur dann sind wir alle in der Lage, mit unserem Geld tatsächliche Entwicklungen in Einklang mit Mensch und Umwelt voranzubringen. Solange wir das heutige Schema F wählen und nicht nachfragen, in was wir unser Geld anlegen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn es beispielsweise Rüstungsfirmen zugute kommt.

(Inspiration Lounge TALKS  Plakat_Christian Feike)

Wir selbst, so Christian Feike, müssen uns der Situation gewahr werden und verstehen, dass es wie bisher, gerade mit Blick auf unsere Ressourcen und zunehmende Krisen, nicht weitergehen kann. Wir müssen uns entscheiden, was wir wollen. Wollen wir wie gehabt in Anlageprodukte investieren, die keiner mehr versteht; bei denen kaum einer von uns weiß, wer wirklich im großen Stil profitiert? Oder wollen wir mit uns transparenten, überschaubaren Anlagen zukunftsfähige Ideen unterstützen, bei denen nachhaltiges Wachstum z.B. bedeutet, dass ganze Wälder aufgeforstet werden oder Wasser wieder zu Trinkwasser wird?

(Short Break)

In der kurzen Pause nach dem Interview ist immer noch deutlich zu merken, bei wie vielen TALKS-Besuchern die aufgezeigten Zusammenhänge, das Auseinanderklaffen der Zahlen 55 Billionen und 750 Billionen sowie die Frage »wer profitiert eigentlich von meiner Geldanlage?« einen starken Eindruck hinterlassen haben.

Interview mit Eliott Martin_Gründer von Moogoo-Creative Africa

Als Eliott Martin zum Interview Platz nimmt, wird es gleich dreifach international, denn er ist am Vormittag nicht nur direkt aus Paris, seinem Heimatort, angereist und berichtet uns darüber, wie er mit Moogoo kreative Ideen und Arbeit aus Afrika und Europa verbindet. Er hat uns außerdem für unseren Interviewplatz zwei in Burkina Faso hergestellte Sitzbänke und einen Tisch aus dem Moogoo-Design/Möbel-Sortiment mitgebracht.

(Kerstin Döweler, Eliott Martin_Tisch und Sitzbank von moogoo)

Gleich zu Beginn des Interviews schildert er uns, wie er im Rahmen eines Arbeitsaufenthalts in Burkina Faso einheimische Designer und Künstler kennen lernte, deren Arbeiten ihn begeisterten. Er beschloss daher, Moogoo zu gründen, um diese Möbel und Design-Accessoires auf dem europäischen, speziell dem deutschen Markt anzubieten.

(Über das moogoo Konzept)

Nachdem er allen TALKS-Besuchern das Land Burkina Faso durch seine Schilderungen näher gebracht hatte, war es an der Zeit, darüber zu berichten, warum und wie er mit Moogoo nicht nur im Designbereich, sondern auch im Fair Trade viel bewegt. Das Konzept von Moogoo beruht nämlich darauf, frische, zeitgemäße Ideen aus Burkina Faso nach Europa zu bringen. Modernes Design durch Recycling, Recycling durch Design ist daher auch ein Leitsatz von Moogoo. Es geht darum, die Kreativität der Designer und Künstler, die sie in einzigartige Möbel, Objekte und Accessoires aus nachhaltigen Materialien umsetzen, als wichtige Ressource Burkina Fasos bekannt und geschätzt zu machen. Fair Trade mal nicht mit Rohstoffen, die dann hier in Europa weiterverarbeitet werden, sondern mit fertigen, besonderen Produkten aus Afrika. Das eröffnet Burkina Faso neben den bisherigen Rohstoffexporten einen weiteren, fairen Exportweg, der darüber hinaus den durch die Weiterverarbeitung entstehenden »Mehrwert« zu einem großen Teil direkt im Land belässt. Noch dazu, so Eliott Martin, beruht unser Moogoo-Konzept nicht auf ehrenamtlicher Arbeit, wie viele Fair Trade-Konzepte sonst. »Ich bin davon überzeugt, dass jeder für seine Arbeit hier und in Burkina Faso nicht nur fair bezahlt werden, sondern davon auch seinen Lebensunterhalt vollständig bestreiten können muss. Alles andere ist nicht zukunftsfähig und damit nicht nachhaltig.

