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	<title>inspiration lounge by le tapir &#187; Artikel</title>
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		<title>… und dann hörte ich den Apfel vor mir</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
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		<description><![CDATA[(florian zwißler, a-100 + apfel)
Manchmal hat man so Tage, da driften Gedanken ab. Irgendein komischer Impuls zwingt dich über Sachen nachzudenken und peng… hängt man in einem Diskurs über Grundsätzliches – mit sich selbst.
Mich erwischte es heute beim Thema HörGewohnheiten. Auslöser war die merkwürdig wunderbare Klangwelt von Florian Zwissler und dem Trio Cel, Leonhard Huhn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/florian-zwissler3.jpg" rel="lightbox[8314]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8305" title="florian zwissler3" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/florian-zwissler3-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(florian zwißler, a-100 + apfel)</em></p>
<p>Manchmal hat man so Tage, da driften Gedanken ab. Irgendein komischer Impuls zwingt dich über Sachen nachzudenken und peng… hängt man in einem Diskurs über Grundsätzliches – mit sich selbst.</p>
<p>Mich erwischte es heute beim Thema HörGewohnheiten. Auslöser war die merkwürdig wunderbare Klangwelt von <a title="florian zwißler" href="http://inspirationlounge.de/fragen/" target="_blank">Florian Zwissler</a> und dem Trio Cel, <em>Leonhard Huhn</em> &#8211; Sax; <em>Elisabeth Fügemann</em> &#8211; Violoncello, <em>Constantin Herzog</em> &#8211; Kontrabass. Eine Improvisationsnummer neuer Musik, Jazz und konzeptionellem Ausprobierens.</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/lisabeth-fuegemann-florian-zwissler.jpg" rel="lightbox[8314]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8308" title="lisabeth fuegemann florian zwissler" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/lisabeth-fuegemann-florian-zwissler-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(Elisabeth Fügemann &#8211; Violoncello, Florian Zwißler – Elektronik</em><em>)</em></p>
<p>Die 4 trafen sich erst vor ein paar Tagen und hatten die Idee, sich strukturell musikalisch auszutauschen und daraus einen Auftritt zu generieren. Gesagt, getan, und das Ergebnis war äußerst fein. Ein Konzert letzten Freitag im <a title="www.loftkoeln.de" href="http://www.loftkoeln.de/" target="_blank">Loft</a>. Elektronisch fröschelnde Klangfetzen aus dem Hause Zwissler in Kombination mit einem virtuos malträtierten Cello, einem Kontrabass, der sich väterlich im Hintergrund aufhielt, und einem Saxophon, das schon mal mit Alufolie bespannt wurde.</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/trio-cel-florian-zwissler.jpg" rel="lightbox[8314]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8309" title="trio cel florian zwissler" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/trio-cel-florian-zwissler-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(Constantin Herzog, <em>Elisabeth Fügemann, Florian Zwißler</em></em><em>)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/leonhard-huhn.jpg" rel="lightbox[8314]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8307" title="leonhard huhn" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/leonhard-huhn-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></em><em>(Leonhard Huhn &#8211; Sax</em><em>)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/florian-zwissler2.jpg" rel="lightbox[8314]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8304" title="florian zwissler2" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/florian-zwissler2-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></em><em>(warmingUp)</em></p>
<p>Am Anfang dachte ich kurz: hurz.</p>
<p>Nach einigen Minuten war ich gefangen. Gefangen in einer sehr spannenden und ungewöhlichen Klangwelt, die mich faszinierte. Minuten wurden zu Sekunden und plötzlich war das Konzert aus, und ich war immer noch auf meinem inneren Trip. Kommt bei mir selten vor, da ich bei heutigen akkustischen Auswürfen normalerweise recht schnell auf meine skip Intro Taste drücke.</p>
<p>Ich spare mir jetzt die ganze Diskussion über Toleranz, unvoreingenommen sein, Dinge auszuprobieren und mal den Blickwinkel zu ändern. Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Wir machen es hier.</p>
<p>Es lohnt sich.</p>
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		<title>Ein Teil vom Ganzen_Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(stille &#124; sein &#124; denken)
Was also passiert, wenn man unsere bekannten und genutzten Weisen der Ideenfindung auf das Bewusstsein für unsere ökologischen Einbindungen hin betrachtet?
