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	<title>inspiration lounge by le tapir &#187; ALLE INTERVIEWS</title>
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		<title>kreativ bewegen_folge 2</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 09:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[»raus geht&#8217;s.«
Keinen Aufwand haben wir gescheut, um euch heute Folge 2 unserer kreativ bewegen-Videoreihe zu präsentieren.
Nach den »Aufbruch vom Schreibtisch-Übungen« aus Folge 1 hat es Felix tatsächlich geschafft, uns dieses Mal nach draußen zu bringen. Da wir den Atem vor allem für die einzelnen Übungen brauchen, haben wir zunächst eine Tour in unsere nähere Umgebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen_folge-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>»raus geht&#8217;s.«</strong></p>
<p>Keinen Aufwand haben wir gescheut, um euch heute <em>Folge 2</em> unserer <a title="kreativ bewegen_folge 1" href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen_folge-1/" target="_blank">kreativ bewegen-Videoreihe</a> zu präsentieren.</p>
<p>Nach den »Aufbruch vom Schreibtisch-Übungen« aus Folge 1 hat es <a title="mehr zu felix klemme und outdoor gym" href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen/" target="_blank">Felix</a> tatsächlich geschafft, uns dieses Mal nach draußen zu bringen. Da wir den Atem vor allem für die einzelnen Übungen brauchen, haben wir zunächst eine Tour in unsere nähere Umgebung gemacht. Bei den Uniwiesen und am <a title="Aachener Weiher" href="http://tourismus.meinestadt.de/koeln/sehenswuerdigkeiten-koeln/aachener_weiher?id=198312" target="_blank">Aachener Weiher</a> stießen wir auf genügend »Übungsgeräte«, die Felix direkt in unser Bewegungsprogramm eingebaut hat. Und damit alles ganz gerecht zugeht, war dieses Mal Chris vor der Kamera im Einsatz.</p>
<p>Wer die Übungen selbst ausprobieren und sich damit mehr Bewegung an der frischen Luft gönnen will: beim <em>E-Raum</em> (das abgekürzte Wort »Erfrischungsraum« erheitert mich angesichts der real existierenden Innenarchitektur bis heute) an der Kölner Uniwiese steht reichlich Trainingsmaterial herum, das sich wunderbar für die im Video gezeigten Übungen 1-4 verwenden lässt.</p>
<p>Wer dann, wie wir, schon mal in Bewegung ist, kann sich rund um das ganze Gebiet noch zu jeder Menge Freestyle-Übungen inspirieren lassen. Hervorragend ist dafür übrigens ein Blick auf den auch dort gelegenen Spielplatz, denn es ist wirklich unglaublich, wie sich Kinder ideenreich, spielerisch und selbstverständlich mit Spaß bewegen. Wenn ich uns und viele andere dagegen so anschaue: lange Jahre in Betonung insbesondere rationaler Produktivität (im Sitzen) zu verbringen, lässt in so mancher Hinsicht einrosten. Könnte es sein, dass wir, persönlich und kulturell gesehen, gerne eine gewisse Einseitigkeit pflegen? Tun wir das, weil es uns so weit gebracht hat?</p>
<p>Und hat nicht Picasso mal gesagt: <em>»Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.«</em></p>
<p>Also, auf geht’s, raus geht&#8217;s.</p>
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		<title>kreativ bewegen_folge 1</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 09:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Routinen überdenken – vom Schreibtisch aufbrechen
Es ist soweit: Hier kommt die erste offizielle Folge von kreativ bewegen. (Sitz)Routinen aufbrechen und dabei mehr raus gehen – das haben wir uns vorgenommen. Trotzdem lag nichts näher, als das Projekt an unserem Ausgangspunkt zu starten. Hier ist es schließlich, wo wir zunächst vom Schreibtisch aufstehen müssen, um künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen_folge-1/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Routinen überdenken – vom Schreibtisch aufbrechen</strong></p>
<p>Es ist soweit: Hier kommt die <strong>erste offizielle</strong> Folge von <em>kreativ bewegen</em>. (Sitz)Routinen aufbrechen und dabei mehr raus gehen – das haben wir uns vorgenommen. Trotzdem lag nichts näher, als das Projekt an unserem Ausgangspunkt zu starten. Hier ist es schließlich, wo wir zunächst vom Schreibtisch aufstehen müssen, um künftig aktivere Pausen in die täglichen Arbeitsabläufe einfließen zu lassen. Wir wollten daher mit ein paar Skills starten, die wir jeden Tag möglichst einfach einstreuen können.</p>
<p>Dazu kommt: ihr, die ihr <em>kreativ bewegen</em> anschaut, sitzt höchstwahrscheinlich selbst gerade am Schreibtisch und habt es daher nicht weit, um, so wie ich im Film, für eine kurze, aktive Pause aufzustehen. Vielleicht um einfach auszuprobieren, ob ihr mit den gezeigten Übungen auch so spielend und elegant fertig werdet wie Felix oder doch eher so flucht und schnauft wie ich.</p>
