Kategorie: Artikel

Weingut Becker-Landgraf bei le tapir

15. Februar 2011 von Chris

Erstmalig im Rahmen der Inspiration Lounge präsentieren wir das Weingut Becker-Landgraf live bei uns in Köln.

Das Winzerehepaar aus Gau-Odernheim in Rheinhessen wird exklusiv für Freunde der Inspiration Lounge über die besondere Charakteristik seiner Weinlagen und Böden sowie über die persönlichen Vorgehensweisen im ökologischen Weinanbau berichten. Selbstverständlich werden dabei auch verschiedene Weine verkostet.

Julia und Johannes Landgraf stehen für eine neue Generation von Winzern, die traditionelles Handwerk mit den neuesten önologischen Methoden verbindet und so jede Menge Qualität und frischen Wind in die Weinszene bringt. Binnen nur weniger Jahre haben es Julia und Johannes Landgraf geschafft, sich mit Ihren Weinen ausgezeichnete Resonanz und einen beachtlichen Fankreis aufzubauen.

Wir freuen uns auf die beiden.

Hier geht’s zu unserem Inspiration Lounge Interview

Interview mit Lukas Roth

10. Februar 2011 von Kerstin
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»In die Fotografie bin ich reingefallen.«

Lukas Roth ist Architekturfotograf und Künstler. In die Fotografie reingefallen ist er schon in jungen Jahren. »Ich hatte eine für Fotografie begeisterte Großmutter. Es war deshalb nicht schwer, die eigene Faszination für den Bereich zu entdecken.«

Sein zeitgleiches Interesse für Architektur legte schon während seines Studiums an der Ecole Nationale de la Photographie in Arles die Spezialisierung auf Architekturfotografie nahe. Seit 1991 arbeitet Lukas Roth als freischaffender Fotograf. Die Zusammenarbeit mit Architekturbüros wie u.a. Christian Bauer Architects, Paul Bretz Architects, Peter Kulka sowie Massimiliano Fuksas, Peter Zumthor und Sir Norman Foster führt seitdem zu besonderen Fotografien von besonderer Architektur. Für Lukas Roth bedeutet Architekturfotografie dabei, gebaute, dreidimensionale Architektur in zweidimensionale Abbilder zu übersetzen. Die Architektur durch die Fotografie zu erklären heißt für ihn, Charakteristiken, die ein Bauwerk kennzeichnen, anhand des fotografischen Abbilds deutlich zu machen, hervorzuholen – das Wesen eines Gebäudes und damit Ideen und Entwurf des Architekten zu zeigen und nah zu bringen. »Mit meiner Architekturfotografie schaffe ich Dokumente von Bauwerken, die klare und wahre Aussagen über Architektur treffen.«

Seit 2002 nimmt sich Lukas Roth neben der Architekturfotografie auch wieder Zeit für seine künstlerische Arbeit. In seinen Werken geht es Lukas Roth, im Gegensatz zum rein Dokumentarischen darum, seine eigenen Kopfbilder umzusetzen. D.h., er bildet seine persönlichen Eindrücke von Orten und Situationen ab, die mit der normalen Fotografie nicht festgehalten werden können. Um dies zu bewerkstelligen, sind nach dem Entstehen eines Kopfbildes in der Umsetzung zahlreiche Einzelfotografien notwendig, die in aufwändiger Kombination und Bilderbearbeitung zusammengefügt werden. Ziel von Lukas Roth ist es dabei Bilder zu erzeugen, die dem Betrachter zunächst und mit Abstand logisch erscheinen, obwohl nichts stimmt. »Wenn ich ein Bild von einem bestimmten Ort, wie beispielsweise dem Pont du Gard mache, verwende ich daher nur Fotografien von diesem Ort. Bilder mit unbestimmter Ortsangabe kombinieren dagegen häufig Fotos, die ich an verschiedenen Orten gemacht habe. Trotzdem werde ich von Betrachtern dieser Bilder immer wieder gefragt: wo ist das?«

Zeigt die Frage einerseits ein offensichtliches Bedürfnis nach Verortung und Einordnung, weist sie doch gleichzeitig darauf hin, wie sehr das Medium der Fotografie heute noch immer zu dem Gedanken verleitet, die Wirklichkeit werde abgebildet. Und so sehr beispielsweise Lukas Roths Bild vom Pont du Gard begeistert, weil man vielleicht sogar selbst schon ein solches Erinnerungsbild hat, so sehr legt es auch nah, genau hinzusehen, weil nichts so ist, wie es scheint.

Torsten Ruehle und der sprungturm

07. Februar 2011 von Chris

Unsere KulturPartner Boris Becker und Gabriele Paulussen-Becker präsentieren diesen Februar im sprungturm Werke des Künstlers Torsten Ruehle.

Mehr zu Torsten Ruehle gibt es hier.

Audienz

03. Februar 2011 von Chris

unterwegs.

Unsere Interviewreihe verschlägt uns in den Südwesten der Republik. Genauer gesagt, in die Rennsportmetropole Hockenheim. An diesem Ort vermutet man nicht unbedingt eine der besten Käsemanufakturen Deutschlands.

Dies ist das Herrschaftsgebiet von Molkereimeister Lothar Müller, Ex-Manager, Motorradliebhaber, Jazz Drummer und eben einer der höchst prämierten Käsehersteller Deutschlands. Neben zahlreichen Auszeichnungen im Feinschmecker und durch den Gault Millau, wurde Lothar Müller bereits zum deutschen Käsepapst ernannt sowie von der wichtigsten Käsegilde weltweit, der Guilde Fromagers St. Uguzon, zum Garde et Jure inthronisiert.

Genug der Auszeichnungen. Uns interessierte Folgendes: Was veranlasst einen Manager zu einer radikalen Lebenswende und dem Aufbau einer kleinen und feinsten Käsemanufaktur. Woher kommt die Energie, um fast pausenlos im Namen besonderer Qualität und handgemachter Nahrungsmittel unterwegs zu sein, ja, die Käsekunst selbst nach Kolumbien zu bringen? Nebenher hat Lothar Müller übrigens auch noch eine Jazzband, in der er gemeinsam mit Musikern wie Werner Goos und Dave King spielt und auf zahlreichen Festivals auftritt.

Antworten gibt’s im Interview. Coming soon.

Im Süden was Neues

31. Januar 2011 von Kerstin

Letzten Freitag führten wir ein neues Interview mit unserem Kommunikationspartner Robert Schrem via Skype. Direkt nach der Übertragung einer »auf den sack«-Sendung und kurz vor der nächsten Großdemo an Stuttgarter Hauptbahnhof, schilderte er uns, wie es mit fluegel.tv weitergeht.

Nach Abschluss der Schlichtungsverhandlungen um S21 scheinen die großen Sender und Zeitungen in üblicher Manier weitergezogen zu sein. fluegel.tv bleibt dran.

Längst ist geplant, von Stuttgart aus aufzubrechen, um den Pionier der politischen, diskursiven Online-Sender mit Live-Berichterstattung nun mehr in die umliegende Region und weit darüber hinaus zu tragen. Die Vernetzungen in andere Großstädte stehen. Befluegelt von der nach wie vor ausgezeichneten Resonanz, gibt es inzwischen zahlreiche Ideen, vor der kommenden Landtagswahl in Baden-Württemberg als Gegenentwurf zu den gängigen Sendern einfach mal die persönlicheren, bürgernäheren Seiten der »großen Politik« zu beleuchten. Direkt, live und ohne das übliche Mediengeplänkel.

Bottom-up statt Top-down, kein infas, kein dimap. Mehr dazu demnächst hier im Interview.