Es fällt auf, dass wir uns weitgehend daran gewöhnt haben, unsere Ideenentwicklungen in Büroräumen stattfinden zu lassen. Manche gehen auch in Café, um mithilfe von Brainstorming oder Mindmapping auf die passenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/draussen.jpg" rel="lightbox[8272]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8249" title="draussen" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/draussen-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(stille | sein | denken)</em></p>
<p>Was also passiert, wenn man unsere bekannten und genutzten Weisen der Ideenfindung auf das Bewusstsein für unsere ökologischen Einbindungen hin betrachtet?</p>
<p>Es fällt auf, dass wir uns weitgehend daran gewöhnt haben, unsere Ideenentwicklungen in Büroräumen stattfinden zu lassen. Manche gehen auch in Café, um mithilfe von Brainstorming oder Mindmapping auf die passenden Gedanken zu kommen. Eines haben all diese Situationen gemeinsam: man sitzt längere Zeit, bewegt sich wenig und hält sich überwiegend in geschlossenen Räumen mit wenig Frischluft und Sonnenlicht auf. Einziger Bezug zur ökologischen Einbindung sind da bestenfalls ein paar Topfpflanzen. Wen wundert, dass in solchen Umgebungen so viele entstehende Produktideen nur zur weiteren Überflusserzeugung beitragen, statt sich unserer echten Herausforderung von Produktion in Einklang mit Leben und Umwelt anzunehmen.</p>
<p>Wie wäre es, wenn wir uns aufmachen, neue Wege zu finden, wie wir Ideenentwicklungen mehr mit einem tatsächlichen Bewusstsein für unsere ökologischen Einbindungen verknüpfen können? »<em>Es lohnt sich in diesem Zusammenhang genauer zu betrachten, auf welche Lebensweisen und Umgebungen wir als Menschen bis heute angepasst sind«</em>, sagt dazu unser Inspiration Lounge Partner <a title="Inspiration Lounge Partner Felix KLemme" href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen/" target="_blank">Felix Klemme</a>. <em>Wir sind für ein aktives Leben in und mit der Natur gemacht. Frische Luft, d.h. Sauerstoff unterstützt unsere gesamten Körperfunktionen, natürliches Licht kurbelt beispielsweise die Produktion von Vitamin D an, Bewegung löst auch geistige Verspannungen und bringt uns insgesamt mehr »in Fluss«. Der Blick bis zum Horizont statt auf den Bildschirm oder die nächste Wand und der direkte Kontakt zum Grün um uns herum bringen die Gedanken in andere Richtungen. </em></p>
<p><em>Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie viel klarer die Dinge dann erscheinen können, wie viel selbstverständlicher Ideen plötzlich da sind. Und es sind oft die ganz naheliegenden, einfachen und reduzierten Wege und Lösungen, die auf einmal zu sehen sind, während man sonst alles gerne verkompliziert und sozusagen noch einen Schnörkel zusätzlich anbringt. All das zeigt, dass wir als Teil des Ganzen nicht dafür gemacht sind, uns viele Stunden lang sitzend oder sogar grübelnd in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Wir haben uns das lediglich als Lebens- und Arbeitsweisen angewöhnt, die uns über viele Jahre Praxis heute selbstverständlich erscheinen, es aber nicht sind.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Nach vielen Jahren unzähliger Ideenentwicklungen drinnen und im Gegensatz zu unseren ökologischen Einbindungen – wäre es nicht wert auszuprobieren, ob wir mit der Zeit andere, bessere<em> </em>und an sich einfache Ideen und Lösungen für unsere drängenden Produktionsfragen finden, wenn wir statt weiter nur über einzelne »Kreativitätstechniken« nachzudenken mal die ganze Art und Umgebung unserer Ideenentwicklungen verändern?</p>
<p><em>Und wie soll das in größeren Unternehmen oder im städtischen Umfeld dauerhaft funktionieren</em>, höre ich da schon fragen. Wer soll das organisieren?</p>
<p><strong>Brechen wir doch unsere Routinen</strong> auf und gehen raus. Ich bin sicher, uns fällt was ein.</p>
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		<title>Ein Teil vom Ganzen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Was wollen wir mehr, oder?)
Wenn man sich intensiv mit einem bestimmten Thema befasst, stellt sich gerne selektive Wahrnehmung ein. Genau diese ließ mich vor einiger Zeit das Buch Small is Beautiful des Wirtschaftswissenschaftlers Ernst Schumacher entdecken – ein echtes Gesamtkunstwerk, wie ich finde.
Bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts beschrieb Schumacher darin eindringlich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/ueberfluss.jpg" rel="lightbox[8245]"><img class="alignnone size-medium wp-image-8257" title="ueberfluss" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/ueberfluss-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(Was wollen wir mehr, oder?)</em></p>
<p>Wenn man sich intensiv mit einem bestimmten Thema befasst, stellt sich gerne selektive Wahrnehmung ein. Genau diese ließ mich vor einiger Zeit das Buch <em>Small is Beautiful</em> des Wirtschaftswissenschaftlers <a title="Ernst Schumacher" href="http://en.wikipedia.org/wiki/E._F._Schumacher" target="_blank">Ernst Schumacher</a> entdecken – ein echtes Gesamtkunstwerk, wie ich finde.</p>