<p>Das Programm ist tatsächlich einfach, praktisch und, wie <a title="mehr zu felix klemme" href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen/" target="_blank">Felix</a> so schön sagt, nicht zu anstrengend – aber doch anstrengend. Ich war mit 2 Durchgängen gut bedient. Wer nicht seit Jahren nach dem Motto »No Sports« gelebt hat, kann die Zahl der Durchgänge natürlich gerne verdoppeln. Ein Tipp von mir für alle, die bisher auch keine Vielbeweger (Vielflieger war vorgestern) waren: die Übungen klappen wirklich besser, wenn man dabei nicht das Atmen vergisst. Das passiert recht leicht, wenn man sich zu sehr auf die Anstrengung konzentriert. D.h., Multitasking abzuschalten und sich auf die Übungen zu konzentrieren ist natürlich gut, aber irgendwie nicht, wenn damit alles zu einer Art Pflichtleistung ausartet. Das verkrampft nur, wie ich finde. Tatsächlich braucht das Ganze offensichtlich etwas Übung, damit mehr Selbstverständlichkeit und mehr Flow in die Bewegungen kommt.</p>
<p>Interessant ist übrigens auch, wie einfach es scheint, sich solche Übungen zu überlegen und im Alltag einzubauen. Trotzdem ist uns vorher nie eingefallen, Bücher oder den Schreibtisch selbst als Übungsgerät zu nutzen, obwohl beides doch so nahe lag. Stattdessen habe ich lange überlegt, in welchen Sportkurs ich denn gehen könnte, um mal etwas zu tun. Ich habe viel mit anderen darüber geredet, habe viele Broschüren angeschaut, mich vom Überangebot (von Pontius zu Pilates) erschlagen gefühlt und dann – lieber nichts getan. Der neue und harte Einsatz unserer Möbel ist für uns also tatsächlich ein frischer Blickwinkel und gleichzeitig eine Tatsache, die offensichtlich auch von führenden Möbelherstellern noch nicht ausreichend als Nische entdeckt wurde.</p>
<p>Bevor wir weitere Einrichtungsgegenstände sinnstiftend einbeziehen konnten, hat uns Felix daran erinnert, dass es hier nicht darum geht, immer nur drinnen zu bleiben. Schon in <em>kreativ bewegen</em>_<strong>folge 2</strong> geht es deshalb weiter mit der ersten Outdoor-Tour. Bis dahin heißt es natürlich: weiter Tische rücken.</p>
<p>Ich schaffe inzwischen drei Durchgänge. Und Ihr?</p>
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		<title>kreativ bewegen_das Intro</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 10:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem habe ich über unser erstes Treffen mit Felix Klemme, dem Gründer von Outdoor Gym, berichtet. Inzwischen haben wir zusammengesessen!!, um unsere Projektidee zu konkretisieren. Neben dem »warum« des Projekts war natürlich zu klären, welche Aspekte uns allen dabei besonders wichtig sind. Auszüge davon haben wir für Euch in einem kleinen Film-Intro zum künftigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/kreativ-bewegen_das-intro/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Vor kurzem habe ich über unser erstes Treffen mit <em>Felix Klemme</em>, dem Gründer von <a title="www_outdoorgym.de" href="http://www.outdoorgym.de/training.html" target="_blank">Outdoor Gym</a>, berichtet. Inzwischen haben wir zusammengesessen!!, um unsere Projektidee zu konkretisieren. Neben dem<em> »warum«</em> des Projekts war natürlich zu klären, welche Aspekte uns allen dabei besonders wichtig sind. Auszüge davon haben wir für Euch in einem kleinen <em>Film-Intro</em> zum künftigen Projekt festgehalten.</p>
<p>Zwei Aspekte waren uns von Anfang an klar: <em>Vordergründig kommen wir aus sehr unterschiedlichen Welten:</em> Felix ist Sportwissenschaftler und als KPNI-Therapeut (<a title="www_kpni.de" href="http://www.kpni.de/de/information.html" target="_blank">Klinische Psycho-Neuro-Immunologie</a>) weiß er genau, welche Funktionen von Körper und Geist wie und warum zusammenlaufen. In nur kurzer Zeit hat er uns beispielsweise schon viel Know-how über Ernährung als wichtigen Energielieferant auch für die kleinen grauen Zellen vermittelt.</p>
<p>Chris und ich entwickeln und realisieren seit Jahren <a title="www_letapir.de" href="http://letapir.de/" target="_blank">Kultur- und Kommunikationsprojekte</a>. Und – wie schon gesagt – ein großer Teil unserer Arbeit findet dabei am Schreibtisch statt. Auch sonst haben wir Jahre nach dem Churchill-Ausspruch<em> »No sports«</em> gelebt. Seit einiger Zeit gehen wir etwas mehr nach draußen. Der Grund dafür ist vor allem unser Hund.</p>
<p>Von unseren Grundideen zum Projekt liegen wir alle dagegen voll auf einer Wellenlänge:<em> </em>Es geht uns nicht um Sport, sondern einfach um mehr Bewegen und mehr Frischluft in jeder Beziehung. Darum, gewohnte Tagesabläufe mal zu hinterfragen. Auch der Name unserer Projekts war schnell gefunden: <strong>kreativ bewegen</strong>. Er spiegelt genau das wieder, was uns besonders wichtig ist. Bessere Aktivität von Körper und Geist in Kombination mit geteiltem Wissen und Know-how, Neugierde und viel Spaß an der Sache. Wenn wir auf dem Weg zu neuen Ideen und Blickwinkeln neben uns auch andere inspirieren, die eigenen Routinen mal genauer zu betrachten oder sogar aufzubrechen und (sich) mehr zu bewegen – umso schöner.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/kreativ-bewegen.jpg" rel="lightbox[7107]"><img title="kreativ bewegen" src="../wp-content/uploads/kreativ-bewegen-586x440.jpg" alt="" width="586" height="440" /></a></p>