Um unser ökonomisches Prinzip umsetzen zu können, müssen wir, statt auf ehrenamtliche Arbeit zu setzen, an anderer Stelle Kosten sparen. So arbeiten wir seit dem Start von Moogoo beispielsweise mit einem bewusst kleineren, übersichtlichen Sortiment und mit einem Showroom direkt bei unserem Lager in Deutschland statt mit mehreren Ladenlokalen und vielen verschiedenen Produkten.«

(Inspiration Lounge TALKS Plakat_Eliott Martin)

Am Ende des Abends hat Eliott Martin viele Fans für seine Moogoo-Möbel sowie für seine frische Idee gewonnen, Kontinente kreativ zu verbinden.

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Inspiration Lounge TALKS 2012_die Dokumentation#2

23. November 2012 von Kerstin

( TALKS_Eliott Martin, Michael Berke, Wilhelm Schlote, Kerstin Döweler, Thomas Fuhlrott)

Interview mit Thomas Fuhlrott_Gründer von zait

Thomas Fuhlrott erläuterte in seinem Inspiration Lounge Interview das Kampagnenprinzip und das Finanzierungssystem von zait. Ausschlaggebend für die Unternehmensgründung vor über zehn Jahren war für Thomas Fuhlrott die Idee, hochwertiges, qualitativ streng kontrolliertes Olivenöl aus dem Mittelmeerraum hier nach Deutschland zu bringen. Ein bewusst anderer Weg als der gemeinhin innerhalb der EU bekannte, da Olivenöl heute das meist gepanschte und verfälschte Lebensmittel ist.

(Kerstin Döweler, Thomas Fuhlrott)

Das Kampagnenprinzip war und ist ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Umsetzung der zait-Idee. Bestes Olivenöl kann zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis angeboten werden, weil die Kunden größere Mengen kaufen, wenn das Olivenöl direkt von der Ernte nach Deutschland kommt. Eingesparte Lagerkosten fließen in die Preisfindung ein und kommen so wieder den Kunden zugute. Ein Konzept, so Thomas Fuhlrott, das uns alle anregen sollte, unser eigenes Einkaufsverhalten bewusst zu hinterfragen. »Denn schon ein kleiner Verzicht der Kunden auf Bequemlichkeit schafft ökonomische Spielräume.« Nicht ständig zum Supermarkt zu laufen, sondern sich bei bestimmten Produkten für eine früher übliche Lagerhaltung zu entscheiden, ist Produzenten und Händlern, die neue Wege gehen, eine entscheidende Hilfe, beste Qualität zu gut zahlbaren Preisen zu liefern.

Das zait-Finanzierungskonzept, erläuterte Thomas Fuhlrott anschließend, hilft seit dem Start von zait, die Olivenöle von den Produzenten zu kaufen – bankenunabhängig. Einmal im Jahr stellen Freunde und Kunden des Unternehmens Geld zum Ankauf zur Verfügung, das nach dem Verkauf der Öle mit 6% Zinsen von zait zurückgezahlt wird. Eine Idee, die sich wachsender Nachfrage erfreut. »und die Möglichkeit für Interessenten bietet, durch die eigene Entscheidung dazu beizutragen, qualitativen, transparenten und ökologisch sinnvollen Handel zu ermöglichen. Letztlich haben wir es alle in der Hand, ob wir künftig nur von den großen Handelskonzernen und Geldinstituten abhängig sein wollen oder ob wir gemeinsam bessere Alternativen schaffen.«

(Plakat zu den TALKS_Thomas Fulrott)

Wir brauchen, so Thomas Fuhlrott, mehr Ideen im ökonomischen Feld und müssen unsere Denk- und Handlungsweisen dafür konsequent hinterfragen. Die TALKS-Besucher stimmen zu, doch nicht wenige räumen im Austausch nach den Interviews ein, dass es eben nicht immer einfach ist, die eigenen Gewohnheiten zu ändern. Umso wichtiger sind konkrete Impulse wie diese.

(Interview Michael Berke)

Interview mit Michael Berke_Mitbegründer des Kunst- und Kulturraumes Art68

In seinem Inspiration Lounge Interview schilderte Michael Berke, wie er gemeinsam mit seiner Schwester, der Künstlerin Eva Ohlow, die Räume der Art68 entdeckte, die ehemals eine alte Druckerei beherbergten. Innerhalb von Augenblicken war er damals davon überzeugt, dass diese Räume ein wunderbarer Ort für Kunstausstellungen sowie für Veranstaltungen zu Themen aus Kultur und Wissenschaft sein würden. Er hatte Recht.