<p>Bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts beschrieb Schumacher darin eindringlich eine aus seiner Sicht grundlegende Ursache für die Tatsache, dass wir einerseits Wohlstand, Lebensqualität und Sicherheit erstreben, während wir dadurch andererseits zunehmende Fehlentwicklungen lostreten: <strong>wir haben unser Bewusstsein für unsere sozialen und ökologischen Einbindungen aus den Augen verloren.</strong><em> </em>Ausgestattet mit Wissen und Technik seien wir so überzeugt von unserer herrschenden Position, dass wir dabei über Jahrhunderte einen wesentlichen Aspekt vergessen hätten: wir sind nur ein Teil des Ganzen.</p>
<p>Als ich das las, begann ich mir vorzustellen, wie wir auf die Dinge und Abläufe in unserem Alltag blicken würden, wenn wir das Bewusstsein für unsere Einbindungen wieder mehr kultivierten. Was könnte passieren? Ich fing bei einem Gedanken an, der ebenfalls auf Ernst Schumachers Werke zurückgeht: <em>»Wir könnten uns endlich von der Ansicht befreien, wir hätten unsere Probleme betreffend die Produktion von Gütern seit Jahrzehnten gelöst.« </em>Tatsächlich leben wir hier und heute im Güterüberfluss und sind, mit dem Verweis auf unser Mantra Wirtschaftswachstum angehalten, mehr zu kaufen und zu konsumieren. Auf dem Weg zur Arbeit nehmen wir einen Coffee to go, im Supermarkt wählen wir zwischen Tausenden Produkten, wir nutzen Autos, Computer und Smartphones, bestellen Bücher im Internet. »Es herrscht an nichts Mangel. Es geht uns gut. <em>Was wollen wir mehr, oder?«</em></p>
<p>Tatsächlich stößt man relativ schnell auf eine Mangelsituation, wenn man unsere sozialen und ökologischen Einbindungen sowie uns selbst als Teil des Ganzen in die Situation hineindenkt. Angenommen, jeder von uns betrachtet für nur einen Tag die Dinge, die ihn umgeben, die er zu sich nimmt etc.; wie viele davon beruhen auf erneuerbaren Rohstoffen und Energien und belasten nicht, sondern erhalten die Welt. Bei welchen wissen wir genau, dass sie unter sozialen Bedingungen hergestellt werden, die zumindest in Ordnung sind? Angenommen unsere Aufgabe wäre jetzt, ausschließlich Dinge zu verwenden, die diesen Anforderungen genügen – wäre es immer noch so völlig problemlos und alles wie gewöhnt, das zu beziehen, was wir kennen, brauchen und haben wollen. Die Antwort ist einfach: Nein. Denn erstens ist es oft schwierig, solche Güter zu finden. Sie stehen nur selten im Supermarkt an der Ecke und ihre Namen werden nicht durch die Medien in unsere Augen und Ohren gespült. Zweitens: es gibt hier und heute unglaubliche Lücken, in denen nicht nur die entsprechenden Güter fehlen. Es gibt auch keine ernsthaften Anstrengungen, daran wirklich etwas zu ändern. (Wem jetzt dazu kein Beispiel einfällt, der schaue einfach das Produkt an, vor dem er gerade lesend sitzt.)</p>
<p>Ganz offensichtlich trifft zu, dass wir die grundlegenden Produktionsfragen trotz aller Technik, allem Fortschritt und allem Wissen über die Fehlentwicklungen bis heute nicht gelöst haben. Seltsam, dass wir uns nicht viel mehr darüber wundern. Noch seltsamer, mit welcher Geduld (oder Desinteresse?) wir zuschauen, während immer weiter Produkte entwickelt werden, die nur den schon bekannten Überfluss befördern. <em>Am seltsamsten allerdings ist, dass wir nicht viel mehr darüber nachdenken, an welcher Stelle man selbst eine Lücke schließen und mal zu echtem Fortschritt beitragen könnte.</em></p>
<p>Liegt es daran, dass wir die Lücken nicht sehen, obwohl doch so viele nach Marktlücken suchen? Oder liegt es auch an der Art und Weise, in der wir gewohnt sind, Ideen zu entwickeln?</p>
<p><em>Mehr in Teil 2.</em></p>
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		<title>Aufbruch</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 15:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Gemeinschaft)
98 % sind Imitatoren – 2 % Initiatoren.

Wir haben uns die Zeit genommen unsere Haltung, unsere Arbeit, ja, auch den Weg, wo es hingeht zu formulieren. Jetzt setzen sich die letzten Jahre Arbeit einfach wie ein Mosaik zusammen. Alle Aspekte verzahnen sich. Menschen, ihre Ideen und Unternehmungen.
Und es werden immer mehr.
christian
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/test1.jpg" rel="lightbox[8190]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8188" title="gemeinschaft" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/test1-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(Gemeinschaft)</em></p>
<p><em>98 % sind Imitatoren – 2 % Initiatoren.<br />
</em></p>
<p>Wir haben uns die Zeit genommen unsere <a title="haltung" href="http://inspirationlounge.de/darum-geht-es/" target="_blank">Haltung</a>, unsere Arbeit, ja, auch den <a title="talks" href="http://inspirationlounge.de/inspiration-lounge-live-talks/" target="_blank">Weg,</a> wo es hingeht zu formulieren. Jetzt setzen sich die letzten Jahre Arbeit einfach wie ein Mosaik zusammen. Alle Aspekte verzahnen sich. Menschen, ihre Ideen und <a title="entrepreneure" href="http://inspirationlounge.de/fuer-entrepreneure-2/" target="_blank">Unternehmungen</a>.</p>
<p>Und es werden immer mehr.</p>
<p>christian</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kehraus.</title>
		<link>http://inspirationlounge.de/kehraus/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[(Auf-zu, aus der Videoinstallation visual therapies, 2009)
Zur Finissage der Ausstellung Matthias Beckmann »Der Gast« werden Kurzfilme von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt:
Sonja Alhäuser, Frederik Foert, Myriam Thyes, Klaudia Stoll &#38; Jacqueline Wachall, Ute Reeh, Gudrun Kemsa, Aline Helmcke, Dirk Schaefer, Esther Horn, Eberhard Weible, Sebastian Rogler, Bettina Munk, Armin Subke, Jörg Mandernach, Matthias Müller.