<p>Chris und ich hatten zunächst vor, das Projekt direkt draußen zu starten – schließlich geht es ja um Licht und Luft. <a title="actiftraining_blog" href="http://actiftraining.wordpress.com/2011/08/25/veranderung-durch-neugier/" target="_blank">Felix</a> hat uns dann auf den Gedanken gebracht, dass es viel logischer ist, das Projekt dort zu beginnen, wo wir uns normalerweise befinden. Bei uns, und vor allem am Schreibtisch. Wir wollen ja gerade mit <em>einfachen und alltagstauglichen Mitteln</em> neue Pfade auftun. Wir wollen dabei in erster Linie nutzen, was sowieso um uns herum ist und diese Orte und Dinge neu entdecken. Kein riesiger Aufwand, kein teures Equipment, stattdessen kleine, aber feine Veränderungen.</p>
<p>Natürlich werden wir unsere Entdeckungstouren <em>dokumentieren</em>. Zum einen, weil wir damit stetig Informationen und Anregungen rund um kreatives Bewegen weiter geben wollen. Zum anderen: hey, wir sind selbst total gespannt, wo uns diese Reise hinführt.</p>
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		<title>Interview mit Thomas Fuhlrott</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 12:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[»Wir wollen Denkgewohnheiten hinterfragen, wir wollen andere Impulse geben.«
Immer wieder stellen wir in der Inspiration Lounge Menschen vor, die  interessante Ideen entwickeln und umsetzen. Immer wieder freuen wir uns  daher, wenn wir bei unserer Recherche Leuten begegnen, die neue Denk-  und Vorgehensweisen auf den Weg bringen.
Ende der neunziger Jahre war Thomas Fuhlrott, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/interview-mit-thomas-fuhlrott-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>»Wir wollen Denkgewohnheiten hinterfragen, wir wollen andere Impulse geben.«</strong></p>
<p>Immer wieder stellen wir in der Inspiration Lounge Menschen vor, die  interessante Ideen entwickeln und umsetzen. Immer wieder freuen wir uns  daher, wenn wir bei unserer Recherche Leuten begegnen, die neue Denk-  und Vorgehensweisen auf den Weg bringen.</p>
<p>Ende der neunziger Jahre war <em>Thomas Fuhlrott</em>, gelernter  Graphik-Designer, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit zu einer  Studie über Olivenöl in allen europäischen Ländern. Wichtiges Ergebnis  der Studie: es gibt nur äußerst wenig gute Qualität. Die Europäische  Union veröffentlichte dementsprechend einen Zeitungsartikel darüber,  dass Olivenöl das am meisten verfälschte, gepanschte und falsch  deklarierte Lebensmittel im gesamten EU-Bereich sei.</p>
<p>Dies war für Thomas Fuhlrott ausschlaggebend: gemeinsam mit Tina  Ottmann gründete er vor zehn Jahren das Unternehmen <a title="Zait" href="http://zait.de/" target="_blank">zait</a>,  um in Deutschland hochwertiges Olivenöl zu handeln. Von Anfang an  wollten sie dafür nicht die Richtung einschlagen, an die man schnell  denkt: der gestylte Feinkostladen mit einem Sortiment Olivenöl,  abgefüllt in üblichen, kleinen Designflaschen. <a title="Portraits" href="http://web.mac.com/zait/KulturZait/Portraits.html" target="_blank">Thomas Fuhlrott und Tina  Ottmann</a> wollten die Dinge anders machen und damit  Potenziale des Möglichen aufzeigen. So begann das Hinterfragen bisher  existenter Formen des Handels mit Olivenöl. Ausgangspunkt war dabei,  logisch, das Produkt selbst.</p>
<p>Thomas Fuhlrott machte sich auf die Suche nach<a title="die Produzenten" href="http://www.zait.de/inhalt13.html" target="_blank"> Produzenten</a> im Mittelmeerraum, die sich der Produktion von Olivenöl in kontinuierlich hoher Qualität verschrieben haben. Doch wie  sollte das Olivenöl von dort an die Endverbraucher gebracht werden? Wo  waren sinnvoll Kosten einzusparen, um ein vernünftiges  Preis-Leistungsverhältnis bieten zu können. Und nicht nur das. »Denkgewohnheiten hinterfragen, andere Impulse geben – das gilt für uns hinsichtlich unserem Handel mit Olivenöl genau wie für zahlreiche <a title="Kulturzait" href="http://web.mac.com/zait/KulturZait/K_u_l_t_u_r_Z_a_i_t.html" target="_blank">kulturelle Aspekte</a>. Wir  wollen diese Dinge miteinander verknüpfen. Es  war uns daher wichtig, neben dem Produkt Olivenöl auch die Kultur des  Mittelmeerraumes und der Mittelmeerküche zu vermitteln sowie generell  Fragen danach aufzuwerfen, wie wir in unserer Kultur eigentlich mit  unserem Essen, unseren Lebensmitteln, mit uns selbst und miteinander  umgehen.«</p>