(Kerstin Döweler, Michael Berke)

Nachdem die Erbengemeinschaft Berke mit großem Engagement und vielen guten Ideen die gesamten Räumlichkeiten renovierte und die Art68 eröffnete, ist im Thürmchenswall 68 ein außergewöhnlicher Ort für Ideen, für kreative Entwicklung und Austausch entstanden. Die Inspiration Lounge TALKS 2012 hatten hier einen passenden Ort, der wesentlich zur guten, inspirierenden Stimmung der gesamten Veranstaltung beigetragen hat.

(Michael Berke, Boris Becker, Kerstin Döweler)

Michael Berke im Interview: »Ich möchte hier in der Art68 kreativen Impulsen Raum geben, die im Rahmen unseres eher einseitig gewordenen Alltags leicht übersehen oder überhört werden können. Es geht mir darum, im Gegensatz zum überall verfügbaren Mainstream, vor allem dem Mainstream der Medien, aufzuzeigen, dass es schöne, außergewöhnliche Ideen und Dinge zu entdecken gibt, die unsere Sinne erweitern können, die uns herausfordern, uns selbst und die Welt auch aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Ich denke, genau solche Erweiterungen und Anregungen sind essentiell, wenn wir neue Ideen entwickeln wollen.«

(Plakat zu den TALKS_Michael Berke)

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Inspiration Lounge TALKS 2012_die Dokumentation#1

21. November 2012 von Kerstin

(rund um’s Buffet)

Am 17.11.2012 starteten die Inspiration Lounge TALKS direkt mit ihrem kulinarischen Highlight: Im Rahmen eines gemeinsamen Ess-Happenings konnten alles TALKS-Besucher und Teilnehmer 12 unterschiedliche Speisen erschmecken, darunter marinierte Kichererbsen mit getrockneten Tomaten und Petersilie, Spitzkohlsalat mit Ingwer und Mandeln sowie eine auch farblich sehr beeindruckende Kürbis-Apfelcreme zum Nachtisch.

(bunt gemischt)

Bevor der »Run« auf’s Buffet im Glas einsetzte, gewährte die BIOSpitzenköchin, Buffet-Urheberin und Gründerin des BioGourmetClub Mayoori Buchhalter in ihrem Inspiration Lounge Interview Einblicke in ihr reichhaltiges Wissen über natürliche Lebensmittel und deren gesunde, leckere Zubereitung.

(die print-vorstellung bei den inspiration lounge talks)

So mancher Besucher kam recht in’s Staunen, als sie erklärte, wie mit absolut alltagstauglichen Zutaten in wenigen Schritten ein raffiniertes Gericht entsteht, das sowohl den Gaumen freut als auch für den Erhalt unserer wichtigen Lebensgrundlagen und Ressourcen Gutes leistet. Es geht, wie Mayoori Buchhalter sagt, tatsächlich darum, »Türen« im Kopf zu öffnen sowie neue Eindrücke und Know-how zu sammeln, um schon durch kleine Änderungen viel zu bewegen. Dafür gab es dann reichlich Anregung, als Mayoori Buchhalter zu den Buffet-Speisen Stellung nahm, denn neben Stärkung und Gaumenspaß trat bei jedem einzelnen Gericht auch eine bestimmte, positive Wirkung auf unseren Organismus. Vegane Küche und TCM –Kochen und Essen, nicht nur um auf natürliche Weise satt zu werden, sondern auch um Körper und Geist gezielt zu unterstützen und in Einklang zu bringen – für viele bis dahin unbekanntes Terrain, das neugierig auf ausgiebige Erkundung machte.

Als Entdecker konnte deshalb schließlich jeder wählen, ob er mit Butternut-Kürbissalat mit Rosinen und Senf die nette Art wählt, etwas für die Leber zu tun, ob er mit Quinoasalat mit Ingwer, Sojasauce und Sesam für Klarheit im Inneren sorgt oder ihn der italienische Pennesalat mit Champignons, Zitrone und Rukola wirklich grinsen lässt (jawohl, er tut es). Am Ende war klar: Mayoori Buchhalter hat für zahlreiche, gesunde, leckere Aha-Erlebnisse gesorgt und ihre karamellisierten Seitanspieße schafften den ganzen Abend sprichwörtlich noch mehr Lust auf Neues.

(nach dem Buffet-Aufbau, die Ruhe vor dem Sturm)

(Lecker Essen mit Wirkung, auf zum BioGourmetClub)


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07. November 2012 von Chris

Die Inspiration Lounge TALKS sind offen für alle Interessierten. Eintritt: frei

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Anfahrtskizze zur  ART68

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