Emmanuel Walderdorff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/ute-reeh1.jpg" rel="lightbox[8157]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8158" title="ute reeh" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/ute-reeh1-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(Auf-zu, aus der Videoinstallation visual therapies, 2009)</em></p>
<p>Zur Finissage der Ausstellung Matthias Beckmann <a title="der gast" href="http://inspirationlounge.de/emmanuel-walderdorff-galerie/" target="_blank">»Der Gast«</a> werden Kurzfilme von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt:</p>
<p><em>Sonja Alhäuser, Frederik Foert, Myriam Thyes, Klaudia Stoll &amp; Jacqueline Wachall, <a title="ute reeh" href="http://www.ute-reeh.de/vt/m_videos.php" target="_blank">Ute Reeh</a>, Gudrun Kemsa, Aline Helmcke, Dirk Schaefer, Esther Horn, Eberhard Weible, Sebastian Rogler, Bettina Munk, Armin Subke, Jörg Mandernach, Matthias Müller.</em></p>
<p>Emmanuel Walderdorff Galerie</p>
<p>Jülicher Str. 27 | 50674 Köln | <strong>20. Januar 2012 </strong>|<strong> 20:00 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>schöner, erhaltend, erweiternd_Entscheidungen (Teil 2)</title>
		<link>http://inspirationlounge.de/schoner-erhaltend-erweiternd_entscheidungen-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>

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		<description><![CDATA[(thomas fuhlrott im interview mit kerstin döweler)
K: Wie sehen Eure Produzenten denn generell Eure hohen Qualitätsanforderungen?
T: Unsere Produzenten haben sich, genau wie wir, ganz bewusst hoher  Qualität verschrieben. Und es gibt für sie noch einen weiteren,  entscheidenden Faktor: über die Jahre unserer Zusammenarbeit haben wir  ihnen kontinuierlich bewiesen, dass sie mit zait [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/thomas-zait1.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8090" title="thomas fuhlrott_zait" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/thomas-zait1-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(<a title="Thomas Fuhlrott, Gründer von Zait" href="http://inspirationlounge.de/eine-ander-art-olivenol-zu-handeln/" target="_blank">thomas fuhlrott</a> im interview mit kerstin döweler)</em></p>
<p><strong>K:</strong> <em>Wie sehen Eure Produzenten denn generell Eure hohen Qualitätsanforderungen?</em></p>
<p><strong>T:</strong> Unsere Produzenten haben sich, genau wie wir, ganz bewusst hoher  Qualität verschrieben. Und es gibt für sie noch einen weiteren,  entscheidenden Faktor: über die Jahre unserer Zusammenarbeit haben wir  ihnen kontinuierlich bewiesen, dass sie mit zait einen sicheren  Absatzmarkt haben. Ihre Olivenöle werden hier geschätzt und nachgefragt.  Das ist natürlich ein großer Ansporn, auch künftig beste Qualität zu  liefern. Ein Beispiel: Von unseren Produzenten der Cooperative Cabacés  ordern wir seit Jahren neben ihrem sowieso ausgezeichneten Öl auch  solches in Bio-Qualität und haben dafür einen festen Kundenkreis  aufgebaut. Als ich die Cooperative Cabacés kürzlich besuchte, teilten  sie mir mit, aufgrund unserer Nachfrage nach Bio-Öl hätten sie  beschlossen, wesentlich größere Teile ihrer Anbauflächen auf komplett  biologischen Anbau umzustellen. Es freut uns natürlich, dass wir durch  unsere Tätigkeit den wesentlichen Impuls für diese Umstellung gegeben  haben.</p>
<p>Jetzt stellt sich die Frage: werden sich künftig  auch mehr unserer Kunden entschließen, das Öl in Bio-Qualität zu kaufen?  Nur dann sind wir nämlich in der Lage, dauerhaft größere Mengen dieses  Öls zu ordern und anzubieten. Man muss dazu wissen, dass die Produktion  von Bio-Qualität allein aufgrund der noch aufwändigeren Anbaumethoden  dazu führt, dass wir das Öl zwei Euro teurer anbieten müssen als das  andere Öl der Cooperative Cabacés.</p>
<p>Wir werden unseren  Kunden also detailliert erklären, welche Vorteile die Umstellung auf  Bio-Anbau mit sich bringt und inwiefern die Anbau- und  Produktionsmethoden mehr Aufwand bedeuten. Wahrschlich werden wir sogar  eine Umfrage darüber machen, wie groß das Interesse an Bio-Qualität ist.  Und dann liegt es an den Verbrauchern. Wir haben durch unser Handeln  den Produzenten aufgezeigt, dass es Sinn hat, hohe Qualität in Einklang  mit der Natur zu erzeugen und dies weiter auszubauen. Jetzt müssen die  Kunden entscheiden, wie weit sie den Weg mitgehen.</p>
<p><strong>K:</strong> <em> Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt, denn  das ist ja eine sich heute permanent stellende Frage: sind wir wirklich  bereit, für natürliche Produktionsmethoden und nachhaltige  Vorgehensweisen mehr Kosten zu tragen, um dadurch zur Erhaltung der  Umwelt beizutragen? Bitte halte uns auf jeden Fall auf dem Laufenden und  vielen Dank für das Interview.</em></p>
<p><em>Rezept  <strong>PAPPA COL POMODORO </strong>( Tomaten-Brot-Suppe)</em></p>
<p>Für<em> </em>4 Personen</p>