<p>Entstanden ist ein Konzept, das sich bis heute bewährt. Im  Mittelpunkt das Olivenöl: eigens entwickelte Qualitätsstandards,  ständige,<a title="Olivenöl-Analysen" href="http://www.zait.de/inhalt13.html" target="_blank"> transparente Kontrollen</a> und persönlicher Kontakt zu allen  Produzenten sorgen bei zait für kontinuierliche Qualität. Auf  durchgestylte Geschäftsräume wird bewusst verzichtet. Da Oliven nur ein  Mal im Jahr geerntet und zu Öl verarbeitet werden, entwickelten Thomas  Fuhlrott und Tina Ottmann die Idee des <a title="Jahresvorrat" href="http://www.zait.de/inhalt13.html" target="_blank">Olivenöl-Jahresvorrats,</a> Grundlage für ein dauerhaft gutes Preis-Leistungsvehältnis.</p>
<p>Auch die bereits genannten kulturellen Aspekte wurden von Beginn an verknüpft. So veranstaltet  zait beispielsweise jedes Jahr ein Olivenölfest. Dort wird das Öl nicht  nur verkostet, es wird auch exquisit damit gekocht. Es gibt eine von  zait organisierte Ausstellung. Die Olivenölproduzenten kommen, und auch  zahlreiche andere Leute werden eingeladen, um sich und ihre Arbeit im  Rahmen des Festes vorzustellen. »Wir finden es wichtig, all diese Leute zusammen-  und in Austausch zu bringen – überhaupt dazu anzuregen, andere kennen zu  lernen, Neues zu sehen, Ideen zu entwickeln und Dinge auszuprobieren.«  Viele folgen dieser Anregung mit Begeisterung. Auch in diesem  Jubiläumsjahr von zait werden beim Olivenölfest wieder um die 10.000  Besucher erwartet.</p>
<p>Wer live dabei sein will:</p>
<p><a title="Oliandi" href="http://www.zait.de/oliandi.html" target="_blank">Oliandi – das Olivenölfest 2011, 30. April und 1. Mai, jeweils 11 bis 18 Uhr</a></p>
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		<title>Interview mit Konstantin Bayer</title>
		<link>http://inspirationlounge.de/interview-mit-konstantin-bayer/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 10:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[»Wir kreieren hier Ideen, um Fragen des 21. Jahrhunderts aufzugreifen.«
Unser Weg führte uns diesmal nach Weimar. Hier hat Konstantin Bayer –  Absolvent an der Bauhaus Universität – mit der Galerie Eigenheim einen Hot Spot initiiert.
Weg vom klassischen »white cube«, hin zu einen Raum, in dem Künstler leben, arbeiten, sich austauschen und ihre Positionen immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/interview-mit-konstantin-bayer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>»Wir kreieren hier Ideen, um Fragen des 21. Jahrhunderts aufzugreifen.«</strong></p>
<p>Unser Weg führte uns diesmal nach Weimar. Hier hat <em>Konstantin Bayer</em> –  Absolvent an der Bauhaus Universität – mit der <a title="www_galerieeigenheim" href="http://www.galerie-eigenheim.de/" target="_blank">Galerie Eigenheim</a> einen Hot Spot initiiert.</p>
<p>Weg vom klassischen »white cube«, hin zu einen Raum, in dem Künstler leben, arbeiten, sich austauschen und ihre Positionen immer wieder nach außen tragen – in dem Besucher offen und herzlich empfangen werden. Und tatsächlich: die Galerie Eigenheim ist ein Platz, der einen schnell für sich einnimmt. Schon deshalb, weil die besondere Mischung aus Experimentierfreude, intensiver Arbeit und gleichzeitiger Entspanntheit fasziniert.</p>
<p>Die Eigenheim-Künstlergemeinschaft um <a title="konstantin bayer" href="http://www.galerie-eigenheim.de/?page_id=249" target="_blank">Konstantin Bayer</a> und Geschäftsführerin Bianka Voigt vertritt folgenden Ansatz: <em>bereite dich und andere junge Künstler auf den Alltag und dein Schaffen nach der Akademie vor; lerne und gib weiter, wie Ideen und künstlerische Arbeit nach außen mitgeteilt werden, wie Netzwerke auf- und ausgebaut werden können, Projekte schnell und eigenständig zu realisieren sind. Überhaupt: Verlasse dich auf die eigenen Fähigkeiten und die eigenen Wege in Zusammenarbeit und Austausch mit einem offenen Verbund von Mitstreitern.</em></p>
<p>Als logische Konsequenz dieser Denkweise vergibt die Galerie Eigenheim auch Stipendien. Junge Künstler erhalten dadurch nicht nur Raum und Unterstützung, um ihre Arbeiten voranzubringen und Ausstellungen zu kuratieren. Learning by doing nehmen sie den Weg, ihre eigene Kunst eigenständig zu kommunizieren und sich nicht darauf zu verlassen, dass solche Fragen durch Galeristen gelöst werden.</p>
<p>All das sind Gründe, die <em>Galerie Eigenheim</em> als ein gelungenes Biotop für neue Ideen sowie neue Formen von Zusammenleben und -arbeit zu sehen. Darüber hinaus stehen die <em>Eigenheimer</em> im regen Austausch mit anderen Galerien – von Berlin über Marseille bis Shanghai. Die Verbindungen nach Shanghai entstanden, weil Konstantin Bayer dort im Rahmen eines Studienaufenthaltes längere Zeit verbrachte. Er agierte dort als künstlerischer Leiter der Galerie<a title="island 6 shack" href="http://island6shack.blogspot.com/search/label/Exhibitions" target="_blank"> Island 6 Shack</a> , initiierte Kunstaktionen im öffentlichen Raum und realisierte Vorträge und Performances im Museum für Zeitgenössische Kunst. Seine Erfahrungen brachte er wieder mit nach Weimar.</p>
<p>Wer sich davon vor Ort überzeugen will, sollte sich neben Goethe- und Bauhaus eben auch das Eigenheim nicht entgehen lassen.</p>
