Adrian Lacour_Interview

07. März 2013 von Chris

adrian lacour(adrian lacour_typograph und graphik designer)

»Ich denke, ich sehe, also bin ich.«

Adrian Lacour studierte an der AGS Basel, u.a. bei Emil Ruder und Armin Hofmann. Ab 1968 arbeitete er als Art Director in namhaften Werbeagenturen bevor er sich 1976 mit dem eigenen Atelier selbstständig machte. Als Graphik-Designer und Konzeptioner arbeitete er für zahlreiche Unternehmen und Verlage bei zeitgleicher Lehrtätigkeit u.a. an der Merz Akademie Stuttgart und der staatl. Akademie der bildenden Künste Weissenhof. Neben eigenen Publikationen im Bereich Graphik/Text, u.a. TYPETOWN, sowie Fotobüchern ist er in vielen anderen Publikationen vertreten, u.a. in Kurt Weidemanns Buch »Wo der Buchstabe das Wort führt«. Seine Arbeiten in den Bereichen Graphik, Zeichnung, Malerei, und Fotografie werden seit 1962 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national und international ausgestellt. Adrian Lacour ist Mitglied im Stuttgarter Künstlerbund e.V., im Forum Typografie und jazzt als Bassist in verschiedenen Gruppen.

Sein kreatives Schaffen ist nach eigener Aussage geprägt von Unruhe, verursacht durch Phantasie, andererseits beeinflusst durch den Willen zur Form. Während die Phantasie ihn immer wieder in neue Bereiche und dort zu schnellem, assoziativen Arbeiten bringt, wurde ihm das Einhalten vom Form schon als Kind beim Skispringen und später im Rahmen der Ausbildung an der AGS BAsel gelehrt.

»Die Phantasie ist die brutalste Braut.«

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»Wenn du beim Skispingen nicht bestimmte Formen einhältst, haut es dich auf die Schnauze.«

Ausdruck fand der Wille zur Form dann besonders im Hinblick auf seine Arbeiten im Bereich Graphik/Typographie.

lacour-design.de

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