<p><em>200g Weißbrot | 6 EL Olivenöl</em><em> | 2 Knoblauchzehen | 400 g geschälte Tomaten | 300 &#8211; 400 ml Wasser | 1/2 El Tomatenmark | 1 EL gehackter Majoran | Salz, Pfeffer | 100 gr geriebener Pecorino |</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-1.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8092" title="pappa col pomodoro 1" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-1-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(Brot, Tomaten, Knoblauch schneiden)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-3.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8094" title="pappa col pomodoro 3" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-3-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(2 Esslöffel Öl in Topf geben, Knoblauch bei mittlerer Hitze goldgelb anbraten, danach aus dem Öl nehmen | Tomaten in kleine Würfel schneiden + zusammen mit etwa 3/4 des Wassers, dem Tomatenmark, dem gehackten Majoran und dem Salz im gleichen Topf aufkochen)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-4.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8095" title="pappa col pomodoro 4" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-4-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><br />
</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>(Brotwürfel dazugeben, Suppe unter häufigen Rühren weiterkochen, bis das Brot aufgeweicht ist. Mit Gabel etwas zerpflücken. Die Suppe soll recht dickflüssig sein.)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-6.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8097" title="pappa col pomodoro 6" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-6-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(Suppe in die Teller geben, mit schwarzem Pfeffer, Olivenöl und Pecorino bei Tisch servieren)</em></p>
<p><em><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-5.jpg" rel="lightbox[8102]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8096" title="pappa col pomodoro 8" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/pappa-col-pomodoro-5-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a>(fertig.)<br />
</em></p>
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		<title>schöner, erhaltend, erweiternd_Entscheidungen (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>

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		<description><![CDATA[(interview mit thomas fuhlrott_grünstadt)
Mit Thomas Fuhlrott, einem der kompetentesten Olivenölexperten weltweit, sprachen wir bereits über die Auffassungen des Sozialreformers John Ruskin bezüglich der Qualität von Produkten. Ruskins Ansicht, dass ein Produkt nicht allein deshalb gut sei, weil es sich gut verkauft, sondern den Ausschlag gebe, dass es das Leben erhält und erweitert, ist ein Leitsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/thomas-zait2.jpg" rel="lightbox[8100]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8091" title="thomas fulrott_zait" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/thomas-zait2-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(interview mit thomas fuhlrott_grünstadt)</em></p>
<p>Mit <a title="Thomas Fuhlrott, Gründer von Zait" href="http://inspirationlounge.de/eine-ander-art-olivenol-zu-handeln/" target="_blank">Thomas Fuhlrott</a>, einem der kompetentesten Olivenölexperten weltweit, sprachen wir bereits über die Auffassungen des Sozialreformers <em>John Ruskin</em> bezüglich der Qualität von Produkten. Ruskins Ansicht, dass ein Produkt nicht allein deshalb gut sei, weil es sich gut verkauft, sondern den Ausschlag gebe, dass es das Leben erhält und erweitert, ist ein Leitsatz des von Thomas Fuhlrott gegründeten Unternehmens <a title="www_zait.de" href="http://zait.de/" target="_blank">zait</a>. Dementsprechend hat man sich bei zait dafür entschieden, sich dem Handel mit ausschließlich sortenreinem Olivenöl in bester Qualität zu verschreiben</p>
<p>Nun lasen wir vor kurzem Berichte über verfälschtes Olivenöl aus Italien und haben in unserem Umfeld wahrgenommen, dass zahlreiche Olivenölfans irritiert über die Meldungen sind. Das haben wir zum Anlass genommen, mit Thomas Fuhlrott darüber zu sprechen, warum und durch welche Maßnahmen er bei zait kontinuierlich hohe Qualität sicherstellt.</p>
<p><strong>K:</strong> <em>Thomas, wie kommt Ihr bei zait Eurem besonderen Qualitätsanspruch nach und warum arbeiten viele andere offensichtlich nicht so wie Ihr? </em></p>
<p><strong>T:</strong> In Bezug auf die Veröffentlichungen über verfälschtes Olivenöl aus Italien möchte ich zunächst etwas Grundsätzliches sagen: viele Menschen wissen bis heute nicht, dass die Bezeichnung <em>nativ extra</em> in Deutschland nur ein Mindeststandard für Olivenöle ist. Nach wie vor kaufen Verbraucher <em>nativ extra</em>-Öle in dem Glauben, sie hätten allein damit eine hohe Qualität, und dem ist eben in den meisten Fällen nicht so. Olivenöl ist innerhalb der EU nach wie vor das meist gepanschte und verfälschte Lebensmittel, und die Politik unternimmt nichts dagegen. Im Gegenteil: allgemeine Qualitätsanforderungen werden weiter gelockert. Das spielt natürlich insbesondere den Profitinteressen der Importeure und Händler in die Hände, die ihre Geschäfte mit großen Mengen billig angebotener Olivenöle machen. Wer beispielsweise im Discounter ein Olivenöl für weniger als drei Euro kauft, bekommt dafür <em>nativ extra,</em> kann aber keine hohe Qualität verlangen. Viele angeblich italienischen Olivenöle sind auch mit billig produzierten Ölen aus Spanien verschnitten. Genau diese meist politisch legitimierten Irreführungen der Verbraucher waren ja für uns ausschlaggebend, zait zu gründen und konsequent einen anderen Weg zu gehen.</p>
<p><em><strong>K:</strong> Jetzt musst Du natürlich erzählen, was Ihr bezüglich der Qualität konkret anders macht. </em></p>