<p><em>PS: Im Film sind die Werke folgender Künstler zu sehen:</em> Enrico Freitag, <a title="lars wild" href="http://www.galerie-eigenheim.de/?page_id=298" target="_blank">Lars Wild</a>, Björn Jung, <a title="maxim lichtenwald" href="http://www.maglounge.de/blog/2010/01/03/maxim-lichtenwald/" target="_blank">Maxim Lichtenwald</a>, <a title="michaelschmidt" href="http://michal.refocus.de/frisch/" target="_blank">michaL Schmidt</a>, Tom Ackermann, Adam Noack, Sebastian Roth, Benedikt Braun und Thomas Liffert.</p>
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		<title>Interview mit Lothar Müller</title>
		<link>http://inspirationlounge.de/interview-mit-lothar-muller/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 10:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[»Entwicklungsbereitschaft muss jeden Tag mit Herzblut vorangetrieben werden.«
Nachdem wir uns in den letzten Wochen verstärkt den Weingütern gewidmet und inzwischen die Inspiration Lounge_Edition Connaisseurs auf den Weg gebracht haben, liegt folgende Überlegung nahe: Was passt hervorragend zu ausgezeichneten Weinen? Ausgezeichneter Käse natürlich. Wir wären nicht die Inspiration Lounge, wenn wir nicht unsere Fühler ausgestreckt hätten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/interview-mit-lothar-muller/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>»Entwicklungsbereitschaft muss jeden Tag mit Herzblut vorangetrieben werden.«</strong></p>
<p>Nachdem wir uns in den letzten Wochen verstärkt den Weingütern gewidmet und inzwischen die Inspiration Lounge_<em>Edition Connaisseurs</em> auf den Weg gebracht haben, liegt folgende Überlegung nahe: Was passt hervorragend zu ausgezeichneten Weinen? Ausgezeichneter Käse natürlich. Wir wären nicht die Inspiration Lounge, wenn wir nicht unsere Fühler ausgestreckt hätten, um einen besonderen Schatz zu finden. Et voilà – es hat uns zu diesem Zweck an einen Ort verschlagen, bei dessen Namen wir zuerst nicht zwingend an Käse dachten: Hockenheim. Doch tatsächlich: In Hockenheim liegt nicht nur ein wahres Käseparadies, nein, wir trafen dort auch ihn – den <em>Käsepapst Lothar Müller</em>. Doch halt, jetzt der Reihe nach.</p>
<p>Lothar Müller, Ex-Manager, <a title="jazz drummer" href="http://www.jazzinitiative-schwetzingen.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=41&amp;Itemid=55" target="_blank">Jazz Drummer</a> und leidenschaftlicher Motorradfahrer, entschließt sich vor 15 Jahren, die gesicherten Gefilde des Prokuristendaseins zu verlassen. Auslöser war u.a. ein längerer Aufenthalt in Asien, der es dem Betriebswirt und Molkereimeister nach seiner Ankunft in Deutschland unmöglich machte, weiter so zu arbeiten wie bisher. Für ihn gab es nur eine Entscheidung: Alles Käse. Auf der Basis seines umfassenden Know-hows, seiner Erfahrung und Entwicklungsbereitschaft gründete er <em>die </em><a title="www.kaesemanufaktur" href="http://www.kaesemanufaktur.de/" target="_blank"><em>Käsemanufaktur</em></a>.</p>
<p>Mit der Käsemanufaktur verfolgt er ein einfaches Credo: Nur die besten Zutaten, regionale Milch von ausgesuchten Bio-Milchhöfen aus der direkten Umgebung oder kurz gesag: nur beste Qualität verarbeiten, nur beste Qualität produzieren. Er nennst sich selbst einen leidenschaftlichen Wahnsinnigen, produziert über 20 verschiedene Käsesorten, entwickelt die Käsekunst mit viel Ideenreichtum und besonderem Augenmaß permanent weiter und wird schon seit langem von <em>Feinschmecker</em> und <a title="gault millau" href="http://www.gaultmillau.de/" target="_blank"><em>Gault Millau</em></a> mit Auszeichnungen überschüttet. Man ernennt ihn nicht nur zum deutschen Käsepapst und Käsebotschafter, auch die weltweit wichtigste Käsegilde, die <a title="guilde fromagers st. uguzon" href="http://www.kaese-guilde-saint-uguzon.de/index.html" target="_blank">Guilde Fromagers St. Uguzon</a>, inthronisiert ihn zum <em>Garde et Jure.</em></p>
<p>Nun, wir hatten nicht nur das Glück beim Papst eine Audienz zu erhalten, sondern wurden nach einer äußerst fachkundigen und persönlichen Einführung in die Welt der erstklassigen Käseherstellung mit einem Querschnitt von Lothar Müllers Meisterwerken verköstigt. Mein persönlicher Favorit: Das Paprika-Chili Wunder. Kerstins persönlicher Favorit: alle.</p>
<p>Ach ja, neben dem Käse machen jammt Lothar Müller als Drummer und spielt u.a. mit <a title="werner goos" href="http://wernergoos.de/" target="_blank">Werner Goos</a> und <a title="dave king" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dave_King_%28Bassgitarrist%29" target="_blank">Dave King</a> in einer Band<em>. </em>Die kann natürlich keinen anderen Namen haben als: Pope of Cheese.<em><br />
</em></p>
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		<title>Quo vadis, fluegel.tv_ein Interview mit Robert Schrem</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 10:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es bringt nichts, im eigenen Saft zu schwimmen.
Als wir Robert Schrem zum ersten Mal interviewten, waren die Diskussionen um S21 auf dem Höhepunkt, ständig fanden Großdemonstrationen statt und fluegel.tv war, wie auch am 30.9.2010 im Stuttgarter Schlosspark, live dabei.
Nach den Schlichtungsverhandlungen und dem Schlichterspruch von Heiner Geißler schien dann, zumindest aus einiger Distanz betrachtet, wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/quo-vadis-fluegel-tv_ein-interview-mit-robert-schrem/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Es bringt nichts, im eigenen Saft zu schwimmen.</strong></p>
<p>Als wir <a title="interview_robert schrem" href="http://inspirationlounge.de/interview-mit-robert-schrem-2/" target="_blank">Robert Schrem</a> zum ersten Mal interviewten, waren die Diskussionen um<em> S21</em> auf dem Höhepunkt, ständig fanden Großdemonstrationen statt und <a title="www_fluegel.tv" href="http://fluegel.tv/" target="_blank">fluegel.tv</a> war, wie auch am 30.9.2010 im Stuttgarter Schlosspark, live dabei.</p>
<p>Nach den Schlichtungsverhandlungen und dem Schlichterspruch von Heiner Geißler schien dann, zumindest aus einiger Distanz betrachtet, wieder etwas Ruhe eingekehrt. Zumindest ebbten die Berichterstattungen über das Großprojekt S21 in Fernsehen und Presse deutlich ab, obwohl auch weiterhin regelmäßig Demonstrationen vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof stattfinden.</p>
<p>Wie geht es in dieser Situation nun mit fluegel.tv weiter, fragten wir Robert Schrem in einem Skype-Interview. Wohin wird sich der Online-Sender und Pionier der Live-Übertragung aller wichtigen Geschehnisse um S21 in Zukunft entwickeln? Sind jetzt, nach den Schlichtungsverhandlungen neue Sendeformate und Themen geplant? Wird fluegel.tv weiter ausgebaut?</p>
<p>Und wie ist eigentlich die <a title="vor der wahl" href="http://fluegel.tv/index.php?article_id=91" target="_blank">Stimmungslage</a> in Stuttgart: Sind die S21-Konflikte beigelegt oder schwelt es weiter? Besteht nach wie vor Interesse und Engagement für mehr Bürgerbeteiligung und neue Formen politischen Austauschs?</p>
<p><em>Robert Schrem</em> schildert im Interview, warum die Auseinandersetzung der S21-Gegner mit den politisch Verantwortlichen so schwierig ist und es wohl länger als gedacht dauern wird, politische Beteiligungs- und Kommunikationsstrukturen zu ändern. Er erklärt außerdem, warum sich fluegel.tv jetzt, kurz vor der Wahl in Baden-Württemberg, zu zahlreichen <a title="raus aufs land" href="http://fluegel.tv/index.php?article_id=149" target="_blank">Landpartien</a> aufmacht, ganz gemäß dem Motto: es bringt nichts, im eigenen Saft zu schwimmen.</p>
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		<title>Interview mit Lukas Roth</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 10:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[»In die Fotografie bin ich reingefallen.«
Lukas Roth ist Architekturfotograf und Künstler. In die Fotografie reingefallen ist er schon in jungen Jahren. »Ich hatte eine für Fotografie begeisterte Großmutter. Es war deshalb nicht schwer, die eigene Faszination für den Bereich zu entdecken.«
Sein zeitgleiches Interesse für Architektur legte schon während seines Studiums an der Ecole Nationale de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/interview-mit-lukas-roth/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>»In die Fotografie bin ich reingefallen.«</strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><a title="www-lukas-roth.de" href="http://www.lukas-roth.de/site/deutsch/index.html" target="_blank">Lukas Roth</a> </span>ist Architekturfotograf und Künstler. <em>In die Fotografie reingefallen</em> ist er schon in jungen Jahren<em>. »Ich hatte eine für Fotografie begeisterte Großmutter. Es war deshalb nicht schwer, die eigene Faszination für den Bereich zu entdecken.«</em></p>