<p><strong>T:</strong> Erst einmal ist es so: wenn Du die entscheidest, die Dinge bewusst anders und besser zu machen, musst Du das konsequent tun. Der Entschluss hat Auswirkungen auf das gesamte Unternehmenskonzept und sämtliche Arbeitsschritte. Bei uns beginnt die Qualitätssicherung damit, dass wir alle unsere Produzenten im Mittelmeerraum persönlich ausgesucht haben und inzwischen seit Jahren persönlich kennen. Ich bin jedes Jahr wieder bei all unseren Produzenten vor Ort, kenne ihre Betriebe genau und weiß, wie dort produziert wird. Jedes Jahr zur Olivenernte bzw. kurz danach fahre ich nach Italien, Spanien, Griechenland und Portugal, um Proben der frisch produzierten Öle zu ziehen und mich mit den Produzenten auszutauschen. Wieder zuhause, teste ich die Öle ein zweites Mal. Anschließend folgt der Test durch das <a title="olivenöl panel" href="http://www.zait.de/inhalt18.html" target="_blank">Olivenöl-Panel </a>(Prüfgruppe von professionellen Olivenölexperten), bei dem die einzelnen Öle natürlich anonymisiert sind. Wird auch dort die Qualität bestätigt, folgt als nächster Schritt die Kontrolle durch ein unabhängiges Labor, die wir für alle unsere Öle durchführen lassen. Nur wenn auch dort sämtliche Werte beste Qualität bestätigen, ordern wir die von uns benötigten Mengen bei den Produzenten. Um zu kontrollieren, dass das gelieferte Öl auch tatsächlich der getesteten Probe und Qualität entspricht, ziehe ich stets mehrere Proben, die von mir versiegelt werden. So können wir hier untersuchen, ob Übereinstimmung vorliegt, was übrigens in all den Jahren immer der Fall gewesen ist.</p>
<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/kerstin-zait3.jpg" rel="lightbox[8100]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8089" title="kerstin döweler_le tapir" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/kerstin-zait3-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(kerstin döweler_inspiration lounge)</em></p>
<p><strong>K:</strong><em> Das heißt aber, dass Du jedes Jahr sehr viel reisen musst, um Eurem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Wäre es nicht auch möglich, dass Ihr Euch von den Produzenten die verschiedenen Proben nach Deutschland schicken lasst? </em></p>
<p><strong>T:</strong> Das wäre der konventionelle Weg. Wir sind aber davon überzeugt, dass das nicht reicht. Wenn du hervorragende Qualität haben willst, musst du dich intensiv darum kümmern. Der persönliche Kontakt zu den Produzenten ist dafür äußerst wichtig, auch wenn das wesentlich mehr Aufwand bedeutet. Übrigens gibt es dazu eine schöne Geschichte: Vor einigen Jahren besuchte ich die Cooperative Cabacés, unsere Produzenten in Katalonien. Ich zog Ölproben aus den Tanks und stellte schnell fest, dass das Öl aus einem der Tanks ganz klar die beste Qualität von allen Ölen aufwies. Natürlich wollte ich genau dieses Öl ordern, doch man sagte mir, es sei gar nicht zu verkaufen, da es für einen Wettbewerb bestimmt war. Nun sind wir seit Jahren gute Kunden der Cooperative, und deshalb beschloss der Geschäftsführer dann beim gemeinsamen Mittagessen spontan, dass wir dieses Öl doch bekommen. Wäre ich aber nicht dort gewesen und hätte mit ihm gesprochen, ich hätte von diesem Öl niemals erfahren. Sie hätten mir keine Probe davon geschickt, und das zeigt: du musst selbst vor Ort sein und mit den Menschen reden.</p>
<p><strong>K:</strong> <em>Gab es eigentlich auch schon den Fall, dass das Öl von einem Eurer Produzenten mal nicht Euren hohen Anforderung entsprochen und eine Kontrolle nicht bestanden hat? </em></p>
<p><strong>T:</strong> Den Fall hatten wir leider unlängst. In dem sonst ausgezeichneten Öl unserer Produzentin aus Sizilien fanden wir eine zu hohe Konzentration an Weichmachern. Wir haben das Öl dieser Jahresernte daher nicht in unser Programm genommen und unseren Kunden auch gesagt, warum wir das tun. Wenn man sich hoher Qualität verpflichtet, ist diese bewusste Form der Transparenz aus unserer Sicht unerlässlich. Besonders schwierig an der zu hohen Konzentration von Weichmachern war die Tatsache, dass keiner genau sagen konnte, woher sie rührt. Die Produzentin hatte alles so wie in den Jahren zuvor gemacht, und wir fürchteten, dass die Weichmacherbelastung schlicht durch eine Luftverschmutzung aus unbekannter Quelle entstanden sein könnte. Dann hätte die Gefahr bestanden, dass sich die Weichmacherbelastung auch künftig fortsetzt und man nichts dagegen unternehmen kann.</p>
<p>Bei der neuen Ernte war ich jetzt vor Ort. Wir haben die Oliven gemeinsam zur Mühle gebracht, um die gesamten Herstellungsprozesse genau zu überwachen. Nach den ersten Proben zu urteilen, sind nun wieder sämtliche Werte in Ordnung, und wir haben alle aufgeatmet. Aber man sieht, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit ist, um auch solche Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Und es ist manchmal nicht ganz einfach, wenn man bedenkt, dass dabei Menschen mit unterschiedlichen Sprachen und aus unterschiedlichen Kulturen zusammentreffen.</p>
<p><strong>(Ende Teil 1)</strong></p>
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		<title>welcome 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 09:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(weihnachtstapir)
Wir wünschen Euch allen frohe Weihnachten + a happy new year.