<p>Sein zeitgleiches Interesse für Architektur legte schon während seines Studiums an der <span style="color: #000000;"><a title="ecole nationale" href="http://www.enp-arles.com/" target="_blank">Ecole Nationale de la Photographie</a> in Arles</span> die Spezialisierung auf Architekturfotografie nahe. Seit 1991 arbeitet Lukas Roth als freischaffender Fotograf. Die Zusammenarbeit mit Architekturbüros wie u.a. <span style="color: #000000;"><a title="christian bauer architects" href="http://www.cba.lu/" target="_blank">Christian Bauer Architects</a>, <a title="paul bretz architects" href="http://www.paulbretz.com/" target="_blank">Paul Bretz Architects</a>,<a title="peter kulka" href="http://www.peterkulka.de/likecms/index.php" target="_blank"> Peter Kulka</a> sowie <a title="massimiliano fuksas" href="http://www.fuksas.it/" target="_blank">Massimiliano Fuksas</a>, <a title="peter zumthor" href="http://deu.archinform.net/arch/426.htm" target="_blank">Peter Zumthor</a> und <a title="sir peter foster" href="http://www.fosterandpartners.com/Practice/Default.aspx" target="_blank">Sir Norman Foster</a></span> führt seitdem zu besonderen Fotografien von besonderer Architektur. Für Lukas Roth bedeutet Architekturfotografie dabei, gebaute, dreidimensionale Architektur in zweidimensionale Abbilder zu übersetzen. Die Architektur durch die Fotografie zu erklären heißt für ihn, Charakteristiken, die ein Bauwerk kennzeichnen, anhand des fotografischen Abbilds deutlich zu machen, hervorzuholen – das Wesen eines Gebäudes und damit Ideen und Entwurf des Architekten zu zeigen und nah zu bringen. <em>»Mit meiner Architekturfotografie schaffe ich Dokumente von Bauwerken, die klare und wahre Aussagen über Architektur treffen.«</em></p>
<p>Seit 2002 nimmt sich Lukas Roth neben der Architekturfotografie auch wieder Zeit für seine künstlerische Arbeit. In seinen Werken geht es Lukas Roth, im Gegensatz zum rein Dokumentarischen darum, seine eigenen <em>Kopfbilder</em> umzusetzen. D.h., er bildet seine persönlichen Eindrücke von Orten und Situationen ab, die mit der normalen Fotografie nicht festgehalten werden können. Um dies zu bewerkstelligen, sind nach dem Entstehen eines <em>Kopfbildes</em> in der Umsetzung zahlreiche Einzelfotografien notwendig, die in aufwändiger Kombination und Bilderbearbeitung zusammengefügt werden. Ziel von Lukas Roth ist es dabei Bilder zu erzeugen, die dem Betrachter zunächst und mit Abstand logisch erscheinen, obwohl nichts stimmt. <em>»</em><em>Wenn ich ein Bild von einem bestimmten Ort, wie beispielsweise dem <a title="Lukas Roth, pont du gard" href="http://lukas-roth.de/site/english/art/10/index.html" target="_blank">Pont du Gard</a> mache, verwende ich daher nur Fotografien von diesem Ort. Bilder mit unbestimmter Ortsangabe kombinieren dagegen häufig Fotos, die ich an verschiedenen Orten gemacht habe. Trotzdem werde ich von Betrachtern dieser Bilder immer wieder gefragt: wo ist das?«</em></p>
<p>Zeigt die Frage einerseits ein offensichtliches Bedürfnis nach Verortung und Einordnung, weist sie doch gleichzeitig darauf hin, wie sehr das Medium der Fotografie heute noch immer zu dem Gedanken verleitet, die Wirklichkeit werde abgebildet. Und so sehr beispielsweise Lukas Roths Bild vom <em>Pont du Gard</em> begeistert, weil man vielleicht sogar selbst schon ein solches Erinnerungsbild hat, so sehr legt es auch nah, genau hinzusehen, weil nichts so ist, wie es scheint.</p>
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		<title>Interview mit Veit Landwehr</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 10:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[»Ich bin total verspielt.«
Veit Landwehr ist Architekt, entwarf und baute Häuser, gründete eine Filmproduktion, verdiente seine Brötchen als Schlagzeuger und arbeitet heute u.a. als Architekturfotograf. Kurz gesagt in seinen Worten: »Ich habe, glaube ich, schon so ziemlich alles gemacht, womit man Geld verdienen kann.«
Seit 2002 ist Veit Landwehr »in der Mitte von all dem« Bildender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/interview-mit-veit-landwehr/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>»Ich bin total verspielt.«</strong></p>
<p><a title="www_veitlandwehr.de" href="http://veitlandwehr.de/" target="_blank"><em>Veit Landwehr</em></a> ist Architekt, entwarf und baute Häuser, gründete eine Filmproduktion, verdiente seine Brötchen als Schlagzeuger und arbeitet heute u.a. als Architekturfotograf. Kurz gesagt in seinen Worten<em>: »Ich habe, glaube ich, schon so ziemlich alles gemacht, womit man Geld verdienen kann.«</em></p>
<p>Seit 2002 ist Veit Landwehr <em>»in der Mitte von all dem«</em> Bildender Künstler. <a title="installationen" href="http://veitlandwehr.de/arbeiten/installationen.html" target="_blank">Seine Arbeiten</a> werden national und international ausgestellt. Auch im Bereich Kunst macht sich seine Leidenschaft bemerkbar, immer wieder in neue Themen einzusteigen und sich auf diese Weise ständig neues Know-how anzueignen. Das Spektrum seiner Werke ist absolut vielfältig. Es umfasst zweidimensionale Arbeiten auf Papier und anderen Materialien, Fotografien, Film- und Videoprojekte sowie zahlreiche Installationen.</p>
<p>Gemeinsame Ausgangspunkte der verschiedenen Werke von Veit Landwehr sind dabei seine genaue Beobachtung des alltäglichen Umfelds und eine ordentliche Portion <em>Spieltrieb</em>, von dem auch das Publikum ein ums andere Mal angesteckt wird. Wer hat sich hier beispielsweise noch nie gewünscht, endlich die Klingel am Hauptportal des Kölner Doms zu drücken, auf dass sich der <em>Dicke Pitter</em> oder sogar Kardinal Meissner höchstpersönlich in Bewegung setzen mögen? Und überhaupt: zeigt sich nicht gerade an vielen verschiedenen Orten der Republik, dass so mancher von uns gerne endlich mehr mitspielen würde, wenn er nur dürfte? Die Arbeiten von Veit Landwehr beantworten diesen Wunsch mitzumachen immer wieder genauso klar und deutlich, wie sie ihn ansprechen.</p>
<p>Da Veit nach eigener Aussage Sachen immer nur so lange macht, bis er sie gut kann, um dann etwas Neues zu machen, ist völlig klar: Veit Landwehr wäre nicht Veit Landwehr, wenn er nicht schon wieder neue Ideen realisieren würde. Und so wurde ich während des Interviews nicht nur ganz offiziell zur <em>Pappnase. </em><a title="www_intermayland.de" href="http://intermayland.de/" target="_blank">Gemeinsam mit Tom May</a> hat Veit Landwehr inzwischen auch den mit einsatzbereiter <a title="faster, pussycat! kill! kill!" href="http://www.youtube.com/watch?v=ACu2AR7fbCo&amp;feature=related" target="_blank">Table Dance</a>-Stange versehenen Tisch MOD.011 entwickelt, der in diesem Jahr auf der Art Cologne vorgestellt wurde. Produkt, Kunst, Kulturstatement…</p>
<p>Seht selbst.</p>
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		<title>Interview mit Jochen Distelmeyer</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 13:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Inspiration Lounge]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[»Für mich gibt es keine Welt ohne Musik.«
Der Termin hat uns sehr gefreut. Das Interview auch. Danke noch mal an das gesamte Distelmeyer-Team.
Auch wenn alles etwas kritisch aussah, bis es dann endlich in der Kiste war. Autopanne der Crew bei Frankfurt, dadurch Verspätung zum Soundcheck, nasskaltes Kölnwetter und dann noch zwei Interviews. Aber alle haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inspirationlounge.de/interview-mit-jochen-distelmeyer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>»Für mich gibt es keine Welt ohne Musik.«</strong></p>
<p>Der Termin hat uns sehr gefreut. Das Interview auch. <strong>Danke</strong> noch mal an das gesamte Distelmeyer-Team.</p>
<p>Auch wenn alles etwas kritisch aussah, bis es dann endlich in der Kiste war. Autopanne der Crew bei Frankfurt, dadurch Verspätung zum Soundcheck, nasskaltes Kölnwetter und dann noch zwei Interviews. Aber alle haben es professionell gelöst. Selbst einen Ort für den Dreh haben wir noch kurzfristig gefunden. Danke <em>Nane</em> und <em>Werner</em>, <a title="interview_puplik.org" href="http://inspirationlounge.de/interview-mit-puplik-org/" target="_blank">puplik.org</a> für&#8217;s gewärmte Atelier. Sonst hätten wir das Interview doch im Treppenhaus vom Gebäude 9 machen müssen. Wäre etwas schattig gewesen.</p>
<p>Zu <em>Jochen Distelmeyer</em> braucht man eigentlich nichts zu sagen. Die einen wissen so einiges über ihn, die anderen drücken jetzt diesen<a title="jochen distelmeyer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jochen_Distelmeyer" target="_blank"> link</a>.</p>
<p>Ich habe ihn damals 1992 in seinem ersten Konzert in Stuttgart gesehen. Es waren knapp 30 Leute da. Da dachte ich mir: <em>»bingo, der Sound und die Texte, genau auf die Zwölf. Bin mal gespannt, was der zukünftig macht. Der funktioniert</em>«<em>. </em>Ich sollte recht behalten.</p>
<p>Ich finde, auch wenn Texte, Sound und Mensch sich in knapp 20 Jahren »geringfügig« verändert haben – es wäre schlecht, wenn nicht – ist <a title="www_jochendistelmeyer" href="http://www.jochendistelmeyer.de/" target="_blank">Jochen Distelmeyer</a> musikalisch und textlich heute mehr denn je auf den Punkt.</p>
<p>PS.<br />
Passend zum Interviewtermin sind die Filmdaten der zweiten Kamera dann bei der Datenübertragung für die Postproduction auf Grund eines Systemfehlers gelöscht worden. Thanxxx digitalisiertes Zeitalter. Ich konnte dann aber wieder auf die Hauptkamera zugreifen, ganz oldschoolmäßig mit Band. Danke.</p>
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