die tapire.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/xmas-tapir.jpg" rel="lightbox[8082]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8081" title="xmas tapir" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/xmas-tapir-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(weihnachtstapir)</em></p>
<p>Wir wünschen Euch allen frohe Weihnachten + a happy new year.</p>
<p>die tapire.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Viva Community</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[(Community)
Es naht das Jahresende, zu dem bekanntlich viele gute Vorsätze gefasst werden. Dazu eine Anregung:
Ermöglichen uns Online-Kontakte noch so gut, auf dem Laufenden zu bleiben, sie nehmen mittlerweile gerne so viel Raum ein, dass der wirklich persönliche Kontakt mit anderen das eine um’s andere Mal auf der Strecke bleibt. Nichts gegen Facebook, Twitter und Co., [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/gemeinschaft.jpg" rel="lightbox[8053]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8054" title="gemeinschaft" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/gemeinschaft-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a><em>(Community)</em></p>
<p>Es naht das Jahresende, zu dem bekanntlich viele gute Vorsätze gefasst werden. Dazu eine Anregung:</p>
<p>Ermöglichen uns Online-Kontakte noch so gut, auf dem Laufenden zu bleiben, sie nehmen mittlerweile gerne so viel Raum ein, dass der wirklich persönliche Kontakt mit anderen das eine um’s andere Mal auf der Strecke bleibt. Nichts gegen Facebook, Twitter und Co., wenn es um zusätzliche Wege geht, sich miteinander zu verbinden. Am Ende ist Kontakt aber nicht gleich Kontakt, und es lohnt sich, wesentliche Unterschiede zwischen virtuellen und tatsächlich persönlichen Kontakten unter dem Blickwinkel unserer ursprünglichen Herkunft zu betrachten. Ich habe <a title="Outdoor Gym und Felix Klemme in der Inspiration Lounge" href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen/" target="_blank">Felix Klemme</a> gebeten, mir dabei zu helfen, denn als Gründer von <a title="Outdoor Gym" href="http://www.outdoorgym.de/" target="_blank">Outdoor Gym</a> befasst er sich seit langem mit den Zusammenhängen von ursprünglichem menschlichen Verhalten und gesunden Lebensweisen heute.</p>
<p><strong>K</strong>: <em>Felix, welche guten Gründe gibt es, Facebook und Rechner mal Facebook und Rechner sein zu lassen und mehr auf persönlichen Austausch zu setzen? Also mal abgesehen von den ganz offensichtlichen Gründen, wie beispielsweise: man geht mehr nach draußen, um zu einem Treffen zu gelangen und bekommt dabei mehr Bewegung, Licht und Sauerstoff.</em></p>
<p>F: Ein weiterer guter Grund ist Körperkontakt, und da reicht schon ein Händedruck oder eine Umarmung zur Begrüßung.</p>
<p><strong>K: </strong><em>Was passiert denn dadurch?</em></p>
<p>F: Körperkontakt führt zu einer Ausschüttung des Hormons Oxytozin, das unser Immunsystem stärkt und uns so hilft, gesund zu bleiben. Wenn wir uns anschauen, wie wir ursprünglich gelebt haben, dann ist vor allem interessant, dass wir schon immer Gemeinschaftswesen waren. Wir haben das Leben in Gruppen, in Miteinander und direktem Austausch bewältigt. Darauf ist unser Körper auch heute noch eingestellt, denn seit unseren menschlichen Ursprüngen haben wir uns genetisch und bezüglich unserer körperlichen Abläufe so gut wie nicht verändert. Wir sind für viel Bewegung im Freien gemacht, für natürliche Ernährung und eben auch für den persönlichen Austausch in Gemeinschaft – nicht für stundenlanges, vereinzeltes Dasein vor einem Rechner.</p>
<p>Natürlich sind Computer hilfreich bei der Arbeit, Online-Kontakte halten uns auf dem Laufenden, doch sie gehen einher mit zahlreichen Verhaltensweisen, die nicht in Einklang mit unseren menschlichen »Wurzeln« stehen. Deshalb wird durch den Austausch mit Facebook-Freunden auch kein Oxytozin ausgeschüttet. Im Gegenteil, je länger wir in unnatürlicher Haltung vor dem Computer sitzen, umso mehr Stress bauen wir körperlich auf. Und je mehr Stress, umso wahrscheinlicher werden wir irgendwann krank.</p>
<p>Dieser komplexe Zusammenhang ist einer der Gründe, warum wir bei Outdoor Gym immer in der Gruppe trainieren. Neben Spaß und Ansporn geht es darum, Übungen auch gemeinsam zu machen, wobei der Körperkontakt dann die Ausschüttung von Oxytozin fördert. Auch über das Training hinaus geht es uns darum, die Outdoor Gym Mitglieder möglichst viel an die frische Luft, in Bewegung und in Gemeinschaft zu bringen. Wir organisieren daher beispielsweise gemeinsame Wanderungen oder gehen zusammen klettern. Es ist uns wichtig, den Menschen ein Bewusstein für an sich einfache, natürliche Verhaltensweisen oder Dinge zurückzugeben, die wir inmitten unseres modernen Lebensstils oft vergessen.</p>
<p>Unsere heutige Gesellschaft setzt sehr auf Vereinzelung, auf die Vermeidung persönlichen Austauschs sowie oft jeglichen Körperkontakts. Warum treffen, wenn wir doch Mail und SMS haben? Warum gemeinsam etwas draußen unternehmen, wenn die Fernbedienung zuhause so nah liegt? Wir sind nicht dafür gemacht, passiv oder lediglich Anwender von Technik zu sein. Es ist deshalb wichtig, in Balance zu bleiben und sich immer wieder auch an unsere »Wurzeln« zu erinnern.</p>
<p><strong>K:</strong> Das heißt also: mehr raus gehen, Freunde treffen, offen sein und neue Leute kennen lernen, Gemeinschaft und <em>echten</em> Kontakt pflegen. Ich finde, das passt ganz wunderbar zum Fest der Liebe und einem spannenden neuen Jahr.</p>
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		<title>kick your apps and your mind will follow</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 09:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
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		<category><![CDATA[kreativer Prozess]]></category>

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		<description><![CDATA[
(2.8 hours later)
Die Frau reißt ihre Augen auf – panisch. Blickt verzweifelt über den dunklen, schmutzigen Platz, rennt los. Dann kommen sie. Blutverschmierte Gestalten wanken auf sie zu, kreisen sie ein, machen die Flucht unmöglich. Der Kreis wird enger – aussichtslos.
Tja, was hier wie eine billige Zombie-Nummer anmutet, ist auch eine – bloß nicht als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/2.8-hours-later.jpg" rel="lightbox[7995]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8025" title="2.8 hours later" src="http://inspirationlounge.de/wp-content/uploads/2.8-hours-later-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></p>
<p><em>(2.8 hours later)</em></p>
<p>Die Frau reißt ihre Augen auf – panisch. Blickt verzweifelt über den dunklen, schmutzigen Platz, rennt los. Dann kommen sie. Blutverschmierte Gestalten wanken auf sie zu, kreisen sie ein, machen die Flucht unmöglich. Der Kreis wird enger – aussichtslos.</p>
<p>Tja, was hier wie eine billige Zombie-Nummer anmutet, ist auch eine – bloß nicht als Film, sondern in Wirklichkeit. Das Ganze spielt in Leeds Ende November und ist ein Highlight des britischen Künstlerduos <em>Simon Johnsons und Simon Evans</em>. Virtuality goes Reality. Das Herz jeden Gamers schlägt höher. Die Jungs hatten eine simple Idee: Hol die Story aus dem Netz, transportiere sie in die Wirklichkeit. Ergebnis: <a title="2.8 hours later" href="http://vimeo.com/29391756" target="_blank">2.8 hours later</a>. Das Szenario: Die Stadt ist von einem unbekannten Virus infiziert, die Menschen verwandeln sich in blutgierige Zombies, fressen alles, was ihnen in die Quere kommt. Eine kleine Gruppe von Nicht-Infizierten <em>(hier kann man als <a title="www_2.8hourslater.com" href="http://2.8hourslater.com/" target="_blank">Teilnehmer</a> mitspielen)</em>, muss sich durch Horden von Untoten schlagen, auf der Suche nach einem geheimen Ort, an dem sich die letzte Bastion der noch nicht infizierten Menschen befindet.</p>
<p>Was ist daran so interessant? Viele begeisterte User lassen ihre Rechner Rechner sein und gehen nach draußen. Genauer gesagt: Sie bewegen sich in eine Situation, die sie nicht beherrschen. Die »Treibjagd« findet im öffentlichen Raum statt. Bahnhöfe, leere Fußgängerzonen, unübersichtliche Parkhäuser. Die Gamer müssen dabei während des Spiels live anwenden, was sie sonst nur via Mouse oder Stick erledigen. Sie finden sich in einer geistigen und physischen Interaktion wieder, die sie tatsächlich an ihre Grenzen bringt. Sie müssen rennen, fliehen, schnell agieren und reagieren. Auch können die Teilnehmer viel aus ihren Reaktionen ablesen. Verhalten sie sich teamorientiert oder egoistisch? Wollen sie als Gruppe überleben, oder geht es nur um den Vorteil des Einzelnen? Wie wichtig ist ihnen die Gemeinschaft?</p>
<p><em>Das britische Künstlerduo <a title="trailer_tracks" href="http://www.arte.tv/de/Videos-auf-ARTE-TV/2151166,CmC=4314602.html" target="_blank">Simon Johnsons und Simon Evans</a> hat das  Live-Spiel<a title="game" href="http://slingshoteffect.co.uk/ourgames/28-28hourslater" target="_blank"> </a></em><a title="game" href="http://slingshoteffect.co.uk/ourgames/28-28hourslater" target="_blank"><em>2.8 hours later</em></a><em> erfunden. Gedanklicher Hintergrund: starkes soziales Auseinanderdriften in England führt aus ihrer Sicht langsam aber sicher in den völligen Kollaps. Ob Zombies Bürger jagen  oder randalierende Banden anderen die Häuser ausrauben oder iPhones  klauen, macht für die  Simons keinen großen Unterschied. Schuld ist für  sie der Giervirus. </em></p>
<p>Außerdem bemerkenswert: Gewohnheiten werden aufgebrochen, Neues entsteht und diesmal kommt die Inspiration aus dem Netz. Was ursprünglich als <em>virtual game</em> entwickelt wurde, findet sich auf einmal in der tatsächlichen Welt wieder. Die Menschen haben das Bedürfnis, sich aktiv und persönlich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Und das in Zeiten, in denen uns Apps alles doch vermeintlich abnehmen.</p>
<p>Übringens: auch die Inspiration Lounge wird künftig immer mehr aus den Tiefen der virtuellen Welt in den realen Raum dringen. Live und in echt. Gut, bei uns werdet ihr nicht von Zombies gejagt, aber …</p>
<p>…aber davon an anderer Stelle mehr.</p>
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